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	<title>J.A. Blog</title>
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	<description>Grübeln geht immer</description>
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		<title>Doppelmoral</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/doppelmoral/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Löschkandidaten]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Worte: „Doppelmoral“ wurde zur Löschung vorgeschlagen.
Ach, dabei ist es so ein wichtiges Wort, zu dem man soviel sagen könnte. Gerade die Kategorie „Ethische Haltung“ ist doch für die Betrachtung vieler gesellschaftlicher Phänomene u. Vorgänge höchstinteressant.  Aber vielleicht besteht hier einfach ein gesellschaftlich-geisteswissenschaftlicher Mangel?(denn es heißt ja bei der Studiumswahl immer: Was willst du denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ohne Worte</em>: „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelmoral" target="_blank">Doppelmoral</a>“ wurde zur Löschung vorgeschlagen.</p>
<p>Ach, dabei ist es so ein wichtiges Wort, zu dem man soviel sagen könnte. Gerade die Kategorie „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Ethische_Haltung" target="_blank">Ethische Haltung</a>“ ist doch für die Betrachtung vieler gesellschaftlicher Phänomene u. Vorgänge höchstinteressant.  Aber vielleicht besteht hier einfach ein gesellschaftlich-geisteswissenschaftlicher Mangel?(denn es heißt ja bei der Studiumswahl immer: Was willst du denn <em>damit </em>mal machen??)</p>
<p>Oder liegt es daran, dass solch philosophische Themen nicht zu einem so ernsthaften Lexikon passen, das sich immer wieder das Etikett <em>wissenschaftlich </em>auf die Stirn kleben will? Aber wie weit ist die Wissenschaft und der Erkenntnisstand in einer Kultur, wenn man noch nicht einmal die einfachsten Worte erklären kann?</p>
<p><strong></strong> via: <a href="http://twitter.com/Artikelsterben " target="_blank">http://twitter.com/Artikelsterben </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>25. Erlebnistag Deutsche Weinstraße</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/25-erlebnistag-deutsche-weinstrase/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 08:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Weinstraße]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Rad &#8216;on tour&#8217;
Gestern war mal wieder time for our „weekly-on street-trekkingcycling lifetime experience-cardio workout“, auf Deutsch: Radfahr-Tag.
Denn wie das mal so ist, verliert man ganz furchtbar schnell die Kondition, wenn man nicht wenigstens einmal pro Woche, am besten aber noch viel öfters fährt! So ein Fahrrad ist ein total unterschätztes Gerät! Die Reichweite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit dem Rad &#8216;on tour&#8217;</em></p>
<p>Gestern war mal wieder time for our „weekly-on street-trekkingcycling lifetime experience-cardio workout“, auf Deutsch: <em>Radfahr-Tag.</em></p>
<p>Denn wie das mal so ist, verliert man ganz furchtbar schnell die Kondition, wenn man nicht wenigstens einmal pro Woche, am besten aber noch viel öfters fährt! So ein Fahrrad ist ein total unterschätztes Gerät! Die Reichweite mit dem Drahtesel und vor allem auch der Spaß am Fahren korreliert eng mit der eigenen, persönlichen Fitness. Sprich: Je fitter man ist, desto weiter kommt man und desto weniger schwitzt man dabei. Das ist genau umgekehrt wie beim Autofahren: Da kann man sich total überfressen und übergewichtig reinsetzen und es fährt dennoch überall hin und die Reichweite korreliert höchstens mit der Tankfüllung und dem jeweiligen Grad der Umweltverschmutzung und der weltweit verfügbaren Ölreserven.</p>
<p>Was sich schon am Vortag bereits intensiv in unser jeweiliges Gesichtsfeld gebohrt hatte, war dabei nichts weniger als die schöne Ankündigung, dass der <a href="http://www.pfalz.de/de/wein-und-genuss/25-erlebnistag-deutsche-weinstrasse-am-29-august-2010" target="_blank">25. Erlebnistag Deutsche Weinstraße</a> ansteht und wie der Zufall so will, ist das eine Ende (Bockenheim) dieses lang gezogenen Straßen-Ereignisses relativ nah zu unserem derzeitigen Wohnort.</p>
