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Chance oder Rückschritt?

Ein Blick in die Medien

Ich denke noch ein wenig über die Guttenberg-Sache und verfolge weiterhin gespannt die Meldungen aus den Medien. Dabei fällt mir zuerst auf, wie sehr ich mir doch an dieser Stelle Quellen wünsche, die etwas in die Tiefe gehen und auch kritische Töne zulassen. Denn die sind auffällig schnell verschwunden. Zwar hat sich fast jede „größere“ Nachrichten-Seite getraut, auch negatives über Guttenberg zu schreiben (z.B. hier oder hier ) und das Verhalten in irgendeinerweise anzuprangern. Aber im Moment sieht der Trend schon wieder rückläufig aus und wenn wir alle Pech haben, dann kommt der Minister mit einem blauen Auge davon und „die da oben“ machen so weiter wie bisher. Das wäre sicherlich der „worst case“, also der schlimmste anzunehmende Fall.

So lese ich z.B. plötzlich auf der „Welt“, dass die Mehrheit der Deutschen gegen den Rücktritt Guttenbergs ist, der Artikel bezieht sich dabei auf eine Focus-Umfrage. Nun ja, wir wissen, dass jede Umfrage den Menschen nützt, die sie in Auftrag geben (oder war das mit den Studien?), aber ein wenig seltsam finde ich es schon.
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Vorzeitig ablaufendes Haltbarkeitsdatum

Portrait von Guttenberg (Zeichnung)

„SOS- Dr. Guttenberg unter Druck“ heftig funkt der mediale Buschfunk aus allen Rohren, man kann es kaum übersehen, kaum überhören. Der (einstige?) Vorzeigeminister mit dem eintätowierten Dauerlächeln und der doppelt haltbaren Glaubwürdigkeits-Piercing galt stets als der Überflieger der Politik. Mit Überschall-Geschwindigkeit trieb er die Reformen der Bundeswehr voran und mit einem weiteren Dauerlächeln und einer aalglatten James-Bond Frisur gleich in die Herzen der einfachen Bürger. So vertrauenserweckend, so jung und anders. Ganz bestimmt: Wenn nicht er, wer sonst vertritt den sympathischen Politiker der Zukunft? Der für die Menschen spricht? Der ihre Belange ernst nimmt? Der das ungeliebte „Die da oben“- Image der herrschenden Klasse endlich mal revidieren kann?

Doch schon bald wurde es dunkel am Horizont der schnellen Entschlüsse. Schwere Wolken zogen über das Meer und dazu kamen Nebelbänke aus falschen Anschuldigungen und unfairen, verbalen Unter-die-Gürtel-Schlägen. Hinterhältige Piratenangriffe auf das Leuchtfeuer der deutschen Marine, die Gorch Fock zum Beispiel. Da hatten die Kritiker-Haie schon ihr erstes Blut geschmeckt. Es muss doch eine Lücke im Vorzeige-Staubsauger-Vertreter-Image zu finden sein. Garantiert! Wieviele amerikanische Filme über Verschwörungstheorien müssen wir gesehen haben, um das nicht zu erkennen?

Aber noch halten sich die Bluthunde der verbalen, oppositionellen Über-Moral zurück! So einfach ist ein Häuptling nämlich nicht zu kippen. Und wehe, wenn einer den Schmutzkübel auskippt, wenn noch nichts bewiesen ist. Da bleibt der Schmutz gerne mal kleben. Hier und da und überall und so schwer zu entfernen. Wer will sich schon Neid oder Argwohn vorwerfen lassen? Das sind doch weiche Faktoren, schwer zu beweisen und spielen daher auch keine Rolle. Eigentlich.

Und überhaupt, das geht doch alles viel zu einfach, viel zu schnell. Abgekupfert? Für die Doktor-Arbeit? Also nein!

Die Internet-Generation schlägt zurück und den Vorzeige-Streber aus dem Fernsehen mit seinem eigenen Waffen. Mit Copy und Paste werden weitere, abgekupferte Stellen gesucht und anscheinend auch zahlreich gefunden.

