Die Lehrerin – 2

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Beim Französisch-Kurs gab es vor allem ein klares Konzept: Soviel sprechen, wie man nur kann. Und ihr könnt Euch denken, dass das genau die Schwierigkeit ist, mit der ich mich am meistens herumschlage.
Denn eigentlich rede ich nicht gerne. Durch die viele Computerarbeit habe ich mir das „stille Denken“ angewöhnt, hin und wieder wird ein Text geschrieben oder eine Email verschickt. Das ist „schriftliche Kommunikation“ -und auch sehr wichtig. Im Unterricht aber waren wir gezwungen, ständig zu sprechen. Ich muss zugeben, das hat mich wirklich gefordert, weil man bei einer neuen, ungewohnten Sprache doch eher davor zurückschreckt. Aber was bringt mir eine Sprache, wenn ich sie nicht sprechen kann? Wenn ich kein Gefühl dafür bekomme? Genau das ist auch der Grund, warum ich zu einer Lerngruppe wollte, wo man die Sprache zusammen mit anderen austauscht. Die Theorie vertiefen kann ich hinterher immer noch mit E-Learning oder dem klassischen Buch.

Sprache ist so unglaublich lebendig. Mit der Sprache verbinden wir die Gefühle und Gedanken zwischen Menschen. Es gibt unzählige Sprachen und somit auch unzählige Art und Weisen zu denken. Bei den Vokabeln gibt es sehr viele Ähnlichkeiten mit dem Englischen. Die gemeinsame Vergangenheit der Sprachen wird sichtbar. Die Franzosen sprechen sehr schön. Es klingt alles weich und angenehm. Sie wollen keine „hässlichen Laute“ in ihrer Sprache, also wird alles glatt-gebügelt und in schöne Watte gepackt. Wer nach Frankreich reisen will, sollte Französisch sprechen können! 😉

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