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	<title>J.A. Blog &#187; Liebe</title>
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		<title>Der Prophet</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 11:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[„Liebe gibt nichts als sich selber und nimmt nichts, als aus sich selbst heraus. Liebe besitzet nicht und lässt sich nicht besitzen, denn Liebe genügt der Liebe.“
Aus „Der Prophet“ von  Khalil_Gibran
Ebenfalls zitiert im Song „Der Prophet“ von Schiller
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Liebe gibt nichts als sich selber und nimmt nichts, als aus sich selbst heraus. Liebe besitzet nicht und lässt sich nicht besitzen, denn Liebe genügt der Liebe.“</p>
<p>Aus „Der Prophet“ von  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Khalil_Gibran">Khalil_Gibran</a><br />
Ebenfalls zitiert im Song „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ROK8sKSAn_A">Der Prophet</a>“ von Schiller</p>
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		<title>Morgen&#8230;</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/06/morgen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 09:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>

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		<description><![CDATA[..versprochen, werde ich wieder was bloggen.
In der Zwischenzeit vertreibt´s euch die Zeit mit diesem schönen Song:
Alles aus Liebe 
mfg, eure Blog-Autorin
ps: hier noch eine sehr schöne Cover-Version 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>..versprochen, werde ich wieder was bloggen.</p>
<p>In der Zwischenzeit vertreibt´s euch die Zeit mit diesem schönen Song:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Li2t_XbXaRY&#038;feature=related ">Alles aus Liebe </a></p>
<p>mfg, eure Blog-Autorin</p>
<p>ps: hier noch eine sehr schöne <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CnMRPSX-x0M">Cover-Version</a> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Level weiter</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/04/ein-level-weiter/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 20:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>

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		<description><![CDATA[passender Song „Love will come through“ von Travis
Manchmal schreiben sich Drehbücher von ganz alleine. Man muss nur die große, schwere Tür zum Leben aufstoßen und den anfangs kalten Wind hinein lassen. Mit der Zeit, wie er so den Staub der alten Gehirnzellen und die lieb gewordenen, aber träge und schlapp machenden Gewohnheiten aufwirbelt, bringt er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>passender Song „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=E8FwefQgieY&amp;feature=youtube_gdata" target="_blank">Love will come through</a>“ von Travis</em></p>
<p>Manchmal schreiben sich Drehbücher von ganz alleine. Man muss nur die große, schwere Tür zum Leben aufstoßen und den anfangs kalten Wind hinein lassen. Mit der Zeit, wie er so den Staub der alten Gehirnzellen und die lieb gewordenen, aber träge und schlapp machenden Gewohnheiten aufwirbelt, bringt er mehr Licht in das von Asche und Dreck zugeworfene Bild des Lebens&#8230;dann hält man diese Tür noch ein wenig weiter auf, schaut, was das Leben so hinein bläst. Freut sich über die eine oder andere Zeile, die mehr geschrieben wird, die völlig von selbst auftretenden Wendungen und unerwarteten Ereignisse. Wie die Spannungskurve steil  nach oben schnellt, nur um kurz vorm Ziel noch nicht ganz aufzuschlagen. Eine bibbernde, vibrierende Spannung die den Atem flach hält und den Blutdruck stabil, über Normal-Null.</p>
<p>Plötzlich, in einem Moment, wird alles ganz klar, es sind nur ein paar Millisekunden, eine einzige Entscheidung, die alles verändern kann. Es ist, als ob plötzlich jemand auf den Lichtschalter gedrückt hat oder ein Trainer am Spielfeldrand ganz laut „Los“ ruft. Plötzlich laufen wir los, ein Zucken geht durch unseren Körper und ein kalter Schauer jagt uns den Rücken herunter. Das Adrenalin strömt durch den Körper und die Gefühle sind alle in einer Linie und auf vollem Impuls.</p>
<p>Wir sind jetzt ganz frei. Ganz klar und bei vollem Bewusstsein. Das Leben. Die Liebe, das schönste aller Gefühle.</p>
<p>Wir fühlen uns vereint und bei klarem Verstand. Verstehen die Welt plötzlich intuitiv. Es strömt in uns hinein und weil wir menschlich und anfällig und sensibel sind, können wir uns dagegen nicht mehr wehren. Dann strömt es wieder hinaus und wir werden süchtig nach diesem Stoff. Worte und Begriffe haben sich aufgelöst und wirken seltsam und ungewohnt machtlos.</p>
<p>Das Buch schreiben ist keine Arbeit mehr für bleiche Philosophen, die nie ihre Wohnung verlassen. Wir schreiben plötzlich die Hauptrolle, denn wir sind in die Hauptrolle geschlüpft! Wir brauchen nur das leere Buch aufzuhalten und zu warten, wie die Zeilen auf das Papier purzeln. Die Rolle verschmilzt mit unserer eigenen Persönlichkeit und in einem großen magischen Wandel aus zuckenden Blitzen wachen wir eines Tages auf und erkennen uns nicht mehr wieder.</p>
<p>Die Stimme verändert sich, der Körper verändert sich, das Denken verändert sich, das nächste Level wurde erfolgreich geladen.</p>
<p>Was bringt uns diese neue Welt? Welche Geheimnisse werde ich nun ergründen können? Nur der Autor des Spiels kann es bestimmen. Regie führen fremde Gestalten und Mächte, die mir nicht gehorchen. Sie lächeln mir zu, als sie mir die seltsamen Labyrinthe der Unergründlichkeiten vors Gesicht halten und sie freuen sich, wenn ich das Ganze nicht verstehe. Aber alles ist real, ein neues Laden nicht möglich. Jede Entscheidung zählt und die Sinne sind voll gefragt. Aber versagen, verlieren kann man nicht.</p>
<p>Nicht, wenn man sich unsterblich fühlt und zumindest die Grundlagen verstanden hat&#8230;</p>
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		<title>Wir sind alle&#8230; jung und verliebt</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/02/wir-sind-alle-jung-und-naiv/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 12:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Lied über junge Menschen, ein Lied über die Liebe.
