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In meinem kleinen Weblog schreibe ich über Psychologie, Philosophie, Kunst und Politik.
Interessierte LeserInnen und freundliche Kommentare sind immer willkommen. Viel Spaß beim Lesen!
Posted by J.A. on Juli 8, 2014

Das Fußball-Fieber

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..hat mich dieses Jahr nicht gepackt. Geschaut ja- jede Menge Spiele. Aber kein Fieber. Die Deutschen spielen gut, Glückwunsch! Aber irgendwie ohne Leidenschaft. Auch die Häuser, die Autos: Im Sommermärchen 2006 war es irgendwie anders.

Das Wetter vielleicht. Oder dass der Fußball diese WM spielerisch oft nicht so gut war. Große Mannschaften sind schon früh ausgeschieden: England, Spanien (welch Sensation), aber auch Frankreich und Italien.

Nationalistisch finde ich es nicht. Zumindest nicht im negativen Sinne. Im Gegenteil: Beschäftigt man sich doch wieder mit anderen Ländern, anstatt nur den eigenen Nabel zu betrachten. Das Spiel als solches ist ein Stellvertreter (und Blitzableiter) für nationalistische Gefühle. Gibt man dem Spiel Raum, bauen sich andere Ungeister nicht weiter auf.

Natürlich wäre es schön, wenn wir uns alle „Europäer“ nennen würden und eine einzige National-Mannschaft hätten. Die dann gegen die „Amerikanische“, bzw. die „Asiatische“ spielen würde, nach Kontinenten eingeteilt. Aber die Identifikations-Gruppe Europa ist zu groß, und die Einheit „Mensch“ noch mehr. Das kann man nicht fassen. Die Menschen brauchen etwas, an dem sie sich festhalten können. Ein Gefühl der größeren Gruppe oder Einheit. Menschen schätzen Konturen und klare Grenzen. Es macht das ganze sichtbar und fassbar. Ich glaube, das ist ein wichtiges menschliches Grundbedürfnis und hat mit Identität und Motivation zu tun.

Für die Gruppe leistet man lieber etwas, als für ein anonymes Gebilde, wie den „Staat“, „die Ausländer“ oder „den Euro“.

Aber gegen „die Ausländer“ kann man sich sehr gut abgrenzen. Und ihnen unser schönes Land madig machen, indem man sie z.B. Maut blechen lässt…

Categories: Fußball
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Posted by J.A. on Juli 8, 2014

Mentale Eindrucks-Balance

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Das Leben ist ein Buch und jeder Tag ist eine Seite.

Es liegt am Autor selbst, ob er schreiben möchte oder nicht.

Wer viel „Input“ hat, hat auch viel „Output“. Manchmal fließt der Strom der Eindrücke schneller, als man alles verarbeiten kann. Dann gibt es zwei Methoden: Entweder man ist total überfordert und bricht irgendwann zusammen oder man filtert einfach alles heraus. Das nennt man dann „dicke Haut“ und die bildet sich meistens ähnlich wie Hornhaut mit der Zeit und dem Grad der Belastung.

Dann gibt es noch das Gegenteil: Die totale Unterforderung oder die Reizarmut. Menschen, die schon etwas älter sind und zu Hause leben, bei denen nicht mehr soviel passiert, sind davon betroffen- aber auch Arbeitslose.

Dann wird plötzlich jede Kleinigkeit zu etwas Großem. Ein winziges Detail, dessen man vor zwei Wochen begegnet ist, ist auch heute noch präsent. Das kann auch negative Seiten haben: Wenn man sich z.B. über was ärgert und den Ärger nicht mit neuen Eindrücken „überlagern“ kann. Dann bleibt der Ärger ständig im Kopf, man dreht sich damit im Kreis.

Gefühle oder Spannungen, die man mit anderen hatte, sind ähnlich: Kommen keine neuen Eindrücke und Erfahrungen dazu, bleibt das letzte Wort ewig im Raum stehen… nur langsam verblasst es, verliert seine Farben… bis es irgendwann stirbt. Ganz still und leise.

