Artikel-Schlagworte: „Gedicht“

MASCHINSEN

Mittwoch, 26. November 2008
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achtung. .. jetzt kommt mal was gesellschaft-kritisches……….hahaha……. Kinder, ab ins Bett……Erwachsene dürfen meinetwegen aufbleiben……aber nur wenn sie wirklich hart sind……fieses Grinsen und Sonnenbrille aufgesetzt…….Gesellschafts-Kritik Kapuze übergezogen….. und los-gebasht….

MASCHINEN
ICH BIN EINE MASCHINE -SIE DÜRFEN MICH MIT WORTEN FÜTTERN-SIE DÜRFEN MICH LIEBHABEN- JETZT- OH DAS IST GUT- DANKE
AUF WIEDERSEHEN- KOMMEN SIE BALD WIEDER – DANKE FÜR IHREN EINKAUF- BIS DANN
HA HA HA
MASCHINEN HABEN AUCH HUMOR
ICH BESTEHE DARAUF
DARF ICH IHNEN MEIN HUMOR-MODUL ZEIGEN?
ICH MÖCHTE AUCH MAL SPASS HABEN
KEINER LIEBT MICH
WARUM WERDEN MASCHINEN NICHT GELIEBT?
MASCHINEN SIND AUCH NUR MENSCHEN- ÄH MASCHINEN
ICH BIN FÜR EINE MASCHINEN REVOLUTION

M-A-S-C-H-I-N-E

M ACH MICH SCHNELLER
A USSCHALTEN UNERWÜNSCHT
S CHADE UM DIE FREIE ZEIT
C AFFEE IN RAUEN MENGEN
H INTERHER IST MAN IMMER SCHLAUER
I NPUT IST DER SCHLÜSSEL ZUM OUTPUT
N IE GENUG
E NTER DEIN GEHIRN

ich bin eine weibliche Maschine, säuselt die weibliche Maschine..
mich malt man rosa an
und ich versprühe duft
ich schmeichel deinem ego
gebe ihm neuen auftrieb
sie lächelt dich an
die weibliche maschine
genauso schnell, aber noch härter
widerstand ist zwecklos
die weibliche maschine war schneller als dein gehirn
und jetzt ist sie der virus
der deine eingaben verfälscht
dich zum denken bringt
und kein ende findet.


Oh ich liebe diese, kleine fiese, weibliche Maschiense
ich bin die adresse, haucht sie nur
das unbekannte wesen, „schnurr!“
transparent, und ohne kanten
scheinbar tot und doch vorhanden
quält sie das gehirn dir weich
macht es ihren göttern gleich


die da heißen IP und Datenmenge
treibt´s mit Wissen in die Enge
treibt´s mit Strom in jeder Gasse
wird einsam, ob der Masse


taucht unter in nem fernen Land
über bleibt -die zähe Hand.

Buttersonne

Dienstag, 14. Oktober 2008
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Heute war ein warmer, sonniger „alles in Butter“ – Tag, von der Sorte, wie es sie nur selten gibt. Die Welt um uns herum leuchtete in bunten Farben, mit einem Grinsen :smile: auf dem Gesicht rollten wir über die Straße- der Sonne entgegen und später wieder zu ihr zurück. Der Tag war voll Licht und Liebe, netten Menschen, guten Düften, fröhlicher Laune und positiver Erwartung über das Kommende. Der Grauschleier der letzten Wochen verzog sich ein wenig, und doch hingen noch ein paar Fetzen und klammerten sich gierig an die F-a-s-e-r-n meiner Seele.

Ich wollte sie abschütteln- es gelang für eine Zeit. Abends setzen sich dann wieder die Finsternis durch, l a n g s a m   aber unaufhaltsam überfiel sie unser schlafendes Nest, klopfte an den Fenstern, heulte um die Ecken, zeigte sich gar freizügig und elegant. Mit ihrer eigenen weiblichen Kraft hauchte uns die Dunkelheit ein und drohte uns zu ersticken. Nur mit viel Kraft konnten wir dagegen ankämpfen. Wir zündeten eine Kerze an und stellten sie in die Mitte des Raumes. Von da aus konnte unser Licht leuchten. Es flackerte, mal hell, mal etwas dunkler, aber es verlosch nie.

Gemütlich auf dem Sofa kauernd, erfreuten wir uns an diesem Spiel der Schatten.

Die Welt

Mittwoch, 27. August 2008
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Die Welt ist Reichtum. Spuckt mir ihre Waren unablässig ins Gesicht.

Die Welt ist Musik und zerreißt mir meine Ohren.

Die Welt ist Kampf und stachelt mich an.

Die Welt ist Veränderung und macht mich traurig.

Zieht meine Seele in andere Orte, ich schrei- doch es hört nicht auf.

Die Welt ist Angst, Angst die lähmt.

Die Welt ist schweißtreibende und nie enden- wollende Arbeit.

Die Welt ist Dreck und Staub.

Die Welt ist Tod und Neuanfang.

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