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Top-Suchbegriffe und Lese-Hits der letzten 90 Tage

Zusammenfassung für eilige 30 Sekunden-Leser:

Die beiden wichtigsten Artikel der letzten 90 Tage im J.A. Blog waren „Erfahrungsbericht: Knauf Easyputz“ und „Konstruktive und destruktive Menschen“. Andere Artikel werden zwar auch gesucht, aber hauptsächlich Google bestimmt darüber, was für das Internet relevant ist und was nicht. In den folgenden Zeilen interpretiere ich die Daten weiter und versuche eine mögliche Lösung für dieses Problem der Einseitigkeit zu finden.

[Best_Wordpress_Gallery id=“8″ gal_title=“Bloganalyse Januar 2017″]

 

Jede Bloggerin und jeder Blogger möchte gefunden werden. Ich glaube, das ist ein ureigenes und wichtiges Anliegen beim Schreiben.
Denn, wenn man gefunden wird, bekommt man meistens auch Resonanz und Rückmeldung. Noch schöner ist es, wenn man Menschen findet, die die eigenen Interessen teilen oder darüber diskutieren möchten. Es ist sogar schön, wenn die Leute sich über bestimmte Themen streiten, denn das bedeutet ja, dass sie sich auf ein Thema einlassen und Energie reinfließen lassen. Und nur mit dem „einlassen“ kann man auch „Veränderung“ erzielen. Das betrifft mich als Schreibende, aber auch Lesende gleichermaßen.

Die Rückmeldung ist also wichtig, denn gerade das freie Schreiben im Internet hat ja oft keine andere „Bezahlung“ und keine andere Ressource als Resonanz und Beachtet-werden.
Wenn man nicht beachtet wird, macht die Arbeit auch keinen Spaß mehr. Der Sinn und die Motivation gehen verloren. Man kann die Arbeit in keinen größeren Kontext stellen und man brennt aus.
Es sei denn, man schöpft soviel Kraft aus der reinen Tätigkeit des Schreibens und Nachdenkens, dass einem das allein ausreicht. Wenn aber das Anliegen hat, der Gesellschaft „zu helfen“ oder irgendwie etwas zurück zu geben, dann ist es unumgänglich, dass man hin und wieder die Frage stellt: Wo und wie werde ich eigentlich gefunden? Mit welchem Anliegen kommen die Besucher auf meine Webseite? Wie läuft die Kommunikation eigentlich? Wird das, was ich aussende, überhaupt wahrgenommen? Wenn ja, wer nimmt es wahr und hat das zur gestellten Frage gepasst?

Da ich speziell dieses J.A. Blog mehr als „öffentliches Blog“, denn als rein privates oder gar kommerzielles Blog betrachte, halte ich es wichtig, den LeserInnen mehr Informationen darüber zu geben, wie das Blog gefunden wird und welche Tools ich dabei benutze:

Ich habe zwei Möglichkeiten die Suchanfragen meiner LeserInnen schnell und bequem herauszufinden. Einmal mit dem WordPress-Plugin „Slimstat“, das man mit einem einfachen Knopfdruck installieren kann und das ich schon etwas länger nutze.
Der Vorteil ist, dass das Plugin schnell installiert ist und man sich danach nicht mehr um viel kümmern muss. Ein einfacher Klick auf die Statistiken reicht dann aus, um das aktuelle Geschehen und Gewusel des vernetzten Rechner-Geplauders auszulesen.
Vor längerer Zeit hatte ich mal Probleme damit und die Datenbanken aktualisierten sich nicht mehr richtig.
Das muss aber nicht unbedingt an diesem Plugin gelegen haben, sondern war wahrscheinlich dem allgemeinen Chaos geschuldet, welches sich in so einer WordPress-Installation irgendwann zwangsläufig anhäuft. Mehr zu diesem Thema hatte ich beim Artikel http://www.ja-blog.de/2016/01/wartungsmodus/ geschrieben. Hier könnt ihr auch nachlesen, wie man die Datenbanken bereinigt und seiner WordPress-Installation einen kleinen Frühjahrsputz verpasst.

