Ich spüre Dich

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passende Musik: Mama Call von Manu Chao

Wir haben den ganzen Tag geredet.
Heute ist alles aus uns heraus geflossen.
Gänsehaut stellt sich auf meinen Armen auf.
Im Bauch ist ein warmes Gefühl.
Ich liebe Dich, vom ersten Augenblick an.

Du erzählst mir alles und vertraust Dich mir an.
In langen Gedanken erläuterst Du mir Deine Welt.
Es klingt alles ganz logisch und durchdacht.

Der Schmerz, den muss ich zwischen den Zeilen suchen.
Aber er ist da.
Du unterdrückst es noch. Die Enttäuschungen deines Lebens.
Es sind schon einige dabei.
Zerbrochene Freundschaften, die Liebe, die keine war.

Tapfer gehst Du weiter.
Aufrecht und stark.
Du Kämpferin des Lebens.
Jetzt stehst Du vor mir.

Und ich bin ganz still.

Am Abend kannst Du nicht aufhören zu reden.
Ich habe dich angestupst und da hast zurück gestupst.
Jetzt fängt es an zu fließen.
Die Ventile sind geöffnet.

Wir reden und reden.

Wohin soll das noch gehen?
Ich habe Angst.
Es ist stark, das Gefühl ist überall.
Ich bin jetzt verantwortlich für Dich.

Kann ich diese Verantwortung tragen?
Sage ich das richtige?
Wird es Dir helfen?
Wirst Du es verstehen?

Im Bett dann muss ich an Dich denken.
Ich sehe Dein hübsches Gesicht vor mir.
Mit den vielen fragenden Augen.
Deinen zarten Körper.

Er vibriert ganz leise.
Es kribbelt überall.
Mittendrin sind bunte Bilder.

Dann musst du weinen.

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