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Tag: Liebe

Brief von einem alten Freund

geschrieben zu „Touch me

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Hallo Blog,

na wie geht es dir alter Freund? Schon lange nicht mehr gesehen! Lang ist´s her, als wir uns das letzte Mal sprachen und wie du dich verändert hast! Ich erkenne dich ja kaum noch wieder. Geschrumpft bist du, irgendwie mager geworden und was mit den Pfunden auf deiner Hüfte? Jetzt sag bloß nicht, du hast deine sportlichen Gene entdeckt und deine lyrischen Ambitionen an den Nagel gehängt? Ehrlich? Neein! Das würde so gaar nicht zu dir passen. Nie wieder bloggen? Nie wieder zum Spaß schreiben? Nie wieder endlose und sinnlose Diskussionen führen ? Nie wieder Haare spalten? Nie wieder polarisieren? Nie wieder grübeln??? Um Himmels willen! Blog, du machst mir Angst!

Blog, was ist aus dir geworden? Was ist mit deinem Humor passiert? Was mit deiner philosophischen Veranlagung? Was mit deinem Helfersyndrom? Was mit deiner Geltungssucht?

Nun komm, Blog, lach mal! Heb mal die Mundwinkel, versuch mal optimistisch zu denken. Versuche mal zu sein. Versuche mal zu leben. Versuche mal… einfach nichts zu machen.

Schalte vom fünften Gang in den Leerlauf, nimm das Gas zurück und lass dich vom Berg ab rollen. Oder steige am besten gleich auf das Fahrrad um, das ist auch viel gesünder.

Genieße den Fahrtwind, wie er um die Ohren pflügt, hebe den Kopf und sauge die Gerüche des Landes in dich ein. Trete ein wenig in die Pedale, aber nur soviel, wie es dir gefällt!

Blog, ich rate dir: Trink abends ein Bier und fühle dich frei. Zappe einfach mal planlos im Fernseher herum, gehe einfach nach draußen, wann es dir gefällt. Blog, oder eine Reise? Einfach mal weg, weit weg. Nach Mallorca vielleicht oder nach Afrika. Von mir aus auch nach Asien oder Australien. Hauptsache weit weg. Ein neues Leben. Neue Planung. Nichts passt mehr ins alte Schema. Lass dein Land zurück, die alten Miesepeter, die Neider und die Konkurrenten. Lebe einfach … und Liebe! Blog, Liebe, das ist es was dir fehlt, ist nur so ein Gefühl, aber ein Gutes!

Liebe, Blog, Liebe. Das ist es. Hey, was ist mir dir? Warum wirst du so blass? Und was willst du mit dem Baseballschläger? Blog!! Um Himmels willen!

Bin ja schon weg..

war nur so ein Vorschlag… eine Idee.

Es grüßt dich herzlichst,
ein alter Freund

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Anhang: Blatt.jpg

ein Blatt im Regen

Konstruktive und destruktive Menschen

Den destruktiven Menschen erkennt man daran, dass sich sein Hass auf ganz wenige Punkte konzentriert. Er spricht abgehackt, ist grüblerisch und verschlossen und lässt meistens nur eine Meinung zu: Seine eigene.

Schwer verletzt und gekränkt vom Leben, ist er unfähig, in verschiedenen Ebenen zu denken. Persönliche Erfahrungen werden nicht mehr transparent und objektiv betrachtet, sondern haben sich zu einem persönlichen Leitmotiv und einer „fixen Idee“ verfestigt, die nun über allem steht. Das kann z.B. ein Hass gegen eine bestimmte Personengruppe sein (die Jugend, die Linken, die Rechten, die Männer, die Frauen) oder ein Hass auf bestimmte Prinzipien und anderer Menschen (Tolerante Menschen werden als schwach angesehen, Sarkasmus und Sadismus überwiegen im Denken).

Ich denke, es ist kein Zufall, dass man eine schizophrene („wahnhafte“) Erkrankung mit dem Symptom der offenen Aggression und des Hasses gegen Menschen im Allgemeinen verbinden kann. Nicht zu unrecht werden übertrieben kritiksüchtige Menschen auch als „krank“ bezeichnet. Wo andere Menschen aufbauen und eine Lösung suchen, kann ein derartig erkrankter Mensch die Ganzheit nicht mehr sehen.

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Küss mich

Stilistisches Abbild zweier Kinder-Engel, die sich einen Kuss geben1

ich bin der kürzeste Blog-Artikel der Welt. Ich habe zwar keine Substanz, aber ich werde trotzdem geliebt.


Anmerkungen:
  1. by_Günter-Havlena http://www.pixelio.de []


Privat-Liebe

Eigentlich wäre das heute ein guter Tag für einen Blog. Draußen regnet es in Strömen und wir haben uns heute nicht viel mehr vorgenommen, als den Geburtstag für und bei meiner Mutter zu feiern. Das ist für mich als Mama-Töchterchen traditionell der wichtigste Tag im Leben, gleich nach Weihnachten, Ostern und kurz hinter MEINEM Geburtstag. ;-)

D.h. ich muss nachher noch ein paar Sachen zusammensuchen, die Geschenke aufsammeln, noch kurz in die Dusche hüpfen, das Sonntags-Grinsen und die Samstags-Höflichkeit aufsetzen und dann geht es schon los.