Das andere Tool zur Analyse der Suchanfragen ist die „Search Console“ von Google.
Da ja inzwischen die meisten Besucher (und vor allem die meisten Suchanfragen) von Google stammen, kommt man ohne entsprechenden Tools nicht mehr weit. Ob das jetzt gut ist oder schlecht, muss an anderer Stelle diskutiert werden.
Fakt ist, dass Google hier sehr gute Tools anbietet, die sehr übersichtlich und leicht zu bedienen sind.
Etwas schwieriger ist es mittlerweile, die genauen Suchanfragen herauszubekommen. Da hatte ich längere Zeit Probleme und es wurden immer nur unspezifische Angaben gemacht. (Grund soll wohl die Suchmasken-Verschlüsselung sein). Mittlerweile ist das aber besser geworden und ich erfahre wieder etwas besser, mit welchen Suchbegriffen eigentlich gesucht wird.

Die letzten 90 Tage…
Für den Analyse-Zeitraum habe ich die letzten 90 Tage gewählt.

In der „SeachConsole“ werden für diesen Zeitraum 1.675 Klicks gezählt und dann die genauen Suchanfragen aufgelistet.
Ihr könnt diese Auflistung in den nächsten Bildern nachvollziehen. An erster Stelle steht „Knauf easyputz erfahrung“ und auch weiter unten wird man das Wort weiter finden. Außerdem fällt auf, dass das Wort „destruktiv“, „destruktive Menschen“ und ähnliche Schlüsselwörter sehr oft gesucht werden. Erst weiter hinten, so auf den Plätzen 39 kommt z.B. das Wort „Kritksucht“ oder „fehlende empathie depression“, die aber wiederum auf den gleichen Artikel verlinken.

Suchanalyse mit SearchConsole, Seite 1
Suchanalyse mit SearchConsole, Seite 1

Suchanalyse mit SearchConsole, Seite 2
Suchanalyse mit SearchConsole, Seite 2

Suchanalyse mit SearchConsole, Seite 3
Suchanalyse mit SearchConsole, Seite 3

Bei der Auswertung der Suchanfragen mit „Slimstat“ stelle ich dann auch fest, wie sich diese scheinbar „gestreuten Anfragen“ auf ein oder zwei feste Artikel bündeln: Nämlich auf den Artikel „Erfahrungsbericht: Knauf Easyputz“  und auf „Konstruktive und destruktive Menschen“.  Der erste Artikel hat 908 Zugriffe in 3 Monaten (also ca. 10 am Tag) und der andere Artikel hat 600 Zugriffe in 3 Monaten (ca. 6 Treffer pro Tag). Erst weit abgeschlagen auf den dritten Platz folgt dann der sehr technische Artikel „Wordpress, Kommentare funktionieren nicht“ und der Artikel „Andere Belehren, heißt belehrt zu werden“  (beide ca. 10 Treffer). Dann folgen neuere Artikel, z.B. über die Wahl in den USA oder über den Weihnachtsmarkt.

Slimtstat, 90 Tage, Teil 1
Slimtstat, 90 Tage, Teil 1

Slimtstat, 90 Tage, Teil 2
Slimtstat, 90 Tage, Teil 2

Slimtstat, 90 Tage, Teil 3
Slimtstat, 90 Tage, Teil 3

 

Interpretation der Suchanfragen

Was fällt mir dabei also auf?

Mein Blog hat derzeit 624 Beiträge (und 1.700 Kommentare) und widmet sich sehr vielen, unterschiedlichen Themen. Ich lege mich persönlich eigentlich nicht auf das eine odere andere Thema fest. Über den „Easyputz“ hab ich damals rein zufällig geschrieben. Eigentlich wollte ich eine Serie über Haus-Renovierungen starten, aber mangels Zeit ist das wieder eingeschlafen. Und warum ich damals so ausgiebig über „Destruktive Menschen“ geschrieben habe, weiß ich auch nicht mehr. Wenn ich den Artikel (ursprünglich von 2010) heute lese, bin ich selbst überrascht und er kommt mir „neu“ vor, weil ich die Gedanken darin schon längst wieder vergessen habe. Vielleicht sehe ich die Dinge mittlerweile auch ganz anders.

