Der virtuelle Arbeitsplatz

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beim Schreiben gehörter Song Nirvana- Something in the way

Schwärze neben mir.

Menschen poppen in der Leiste neben mir auf. Sie kommen und gehen.

Menschen.

Sie schreiben irgendwas über sich. Was sie so machen. Wo sie heute so waren. Was sie gerade denken. Was sie fühlen. Was sie sich ausgedacht haben.

Menschen.

Kleine und große, Frauen und Männer.
Aus Deutschland, aus Europa und der ganzen Welt.

Menschen.

Ich erledige meine Arbeit und nebenbei läuft diese Leiste mit Menschen. Wie in einem Fenster, wo Leute vorbeigehen. Manche lächeln, blicken mich an. Manche kommen rein, setzen sich zu mir, blicken mir über die Schulter. Aber nur kurz.

Menschen.

Dann ziehen sie weiter. Müssen Aufgaben erledigen. Haben ein eigenes Leben. Wollen nicht gestört werden.

Menschen!

Manche lästern, sind böse oder foppen mich. Die hab ich am liebsten. Dann kann ich sie zurückärgern und es fließt Energie. Langweilig sind die, die nie etwas sagen. Die nur urteilen und warten und mich quälen angesichts ihrer Stille und Schläfrigkeit.

Energie!

Ich ziehe mir die Energie aus der Leitung, pumpe sie direkt in die Großhirnrinde, ohne zu filtern.
Das volle Programm!

Leistung wird benötigt, Energie wird verbrannt. Ein Prozess.

Menschen.

4 Gedanken zu „Der virtuelle Arbeitsplatz“

  1. Danke. Voller Input! That’s it!

    Aufkeimende Hoffnung endet in Zerstörung. Liebe endet in Verwüstung. Freundschaft endet im Chaos.
    Gedanken enden im Nirvana und Glück endet im Tal der Hoffnungslosigkeit. Und dann geht es von vorne los!
    Ich bin jetzt frei, befreit, ich suchte und fand….Dich!
    Danke!
    You made my day! You made my life!

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