Zwitschern

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Twitter ist der große Trend des Jahres 2008 und vermutlich auch von 2009. Ich hab mich bis jetzt erfolgreich darum gedrückt und es eher ignoriert, da ich als Autorin eigentlich lange Texte mag und es ablehne, meine Sprache in Zeichen begrenzen zu lassen (Freiraum!).

Aber da man dieses Twitter inzwischen auf jeder zweiten Webseite findet und sich anscheinend auch richtig viele Hits generieren lassen, sollte man es nicht ganz außer Acht lassen. Der Reiz des Twitter liegt wohl darin, in kurzer Zeit einen Art „Freundeskreis“ aufzubauen, bzw. einen Kreis von Menschen, dem man ab jetzt recht einfach zulesen und mitverfolgen kann.

Somit ist es eine weitere sinnvolle Maßnahme, um die Komplexität des modernen Menschen in einfache und übersichtlichere Bahnen zu lenken und das soziale Netzwerk zu verbessern. (Warum das soziale Netzwerk für das Privat- und das Berufsleben wichtig ist, erkläre ich an der Stelle nicht, aber es ist es wert, darüber nachzudenken. Die Frage muss jeder für sich beantworten.)

Ein weiterer Vorteil des Twitter liegt wohl darin, dass man listenähnliche Einträge erstellt, die sich durch die Kürze auszeichnen. Ähnlich wie in meiner Listenempfehlung für das Brainstorming wird damit ein gesteigerter Arbeits- und Denkfluss erreicht. Man schreibt einfach das, was man denkt und lässt es sich irgendwo strukturieren. Wenn dann noch Leute was dazu schreiben und man andere kennenlernen kann, umso besser.

Wie immer ist man frei und wird erst mit der Zeit herausfinden, welche Themen sich lohnen zu twittern und welche nicht. Sinnvoll finde ich z.B. Links, lustige Grafiken oder einfach ein ironisches Statement. Aber auch, um Fans über die eigene Arbeit oder das Ergebnis von Web-Recherchen aufzuklären, erscheint es geeignet. Wie immer, ist dann die Stärke das „Teilen“ und „Mitteilen“. Der Einzelkämpfer hat im heutigen Leben keine Chance und er wird es in der Zukunft noch weniger haben. Je mehr man anderen gibt, desto mehr wird man zurück erhalten, das ist eine ganz einfache Sache. Aber wenn man gar nichts geben will, wird man auch nie was erhalten.

Neben der Komplexität der sonstigen Computer-Arbeit ist Twitter das Gegenmittel für das angestrengte Gehirn, eine Art kurzweilige Spielwiese (freie Kunst ist Spiel!) die sich dann hoffentlich positiv auf den Rest auswirkt.

Negatives will ich nun nicht formulieren, dazu kenne ich das Tool noch nicht gut. Ich möchte aber ab heute die Testphase weiterführen und schauen, was sich dabei so ergibt.

Hierzu lade ich alle interessierten Menschen ein, mich zu „verfolgen“ oder einen eigenen Account beim Zwitscher-Service zu erstellen.

Ich freue mich, von euch zu hören! Und garantiere der ersten Gruppe von Lesern/ Schreibern auch Aufmerksamkeit durch Kommentare (wenn es nicht absoluter Blödsinn ist)..

Also, bis dann.

Mein Account zum Adden:
http://twitter.com/julia78

9 Gedanken zu „Zwitschern“

  1. Gut finde ich an Twitter, dass man sich sozusagen in Echtzeit Nachrichten zukommen lassen kann. Z.B. vom SPIEGEL.

    Auf die Dauer nervend werden die staendigen Meldungen der Followern sein, dass sie gerade einen Tee gemacht haben, dass sie ihn nun zum Computer getragen haben und dass sie ihn nun trinken…;)

  2. Anfangs fasziniert das auch, da man ploetzlich am Leben der anderen teilzunehmen scheind, mit ihnen zum Teeholen geht, mitfiebert, ob er schon gezogen ist, sich mit ihnen aergert, wenn er zu stark geworden ist. Aber so viel Variationen gibt es da nicht. Ist halt Alltag. Und der Alltag ist nunmal die Wiederholung der gleichen Schemata.

  3. ach was! nicht mein Alltag! 😉 gleich ist es nur, wenn man immer an das gleiche denkt und sich nicht traut, was cooles zu schreiben. aber wie gesagt, dazu muss man sich erstmal „eintwittern“

  4. Ich hab auch nen Twitter-Account – Julia, bitte, flehe mich an, Dir ihn hier und jetzt zu nennen. Es wäre mir eine Freude, Dir ihn zu offenbaren. 😈

    P.S. War grad ka**en. davor hab ich meine Drachenpalme gegossen und davor … naja, willste echt nicht wissen!

  5. Ich mag gerade die 140-Zeichen-Begrenzung beim Twittern. Es ist ein schöner Sport, einen Gedanken mal knapp und präzise auf den Punkt zu bringen. Da kommen manchmal schöne Aphorismen zustande. Ich suche auch vor allem nach Twitterern, die diese Leidenschaft teilen – denen folge ich dann.

  6. Twitter ist lustiger Zeitvertreib (bei Langeweile), aber auch schlichtweg genial, wenn man als einer der ersten informiert sein will, was auf der Welt und im Web passiert.

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