Neue Ideen

Bitte nicht wundern, wenn sich hier im Blog hin und wieder noch das Design ändern sollte. Ich probiere alle möglichen Themes aus und teste sie auf ihre Stärken und Schwächen. Eigentlich möchte ich langfristig gerne ein 3-spaltiges Layout verwenden, weil man da einfach mehr reinpacken kann und es irgendwie auch übersichtlicher wird. Es muss aber auch von der Optik und den Farben her gefallen und nicht alle fertigen Themes treffen meinen Geschmack. Wahrscheinlich werde ich dann doch wieder Hand anlegen müssen und das eine oder andere gestalterisch verändern. (was auch Spaß machen kann)

Bis es soweit ist, kann es allerdings noch ein wenig dauern. Wahrscheinlich integriere ich auch wieder den „theme switcher“, mit dem man die Layouts praktisch umschalten kann. (ganz nach Gefühlslage…)

Ansonsten überlege ich mir, in welche Hauptrichtung ich inhaltlich gehen soll. Leider kann ich das im Voraus nie so genau sagen, meistens schreibe ich einfach drauf los und überlege mir erst hinterher eine Kategorie, ein simples System, was relativ gut funktioniert. Ich sag mir dann hinterher einfach, „ach diese Kategorie also, danach war es mir“, aber vorher kann ich es nicht bestimmen.

Zum Schreiben und für die Kreativität ist es gut, aber was ist mit dem Wachstum und der Vernetzung? Ich überlege immer, wo ich mich eintragen soll, was eigentlich mein Schwerpunkt ist, wo und welche Leute ich kennenlernen will, wen ich ansprechen will, was die Hauptzielgruppe ist.

Leider schaffe ich das nur selten. Es gibt soviele interessante Themen. Es wäre unfair, mich bei den politischen Blogs einzutragen, denn ich schreibe auch sehr gerne Privates und Un-Politisches. Und nur bei den Künstlern würde ich mich auch nicht wohl fühlen, schreibe ich doch auch gerne über Technik und Logisches. Usw, usf.!

Am liebsten würde ich mich bei Menschen eintragen, die ähnlich wie ich denken, die eine ähnliche Gesinnung haben, das muss noch nichtmal was mit den Inhalten zu tun haben, sondern mehr mit der Art und weise wie jemand schreibt, wozu und wie er Worte benutzt. Das mir das Schreiben an sich wichtig ist, ist auch klar. Das ist mein Medium, aber der Inhalt variiert.

Manchmal denke ich auch, der Glauben ist das Bestimmende, die Grund-Lebenseinstellung. Oder doch der Beruf, das Geschlecht, die Blog-Plattform?

Nein, im Grunde ist es egal. Man sollte und kann eigentlich mit jedem kommunizieren. Es gibt aber eine Ausnahme: Ich möchte mein Blog nicht als Waffe benutzen. Ich schreibe, weil ich darüber schreibe, was ich denke. Wenn sich jemand davon verletzt fühlt, habe ich das nicht beabsichtigt. Bin ich deswegen immer für die Inhalte meiner Texte verantwortlich und muss ich immer überlegen, was ich schreibe und ob es jemand verletzen könnte?

Eine schwierige Frage über die Schreib-Motivation und deren Zweck.

Verantwortlich bin ich immer, ja. Aber wenn es zufällig jemand verletzt, und habe ich das nicht beabsichtigt, bin ich nicht schuldig und muss mich nicht grämen.

Schreiben kann helfen, den Menschen zu befreien, ihn mit Hilfe der Worte zu höherem berufen, seinen Geist klären und neue Verbindungen schaffen, reifen und lehren.

Schreiben ist im Grunde sehr wichtig.

Schreiben ist ein Gegenmittel zur geistigen Dunkelheit, zu den Gefühlen, die wir nicht erfassen können, die uns blockieren, uns Angst machen oder wütend werden lassen.

Wer schreibt, wird frei.

Wer nicht schreibt, bleibt innerlich dunkel.

So einfach ist das. 😉