Andere Leute, die mehr zu tun haben, wundern sich vielleicht darüber, dass für den einen „diese Kleinigkeit“ soviel Gewicht hat. Oder wie jemand auf die Idee kommen kann, jeden Tag fein säuberlich in sein Tagebuch zu schreiben…

Also liegt der Heil für das eigene Seelenglück im Rausch der Eindrücke? Beinahe wie im Drogenrausch, im Medienrausch im ständigen Input der Familien- und Arbeitswelt? Dem Gebrauchtwerden, dem „Benutzen des Körpers und des Geistes“ und dem Ideal der protestantischen Arbeits-Ehtik ?

Keine Ahnung. Es hängt wahrscheinlich von jedem Menschen individuell ab. Jeder hat seine eigene Balance. Die Mitte, wo die Eindrücke, aber auch die Ruhe und die Verarbeitung genau ausgewogen sind.

Das fühlt sich gut an. Den Punkt kann man recht gut erarbeiten. Oder kommen lassen… wenn man einfach nichts tut.

Categories: Psychologie
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Posted by J.A. on Juni 9, 2014

Europa ohne Weitsicht

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Das Ergebnis der Europawahl fand ich einfach nur schockierend. Es ist etwas zu viel, jetzt nochmal alle Details durchzugehen, aber die Tendenz war klar: Die europakritischen Parteien bekommen Aufwind, in Frankreich hat sogar der „Front National“ das stärkste Wahlergebnis bekommen. Im Grunde müsste man nun folgend aus den Lehren des 1. und 2. Weltkriegs Dauer-Demonstrationen einleiten, solange bis sich die Partei auflöst oder verboten wird… aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Parteien und Politiker gehen wieder zum Alltag über, das gemeine Volk hat den „Denkzettel“ gesetzt, der allzu leicht nach hinten losgehen könnte. Einzige Reaktion in Frankreich (die bis in die deutschen Medien gedrungen ist) war, dass man das Kommunalwahlrecht für die dortigen Ausländer erschwert. Aha, Diskriminierung light und jetzt machen wir alle schön weiter?

Nochmal durch Wikipedia zusammengefasst, wofür so eine Partei steht:

  • nationalistische Bevorzugung
  • Ablehnung der Globalisierung, Arbeiter und Arbeitslose werden primär angesprochen (die vermeintlichen Verlierer)
  • Einwanderungs-Beschränkung
  • Austritt aus Euro-Zone und Nato
  • Schutzzölle für die heimische Wirtschaft
  • Erschwerung der Abtreibung, Ablehnung von Homosexualität
  • Verbot von religiösen Symbolen

In Verbindung mit dieser „nett“ dreinschauenden Landsmännin Le Pen ist es sogar nachvollziehbar, warum so eine Partei gewinnt. Sie verspricht Halt und nationale Identität in einer sich rasch verändernden Welt. Einflüsse von außen machen immer zuerst Angst, selten wird es als Chance angesehen. Je mächtiger die politischen Institutionen werden und je weniger der Einzelne davon hat (in Form höherer Löhne oder einem besseren Arbeitsmarkt), desto stärker steigt die Skepsis.

Der Erfolg so einer Partei ist zugleich das Spiegelbild für das Versagen der anderen Seite. Wo es den momentan führenden Politikern nicht gelingt, Europa glaubhaft zu vermitteln und die Vorzüge für das Volk sichtbar werden zu lassen, wo Arbeitslosigkeit und Chancenlosigkeit Alltag im Leben normaler Menschen geworden sind.

