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Der politisch korrekte Eselskarren

oder: Das Konzept „Steuersenkung“

Heute möchte ich mal einen Begriff aus der politischen u. medialen Öffentlichkeit herausgreifen, der in der letzten Zeit sehr häufig auftaucht und nicht selten das Zünglein an der Waage ausmacht: Das Thema „Steuersenkung“.

Dabei möchte ich das Thema nicht nur politisch, sondern aus verschiedenen Blickwinkeln und auch möglichst wertungsfrei betrachten. Wenn man eine Meinung für etwas einnimmt, gerät man immer den Verdacht, innerlich auf eine bestimmte Partei festgelegt zu sein, aber das Gegenteil ist der Fall. Ich finde es wichtig, bestimmte Konzepte isoliert und ohne Parteienkalkül betrachten zu können. Es ist durchaus möglich, eine linke Partei zu wählen und dennoch für Steuersenkung zu sein oder Atomkraftwerke abzulehnen, aber sich dennoch für Arbeitsmarktreformen einzusetzen. Das eine hat ja meist mit dem anderen nichts zu tun.

Meine Vermutung ist, dass sich in der Auseinandersetzung mit dem Thema „Steuersenkung“ ein „Virus“ in den Köpfen eingenistet hat, der nach zwei Seiten ausschlägt.

Mit „Virus“ meine ich hier das Konzept des Virus nach Vera F. Birkenbihl, also ein gedanklicher Selbstläufer, der von anderen ungefragt übernommen wird, weil er so schön passt- und sich anschließend schnell verbreitet. ((noch mehr Infos zu Viren, bzw. MEMen in dem verlinkten Video, das ich wirklich sehr empfehlen kann))

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