Sommerliebe – Das Ende

In der freudigen Begegnung mit Dir steckt sogleich der Abschiedsschmerz.
Ich habe gemerkt, dass es Dir in der letzten Zeit nicht gut ging.
Und Du hast erkannt, dass Du Dich verändern musst.
Der Job passt nicht mehr, die Chefin ist blöd und Du hast sowieso ganz andere Pläne.
Also wird kurzerhand alles über Bord geschmissen und ein Neuanfang gewagt.
Der wievielte in deinem Leben?

Wann ist es dir genug?
Gerade als du irgendwie Fuß gefasst hat, kribbelt es in dir und du brauchst eine Veränderung.
Ich sitze nur da und staune und begreife, dass ich das nicht ändern kann, weil es ein wesentliches Merkmal deines ganzen Charakters ist.

„Du hast dich schon entschieden“ sage ich zu dir und muss zum Abschied süß-sauer lächeln.
Ich weiß, dass es vielleicht das letzte Mal war, dass ich dich in deiner Wohnung in Mannheim besucht habe.

Wir haben zwischen den Stühlen gesessen und es gab eine Tasse Tee.
So vieles ist nicht passiert. Aber geträumt, das habe ich.

Du wirst immer reisen, immer unterwegs sein. Keiner wird dich einfangen können.
Wie ein Schmetterling, frei und leicht schwebst du von einer schönen Blume zur nächsten.
Immer da, wo es dir gerade gefällt. Immer im Gespräch mit Leuten, die du magst.

Jedes Bild nimmst du nur ein einziges Mal auf. Ein zweites gibt es nicht.