Das „Problem“ bezieht sich auf nicht auf die Franzosen alleine, sondern auf alle, die Teil Europas sind, und die unter der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise leiden. Was wird denn schon gemacht? Es wird an der Wunderschraube „Zins“ gedreht, so wie es gerade gefällt. Niedrige Zinsen bedeuten vor allem, dass die Staatsschulden weniger Gewicht haben…  und dem Bürger der kleine Sparertrag, den er hat, auch noch genommen wird. Faktisch werden wir schon jetzt kalt enteignet, aber keinen interessiert´s.  Was sind schon die paar tausend Euro auf dem Sparkonto im Vergleich zu den Millionen Schulden von Banken und Staaten? Die, die meisten Schulden gemacht haben, werden in Form niedriger Zinsen „belohnt“- und die, die Zeit ihres Lebens mit einem kleinen Lohn immer versucht haben, über der schwarzen Null zu bleiben und sich den einen oder anderen Groschen zurückgelegt haben und langfristig- nachhaltig wirtschaften, werden nun über die niedrigen Zinsen bestraft und enteignet. Nicht mehr lange und auch die Negativ-Zinsen aufs Girokonto und der Griff auf die allerletzten Reserven werden kommen. An diesen letzten Schritt traut man sich noch nicht, weil dann alle panisch ihr Geld abheben würden und das System endgültig zusammenbrechen würde…

Aber, jetzt können sich doch alle endlich Häuser leisten! Die Zinsen sind so niedrig, also schnell den Vertrag unterschreiben. Wer denkt schon ein paar Jahre in die Zukunft? Wenn die Wirtschaft wieder brummt und die Zinsen neu verhandelt werden? Dann kann aus dem kleinen Schuldenberg ohne Zinsen-Anhang, schnell ein ganz hässlicher, großer Klotz am Bein werden und wir haben die nächste Immobilienblase.

Die Wahlbeteiligung: Die “hohen” 43 Prozent der letzten Europawahl in Deutschland werden schon als Erfolg verzeichnet.. wobei das Faktisch bedeutet, dass die Masse der Wahlberechtigkeiten nicht erschienen ist. Am Ende wurden es diesmal 48 Prozent.

In anderen Ländern sah es noch schlimmer aus…

Europa- eine schöne Idee, die nach zwei Weltkriegen die Menschen wieder zusammenbringt und den Kontintent vereint.

Aber die schöne Europa wird unter der Gier und der Skrupellosigkeit von einigen wenigen aufs Spiel gesetzt.

Sie wird beweisen müssen, ob sie die Weitsicht hat, die ihr Name eigentlich verspricht. Und ein wenig Pragmatismus (in Form von echten Wirtschaftsreformen) würde ihr auch gut stehen…

Posted by J.A. on Juni 8, 2014

Eine neue Tastatur

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Zeit für einen Wochenrückblick. Wobei das mittlerweile eher ein Monats- oder ein Halbjahresrückblick werden müsste..
Also muss ich das ganze wohl in mehrere Artikel aufteilen.

Es fängt an mit dem Alltag. Dem einfachen, gewöhnlichen, der beim genauen Hinblick doch die eine oder andere Überraschung offenbart.

Mittlerweile habe ich die fünfte oder sechste Tastatur in meinem Leben verschlissen. Programmieren, Schreiben, Produzieren, Surfen.. es geht schon einiges über das „human interface device“. Eines schönes Tages machte Windows nur „blubb-blubb“ dieses Geräusch, wenn ein neues USB-Gerät angesteckt wird.. immer wieder, als ob es nie was anderes gemacht hätte. Erst verabschiedet sich die externe Festplatte, dann das Schreibgerät. Alle USB-Geräte entfernen, wieder anstöpseln, aber die Tastatur will nicht mehr. Der Festplatte hilft ein neuer Treiber.

Der Typ wird nicht erkannt! Dabei waren Gerätemanager und die Tastatur schon seit Jahren „per Du“, sie sahen sich jeden Tag, waren die besten Freunde und mit einmal, aus dem Nichts heraus, konnten sie nicht mehr miteinander.

Also eine neue, unbequemere, aber günstigere muss her, ohne Handballenauflage. Die stört beim Schreiben. Die Hände schweben so in der Luft, ich kenne das gar nicht mehr. Dafür klackert die mehr als die alte. Vielleicht werden die Texte dann auch zackiger? Pointierter? Treffender?

