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Breaking Bad Review-Teil 2

Zweiter Teil
In diesem Podcast teile ich meine Gedanken zur amerikanischen Fernsehserie “Breaking Bad” mit.
Der Podcast wurde am 13.8.2014 aufgenommen, aber erst heute veröffentlicht.

Breaking Bad Review-Teil 1

In diesem Podcast teile ich meine Gedanken zur amerikanischen Fernsehserie “Breaking Bad” mit.
Der Podcast wurde am 13.8.2014 aufgenommen, aber erst heute veröffentlicht. 😉

Blogpause und ein neuer Buchtipp

Buch-Rezension aktualisiert und erweitert am 1.3.2011

Zur Zeit tut sich bei mir im „reallife“ recht viel, so dass ich für das Blog nicht soviel Zeit finde. Ich möchte die werten Leserinnen und Leser nur darauf hinweisen, falls sich jemand wundert, dass im Moment keine neue Texte geschrieben werden. Aus meiner ambitionierten Ganztags-Berufung ist eine „zweimal im Monat“ Halbtags-Bloggerin geworden. Und da sich hier zu Hause die Wäsche stapelt und der nächste Einkauf auch schon wieder vor der Tür steht und doch dieses und jene Telefonat zu führen ist, kann ich im Moment nicht sagen, wenn ich endlich mal wieder Zeit fürs Bloggen finde!!! 😉 Aber es ist gut, es verleiht einem selbst auch so einen exklusiven Geschmack auf der Zunge. Wenn die Texte seltener geschrieben werden, überlegt man sich auch noch genauer was man schreibt und es fällt auch mehr an. Man kann dann schreiben wie ein Wasserfall. Und das ist letztendlich auch nichts schlechtes, oder?

Auch wenn meine Blog-Abstinenz derzeit von Zeitmangel diktiert und gebremst wird, so spielen doch auch die Überlegungen über die Motivation, das Wofür und Warum im gedanklichen Hinterzimmer immer wieder eine Rolle. Für mich ist Bloggen, Schreiben und Kommunizieren ein Raum voller Luft und Unverbindlichkeit. Vielleicht einer der letzten Räume (und wenn sie nur virtuell sind) in denen man wirklich frei ist. In denen man sagen kann, was man möchte. Ein Raum, in dem die Gefühle einen Platz haben und die freien Erkenntnisse, die nicht unbedingt gleich wieder durch Kritik oder Neid zerstört werden können. Ich schaffe, also bin ich. Und es braucht Kraft, so einen Gedanken zu erschaffen. Wenn er dann seinen Platz auf Papier gefunden hat, ist er endlich da und eine kleine Genugtung macht sich breit.

Doch genug der persönlichen Nabelschau, zurück zu meinen Kernthemen, der kritischen Medienschau:

Gestern kam z.B. ein Bericht über die Einschränkung der freien Forschung in der Wissenschaft und wie sehr dort die geistigen Erkenntnisse von Markt-und Profitinteressen gelenkt werden.1 Teilweise ist es den Wissenschaftlern sogar unmöglich, einer Frage nachzugehen, die sie für interessant halten, wenn sie dem Geist des Unternehmens widersprechen. Bei der Frage ging es um die langfristigen Auswirkungen der genveränderten Nahrung auf den Menschen. Obwohl dort offensichtlich erkannt wurde, dass es eine starke bis ungünstige Wechselwirkung gibt, wurde der Forscher von seiner Arbeit suspendiert und bekam das Verbot, über seine gewonnenen Erkenntnisse zu sprechen.

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Anmerkungen:
  1. Sendung hieß “Titel Thesen Temperamente“, und der besprochene Film “Gekaufte Wahrheit” []


Filmrezension: Berlin Calling

USK: ab 12

Was für ein Film! Und was für ein Zufall, dass er gerade gestern auf Arte gesendet wurde, zwei Tage, nachdem ich mir das Soundtrack-Mp3 Album auf Amazon zum halben Preis gekauft hatte…

Da ich die Musik von Paul Kalkbrenner sehr gut finde, war ich auf den Film mit ihm in der Hauptrolle natürlich sehr gespannt.

Um es vorweg zu nehmen: Er hat die großen Erwartungen nicht enttäuscht, sondern sogar übertroffen. Allerdings war ich über den traurigen Grund-Tenor doch sehr überrascht und hätte mir insgesamt mehr Musik gewünscht, denn darum geht es ja schließlich! Viele Tracks wurden nur kurz angespielt und ich hätte mir gewünscht, dass sie zu Ende gespielt worden wären oder einfach öfters vorgekommen wären. Der gesonderte Kauf der Soundtrack-CD kann also nicht schaden (zumindest nicht, wenn man Techno/ Trance Fan ist).

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Rezension „Die Wolke“

erschienen: 1988, Autorin: Gudrun Pausewang; Link zu Amazon

Mit 14 Jahren bekam ich dieses Buch zum Geburtstag geschenkt und lange Zeit lag es nun im Bücherregal und wurde von mir nie wieder angefasst. Damals habe ich solche Bücher nicht gelesen und ich würde auch bezweifeln, dass ich das volle Ausmaß dieses Buches in den jungen Jahren schon begriffen hätte. Ich kann mich nur daran erinnern, dass es irgendwie „befremdlich“ auf mich gewirkt und ich schon nach den ersten Seiten eine beklemmende Angst verspürt hatte.

Und genauso ging es mir, als ich durch einen reinen Zufall das Buch letzte Woche wieder in die Hand genommen und die ersten Seiten mit Neugierde überflog. Die bedrückende Stimmung von damals stellte sich sofort wieder ein:

Inhalt (Spoiler, nur lesen, wenn man das Buch schon kennt)

Deutschland, in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die junge Protagonistin Janna-Berta (14 Jahre alt) sitzt in der Schule, als der ABC-Alarm losheult und alle Schülerinnen und Schüler evakuiert werden. Man hält es zuerst für einen Fehlalarm und schon bald gehen die Spekulationen los. Nach kurzer Zeit erfährt der Leser, dass es tatsächlich ein Reaktorunglück im nicht sehr weit entfernten Kraftwerk „Grafenrheinfeld“ gegeben hat.

Was das für die einzelnen Menschen bedeutet, ist den Kindern am Anfang nicht klar. Noch nicht sehr beunruhigt, lässt sich Janna von älteren Schülern nach Hause fahren, wo ihr kleiner Bruder wartet, auf den sie für ein paar Tage aufpassen muss. Ihre Eltern sind beruflich nach Schweinfurt unterwegs und die Großeltern für ein paar Tage auf Mallorca.

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