Aber dennoch bestimmt irgendein Algorithmus darüber, welche Seiten von den Leuten gefunden werden und welche nicht. Natürlich freue ich mich, wenn ich Besucher bekomme und das Interesse groß ist. Aber man sieht auch, dass das reine technische Erfassen von großen Suchmaschinen „gesteuert“ ist. Ich hätte es z.B. auch sehr gerne, dass andere Artikel von mir gefunden werden, weil ich z.B. über die Wahlen in den USA geschrieben oder aktuelle Gedanken zur Sicherheitsdebatte habe. Diese Gedanken von mir konkurrieren aber mit vielen anderen Gedanken von Autoren und Medien-Webseiten. Es ist mir als kleines Blog also absolut nicht möglich, da irgendwie Gehör zu bekommen. Meine Gedanken sind privat und sie werden es auch bleiben, egal wieviel und wie oft ich sie ins Internet poste.

Dazu passt auch der „Indexierungsstatus“ von Google. Von ehemals 3.606 Seiten sind heute nur noch 1.444 Seiten indexiert. Was das genau bedeutet, kann ich noch nicht sagen und müsste nochmal extra recherchieren. Meine Vermutung ist aber, dass es quasi die „Menge der Seiten“ bezeichnet, die Google über mein Blog gesammelt und indexiert hat. Man sieht hier einen deutlichen Abwärtstrend, aber keine Begründung, warum das genau so passiert ist.

Indexierungsstatus J.A. Blog
Indexierungsstatus J.A. Blog

Wirklich eine Chance „gehört zu werden“, würde ich wohl nur dann bekommen, wenn ich diese Nischen mit der „Destruktivität“ (immerhin ein Lieblingsthema von mir, nämlich Psychologie) und das mit den Haus-Renovierungen weiter ausbauen würde. Google hat für sich wahrscheinlich gelernt, dass mein Blog sich vor allem um diese Themen dreht. Es stuft mich jetzt vielleicht als „Heimwerker-Blog“ oder als „Psycho-Tante“ ab, was ich bestimmt beides nicht bin!! Aber interessiert es den Algorithmus? Hat je ein Mensch mal nachgesehen und sich gefragt, ob das ganze einen Sinn macht oder nicht?

Blog-Ausblick für 2017 ?

Welche Optionen hat man also als Blog-Autorin, weiterhin gehört und gesehen zu werden? Und zwar mit den Absichten und den Themen, die man selbst für wichtig hält? Ich glaube, der Weg ALLEIN über die Maschine ist ein sehr einseitiger Weg. Es wird nur so gehen, indem man sich einen festen Leserkreis aufbaut und andere Leute findet, die bei einem kommentieren. Man muss also der maschinellen Einstufung, Beurteilung und Vernetzung eine menschliche, soziale „authentische“ dagegen halten. Denn mein Daseinszweck ist es bestimmt nicht, als stille, unbezahlte Arbeiterin für Google zu arbeiten und Inhalte zu produzieren, die vom großen Netzwerk gerade gefordert werden.
Ich möchte vielmehr für die Menschen arbeiten und etwas anbieten, was gesucht und gefragt wird und wo ich vielleicht auch einen kleinen Teil dazu beitragen kann. 😉

Das andere „Problem“ sind nämlich auch die Menschen selbst. Denn die Suchanfragen verraten wiederum einiges über die Menschen und die Gesellschaft. Dass so praktische Themen wie die Haus-Renovierung ganz oben stehen, verwundert mich nicht. Auch wenn ich mich noch so für Philosophie, Kulturwissenschaft oder Politik interessiere- die meisten Leute haben erstmal ganz handfeste Probleme. Das viele Geschwafel ist erstmal völlig nebensächlich. Sie ziehen in ein neues Haus, in eine neue Wohnung und müssen erstmal renovieren. Die Lebenshaltungkosten steigen, man möchte Geld sparen. Handwerker sind oft zu teuer, also muss man selbst Hand anlegen.

