Weiterbildung

Hab mich für einen Französisch-Kurs an der Volkshochschule Kaiserslautern eingeschrieben. Das ist ein gutes Gefühl.
Gestern kam der Teilnahmeausweis in meine Email-Inbox reingeflattert. Das ist schön. Das ist offiziell. Jetzt bin ich angemeldet und kann im März endlich loslegen. Es gab mehrere Optionen, entweder 2 Stunden die Woche, einmal wöchentlich, entweder vormittags oder abends. Das würde dann fast 4 Monate dauern, bis der Kurs fertig ist. Oder ein Gesamtpaket, als „Crash-Kurs“, sechs Stunden am Tag, fünf Tage hintereinander. Das habe ich gewählt. Das liegt mir mehr. Wenn ich mich mit etwas beschäftigen möchte, dann richtig. Ich muss zwar dann um 5:30 Uhr aufstehen und ca. 35 Minuten nach Kaiserslautern fahren, dafür bin ich gegen 14 Uhr fertig und hab was aus dem Tag gemacht! Allein das ist ein gutes Gefühl.

Ich hatte ja leider kein Französisch in der Schule (nur Englisch und Wahlfach Latein), aber ich habe festgestellt, dass wir die Sprache im beruflichen Alltag öfters mal brauchen. (Frankreich ist ja ein enger Wirtschaftspartner von Deutschland). Die französische Kultur ist ja überall, unsere Verwandten im Saarland wohnen beinahe direkt an der Grenze. Ich könnte also einfach zu Fuß rüberlaufen und meine neu gewonnenen Sprachkenntnisse dort ausprobieren. 😉 Außerdem möchte ich mal wieder nach Paris. Mir das Land anschauen. Und dann nicht wie eine „dumme Deutsche“ ohne Vorbildung aussehen. Ich mag die französische Kultur. Sie ist ein bisschen anders als bei uns. Manches sehen sie lockerer. Die Arbeit ist nicht ganz so wichtig. Beim Essen wird sich viel Zeit gelassen. Und die Frauen sehen immer sehr chic aus und legen Wert auf Mode und ein gutes Äußeres. 😉

In die Schule gehen. Allein das finde ich schon witzig. Ich bin ja eigentlich ein ziemlicher Autodiktat und bringe mir Dinge gerne selbst bei. Die Möglichkeiten sind unzählig. Mit Youtube, mit Wikipedia, mit den ganzen Apps, die es heutzutage so gibt. Aber die Sprache ist etwas Lebendiges. Die lernt man am besten „mit anderen“. Die muss man sprechen. Und dann braucht man auch Leute, die einen korrigieren oder sagen, wenn es nicht so gut klingt.