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Brücken und Schluchten

Über zwischenmenschliche Sympathie und Antipathie

Was entscheidet eigentlich, ob uns jemand sympathisch ist oder nicht? In der realen Welt würden mir sehr viele Dinge einfallen, Aussehen, Geruch, Verhaltensweisen- aber in der virtuellen Welt wird es schon schwieriger. (Siehe auch: Virtuelle Sozialkontakte)

So ist mir z.B. neulich etwas aufgefallen. Ich habe eine Frau kennen gelernt, die ich sehr nett fand- durch Zufall auf Twitter, da lernt man schnell mal neue Leute kennen. Sie hat das gleiche Hobby wie ich, nämlich die Sendung GNTM zu schauen. Auch sonst schien sie in meinem Alter, einen ähnlichen Humor zu haben und war recht tolerant. Ich schrieb ein paar Mal hin und her und es entwickelte sich so eine kleine Freundschaft, die mich glücklich machte. Ich finde, Frauen sind untereinander viel zu selten wirklich befreundet, viele Frauen, die ich so kennen gelernt habe, bauen sehr schnell eine (für mich völlig unverständliche) Konkurrenzsituation auf, was ein Relikt aus alten Zeiten sein muss- oder whatever! So fällt mir z.B. auf, dass Männer viel eher in größeren Teams zusammenarbeiten können, sich bei Frauen aber immer unweigerlich ein Zickenkrieg entfacht und der mangels eindeutiger Hierarchie und dem ständigen Versuch, sich gegenseitig durch Worte zu manipulieren und zu dominieren, endlos wird.

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