Ich weiß nicht, wozu es besser passt. Zu der Hoffnung und der Kraft junger Menschen, wie wir sie in diesen Tagen in Ägypten sehen? Zu der Hoffnung des Frühlings, der sich immer stärker gegen die Kälte des Winters durchsetzt&#8230; oder zum Valentinstag , dem Tag der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lied über <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9SHi_Ju5zac" target="_blank">junge Menschen, ein Lied über die Liebe</a>.</p>
<p>Ich weiß nicht, wozu es besser passt. Zu der Hoffnung und der Kraft junger Menschen, wie wir sie in diesen Tagen in Ägypten sehen? Zu der Hoffnung des Frühlings, der sich immer stärker gegen die Kälte des Winters durchsetzt&#8230; oder zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag" target="_blank">Valentinstag</a> , dem Tag der Liebenden, der morgen ist?</p>
<p>Wer die Lyrics nachlesen will, kann das <a href="http://www.brainwashable.com/music/young-blood-by-the-naked-and-famous/" target="_blank">hier</a> tun, oder gleich passend, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1O4VkujgHIw&amp;feature=related" target="_blank">eingeblendet</a> zum Song.</p>
<p>Am besten auch die Künstler unterstützen und die Single kaufen, das geht z.B. <a href="http://www.amazon.de/Young-Blood/dp/B004FMWH8W" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://itunes.apple.com/gb/album/young-blood-single/id400748168?affId=1311764&amp;ign-mpt=uo%3D4" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einsamkeit im Alter (+ update)</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/09/einsamkeit-im-alter/</link>
		<comments>http://www.ja-blog.de/2010/09/einsamkeit-im-alter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 22:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[geschlechter]]></category>
		<category><![CDATA[Dates]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[geschrieben zu „A natural desaster“ von Anathema
„Bei einem Auto ist es doch auch so, dass du lieber einen neuen als einen gebrauchten nimmst.“, war das Zitat eines Mannes in einem Partnervermittlungs-Kurs für ältere Menschen, Thema der heutigen 37 Grad – Sendung.
„Lieber ein Neues.“ Soll heißen, lieber eine neue junge Frau, als eine alte verbrauchte. Hart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>geschrieben zu „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=RNVK3eqWs2w " target="_blank">A natural desaster</a>“ von Anathema</em></p>
<p>„<strong>B</strong>ei einem Auto ist es doch auch so, dass du lieber einen neuen als einen gebrauchten nimmst.“, war das Zitat eines Mannes in einem Partnervermittlungs-Kurs für ältere Menschen, Thema der heutigen <a href="http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,1020910,00.html?dr=1 " target="_blank">37 Grad – Sendung</a>.</p>
<p>„<em>Lieber ein Neues</em>.“ Soll heißen, lieber eine neue junge Frau, als eine alte verbrauchte. Hart formuliert, aber vielleicht doch einen Funken Wahrheit eingefangen. Erbost die folgende (weibliche) Erwiderung 10 gegen 1, dass es Frauen genauso zusteht, sich einen jungen Mann zu suchen. Eigentlich. Sollte. Müsste, hätte, könnte, würde&#8230; Denn die Realität ist anders, als das Wunschbild oder die feministische Ideologie im Kopf. Manchmal passt beides nicht zusammen. Dann muss man es akzeptieren, traurige Wahrheit. Denn in sexuellen Dingen dürfen Männer immer noch so bestimmen, wie sie wollen. Da haben sie noch Rechte und müssen sich keinem „Modell“ fügen. Das Zauberwort für eine gute Beziehung heißt Empathie, Freiwilligkeit, Toleranz und Autonomie.</p>
<p>Überhaupt ging es um Geschlechter in dieser Sendung. Um das weibliche Geschlecht. Einzig und allein. Die Frau im Mittelpunkt des Universums &#8212; Gynozentrisch nennt man das, glaube ich, weit entfernt vom „Maskulinissimus“. Der Stern des Maskulinissimus ist eher der natürliche Gegenpol des Gynozentriden, und am Anfang, da war kein Gott, denn Gott hat kein Geschlecht&#8230; und wenn, dann müsste er es sich aussuchen und würde vermutlich verzweifeln vor dieser schwierigen Aufgabe.</p>
<p>Daher war diese Sendung einseitig, denn es ging um einsame Frauen und nicht um die Frage, warum sie eigentlich einsam sind. Nimmt man ihre Schuldzuweisungen zulasten der Jungfrau- und Optik orientierten Männlichkeit mal weg, blieb nicht viel. Es taten sich mehr Fragen als Antworten auf. Da bleibt eine ältere Dame mit einem hübschen Lachen und einem netten Charakter, die aber kurze Haare trägt. Männer hatten ihr bei Dates gesagt, dass das ein Grund sein könnte, dass sie lange Haare attraktiver finden. Die Frau probiert bei einem Friseur mit einer blonden Perücke, übertreibt und überzieht ihre eigenen Vorstellungen von Weiblichkeit und landet mit einem charmanten Lächeln wieder bei ihrer eigenem, recht burschikosen und selbstbewussten Form der Lebenseinstellung.</p>