<p><span id="more-2548"></span></p>
<p><strong>Gute Vorbereitung ist der halbe Ausflug</strong></p>
<p>Gesagt getan, Räder aus dem Schuppen geholt, den Sattel nochmal vom Staub befreit, die 10 cm „lange“ Luftpumpe in Anschlag gebracht und kräftig gepumpt. Aber, oh weh, das fällt schon das erste auf: Überall wird gespart, so auch beim Fahrrad und der mitgelieferten Pumpe. Mit der macht es überhaupt keinen Spaß. Erstens wurden billige Materialien verwendet, nämlich Kunststoff und dieser biegt und streckt sich und verhält sich überhaupt recht unstatisch und unkomfortabel. Zweitens ist der Hubweg zu kurz, d.h. man braucht ungefähr 100 Stöße, um ca. 0,5 bar Druck in die Schläuche zu kriegen. Drittens: Aus irgendeinem Grund wird der Kolben bei zu viel Druck wieder rausgeschoben, dass man zu den 100 Stößen nochmal 50 Stöße extra rechnen muss, die man dann wieder verliert. Viertens vielleicht noch, dass beim Abziehen vom Ventil zusätzliche Luft entweicht. Also, das ist nichts.</p>
<p>Zum Glück habe ich mich am Vortag schlau gemacht und nach einer besseren Pumpe Ausschau gehalten, und mich dann für diese hier entschieden: <a href="http://www.amazon.de/Hochdruck-Standpumpe-470253-silber-schwarz/dp/B001R4BQB0/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=sports&amp;qid=1283154146&amp;sr=8-3" target="_blank">Beto Standpumpe</a> (keine Werbung, aber ein Shoppingtipp).</p>
<p>Diese ist zum einen recht günstig zum anderen eine Standpumpe (mehr dazu zu lesen in den – wie immer hilfreichen &#8211; Rezensionen bei Amazon).</p>
<p>Leider war die natürlich gestern noch nicht da und so schwangen wir uns mit halbwegs gut aufgepumpten Reifen endlich auf den Sattel und rollten die ersten Meter auf dem Asphalt.</p>
<p><strong>Radfahren ist &#8220;frei&#8221; fahren</strong></p>
<p>Dieses frei-fahren Gefühl beim Rad ist super und ich liebe es. Gute Laune stellt sich schon nach den ersten Metern ein. Man hat eine herrliche Aussicht und sieht vielmehr als beim Autofahren. 360 Grad- Rundumblick mit komplett serienmäßiger und nullgewichtiger Panorama-Scheibe, einfach herrlich. Und das Gute: Man stellt sich die Geschwindigkeit so ein, wie man haben möchte. Man muss dem Mann nichts verbal ins Steuer greifen und keine virtuelle Fußbremse bedienen, man muss noch nicht einmal Angst haben oder nervös sein und ist total frei!</p>
<p>Wenn da ein hübsches Blümchen am Wegessrand steht, macht man halt langsamer und hält an. Niemand, der nervös hinter einem hupt, kein Zwang eine bestimmte Geschwindigkeit fahren zu müssen. Meistens kann man gemächlich über Feldwege fahren oder einen von den vielen Radwegen in der Pfalz aussuchen. Da ist man unter sich, da trifft man auf Familien, Kinder, usw. und ist weit weg vom Lärm und der Hektik des Straßenverkehrs. Diesen bekommt man nur mit, wenn sich mal wieder ein Sportwagen durch die Umleitung-Schilder gefädelt hat und dann dennoch die gesperrte Strecke mit 120 km/h abrauscht. So was ist ärgerlich und müsste nicht sein. Die Zufahrtswege zur Weinstraße wurden nämlich ausgewiesen und sind nur für Anlieger geöffnet, so dass der Verkehr weiträumig umfahren kann. Wenn sich dann Leute nicht daran halten, ist die ganze Umleitung für die Katz und es hatten unscheinbar viele Leute ein dringendes „Anliegen“.</p>
<p>Endlich im großen, benachbarten Dorf angekommen konnte man die ersten lachenden und feiernden Menschen schon sehen und wie in der Pfalz üblich, sitzt man zusammen und trinkt Wein. Herrlich. Leider hatte ich nur Leitungswasser dabei und beschlossen, auf dem Rad kein Alkohol zu trinken. Einmal wegen der Verkehrstüchtigkeit und dann wegen der sportlichen Fitness (Alkohol und Sport vertragen sich nämlich nicht gut).</p>
