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Reportagen über das Grauen

In den letzten Artikeln habe ich öfters über Krieg und traurige Themen geschrieben- etwas, das vielleicht nicht so gut in den fröhlichen Frühling passt. Dieses Gedanken-Schwerpunkte entwickeln sich meistens aus sich selbst heraus, wie ein melodisches Motiv, das man am Klavier improvisiert, entwickeln sich diese gedanklichen Motive von sich heraus und meistens auch ein Eigenleben. Wenn ich so ein Thema habe, muss ich nicht viel mehr machen, als diese Gedanken dazu einfach aufzuschreiben, die Kreativität kann man in diesem Moment nicht wirklich erzwingen, aber es ist gut, wenn man sie zulässt und alles Gute wie Schlechte (im Kopf) einfach fließen lassen kann.

Auslöser waren sicherlich auch die beiden fabelhaften Reportagen, die es zu diesem Thema letztens im Fernsehen gab und natürlich die aktuellen Geschehnisse rund um die Bundeswehr in den Nachrichten.

Einmal die sehr gut gemachte Reportage über das Privatleben rund um die Person Hitler. Eine Sache, die ich mir zunächst nicht anschauen wollte, da ich dahinter vermutete, dass man den Diktator einfach nur in einem menschlicheren oder besseren Licht erscheinen lassen wollte. Ansätze dazu gab es ja in dem Film „Der Untergang“ bereits und ich bin dem Ganzen doch eher skeptisch gegenüber eingestellt. Die Gefahr ist einfach zu groß, dass man vor lauter Vermenschlichung die wahren Taten vergisst und die Gräueltaten die unserem Land geschehen sind, vergessen oder moralisch aufweichen wird.

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