<p>„Männer trauen sich nicht, Frauen anzusprechen, meistens muss ich den ersten Schritt machen“ war das Fazit der gleichen Frau, nachdem man ihre Flirtversuche in einer Kneipe porträtiert hatte. Dann wieder ein anonymes Internet-Date, bei dem sie versetzt wird, ein Herr, der versprach, sich zu melden- und es nicht tut. Enttäuschung auf ganzer Linie.</p>
<p>In einem anderen Leben sehen wir ähnliches: Das kurze Kleid passt nicht mehr, die Tochter argwöhnt kritisch und dennoch scheint das Ego der leicht ergrauten Dame über 50 vor Selbstsichersicht nur so zu platzen.</p>
<p>„Warum suchen sie überhaupt nach einem Mann?“ frage ich mich beim heimlichen Zuschauen auf meiner Couch. „Wenn sie so selbstsicher, fröhlich und unbeschwert sind? Warum sich das Leben so schwer machen?“<br />
Das Privatleben der anderen, nur einen Tastenklick entfernt. Und mein eigenes? Versuche diese Sendung zu reflektieren, höre aber lieber auf, bevor es zu kompliziert wird. Frauenthemen. Keine Lust auf überbordende Emotionalität, heute.</p>
<p>Kein Platz für Männer im Leben dieser Frauen, bzw. umgekehrt. Biologisch aussortiert oder selbstgewählte Einsamkeit? Des Gleichberechtigung´s reale und traurige Schattenseite? Männlicher Egoismus?</p>
<p>Prinzessin sein, begehrt werden und dann die ewige Schönheit? Vielleicht braucht die Gesellschaft keine weibliche Reife oder es gibt nur zu wenige Herren, die maskulin genug sind, um das zu schätzen?</p>
<p>Und wenn, dann wird es bestimmt auch darüber eine Reportage geben&#8230;</p>
<p>„Männer mögen es nicht, wenn die Frau intelligenter ist als sie oder einen besseren Job hat“, las ich mal irgendwo. Und mit dieser (biologisch verankterten und sexuell erwünschtem) Unterliegen der Frau gegenüber dem Mann verträgt sich das Modell der geschlechterlosen, austauschbaren Gleichberechtigung nicht. Überhaupt heißt Beziehung auch Rollen zu erfüllen, und sich ein Stückweit anzupassen. Aber für beide Seiten. Und wo sich keiner anpasst, da flutscht auch nichts.</p>
<p>In dieser Sendung wollten die Frauen erobern, wollten sie die Liebe erzwingen, konnte es ihnen nicht schnell genug gehen. Aber Liebe braucht Zeit, Liebe braucht Verständnis und Liebe muss frei sein von Moral, Vorstellungen und Erwartungen. Das kommt schon noch früh genug.</p>
<p>Und so gehen alle ihre Wege. Kuscheln sich an ihre Haustiere. Pflegen ihre Hobbys, für die dank des Single-Wohnens auch genügend Platz ist.</p>
<p>Die Männer holen sich das, was sie brauchen und schätzen: Junge und fruchtbare Weibchen, die das auch nach außen präsentieren. Junge fruchtbare Weibchen holen sich reife Alpha-Männchen mit Status, Arbeit und einem dicken Geldbeutel.</p>
<p>Und dann ist da noch das Heer der zurück gebliebenen alten, grauen Witwen: Der Frauen, die alles erreicht haben, Kinder großgezogen, gearbeitet und sich selbstständig gemacht haben. Geblieben ist ihnen nur ihr eigenes, einsames Leben. Aber das ist besser als nichts.</p>
<p><strong>Update</strong>:</p>
<p>Bisherige Quellen deuten eher daraufhin, dass es <em>umgekehrt </em>richtig ist: Frauen suchen sich zur Fortpflanzung tendenziell eher intelligente Männer (anstatt: Männer suchen sich &#8220;weniger intelligente&#8221; Frauen). Bei Männern gibt es aber genetisch bedingt mehr Abweichungen und Extremfälle von extremer Intelligenz (Genies) und deren genaues Gegenteil. Frauen neigen bei Intelligenz-Verteilung zur Ausgeglichenheit und liegen statistisch gesehen näher zusammen. Um den Nachwuchs zu sichern, deutet eine hohe Intelligenz bei Männern auf allgemein hohe Fähigkeiten hin und ist daher ein wichtiges Auswahl-Kriterium. In der Tierwelt wie beim Menschen, ist es meistens so, dass die Männchen ihre &#8220;Fähigkeiten zur Schau stellen&#8221; und die Weibchen dann den Partner auswählen. Das erklärt auch die Erfahrung der Frau in der Reportage, dass <em>sie </em>immer diejenige war, die den ersten Schritt machen musste.</p>
<p><strong>Weiterführende Links zu Partnerschaft und Sexualität</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,611642,00.html" target="_blank">Partnersuche nach archaischem Beuteschema</a> (Spiegel Online)</li>
<li><a href="http://www.innovations-report.de/html/berichte/gesellschaftswissenschaften/bericht-5877.html" target="_blank">Intelligenz-Weitergabe aus genetischer Sichtweise</a> (Innovations-Report)</li>
<li><a href="http://www.elitepartner.de/km/magazin/partnersuche/artikel/einsamkeit-der-klugen-frauen.html" target="_blank">Die Einsamkeit der klugen Frauen</a> (Elite Partner)</li>
<li><a href="http://www.elitepartner.de/km/magazin/partnersuche/artikel/maenner-wollen-intelligente-frauen-ohne-karriere.html" target="_blank">Männer wollen intelligente Frauen ohne Karriere</a> (Umfrage Elite Partner)</li>
</ul>
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		<title>Brief von einem alten Freund</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/brief-von-einem-alten-freund/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 09:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgedachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[geschrieben zu „Touch me“
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.