<p>Schön, wenn man mal über die gesperrte Hauptstraße (in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnstadt" target="_blank">Grünstadt</a> ) radeln kann, die ansonsten immer mit Autos überladen ist. Ein entspanntes Gefühl macht sich breit und die Leute sind auf Grund der fehlenden Abgase und des freien Tages gut gelaunt.</p>
<p><strong>Problemfall Radwege</strong> (abseits der gesperrten Strecke)</p>
<p>Grünstadt hat ein Verkehrsproblem und an Geschäftstagen ist die Hauptader durch die Innenstadt immer viel zu voll. Durch das pfälzische Erbe dieser Stadt sind die Straßen recht eng und nicht wirklich für viele Autos ausgelegt. Die nahe liegenden Industriegebiete und Einkaufszentren verursachen aber sehr viel Verkehr. Unverständlich für mich, warum die Radwege dann plötzlich enden und man an manchen Stellen überhaupt nicht mehr weiterkommt. Die Brücke über die Gleise war eine echte Zumutung. Weder ein ausgewiesener Radweg und dann nur ein ca. 80 cm breiter Fußgänger-Notweg, der an der Kante zur Straße ca. 20 cm tief und scharfkantig abfällt, wo man auf keinen Fall gerne mit dem Fahrrad lang fährt. Am Ende der Brücke folgt eine scharfe Kurve. Prompt kamen mir da Fußgänger entgegen und ich musste wieder absitzen und mein schönes Fahrrad weit in die Böschung schieben, damit überhaupt alle vorankommen. Die Büsche ragen über den Fußweg und zwingen dann hin und wieder zum Absteigen, möchte man nicht alle Äste ins Gesicht bekommen. Ich verstehe hier manchmal die Radfahrer, die dann stur auf der Straße fahren. Leider war die Brücke auch hierzu zu eng und in der Mitte ein durchgezogener Strich.</p>
<p>Um die Innenstadt zu entlasten und die Leute zu mehr Fahrradnutzung zu motivieren, sollten die Stadtplaner das Konzept „Radwege“ mal überdenken. Aber so wie es jetzt stellenweise ist, ist es nur Flickschusterei und nicht wirklich zu Ende gedacht. Mal gibt es einen ein km-langen Radweg, der dann aber plötzlich endet. Wo soll man dann hin? Diese ständige (zudem gefährliche) Überbrückung der Fahrradweg-losen Strecken macht keinen Spaß.</p>
<p><strong>Regen&#8230;</strong></p>
<p>Bis hierhin war das Wetter noch gut, dann wurde es immer schlechter. Schließlich endeten wir in einem Wolkenbruch (wir berichteten)&#8230; und hier ist der Nachteil beim Rad, man muss sich irgendwo unterstellen. Die einzige Alternative wäre ein unhandlicher und unpraktischer Regenschutz, am besten inklusive wasserabweisender Sportbrille. Außerdem wurde es deutlich kühler und immer unangenehmer. Wenn man das Fahrrad irgendwo abstellt, wird gleich alles nass: Lenker rutschig, Sattel nass, usw.</p>
<p>Wir nutzten eine Lücke und fuhren dann schnell nach Hause. Der Ausflug hat dennoch sehr viel Spaß gemacht. Am Abend schlief ich viel besser und war insgesamt glücklich und ausgeglichen.</p>
<p>Vom Erlebnistag Deutsche Weinstraße haben wir nicht ganz soviel gesehen, da wir mehr in Grünstadt unterwegs waren (dort fand parallel ein Straßenfest statt) und wir auf Grund des Regens u. der Kälte nicht mehr weiter nach Bockenheim fahren wollten. Aber wenn er nächstes Jahr wieder ist und es zudem sonnig wird, wird das ein absoluter J.A. Blog-Ausflugstipp! Für die Leute in Mannheim und Umgebung gibt es sogar extra eingerichtete Züge und Sonderverbindungen, tlw. sogar mit <a href="http://www.der-takt.de/aktuell/news/news-details/?tx_ttnews[tt_news]=98970&amp;tx_ttnews[backPid]=1&amp;cHash=28affcc487" target="_blank">Fahrrad-Mitnahmemöglichkeit</a>.</p>
<p><strong>Fazit</strong>:</p>
<p>Erlebnistag Deutsche Weinstraße- Tolle Sache und eine gute Idee, aber das Wetter sollte schon passen.</p>
<p>Radfahren kann man allerdings jeden Tag. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wolkenbruch</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/wolkenbruch-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Graue, lang-gezogene Fäden stürzen sich vom Himmel. Ein dichter Teppich, durch den man kaum noch schauen kann und der das Sonnenlicht verschluckt.