Tja, so ist das in der modernen Politik-Welt. Nichts und niemand ist mehr originär. Abschreiben ist ja auch viel einfacher, als neu machen. Und bei 450 475 Seiten kann man schonmal in Versuchung geraten. Schließlich muss es schnell gehen! Schnell nach oben! Möglichst jung müssen die modernen Führungskräfte sein. Alter und Erfahrung zählen nicht mehr. Das gefragte Produkt der Konsumentenwelt ist neu, jung und unverbraucht. Hält aber insgesamt auch nicht mehr so lang. Das liegt an der eingebauten „Obsoleszenz“- dem Faktor, der von der Industrie eingebaut wird, um die Haltbarkeit eines Produktes herabzusetzen, um den Neuverbrauch, und somit den Umsatz des Unternehmens zu steigern…

Guttenberg- der planmäßige Kurzzeit-Minister mit eingebauter Obsoleszenz?

Also ich glaube, der Vergleich geht dann doch zu weit. Das mit der Obsoleszenz ist auch gar nicht von mir, das habe ich neulich irgendwo gelesen und das klang so gut.. und ach, jetzt ist die Zeit auch schon wieder rum.

Ich bin dann mal weg. Brötchen holen oder so.

Tschüssi! (( Hiermit versichere ich: Der Text ist auf meinem eigenen Mist gewachsen und er enthält eine Menge inhaltliche, wie auch grammatikalische Fehler, die auch so gedacht sind. Das in diesem Artikel dargestellte Bild wurde unter Zuhilfenahme von Google-Bildern mit bestem Wissen und Gewissen abgezeichnet und beruht auf meiner eigenen Leistung. Ähnlichkeiten mit bestehenden Cartoon-Bildern sind rein zufällig ))

Partnerschaft & Sex – Teil 2

Grundlagen der Liebe- Vertrauen und Respekt

Männlich gesehen wird Sexualität und Partnerschaft oft auf Sexualität und den eigentlichen Sexualakt reduziert.

Die weibliche Psyche und Sexualität funktioniert hingegen ganz anders und will oft das genaue Gegenteil, nämliche Liebe, Reden, Kuscheln…..

Wer darüber in Geschlechterbüchern recherchiert, wird schnell feststellen, wie unterschiedlich Mann und Frau eigentlich sind- und wie seltsam es ist, dass die Natur einen so grundsätzlichen Weg der Bedürfnisbefriedigung eingeschlagen hat.

Die schwierige Aufgabe der heterosexuellen Beziehung wird also sein, beide Bedürfnisse zusammen zu bringen und ein Verhältnis aufzubauen, dass von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt ist.

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Verwandtschaft und ihr Bezug zum Leben

Was soll ich schon ausrichten? Jeder ist seines Glückes Schmied! Die Probleme der anderen berühren mich nicht. Soll doch jeder schauen, wie er glücklich wird.

Diese und andere Sprüche hört man oft, wenn es darum geht, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und sich um andere zu kümmern. Gerade im Verwandtschaftsbereich kommt es schnell zu Situationen, in denen die Emotionen hochkochen, die seelischen Blockaden zunehmen und die Gespräche erschwert werden. Doch es ist gerade der enge Verwandschaftsbereich, der die größte Tragweite für menschliche Bindungen überhaupt birgt.

Die Familie ist die Kernzelle der Gesellschaft. Aus ihrer Struktur leiten sich die engen, vertrauensvollen und wichtigen Bindungen ab, die die Großstruktur der Gesellschaft von unten her aufbauen. Wenn die Menschen sich in der Familie verstehen, halten sie mehr zusammen, bilden größere Einheiten, in denen sich alle vertrauen und gegenseitig helfen können. Gute soziale Bindungen, vor allem in den Familien, schützen ihre Mitglieder und stärken sie gegen feindliche Einflüsse von außen. Man kann generell sagen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und in der Gemeinschaft mehr Chancen und Möglichkeiten, aber auch mehr Sicherheiten hat.

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