Meine Tastatur. Die Verbindung zur Außenwelt. Eine direkte Schnittstelle, etwas eigentlich sehr wichtiges. Aus der Haptik, dem Gefühl in Verbindung mit dem bei 29 Grad im Schatten aufgeweichten Gehirn entsteht etwas Fantastisches…

Also hab ich die alte Tastatur in die Ecke gelegt. Blöder Platz, das steht ihr gar nicht so gut. Einst war sie der Star! Leuchtend und bunt! Neu und unberührt! Jetzt steht sie kurz vorm Altersheim. Neuen Elektroschrott produzieren. Sich mit der Ersatz-Tastatur rumärgern (die aber definitiv den besseren Anschlag hat).

Ein Blick auf Amazon und Co offenbart: Tastaturen gibt es schon ab 10 Euro, mit Handballenauflage für 20 Euro. Dennoch Geld und CO2, Transportkosten und Erdöl. Mein Geiz wird geweckt. Ich hab die doch damals auch gekauft. Warum jetzt nochmal Geld ausgeben? Und was ist mit der Ersatztastatur? Die wäre dann auch überflüssig..

Also nochmal in ein Forum geschaut, am Treiber herumgebastelt, alle Einträge aus der Registry gelöscht. (Gutes Programm dafür: http://www.resplendence.com/registrar_pro )

Windows will immer noch nicht. „Unbekanntes Gerät“ steht da nur öde. Dann die Lösung! Endlich! Anstatt den Treiber-Automatismus laufen zu lassen, muss man einfach ein Standard-Gerät aus der Liste wählen. Also statt „hightech cyber schnickschnack Tastatur“ „Standard-USB-Gerät“ wählen. Klingt zwar nicht so toll, funktioniert aber!

Also nicht den hauseigenen Treiber wählen (der hat Fehlermeldungen), sondern den Standard-Gedöns von Microdoof.
Für alle zwei USB-Ports wiederholen und bei Tastatur nochmal „HID-Gerät“ auswählen. Zack, passt, als ob die Tastatur nie etwas anderes gemacht hätte.

Der Streit ist vergessen, sie vertragen sich wieder.

Und ich? Was denkt der Mensch, vor der Maschine? Der Anschlag kommt mir irgendwie blöd vor… die Tasten sind so ausgeleiert. Bei der Ersatz-Tastatur war er besser… Die Handballenauflage hat in der Mitte ein Loch…. Den Dreck zwischen den Tasten bekomme ich nicht mehr weg…

.. ich glaub, ich brauche bald eine neue Tastatur…

Categories: Alltag,Shopping
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Posted by J.A. on Mai 16, 2014

Die Rente ist sicher

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Gestern, also am 15. Mai 2014 kam bei Maybrit Illner eine sehr gute Diskussions-Sendung über das deutsche Rentensystem. Aufhänger waren dabei die geplanten Änderungen bei der Mütterrente und die Regelung für die abschlagfreie Rente mit 45 Beitragsjahren.

Man kann sich die Sendung in der Mediathek noch anschauen, außerdem gibt es im Internet auch Berichte und Protokolle zur Sendung (z.B. hier)
Wer möchte kann auch die Kommentare auf Facebook dazu lesen, diese sind aber erstaunlich wenig. Nur sieben Kommentare bei so einem wichtigen Thema, das ja letztendlich alle angeht.

Mir persönlich hat die Auswahl der Gäste sehr gut gefallen. Die Stimmung war sachlich und relativ harmonisch, was zu einem guten Austausch von Argumenten geführt hat. Jeder der Gäste hat eine etwas andere Sichtweise auf die Rente vertreten.

Für die großen Parteien standen Thomas Oppermann (SPD) und Carsten Linnemann (CDU). Mit Michael Vassiliadis hatte man einen Vertreter der Gewerkschaften (IG Bergbau, Chemie und Energie) und mit Anton Börner einen Wirtschaftsvertreter (Deutscher Groß- und Außenhandel ).

Auch an die jungen Menschen wurde mit Bettina Munimus gedacht, ihres Zeichen Vertreterin aus der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen und Christina Bylow (Journalistin) stand letztendlich für die spezifisch weiblich-feministische Perspektive.