Das sind praktische Probleme, für die man sich im Internet Tipps, Lösungen aber vielleicht auch amüsante Geschichten und Gleichgesinnte sucht. Beim „Easyputz“ Artikel hat sich z.B. herausgestellt, dass die Leute tlw. Probleme mit der Farbtreue hatten und den Artikel tlw. reklamieren mussten. Und „schwupps“ hat sich mein kleines Blog als Support-Plattform für Betroffene spontan und „dezentral“ gebildet. Ich wollte das nicht! Aber es ist einfach so passiert, weil anscheinend eine Nachfrage bestand und immer noch besteht. Auch wir müssen ja weiterhin renovieren und praktisch am Haus arbeiten- also wäre das vielleicht eine gute Quelle für neue Inspirationen und Artikel.

Der andere „Hit“ ist der Artikel über die destruktiven Menschen. Hier fällt mir auf, dass er zwar oft gesucht, aber selten vertiefend gelesen wird. Die Leute springen auch sehr schnell wieder ab. Sie stöbern nicht weiter in meinem Blog nach weiteren Informationen, sie klicken aber nur sehr wenige Links an. Bei den Besuchsszeiten stehen vor allem die Kurzzeitbesuche (weniger als 60 Sekunden) ganz oben in der Hitliste. Nur ein ganz kleiner Kreis von LeserInnen verweilt länger und intensiv auf meinem Blog. Das bedeutet also, dass es auf der einen Seite sehr viele Problem mit „destruktiven Menschen“ gibt und man das Thema dementsprechend oft sucht. (Das würde auch zu Aussagen von Sozialpsychologen wie Erich Fromm passen, der ja die moderne Gesellschaft in großen Maßstäben als „krank“ einstuft). Aber das Lesen des Artikels ist anscheinend nicht hilfreich genug. Vielleicht möchte man eine schnelle und einfache Lösung? Vielleicht sucht man nur jemand, mit dem man darüber redet, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat und sich nun austauschen möchte? Dafür gibt es im Internet ja Foren.. daher glaube ich nicht, meine Webseite in diese Richtung ausbauen zu müssen. Aber vielleicht sollte ich das ganze noch einfacher und übersichtlicher aufbereiten? So dass man auf den ersten Blick eine Lösung finden kann?

Und zum Schluss, das wichtigste

Was meint ihr zu diesem Thema? Was sucht ihr am liebsten im Internet?
Und findet ihr da immer alles, was ihr sucht?

Was fällt euch bei meinem Blog noch auf? Habt ihr Verbesserungsvorschläge, Anregungen, Diskussionen?

Wenn ja, dann rein damit in die Kommentare. 😉




Googlen hat die Welt verändert

Ich erinnere mich noch an eine schöne Zeit. Studenten-Zeit.. WG und so. Ich saß an meinem damals brand- modernen 400Mhz-PC, mit Windows 98 und musste irgendwas recherchieren. Von meinem Papa hatte ich das erste Mal das Wort „Suchmaschine“ gehört, aber viel Ahnung hatte ich nicht davon. Ich weiß nur, dass ich die Anordnung der Worte „Suchen“ und „Maschine“ schon etwas seltsam und neuartig fand. Bis dato hatte ich die URLS von externen Quellen immer so rausgesucht, oder Links angeklickt, aber „googlen“ gab es damals noch nicht.
Damals, ich weiß es noch genau, benutzte ich also „MetaGer

Das war sicherlich ein Geheimtipp aus irgendeiner Zeitung. 😉 Auch ein paar andere benutzte ich… bis zu dem einen Tag….

Ein Kommilitone kam vorbei und empfahl mir eine Seite mit dem seltsam anmutenden Namen Google. Das besondere daran war, dass bei jeder Suche das ooooo in die Länge gezogen wurde und die Geschwindigkeit für einen damaligen PC und Internet erfrischend schnell war. Noch ein paar bunte Bildchen im Banner und meine Begeisterung für Google war geweckt.(Mist, Schwäche von mir, ich lasse mich zu schnell beeindrucken!)
Allen anderen ging es auch so. Google war damals erfrischend anders, frech und überlegen. Es sprach sich in der Uni schnell rum und alle nutzten nur noch Google (zumindest die Insider, die diesen erlesenen Tipp erhalten hatten).

