Warum ich lieber mit Frauen als mit Männern schreibe

image_pdfimage_print

Ich überlege mir irgendwas Nettes. Eine schöne Formulierung an ihn. Extra für ihn. Fein zusammengelegt und gebügelt und mit Schleifchen versehen. Bin etwas unsicher, ob es der richtige Ton ist. Überlege nochmal. Stelle die Formulierung um. Dann warte ich kurz, bin immer noch unsicher. Ich schicke die Nachricht am Abend endlich ab. Passend zur Feierabendzeit, damit er es lesen kann. Es kommt nichts zurück. Ich warte. Nichts. Muss nochmal nachhaken. Nur ein kurzer Kommentar. Kaum Auskunft. Dann warte ich. Vielleicht überlegt er sich nochmal. Wieder nichts. Ich warte. Und warte. Rätsel rum. Zerbreche mir den Kopf. Kommt nichts bei raus. Warte weiter. Nichts. Schließlich gebe ich es genervt auf und stelle fest, dass Männer und Frauen nicht zusammen passen.

( Und wenn man mal einen Typen findet, bei denen es besser passt, und die Harmonie besser zu spüren ist, dann ist er garantiert schwul! )

Ich schreibe an sie. 3 Sekunden später kommt eine nette Nachricht über WhatsApp. Ich verstehe sie sofort. Die Wellenlänge ist gleich da. Sie schreibt nur ein paar Sätze, aber ich weiß gleich was gemeint ist. Ein kleiner Ping genügt, dann ist der Kontakt wieder da. Super schön dann machen wir es so hab dich auch lieb Herzchen bis bald.

Das Lustige daran ist, dass das nur bei mir so ist. Ich kenne Menschen, bei denen ist es genau anders herum. Die können mit Männern viel besser und einfacher kommunizieren. Und finden Frauen ganz schrecklich.
Tja, Kommunikation liegt sehr viel an einem selbst. „Wie man gestrickt ist“. Dieses Kleid kann man nicht so leicht ablegen.

Ein Gedanke zu „Warum ich lieber mit Frauen als mit Männern schreibe“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Protected with IP Blacklist CloudIP Blacklist Cloud