Hallo Blog,
na wie geht es dir alter Freund? Schon lange nicht mehr gesehen! Lang ist´s her, als wir uns das letzte Mal sprachen und wie du dich verändert hast! Ich erkenne dich ja kaum noch wieder. Geschrumpft bist du, irgendwie mager geworden und was mit den Pfunden auf deiner Hüfte? Jetzt sag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>geschrieben zu „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=hSdNQSyLxf4&amp;feature=related " target="_blank">Touch me</a>“</em></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p>Hallo Blog,</p>
<p>na wie geht es dir alter Freund? Schon lange nicht mehr gesehen! Lang ist´s her, als wir uns das letzte Mal sprachen und wie du dich verändert hast! Ich erkenne dich ja kaum noch wieder. Geschrumpft bist du, irgendwie mager geworden und was mit den Pfunden auf deiner Hüfte? Jetzt sag bloß nicht, du hast deine sportlichen Gene entdeckt und deine lyrischen Ambitionen an den Nagel gehängt? Ehrlich? Neein! Das würde so gaar nicht zu dir passen. Nie wieder bloggen? Nie wieder zum Spaß schreiben? Nie wieder endlose und sinnlose Diskussionen führen ? Nie wieder Haare spalten? Nie wieder polarisieren? Nie wieder grübeln??? Um Himmels willen! Blog, du machst mir Angst!</p>
<p>Blog, was ist aus dir geworden? Was ist mit deinem Humor passiert? Was mit deiner philosophischen Veranlagung? Was mit deinem Helfersyndrom? Was mit deiner Geltungssucht?</p>
<p>Nun komm, Blog, lach mal! Heb mal die Mundwinkel, versuch mal optimistisch zu denken. Versuche mal zu <em>sein</em>. Versuche mal zu <em>leben</em>. Versuche mal&#8230; einfach nichts zu machen.</p>
<p>Schalte vom fünften Gang in den Leerlauf, nimm das Gas zurück und lass dich vom Berg ab rollen. Oder steige am besten gleich auf das Fahrrad um, das ist auch viel gesünder.</p>
<p>Genieße den Fahrtwind, wie er um die Ohren pflügt, hebe den Kopf und sauge die Gerüche des Landes in dich ein. Trete ein wenig in die Pedale, aber nur soviel, wie es dir gefällt!</p>
<p>Blog, ich rate dir: Trink abends ein Bier und fühle dich frei. Zappe einfach mal planlos im Fernseher herum, gehe einfach nach draußen, wann es dir gefällt. Blog, oder eine Reise? Einfach mal weg, weit weg. Nach Mallorca vielleicht oder nach Afrika. Von mir aus auch nach Asien oder Australien. Hauptsache weit weg. Ein neues Leben. Neue Planung. Nichts passt mehr ins alte Schema. Lass dein Land zurück, die alten Miesepeter, die Neider und die Konkurrenten. Lebe einfach … und <em>Liebe</em>! Blog, Liebe, das ist es was dir fehlt, ist nur so ein Gefühl, aber ein Gutes!</p>
<p><em>Liebe</em>, Blog, <em>Liebe</em>. Das ist es. Hey, was ist mir dir? Warum wirst du so blass? Und was willst du mit dem Baseballschläger? Blog!! Um Himmels willen!</p>
<p>Bin ja schon weg..</p>
<p>war nur so ein Vorschlag&#8230; <em>eine Idee</em>.</p>
<p>Es grüßt dich herzlichst,<br />
ein alter Freund</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p><strong>Anhang</strong>: Blatt.jpg</p>
<p><a href="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/blatt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2454" title="blatt" src="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/blatt-300x225.jpg" alt="ein Blatt im Regen" width="300" height="225" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konstruktive und destruktive Menschen</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/06/konstruktive-und-destruktive-menschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 08:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Destruktion]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Konstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Den destruktiven Menschen erkennt man daran, dass sich sein Hass auf ganz wenige Punkte konzentriert. Er spricht abgehackt, ist grüblerisch und verschlossen und lässt meistens nur eine Meinung zu: Seine eigene.