Dank Massendruck und Erfolgserlebnisse vergingen die Jahre so auf diese Weise und niemand störte sich daran. Google lieferte immer alles pünktlich und sehr genau auf den Tisch. Später kam das Riesen-Lexikon Wikipedia dazu und die Arbeit verlagerte sich auch meinerseits immer mehr auf die Netz-Recherchen. Das Studium endete vorzeitig, die Richtung wechselte, ich orientierte mich um. Mit den neuen Möglichkeiten der Technik war ich auch persönlich bereit, andere, neue und frische Wege zu gehen. Informatik war passé, jetzt sollten neue Zeiten anbrechen.

Hätte man früher so etwas wie „E- Learning“ noch belächelt oder als Fernstudiumsanzeige auf die letzte Zeit geklebt, so war es plötzlich dank Internet möglich, den Großteil der Informationen aus dem Netz zu ziehen und einen Großteil des eigenen Lebens rückwirkend in die virtuelle Welt zu stellen. Diese virtuelle Welt beanspruchte immer mehr meine Zeit. Das Internet hatte 1999 bereits mein Leben verändert. Ich besuchte Seiten auf der ganzen Welt und erfuhr, wie andere Menschen lebten. Ich versuchte sie nachzumachen. Ich versuchte, die ganze Weisheit die da über die Datenleitung tröpfelte und später in großen Bahnen floss, in mein eigenes Leben zu lenken und mich mit Hilfe der Bits und Bytes zu erleuchten.

Teilweise klappte es.

Ein paar Jahre später ist Google riesig geworden. All die Menschen, die damals wie ich, die Maschine nutzten um das Leben zu verbessern, haben etwas zurückgegeben, Links und Banner geklickt und die Firma zu einem Riesen gemacht. So groß, dass wir anfangen, uns vor den Schatten zu fürchten- und so, wie es damals schick war, auf Branchenriesen wie Microsoft zu schimpfen und mit der letzten, hakeligen Linux- Distribution zu hacken, ist es jetzt selbstverständlich ein „Google- Hasser“ zu sein. (und wer jetzt das Wort „Hass“ googelt, der hat mich nicht richtig verstanden…)

Verdrehte Welt! Mein damaliger Insider-Tipp wurde zu einer Krake und ich bin daran schuld! Angewidert weiche ich von der Tastatur und will meine Fehler rückgängig machen, aber oh weh, die Geister, die ich rief, sie lassen nicht mehr von mir!
Alle regen sich darüber auf, was Google an Privatsphäre speichert, preisgibt, wie machtvoll die Möglichkeiten der persönlichen Rasterung sind. Das sind alles Dinge, da hätten sich in den 80er Jahren noch die Haare aufgestellt! Aber heute?
Die Leute stellen alles ins Netz. Nicht nur ein bisschen Privatsphäre, nein die ganze Ladung und jegliche erdenklichen Details, alle Facetten, alle Emotionen- alles wird gebloggt. Müssen wir uns noch wundern, dass es kein Respekt mehr vor dem Datenschutz gibt? Wir liefern ja selbst die besten Argumente!!!

Die Zögerlichen werden überrannt und mit Gewalt zieht die virtuelle Welt in die Wohnzimmer von Millionen Seelen. Es wird nicht lange dauern (Achtung, wackelige, wissenschaftlich nicht zertifizierte Vorhersage!) und die virtuelle Welt wird uns so normal vorkommen und soviel Chancen bieten, wie die „reale Welt“.

Und wenn man genau überlegt, bietet sie das schon jetzt. Es liegt nur an uns, welches Tempo wir damit fahren wollen.

Erinnert sich noch jemand an den Herrn Löwenzahn, ein gewaltiger, schöner Teil meiner Jugend? Der sagte immer so schön am Schluss: Und jetzt, Abschalten!

Also Kinder, abschalten! 🙂

Bevor Google euch auffrisst!
……….

Idee zum Post dankend erhalten… Via Twitter, Claudia und Michael

Nachtrag: Gegründet wurde Google 1998, in dem Jahr bin ich eingestiegen…. Tja, schicksalhafte Entscheidung…