Sonne satt

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Nachdem es ja jetzt in Mode gekommen ist, nichts zu bloggen, habe ich mir gedacht, ich schwimme mal gegen den Trend und mache etwas, was ich noch nie gemacht habe: Bloggen. 🙂

Ah, und mit der neuen WordPress-Software (2.5.1) macht das gleich viel mehr Spaß, flutscht irgendwie alles besser. Das schöne Wetter trägt sein Übriges dazu bei, dass meine Laune wieder nach oben steigt und ich mit neuen Ideen und einem stylischen Makeup, euch komplett Altes präsentiere! Hehe. 🙂

Ne, im Ernst, ein paar Ă„nderungen wird es geben, vor allem technischer Natur. Inhaltlich will ich eigentlich das gleiche Schema, meinen geliebt-berĂĽchtigten Stil weiterfĂĽhren.

Menschlich gesehen liegt noch viel im Argen und von der großen Charme-Offensive 2008 ist außer leeren Versprechungen und „keine Zeit“-Ausreden noch nichts angekommen.

Dieses alte Thema Einsamkeit und das ewig heulende „es meldet sich ja niemand bei mir“, möchte ich also schnell zu den Akten legen, vor allem nachdem ich gemerkt habe, dass es anderen wohl auch so geht und die beste Möglichkeit dagegen einfach Aktivität und Herzlichkeit ist.

Man sollte nicht zuviel von anderen erwarten, aber auch nicht resignieren. Es gilt die goldene Mitte zu finden, zwischen kindlicher Begeisterung und apathischem Desinteresse.

Ein wenig Narzismus ist schon okay, dabei lernt man sich selbst kennen und kann neue Rollen, neue Verhaltensweisen ausprobieren. Wer spielt und versucht, macht mehr, als wer nur rumsitzt und abwartet und dabei depressiv und traurig wird.

Leben leben heißt: es bewältigen und die Herausforderung annehmen!

Zudem möchte ich all den Zweiflern ein Schnippchen schlagen, die bei schönstem Wetter an ihrem PC sitzen und meinen, Privates gehöre nicht ins Internet. Ich weiß nicht, wie oft ich das jetzt schon gehört oder gelesen habe, aber es scheint eine tiefsitzende Angst vor Selbst-Offenbarung zu geben, dabei ist die Selbst-Offenbarung eigentlich der beste Weg, mit anderen zu kommunzieren und Vertrauen zu schaffen. Das Internet bietet da so viele Möglichkeiten und warum sollte man sie nicht nutzen?

Was ist das Internet denn anderes als die Realität?? Es gehört beides zusammen, es ist beides Teil des gleichen Universums. Wenn ich mich im Internet nicht öffnen kann und will, werde ich es auch im privaten und persönlichen Bereich eher schlecht machen können. Und umgekehrt, wenn ich es im Internet lerne, mit meinen Emotionen umzugehen und meine Einstellung zu verbessern, dann wird es mir im „täglichen Leben“ auch sehr viel helfen. Ich spreche aus Erfahrung und kann euch versichern, dass das klappt.

Also Themenblog und „Kommerzialisierung“ hin oder her, hier im J.A. Blog wird es weiterhin Privates, Persönliches, Schwieriges und Nachdenkliches geben. Es ist der einzige Raum in meinem Leben wo ich das so gut kann wie hier und daher ist es wichtig.

Es ist die beste Verwendung fĂĽr ein Blog, die es gibt. Man sollte es nicht fĂĽrchten!

Was gab´s die Woche sonst noch?

Ich möchte euch verschonen mit den Berichten über meine Mäusejagd nachts um halb 4, meiner ewigen Suche nach mehr Information, meine stete Herausforderung an Fortuna, meine Tiererlebnisse (hatte ich ja angedeutet) und was es sonst noch gab: Arbeit, Haushalt und Renovierungen en massse.

Es geht aber weiter, soviel ist klar!

Auch in den Zeitungen und Medien hat sich viel ereignet und es wĂĽrde sich nicht lohnen zu warten, dass jemand anders darĂĽber schreibt!

In diesem Sinne, …

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