Auf der anderen Seite, wenn ich meine neue Tastatur so unter meinen Fingern spüre, wie sie sich anmutig und weich schmiegt, aber doch hart und fest im Anschlag ist, da kommen gleich ganz andere Gelüste auf. Wenn ich den Computer leise summen höre, den Kaffee neben mir langsam die Kehle herunterspüle und mich dabei in die warme Decke gewickelt habe, dann lehne ich mich langsam zurück und denke…

Wie gerne würde ich mal wieder was Schreiben, z.B. !

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Im Land der Glückseeligen

Smile

Manchmal denke ich, ich bin im Land der Glückseeligen, Dauerzufriedenen, Ewig-Glücklichen.

Diese Welt duldet keine schlechte Laune. Wir sollen Leistung erbringen und Leistung bedeutet eben auch, die eigenen Gefühle im Griff zu haben. Kritik am System ist nicht erlaubt, denn das System ist es ja, das uns im Griff hat. Die Mühle des Lebens ist etwas Anonymes, nichts Greifbares, aber wie finden wir da heraus? Wollen wir überhaupt oder reicht uns das jetzige Leben? Was bietet es uns? Ist es die Bequemlichkeit, die verleitet oder doch eher die Angst vor Konflikten?

Die lebendige Seele, der sprechende Mensch, das Wesen im Fluss ist die Eigenschaft, die wir brauchen, um wieder wir selbst zu werden.

Positive Identität (als Sammelbecken für alle Gefühle, Meinungen und Ansichten) muss nicht zwangsläufig bedeuten, vordergründig auf andere bezogen zu sein, es reicht auch, wenn man auf sich selbst bezogen ist. Man kann in sich selbst alle Antworten finden, die man braucht. Wenn man zu sehr darauf hört, was andere sagen, gerät man in Gefahr, fremdbestimmt zu werden.

Außerdem, wenn man ausgeglichen ist und in sich selbst ruht, kann man auch viel leichter auf andere zugehen und hat weniger Bedenken. Diese Ausstrahlung können andere spüren: Entweder man hat sie, oder man hat sie gerade nicht.

Was diese Welt aber nicht braucht, ist eine kollektive Massenmeinung, davon haben wir schon genug. Was diese Welt sehr nötig hat, sind individuelle, persönliche Menschen und freie Meinungen.

Wie gut ist die Meinungsfreiheit, wenn wir das meiste doch nicht bloggen, was uns auf der Seele liegt? Ist es nicht ein Betrug an unserer Seele, wenn wir das immer wieder verschweigen, was wir eigentlich denken? Ist es nicht unser Blog und wir haben das gute Recht zu sagen und zu benennen, was uns drückt?

Oft stehe ich vor dieser Frage und immer wieder muss ich sie neu beantworten. Soviele Artikel hab ich schon geschrieben und wieder gelöscht, daran seht ihr, wie heftig ich mich mit dieser Frage auseinandersetze und wichtig sie mir ist. Natürlich möchte ich mit meinen Worten niemanden verletzen, aber wenn ich schweige, verletze ich mich vielleicht selbst damit? Was ist das kleinere Übel und wo soll man anfangen?

Wie gut man sich fühlt, nachdem man einem Menschen seine wirkliche Meinung gesagt hat. Es setzt Energie frei, es ist Lebendig-sein. Gleichmut, Angst, Kälte sind die Folge von nicht gelösten und vor allem nicht gelebten Gefühlen, es entsteht Monotonie und Monotonie lähmt.

In „Die Kunst des Liebens“ von E.Fromm steht z.B. dass Liebe immer ein aktiver Schritt ist. Liebe entsteht, wenn man etwas gibt, wenn man sich öffnet und sich mitteilt. Liebe ist vor allem frei von Bedingungen und Erwartungen, „man liebt einfach.“ Und das muss nicht nur ein Mensch sein, nein man kann die ganze Welt lieben und wer die ganze Welt liebt, der lebt gesund.

Was genau für Gefühle beim sich Öffnen herrauskommen, ist erstmal unerheblich. Auch negative Gefühle (und ein Großteil der Problem-auslösenden Gefühle sind ja negativ) haben ihren Wert, ihre Bedeutung und ihren Sinn. Ein negatives Gefühl wie z.B. Wut oder Ärger kann davor abhalten, dass man etwas unverdaut runterschluckt. Es ist eine Schutzreaktion und schützt das Ich vor einer negativen Emotion. Mit dem nach Außen richten von Gefühlen kann man zumindest einen Teil der Probleme lösen (aber nicht alle).

Um sich wieder mehr auf andere einlassen und vertrauen zu können, ist es wichtig, regelmäßig negative Gefühle „abzubauen“ – das geht meistens am besten, indem man sie wahrnimmt. Dann ist auch wieder Platz für die schönen Dinge im Leben. Und wie kann man Gefühle besser wahrnehmen, als wenn man schreibt, malt, Musik hört, liebt…

Wer immer nur vorgibt, keine Probleme zu haben, macht sich nur unnötig selbst was vor.

Probleme an sich sind keine Schande, es kommt aber darauf an, wie man damit umgeht.

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