Sie fallen in Reih und Glied über die Menschen her, wie eine Armee aus Wassermolekülen, die das Kommando bekommen hat, die Erde zu erobern.
Weich wird der Boden und die sorgfältig gepflanzten Blümchen knicken um. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Wasser800.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2542" title="Wasser800" src="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Wasser800-300x217.jpg" alt="Viele kleine Regentropfen, die auf den Boden treffen und Kreise bilden" width="300" height="217" /></a><br />
<strong>G</strong>raue, lang-gezogene Fäden stürzen sich vom Himmel. Ein dichter Teppich, durch den man kaum noch schauen kann und der das Sonnenlicht verschluckt.</p>
<p>Sie fallen in Reih und Glied über die Menschen her, wie eine Armee aus Wassermolekülen, die das Kommando bekommen hat, die Erde zu erobern.</p>
<p>Weich wird der Boden und die sorgfältig gepflanzten Blümchen knicken um. Die Erde wird durchtränkt mit Wasser und weiß nicht mehr wohin.</p>
<p>Im Hof sammelt sich das Nass und die Pfützen wachsen und wachsen. Weiterer Regen läuft über das Dach zusammen und sammelt sich in dunklen Rohren. An den Stellen in der Nachbarschaft, wo es keinen Heimwerker gab, drückt sich das Wasser über den Rand der geknickten Rinne und ergießt sich in einem Wasserfall-artigen Strahl auf den Beton. Wohl dem, der jetzt keinen Keller hat.</p>
<p>Im Abfluss gluckert es. Die Kanäle sind voll. Die Menschen haben zu viel gebaut und die freien Flächen vergessen. Da hilft auch keine Steuer. Das Wasser schaut nicht nach dem Geld. Es ist unparteiisch, aber es gibt nicht auf und nimmt sich seinen Weg. Langsam, beständig, fließt es und fließt. Dem Himmel ist zu warm, er schreit sich die Seele aus dem Leib „Nimm endlich auf mich acht, achte die Natur, beschütze die Erde, deinen Planeten&#8230;“ scheint er uns zu sagen.</p>
<p>Zuckende Blitze des Zorns erhellen den Himmel, ein monotoner Klangteppich aus Wasserrauschen und Bersten des Donners erfüllt die Luft. Die Luft riecht erdig und salzig und ist gut zu atmen.</p>
<p>In den Innenräumen ist meine Konzentration nicht ganz da, der Luftdruck ist tief und leichter Schwindel sitzt im Kopf. Kopfschmerzen. Die Nase ist zu und die erste Herbsterkältung kämpft mit dem Abwehrsystem. Die Sonne fehlt. Ich bin nicht so recht wach. Es plätschert und plätschert und hört gar nicht mehr auf.</p>
<p>Was muss ich heute noch machen? Oh je, nach draußen- die Pflicht erfüllen?</p>
<p>Hoffentlich hat der Regenschirm kein Loch&#8230;</p>
<p>Da, ein Fleckchen Sonne bahnt sich seinen Weg. Da, es wird hell. Auch dieser Regen geht vorüber.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abwehren und Bekämpfen vs. Loslassen und zulassen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 10:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Immunsystem ist ein hochkomplexes System im menschlichen Körper, dass für die Abwehr feindlicher Stoffe zuständig ist. Persönlich weiß ich wenig darüber und bin immer wieder erstaunt, wenn ich im Netz über die hochkomplexen Wechselwirkungen lese.
