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Der Frühling

Der Frühling strahlt mit warmer Sonne
bringt dir Hochgefühl und Wonne
kaum zu glauben, aber wahr-
endlich ist die Wärme da.

Alle Menschen freuen sich und lachen
selbst der allerfinstre Drachen
ringt sich schnell ein Lächeln ab.

Eingesperrt in kahlen Wänden
gelebt vom Brett unter den Händen
klein war die Welt, in letzter Zeit
kommt jetzt endlich mal Zufriedenheit?

Glück und Liebe, die wir alle brauchen
Husten kommt nicht nur vom Rauchen
klar das Denken kann nun werden,
bist zu jung noch, um zu sterben.

Also- steh auf und zieh dir Sonne rein
wer weiß, wann sie denn wiederkommt?

das Gedicht stand nur auf einem Bein
und das Ende folgte prompt.

…………..
PS: Eigentlich wollte ich das Gedicht ja „live“ twittern, aber irgendwie laggt Twitter bei mir im Moment, was den Spaß beim Schreiben ein wenig schmälert.

Außerdem ist es nicht soo besonders, also könnt ihr es hier in Ruhe nachlesen.

Noch ein Tipp für alle begeisterten Hobby-Versschmiede: Lautes Vorlesen, Singen und Sprechen hilft, die haklige Sprechmechanik aufzulockern. 😉 Also das, was ich nicht gemacht habe und auch null beherrsche…

Man muss sich ja nicht zwingend an ein bestimmtes Muster halten, aber ein wenig „rund“ sollte es schon sein.

Nicht jedes Wort passt von der Silbenlänge und reimt sich gleichzeitig. Das macht die Schwierigkeit, aber auch den Spaß beim Abdichten aus!




Oh Du Fröhliche

Oh Du Fröhliche, Wein in allen Ecken!
Oh Du Fröhliche, lasst es euch gut schmecken!

komm und pack Geschenke aus
leb doch mal in Saus und Braus!

Oh Du Fröhliche, die Tage sind so kurz
Oh Du Fröhliche, kaum mach ich einen Furz-

da ist das schöne Weihnachtsfest vorbei
beginnt das dröge Alltags-Einerlei!

Oh halt, nein ich hab´s vergessen,
es fehlt noch eins, das große Fressen!

an Sylvester nämlich, Kinderlein,
zünden wir ein Böllerlein.

auf dass es uns´rem Herz entspringe
allen Wesen Glück doch bringe!

Die bösen Geister sollen gehen
und wird der Wind auch noch so wehen

mir die Nas´ am Glas fest klebt
nie so gut, wie jetzt gelebt!