Wie bei Talkshows üblich wurden teilweise sachliche, teilweise emotional aufgeladene Argumente ausgetauscht. Vor allem Frau Bylow schien sich in ihre Sichtweise tlw. sehr reinzusteigern und reagierte auch schon mal mit Augenverdrehen und anderen spitzen Bemerkungen. Dass sie die jetzige Regelung der Rente für sehr ungerecht hielt, konnte man ihr deutlich anmerken. So empfindet sie die geplante Mütterrente als keinesfalls ausreichend, allenfalls als „Trostpflaster“.

Thomas Oppermann entgegnete ihr sinngemäß, dass man ja derzeit umdenke und überlegt, wie man die Erziehungsleistung (meistens von Frauen) der Leistung tatsächlich eingezahlter Beiträge gegenüber stellen könnte. Es wurde festgestellt, dass die 45 Beitragsjahre meistens auf Männer zutreffen und Frauen oft Lücken in ihrer Erwerbsbiografie haben (sog. Erwerbsarmut).

Zwischendurch stellte Anton Börner fest, dass die Rente ja kein „Belohnungssystem“ oder eine Prämie wie bei einem Angestellten sei, sondern (sinngemäß) lediglich ein großer Topf, in dem das umverteilt ist, was gerade drin ist. Hat man also nur wenige Beitragszahler mit geringen Löhnen, aber auf der anderen Seite auch immer mehr Köpfe, auf die die Summe verteilt werden muss, wird der Beitrag zwangsläufig kleiner.

Aufgeschreckt wurden die Diskutanten nämlich von einem Video-Einspieler, auf dem die prozentualen Rentenrückgänge bei einem Bruttolohn von 2.500 Euro bis ins Jahr 2030 eindrucksvoll dargestellt wurden. Liegt der Auszahlungsbetrag derzeit bei knapp 50% wird er 2030 nach Berechnungen und Schätzungen nur noch bei 43% liegen. Darauf entgegnete jemand aus der Runde, dass das ja relativ sei, man eben für starke Löhne sorgen müsse, dann sind 43% von viel auch vergleichsweise mehr.

Zahlen und Fakten kann man übrigens hier  (Quelle )  und auf der Seite „Deutsche Rentenversicherung“ nachlesen.

Interessant ist der Satz, wenn man auf „Mittelfristige Finanzentwicklung“ klickt:
„Wegen der von der neuen Bundesregierung angekündigten Änderungen der rentenrechtlichen Bestimmungen wird zur Zeit von der Darstellung einer mittelfristigen Finanzrechnung Abstand genommen.“

Vergleicht man die Werte „Beitragssatz“ und „Bundeszuschuss“, so fällt auf, dass der Beitragssatz für den Arbeitnehmer relativ konstant gehalten wird (ca. 19 %), das ganze aber anscheinend nur erreicht werden kann, weil der Staat immer mehr „hinzuschießt“ (1998 noch 2,9%, 2012 schon 9,3%). Finanziert wird das ganze über die Mehrwertsteuer und die Ökosteuer.

Wer noch weiter in die Zukunft blicken möchte, kann z.B. hier interessante Erkenntnisse (vor allem über den demografischen Wandel) entdecken.

Fazit
Die Sendung von Maybrit Illner war insgesamt gut und mit zahlreichen guten Erkenntnissen verbunden. Keine Meinung hat dominiert, jeder kam mal zu Wort. Schon anhand der vielen verschiedenen Positionen konnte man sehen, wie komplex das Thema ist, und dass es letztendlich alle etwas angeht.

Wer Zeit hat und sich für die Materie interessiert, dem empfehle ich das Video in der Mediathek.

Vielleicht gibt es ja auch noch den einen oder anderen kritischen Blog-Artikel zum Thema? Nach einer kurzen Suche hab ich erstmal nichts gefunden, wer einen guten Link hat, kann ihn gerne schicken!

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Categories: Gesellschaft,Politik
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