Schwer verletzt und gekränkt vom Leben, ist er unfähig, in verschiedenen Ebenen zu denken. Persönliche Erfahrungen werden nicht mehr transparent und objektiv betrachtet, sondern haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den destruktiven Menschen erkennt man daran, dass sich sein Hass auf ganz wenige Punkte konzentriert. Er spricht abgehackt, ist grüblerisch und verschlossen und lässt meistens nur eine Meinung zu: Seine eigene.</p>
<p>Schwer verletzt und gekränkt vom Leben, ist er unfähig, in verschiedenen Ebenen zu denken. Persönliche Erfahrungen werden nicht mehr transparent und objektiv betrachtet, sondern haben sich zu einem persönlichen Leitmotiv und einer „fixen Idee“ verfestigt, die nun über allem steht. Das kann z.B. ein Hass gegen eine bestimmte Personengruppe sein (die Jugend, die Linken, die Rechten, die Männer, die Frauen) oder ein Hass auf bestimmte Prinzipien und anderer Menschen (Tolerante Menschen werden als schwach angesehen, Sarkasmus und Sadismus überwiegen im Denken).</p>
<p>Ich denke, es ist kein Zufall, dass man eine schizophrene („wahnhafte“) Erkrankung mit dem Symptom der offenen Aggression und des Hasses gegen Menschen im Allgemeinen verbinden kann. Nicht zu unrecht werden übertrieben kritiksüchtige Menschen auch als „krank“ bezeichnet. Wo andere Menschen aufbauen und eine Lösung suchen, kann ein derartig erkrankter Mensch die Ganzheit nicht mehr sehen.</p>
<p><span id="more-2261"></span></p>
<p>Je weniger geistige Flexibilität ein Mensch besitzt, desto intoleranter wird er anderen gegenüber. Das Hauptproblem ist aber nicht die fehlende Empathie zu anderen Menschen, sondern die mangelnde Empathie sich selbst gegenüber. Eine Depression kann ein Symptom für eine solche Erkrankung sein, denn die Depression verengt die Sicht auf die Welt in einer sehr drastischen Weise (der Blick „verengt“ sich).</p>
<p>Destruktive Menschen sind in ihrem Leben wahrscheinlich so oft und so tief verletzt worden, dass sie den Glauben und vor allem die Liebe an sich selbst verloren haben. Die Kindheit ist hier der Nährboden, aber auch später kann der Mensch zahlreiche Traumen erleben, die zum Teil seiner Biografie werden und sich in seiner Seele „festbrennen“.</p>
<p>Wie Erich Fromm in seinem Buch „Die Kunst des Liebens“ schreibt, kann ein Mensch nur andere lieben, wenn er sich selbst lieben kann. Selbstliebe/ Selbstachtung und Narzissmus (also übersteigerte Selbstliebe, die letztendlich nichts liebt) sind voneinander zu trennen.</p>
<p>Destruktive Menschen sind für die Gesellschaft höchst gefährlich und es wichtig, dass man frühzeitig lernt, solche Menschen zu erkennen und richtig mit ihnen umzugehen. Ich würde vom Gefühl her sogar sagen, dass es ein verbreitetes Phänomen ist, da unsere Gesellschaft psychologisch gesehen nicht besonders gesund ist. Es ist also kein Wunder, über destruktive Menschen zu stolpern, sondern eher an der Tagesordnung. Die Gesellschaftsstruktur mit ihrer einseitigen Betonung des Konkurrenzdenkens und der materiellen Dinge ist eine Hauptursache und der Rückgang jeglicher geistiger Werte, wie sie z.B. von den Religionen praktiziert werden.</p>
<p>Mitgefühl ist aber eines der besten Ratgeber &#8211; wenn man destruktive Menschen verurteilt u. straft, vergrößert man ihr Leiden nur zusätzlich. Durch ihre negative Art verweigern sich destruktive Menschen gerne die Liebe von anderen, sie verhalten sich eben nicht „gesellschaftskonform“ sondern werden zu Rebellen, Aussteigern und lieben es, andere gegen sich aufzubringen. Die negative Rückmeldung und Zuwendung durch andere ist dann das einzige, was ihnen in ihrer Verzweiflung geblieben ist. Ein Jugendlicher, der zum Alkohol greift, kann so ein Warnzeichen sein – aber auch Gewalt und Extremismus in allen möglichen, weiteren Formen.</p>
<p>Übertriebene Kritiksucht kann ein Zeichen sein, aber auch die Unfähigkeit, nette Worte zu äußern oder die Dinge locker zu sehen. Offen gezeigter Neid und unterdrückte Zerstörungswut kann ein sehr verräterisches Symptom sein. Anstatt sich mit anderen zu freuen und sie in ihrem Tun zu bestärken, bezieht sich der destruktive Mensch nur auf sich selbst und redet alle schlecht, die nicht so verbohrt denken, wie er selbst.</p>
<p>Der konstruktive Mensch ist das genaue Gegenteil: Er redet viel und gerne und hat Spaß daran, die Dinge aus den unterschiedlichsten Positionen zu betrachten. Politische Meinungen und Ansichten sind für ihn keine Endstation, sondern Teil der universellen Menschheitsmeinung. Durch aktive und gelebte Toleranz ist er in der Lage, alle Menschen zu lieben und auch gleich zu behandeln. Er zeichnet sich durch große geistige Flexibilität aus und durch die Übung in Geduld, kann er mit Feinden umgehen, wie mit Freunden.</p>
<p>Wo der destruktive Mensch ein scharf abgegrenztes Schwarz-Weiß malt, kann der konstruktive Mensch auch die Farbzwischenräume, die Verläufe, die Emulsionen, die Verbindungen und die Anziehungskräfte zwischen den Menschen sehen. Sein Denken verbindet, heilt und baut auf-  der destruktive Mensch hingegen trennt, zerstört und vernichtet.</p>
<p>Wenn man die Destruktion und die Konstruktion als zwei sich ergänzende Prinzipien bezeichnen würde, dann liegt der Schluss nahe, sie mit einer Harmonie-Philosophie wie z.B. dem Yin und Yang Prinzip zu vergleichen.</p>