Es gibt sehr technisch-wissenschaftliche Bücher und Texte, die das ganze mit „Killerzellen“, mit Kampf und Abwehr beschreiben und in ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Immunsystem ist ein hochkomplexes System im menschlichen Körper, dass für die Abwehr feindlicher Stoffe zuständig ist. Persönlich weiß ich wenig darüber und bin immer wieder erstaunt, wenn ich im Netz über die hochkomplexen Wechselwirkungen lese.</p>
<p>Es gibt sehr technisch-wissenschaftliche Bücher und Texte, die das ganze mit „Killerzellen“, mit Kampf und Abwehr beschreiben und in ihrer mechanisch-analytischen Sichtweise der klassischen Schulmedizin sehr nahe stehen. In diesem Stil ist z.B. der sehr lange und für Laien kaum verständliche Artikel auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immunsystem" target="_blank">Wikipedia</a> und für die Masse verständlicher bei „<a href="http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-article.aspx?cp-documentid=154193879" target="_blank">Welt der Wunder</a>“ .</p>
<p>Viele Menschen denken und nehmen an, dass also der Kampf und vor allem die innere Einstellung sich zu <em>wehren</em>, maßgebend für eine gute Immunabwehr ist. In einem Buch über Psychosomatik habe ich gelesen, dass sehr starke Gefühle der Wut und des Willens zur Gesundung Fieber auslösen und verstärken können – und das Fieber dient dem Körper mit seiner Hitze dann rückwirkend der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fieber#Infektabwehr" target="_blank">Infektabwehr</a>. Es ist also in diesem Falle nicht gut, das Fieber zu unterdrücken- nur dann, wenn es zu stark ist.<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/08/abwehren-und-bekampfen-vs-loslassen-und-zulassen/#footnote_0_2531" id="identifier_0_2531" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" ich gebe keine Garantie auf medizinische Richtigkeit und vor allem keine Haftung f&uuml;r medizinische Themen, dies ist mehr eine philosophische Ann&auml;herung an das Thema">1</a></sup></p>
<p>Überhaupt scheint das Immunsystem das System im Menschen zu sein, das am stärksten in Wechselwirkung mit unserer Seele, mit unseren Gedanken und Gefühlen steht. Das Gefühl bei schlechter Lebenslage schneller krank zu werden oder gerade bei Müdigkeit und Überarbeitung zu allergischen Anfällen zu neigen, mögen viele LeserInnen vielleicht kennen.</p>
<p>Auch der Krebs ist etwas, das mit einem guten Immunsystem abgewehrt werden kann und somit vielleicht nicht ganz so „schicksalhaft“, wie wir es in unserer Angst davor annehmen könnten. Diese Aussage ist allerdings mit Vorsicht zu genießen und umstritten, wie man hier lesen kann: <a href="http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/grundlagen/immunsystem.php " target="_blank">http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/grundlagen/immunsystem.php </a></p>
<p>Einen Versuch, biologische Zusammenhänge zwischen Krebs, Immunsystem und Körper zu erklären, macht<a href="http://www.oncosan.de/grundlagen-das-immunsystem-bei-krebs-einfuhrung/" target="_blank"> diese Seite</a> .</p>
<p>Und zum Schluss folgt ein sehr <a href="http://www.praxis-fuer-lebenskunst.de/files/immunsystem._skepdf.pdf" target="_blank">philosophisch- spiritueller Ansatz</a>, um die Verbindung zwischen  Leben, Einstellung und Immunsystem zu ergründen.</p>
<p>Hier befinden wir uns zwar weit in der Grauzone der unbewiesenen, alternativen Medizin, die vielleicht eher eine Glaubes-und Einstellungssache ist. Dennoch ist das der beste Artikel zum Immunsystem, den ich im kurzen Überblick finden konnte.</p>
<p>So kann die innere Stabilität und die Einstellung, die man z.B. mit Hilfe von Religiösität erreicht, helfen, die Angst „vorm Leben“ zu reduzieren (Seite 5). Das wiederum wirkt sich positiv auf die Immunabwehr aus.</p>
<p>Und was sagen die Volksmediziner und die Info-Broschüren der Krankenkassen? Das Übliche: Viel bewegen, gesund ernähren, Vitamine, Vitamine&#8230; kein Alkohol, weniger Stress, mehr Urlaub. Bildungsbürgerliche Schichten wissen das und leben daher meist gesünder als diejenigen, bei denen es an Bildung mangelt.</p>
