Teamwork

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Was für eine naive Vorstellung, heutzutage noch an Teamwork zu glauben,
wo die ganze Gesellschaft auf Individualität und Konkurrenzdruck aufgebaut ist.

Die Gruppe verbleibt als „Mittel zum Zweck“ und sie wird nur da genutzt, wo sie Vorteile bringt.
Aber Verantwortungsgefühl gegenüber völlig Fremden, außerhalb der „familia“, das kann man nun wirklich nicht erwarten.

5 Gedanken zu „Teamwork“

  1. Ich glaube nicht an Teamwork, ich lebe sie.
    Teamwork geht selbstverständlich auch nicht ohne Individualistenarbeit, aber trotzdem: Ich lebe sie.

    Zu Teamwork gehört eine Menge. Man muss sich selbst kennen und annehmen wie man ist, und die anderen in der Gruppe auch. Ich selbst finde, es braucht Realisten dafür. Nun bin ich aber kein wie immer gearteter Fachmensch und kann das nicht beurteilen. Ich sage das nur aus meiner Sicht (ich liebe Realisten).

    Ich gebe Dir recht, dass das Verantwortungsgefühl Fremden gegenüber gegen mau tendiert. Die Gruppen, in denen ich drin bin (kleine Gruppen), da sieht das anders aus. Man kennt und schätzt sich, über Jahre hinweg.

    1. Ich wollte mich noch bedanken, dass ich bei Dir so konträr antworten kann, dass Du das verträgst. Nicht jeder Mensch mag das, manche wollen stimmungsmässig aufgefangen werden etc. Da geht dann kein wahres, klares Wort.

      Bei obigem Thema kommt es, glaube ich, stark darauf an, was man gerade für eine Lebenssituation hat, mit welchen Menschen in welchem Kontext man es zu tun hat. Wenn ich an Deine Lebenssituation denke, dann glaube ich Dir das sofort mit der Ellenbogengesellschaft etc.

      1. klar, kannst Du konträr antworten. Du holst mich gewissermaßen aus meiner Welt-Untergangsstimmung heraus. Du brauchst mich nicht abholen, wenn ich mal wieder negativ denke. 😉 (wobei das allerdings auch angenehm ist) Eigentlich will ich auch ans Team glauben. Aber es braucht eben viel „Glauben“, um das real umsetzen zu können.

      1. Du triffst es auf den Punkt: Realismus! Das ist ja etwas, was ich an meinen Kollegen so mag und schätze. Dagegen die Traumtänzer, die in Traumwelten leben, das kracht doch ein (früher oder später). (Ich denke auch gerade über Vergangenheit nach, und das war gerade eben mein Schluss: Ich brauche Realismus und solche Menschen um mich rum. Mit den anderen gehe ich „baden“.)

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