<p>Destruktion und Konstruktion ergänzen sich und stützen sich gegenseitig. Wo der allzu offene und tolerante Mensch vielleicht Gefahr läuft, ausgenutzt zu werden, kann der destruktive Mensch eine Hilfe sein, indem er zeigt, wie man sich verteidigt. Und wo der destruktive Mensch sich mal wieder in einen eigenen Ideen verrennt, kann der konstruktive („freundliche“) Mensch ausgleichend und harmonisierend wirken.</p>
<p>Wichtig ist aber, die richtige Mischung von beiden Prinzipien zu haben. Krank wird man immer dann, wenn eine Seite überwiegt, wenn man die eigene Position nicht mehr objektiv sieht und wenn man ungerecht<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/06/konstruktive-und-destruktive-menschen/#footnote_0_2261" id="identifier_0_2261" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="oder zu schwach">1</a></sup> gegenüber anderen Menschen wird.</p>
<p>Das ist ein Warnzeichen, wie es so viele im Leben gibt. Leider sind destruktive Menschen in der Gesellschaft oft sehr beliebt und ihr fataler Hang zur Macht und zum übertriebenen Arbeitseifer kann auf andere anziehend und verführerisch wirken. Die heilsamen Worte des Konstruktiven werden als schwach empfunden und gehen in der Lautstärke der machtbetonten Wortführer und in der hektischen Betriebsamkeit des Alltagslebens unter.</p>
<p>Wenn man sich die meisten Führungspersonen im Leben so anschaut, dann sind das oft nicht die Lieben, toleranten, die sich durchgesetzt haben, sondern die kompromisslosen, unfreundlichen, die die „Macht an sich gerissen haben“. Und es ist auch keine Sache, die man mit männlich oder weiblich bezeichnen kann: Der Wille zur Macht und die eigene seelische (In-)Stabilität ist ein geschlechtsübergreifender Vorgang.<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/06/konstruktive-und-destruktive-menschen/#footnote_1_2261" id="identifier_1_2261" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" Destruktion u. Hass auf andere mag ein Weg sein, die eigene Identit&auml;t zu st&auml;rken und wirkt vordergr&uuml;ndig stabilisierend &amp;#8211; ein konstruktiver Mensch steht hingegen mit dem R&uuml;cken zur Wand, er ist in einer schwachen Position, aber diese Schw&auml;che wiederum gebiert auf lange Sicht eine nachhaltigere Form der St&auml;rke ">2</a></sup></p>
<p>An der Anzahl der netten Worte u. Rückmeldungen, die man bekommt oder die Macht, die man im Leben erlangt hat, kann man also schlecht messen, ob man ein konstruktiver oder ein destruktiver Mensch ist.</p>
<p>Um das herauszufinden, muss man den Kopf abschalten und auf sein Gefühl hören: Wie hat sich das gerade angefühlt? Habe ich den anderen richtig behandelt? Steht es mir zu, so rechthaberisch und stur zu sein? Was wünsche ich mir eigentlich vom Leben? Warum bin ich so ungerecht? Bin ich glücklich? Praktiziere ich das, was ich rede oder baue ich mir nur eine Fassade auf?</p>
<p>Destruktion ist meistens damit verbunden, dass der Kopf (Yang) über die Gefühle (Yin) dominiert. Um also so ein Ungleichgewicht aufzubrechen, brauchen wir nicht noch mehr Gewalt, noch mehr Kopf, noch mehr Macht- sondern das genaue Gegenteil: Wir müssen loslassen, wir müssen lernen auf unsere Gefühle zu hören und wir dürfen nicht alles so furchtbar ernst nehmen.</p>
<p>Die Macht loslassen, das Materielle loslassen und die Bestätigung durch andere nicht mehr als einziges Ziel im Leben anstreben. So ein verändertes Denken entkrampft vom Druck des Lebens und macht frei.</p>
<p>Letztendlich führt eine derartig angestrebte Harmonie zu einer inneren körperlichen und seelischen Gesundheit, die man nur schwer mit künstlichen Mitteln und Medikamenten erreichen kann.</p>
<p>Wenn wir selbst gesund werden und bleiben, kann die Gesellschaft ebenfalls gesunden. Durch gute Taten sind wir ein besseres Vorbild, als alle strengen und sturen Lehrmeister zusammen, die wir im Leben immer so gehasst haben.</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://psychologie.suite101.de/article.cfm/woher_kommt_hass" target="_blank">Woher kommt Hass?</a></li>
<li><a href="http://www.wilhelm-griesinger-institut.de/veroeffentlichungen/gewalt.html" target="_blank">Psychologie der Gewalt</a></li>
<li><a href="http://www.friedenspaedagogik.de/themen/handeln_in_gewalt_und_gefahrensituationen/die_entwicklung_prosozialen_verhaltens" target="_blank">Die Entwicklung prosozialen Verhaltens</a></li>
</ul>
<br>
<strong>Anmerkungen:</strong><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2261" class="footnote">oder zu schwach</li><li id="footnote_1_2261" class="footnote"> Destruktion u. Hass auf andere mag ein Weg sein, die eigene Identität zu stärken und wirkt vordergründig stabilisierend &#8211; ein konstruktiver Mensch steht hingegen mit dem Rücken zur Wand, er ist in einer schwachen Position, aber diese Schwäche wiederum gebiert auf lange Sicht eine nachhaltigere Form der Stärke </li></ol><br>
<br>]]></content:encoded>
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		<title>Küss mich</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 09:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kuss]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[1
ich bin der kürzeste Blog-Artikel der Welt. Ich habe zwar keine Substanz, aber ich werde trotzdem geliebt.

