Fünf Tage Alpen

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Bin wieder zurück aus dem Urlaub. Oh Mann, das hat gut getan, 5 Tage einfach mal alles hinter sich lassen und in der Ferne schweifen. Besonders lang war meine Reise nicht und ich bin auch nur im schönen Deutschland geblieben und hab ein bisschen Österreich gestreift, aber die Reise war sehr erholsam und schön.

Die Planung war diesmal sehr einfach, ich habe mir überlegt „wo war ich noch nicht und wo möchte ich unbedingt mal hin?“ dann bin ich quasi mit dem kreisenden Finger über die Google Maps Karte und bin schließlich auf der „Zugspitze“ gelandet. Das ist immer ganz gut bei der Reiseplanung, wenn man sich vorneweg auf ein Highlight oder eine Region festlegt und dann die Reise „drumherum“ plant. Viele Alternativen hat man ja in Corona-Zeiten nicht, daher wollte ich keine große Fernreise mit dem Flugzeug antreten. Aber realisierbare Träume gibt es auch hierzulande sehr viele! Einmal den höchsten Berg Deutschlands sehen, die atemberaubende Fernsicht genießen, die dünne Luft bestaunen, mitten in diese seltsame alpine Region- ich wusste irgendwie tief im Inneren, dass es genau das ist, was ich mal sehen und erleben möchte.

Aber in der Gegend gibt es noch sooviel zu entdecken. Schon bei der Vorbereitung kamen stille Zweifel in mir auf, ob ich das alles schaffen werde, dazu noch meine fotografischen Ambitionen, die ja meistens gut geplant und vorbereitet werden müssen und sehr viel Extra-Zeit kosten.

Fotografieren, Fahrradfahren, Wandern, Schwimmen, Klettern, Städtebummel oder Sightseeing – alles ist möglich.

Wie so oft, muss man sich dann einfach festlegen: Will ich die Sachen nur mal gesehen haben oder will ich das perfekte fotografische Kunstwerk daraus zaubern? Das gelingt meistens nur, wenn man die Gegend schon ein bisschen kennt und nicht nur von der anfänglichen Schönheit und Veränderung der Luft geblendet ist. Für ein gutes Foto muss man in die Gegend einsteigen, braucht Zeit, Ortskenntnisse, braucht ein bisschen Glück, mehrere Versuche, usw.

Ich merke immer wieder, dass das nicht so meins ist. Ich will irgendwo „einmal hin“ und dann möglichst schnell alles gesehen haben! Haha!

Im Endeffekt haben wir dann wenigstens noch das Schloss Neuschwanstein und die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen geschafft. Wir haben das schöne Österreich und die Gegend in Nordtirol und die Zugspitz-Arena gestreift. Für Füssen waren wir schon zu müde und geschlaucht. Die bezaubernde, sehr touristisch geprägte Innenstadt von Garmisch haben wir wenigstens noch mit einem Stadtbummel und ein Stück Käsekuchen erklommen. Die Zugspitze mit ihren diversen Zügen und Seilbahnen war -wie erwartet- das absolute Highlight. Ja, das hat sich gelohnt und es war sogar noch besser, als gedacht. Was noch geblieben ist, waren die diversen Seen, z.B. Alpsee, Blindsee oder Heiterwanger See. Einmal um einen See wandern, einmal darin schwimmen. Und -schwupps- war die Zeit auch schon wieder weg.

Die Fotos und ausführlichen Reiseberichte zu den einzelnen Locations folgen demnächst. Hier und auf Instagram!

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