Anmerkungen: by_Günter-Havlena http://www.pixelio.de 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/433019_R_by_Günter-Havlena_pixelio.de_.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2205" title="by_Günter-Havlena_pixelio.de" src="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/433019_R_by_Günter-Havlena_pixelio.de_-300x200.jpg" alt="Stilistisches Abbild zweier Kinder-Engel, die sich einen Kuss geben" width="300" height="200" /></a><sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/05/kuss-mich/#footnote_0_2204" id="identifier_0_2204" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" by_G&uuml;nter-Havlena http://www.pixelio.de ">1</a></sup></p>
<p>ich bin der kürzeste Blog-Artikel der Welt. Ich habe zwar keine Substanz, aber ich werde trotzdem geliebt.</p>
<br>
<strong>Anmerkungen:</strong><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2204" class="footnote"> <a href="http://www.pixelio.de">by_Günter-Havlena http://www.pixelio.de</a> </li></ol><br>
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		<title>Privat-Liebe</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wäre das heute ein guter Tag für einen Blog. Draußen regnet es in Strömen und wir haben uns heute nicht viel mehr vorgenommen, als den Geburtstag für und bei meiner Mutter zu feiern. Das ist für mich als Mama-Töchterchen traditionell der wichtigste Tag im Leben, gleich nach Weihnachten, Ostern und kurz hinter MEINEM Geburtstag. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wäre das heute ein guter Tag für einen Blog. Draußen regnet es in Strömen und wir haben uns heute nicht viel mehr vorgenommen, als den Geburtstag für und bei meiner Mutter zu feiern. Das ist für mich als Mama-Töchterchen traditionell der wichtigste Tag im Leben, gleich nach Weihnachten, Ostern und kurz hinter MEINEM Geburtstag. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>D.h. ich muss nachher noch ein paar Sachen zusammensuchen, die Geschenke aufsammeln, noch kurz in die Dusche hüpfen, das Sonntags-Grinsen und die Samstags-Höflichkeit aufsetzen und dann geht es schon los.</p>
<p>Auf der anderen Seite, wenn ich meine neue Tastatur so unter meinen Fingern spüre, wie sie sich anmutig und weich schmiegt, aber doch hart und fest im Anschlag ist, da kommen gleich ganz andere Gelüste auf. Wenn ich den Computer leise summen höre, den Kaffee neben mir langsam die Kehle herunterspüle und mich dabei in die warme Decke gewickelt habe, dann lehne ich mich langsam zurück und denke&#8230;</p>
<p>Wie gerne würde ich mal wieder was Schreiben, z.B. !</p>
<p><span id="more-1950"></span></p>
<p>Was hab ich nicht große Reden geschwungen in der letzten Zeit, ich bin sehr stolz auf mich. Dass man über die Arbeit schreiben soll, das Privatleben in allen Facetten, dass man sich „öffnen“ soll und den ganzen Kladderadatsch. Und nun ist mein Leben etwas stressiger als sonst, hab ich ein wenig mehr zu tun als sonst (die Renovierungen haben wieder begonnen!) und was mache ich? Schweige wie eine Auster, aber eine knacks-harte!</p>
<p>Da ich leider in meinem Leben noch keine Austern gegessen habe, kann ich auch den Vergleich nicht wirklich weiterführen, aaber was ich damit sagen will : Wie kann man etwas „lehren“, wenn man es selbst nicht anwendet, wie man etwas „ratschlagen“, wenn man doch lieber selbst mal einen Rat bräuchte, und … warum schreibe ich immer darüber?</p>
<p>Eigentlich ist es so, dass ich in der letzten Zeit immer weniger über mein Leben geschrieben habe und das ist wohl auch gut so. Es braucht einfach eine bestimmte Vertrauensgrundlage, man muss seinem Gegenüber vertrauen können, um sich zu öffnen und warum in der Welt, sollte ich allen Menschen da draußen, allen gieirigen Suchmaschinen-Spidern der ganzen internationalen Welt, den Marketing-Experten und der versammelten Abmahn-Anwalts-Schar nebst Angehörigen auf einmal vertrauen?</p>
<p>Man schafft es sowieso nie so, sich selbst in dem Licht darzustellen, wie man möchte und man ist immer gezwungen, etwas verzerrt subjektiv zu schreiben und lässt manche Details weg. Da ist das Blog ein sehr verlockendes, aber auch trügerisches Medium. Es verleitet zur Selbstdarstellung zum Bühnen-Schreiben und zum punktierten rätselbeladenen Metapher-Denken. Was nicht heißt, dass ich nicht furchtbar auf sowas stehe. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber mal im Ernst, die Gefahr, beim Schreiben auch andere zu tangieren und deren Geheimnisse gleich mit an die weiße Wand zu publizieren, ist immer gegeben. Wer ist nur für sich selbst verantwortlich? Sind wir kraft unseres Mensch-Seins nicht auch immer an andere gekoppelt, mit deren Gefühlen verbandelt und in ihr Leben eingebunden, auch wenn es manchmal „nur“ mental ist?</p>
<p>Alles im allen kann ich sagen, dass ich auf das private Schreiben, also das klassische Tagebuch-Bloggen so gut wie gar keine Lust mehr habe&#8230; vor allem nicht auf die sehr privaten Gefühle wie Hoffnung, Depression, Angst, Streß, Enttäuschung, Liebe, Frust, Hass, Ärger, Liebe, die diese ganze fantastische Grundlage für großartige Texte ausmachen, diese fabelhaften Gefühle, diese authentischen Pfeiler des Lebens und ….</p>
<p>..was aber nicht heißt, dass nicht hier und da mal wieder ein Fünkchen Privat-Emotion oder Privat-Verzweiflung, vielleicht sogar ein Berg Privat-Hoffnung oder ein ganz wenig Privat-Liebe bei rumkommt.</p>
<p>Man kann ja nie wissen. Schließlich ist es DEIN Blog, DEIN Leben, DEINE Verantwortung, DEINE Entscheidung.</p>
<p>Und wer weiß, am Ende lenkt das ganze nicht private Schreiben- können nur von einem ab: dass es einfach nichts zu beschreiben gibt, weil es LANGWEILIG ist, so wie der langweilige Winter und die langweilige Arbeit und die langweiligen, uninspirierenden Blog-Schreiber, die mich alle so LANGWEILEN..mit ihren Handy-Berichten und lustigen Internet-Videos. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Vielleicht wäre ein bisschen private Emotion gar nicht schlecht, ein wenig Feuer, ein wenig Funken, ein bisschen in der Seele gegenseitig rumzündeln, na wäre das nichts?</p>
<p>Aber ich schweife ab. Ich wollte doch noch die Sachen packen und überhaupt&#8230;</p>
<p>bis zum nächste Mal</p>
<p>Hochachtungsvoll, ihre abschweifende Blog-Autorin</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Im Land der Glückseeligen</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/01/im-land-der-gluckseeligen/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 21:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Offenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[
Manchmal denke ich, ich bin im Land der Glückseeligen, Dauerzufriedenen, Ewig-Glücklichen.
Diese Welt duldet keine schlechte Laune. Wir sollen Leistung erbringen und Leistung bedeutet eben auch, die eigenen Gefühle im Griff zu haben. Kritik am System ist nicht erlaubt, denn das System ist es ja, das uns im Griff hat. Die Mühle des Lebens ist etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/Smile.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1947" title="Smile" src="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/Smile-300x225.jpg" alt="Smile" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Manchmal denke ich, ich bin im Land der Glückseeligen, Dauerzufriedenen, Ewig-Glücklichen.</p>
<p>Diese Welt duldet keine schlechte Laune. Wir sollen Leistung erbringen und Leistung bedeutet eben auch, die eigenen Gefühle im Griff zu haben. Kritik am System ist nicht erlaubt, denn das System ist es ja, das uns im Griff hat. Die Mühle des Lebens ist etwas Anonymes, nichts Greifbares, aber wie finden wir da heraus? Wollen wir überhaupt oder reicht uns das jetzige Leben? Was bietet es uns? Ist es die Bequemlichkeit, die verleitet oder doch eher die Angst vor Konflikten?</p>
<p>Die lebendige Seele, der sprechende Mensch, das Wesen im Fluss ist die Eigenschaft, die wir brauchen, um wieder wir selbst zu werden.</p>
<p>Positive Identität (als Sammelbecken für alle Gefühle, Meinungen und Ansichten) muss nicht zwangsläufig bedeuten, vordergründig auf andere bezogen zu sein, es reicht auch, wenn man auf sich selbst bezogen ist. Man kann in sich selbst alle Antworten finden, die man braucht. Wenn man zu sehr darauf hört, was andere sagen, gerät man in Gefahr, fremdbestimmt zu werden.</p>
<p>Außerdem, wenn man ausgeglichen ist und in sich selbst ruht, kann man auch viel leichter auf andere zugehen und hat weniger Bedenken. Diese Ausstrahlung können andere spüren: Entweder man hat sie, oder man hat sie gerade nicht.</p>
<p>Was diese Welt aber nicht braucht, ist eine kollektive Massenmeinung, davon haben wir schon genug. Was diese Welt sehr nötig hat, sind individuelle, persönliche Menschen und freie Meinungen.</p>
<p>Wie gut ist die Meinungsfreiheit, wenn wir das meiste doch nicht bloggen, was uns auf der Seele liegt? Ist es nicht ein Betrug an unserer Seele, wenn wir das immer wieder verschweigen, was wir eigentlich denken? Ist es nicht unser Blog und wir haben das gute Recht zu sagen und zu benennen, was uns drückt?</p>
<p>Oft stehe ich vor dieser Frage und immer wieder muss ich sie neu beantworten. Soviele Artikel hab ich schon geschrieben und wieder gelöscht, daran seht ihr, wie heftig ich mich mit dieser Frage auseinandersetze und wichtig sie mir ist. Natürlich möchte ich mit meinen Worten niemanden verletzen, aber wenn ich schweige, verletze ich mich vielleicht selbst damit? Was ist das kleinere Übel und wo soll man anfangen?</p>
<p>Wie gut man sich fühlt, nachdem man einem Menschen seine wirkliche Meinung gesagt hat. Es setzt Energie frei, es ist Lebendig-sein. Gleichmut, Angst, Kälte sind die Folge von nicht gelösten und vor allem nicht gelebten Gefühlen, es entsteht Monotonie und Monotonie lähmt.</p>
<p>In „Die Kunst des Liebens“ von E.Fromm steht z.B. dass Liebe immer ein aktiver Schritt ist. Liebe entsteht, wenn man etwas gibt, wenn man sich öffnet und sich mitteilt. Liebe ist vor allem frei von Bedingungen und Erwartungen, „man liebt einfach.“ Und das muss nicht nur ein Mensch sein, nein man kann die ganze Welt lieben und wer die ganze Welt liebt, der lebt gesund.</p>
<p>Was genau für Gefühle beim sich Öffnen herrauskommen, ist erstmal unerheblich. Auch  negative Gefühle (und ein Großteil der Problem-auslösenden Gefühle sind ja negativ) haben ihren Wert, ihre Bedeutung und ihren Sinn. Ein negatives Gefühl wie z.B. Wut oder Ärger kann davor abhalten, dass man etwas unverdaut runterschluckt. Es ist eine Schutzreaktion und schützt das Ich vor einer negativen Emotion. Mit dem nach Außen richten von Gefühlen kann man zumindest einen Teil der Probleme lösen (aber nicht alle).</p>
<p>Um sich wieder mehr auf andere einlassen und vertrauen zu können, ist es wichtig, regelmäßig negative Gefühle „abzubauen“ &#8211; das geht meistens am besten, indem man sie wahrnimmt. Dann ist auch wieder Platz für die schönen Dinge im Leben. Und wie kann man Gefühle besser wahrnehmen, als wenn man schreibt, malt, Musik hört, liebt&#8230;</p>
<p>Wer immer nur vorgibt, keine Probleme zu haben, macht sich nur unnötig selbst was vor.</p>
<p>Probleme an sich sind keine Schande, es kommt aber darauf an, wie man damit umgeht.</p>
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