<p>Wer z.B. von Hartz IV lebt, wird schneller krank als einer, der einen guten Job hat, bei dem er sich wohlfühlt. Netzwerke und gute Kontakte, viel Lachen, Anerkennung durch andere und ein guter Umgang mag sich sehr positiv auf das eigene Selbst und somit auch die Gesundheit auswirken.<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/08/abwehren-und-bekampfen-vs-loslassen-und-zulassen/#footnote_1_2531" id="identifier_1_2531" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" Zur Gesundheit bei Hausfrauen, die jeden Tag 7:30 Stunden arbeiten, ohne daf&uuml;r Geld und Anerkennung zu bekommen, habe ich allerdings noch keine Studie gefunden&amp;#8230; ">2</a></sup></p>
<p><strong>Weiterführende Links (updated)<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.soziales.sachsen.de/download/OPEN_WS5_Einfluss_Familie.pdf" target="_blank">Der Einfluss der Familie auf Gesundheit und Bildung</a></p>
<br>
<strong>Anmerkungen:</strong><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2531" class="footnote"> ich gebe keine Garantie auf medizinische Richtigkeit und vor allem keine Haftung für medizinische Themen, dies ist mehr eine philosophische Annäherung an das Thema</li><li id="footnote_1_2531" class="footnote"> Zur Gesundheit bei Hausfrauen, die jeden Tag 7:30 Stunden arbeiten, ohne dafür Geld und Anerkennung zu bekommen, habe ich allerdings noch keine Studie gefunden&#8230; </li></ol><br>
<br>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wochenrückblick</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/wochenruckblick/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 09:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Soviele Themen derzeit in den Medien, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll. Ob es sich überhaupt lohnt, ob es überhaupt etwas bringt. Aber Frauen (Menschen) sollen sich Gehör verschaffen, also verschaffe ich mir Gehör, also schreibe ich auf:
Als ein Scherz hielt ich zuerst den „Brandbrief“ der mächtigen Bosse von Atomkonzernen und ihr Bestreben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Soviele Themen derzeit in den Medien, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll. Ob es sich überhaupt lohnt, ob es überhaupt etwas bringt. Aber Frauen (Menschen) sollen sich Gehör verschaffen, also verschaffe ich mir Gehör, also schreibe ich auf:</em></p>
<p>Als ein Scherz hielt ich zuerst den „Brandbrief“ der mächtigen Bosse von Atomkonzernen und ihr Bestreben, sich schamhaft und öffentlich vor einer <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713016,00.html " target="_blank">Brennelemente-Steuer</a> zu drücken. Wieweit diese Republik und die Moral der Menschen inzwischen verkommen ist, dass sowas überhaupt durchkommt.</p>
<p>Und wie schwach muss eine Regierung sein, wenn sie davor einknickt? Was bedeutet das für die Kunden, die jahrein- jahraus mehr Geld für Strom bezahlen müssen und dagegen so gut wie <em>gar nichts</em> machen können? Der vielbeschworene Wechsel des Anbieters ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und bringt vielleicht maximal 200 € pro Jahr (je nach Verbrauch) und ist bei einer maximal überschrittenen KwH-Menge oft gar nicht möglich. Dass Atomkraftwerke unsicher, gefährlich und eine Menge Problemmüll verursachen vergisst man irgendwie. Hauptsache, der Strom kommt aus der Steckdose.<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/08/wochenruckblick/#footnote_0_2524" id="identifier_0_2524" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" Sonst k&ouml;nnte ich auch nichts bloggen. ">1</a></sup></p>
<p>Ein krasses Ungleichgewicht der Mächtigen und der Machtlosen tritt hier zutage&#8230; so ist es auch kein Wunder, dass die Mehrheit der Deutschen eine neue Wirtschaftordnung möchte und der „<a href="http://wirtschaftsthemen.net/2010/08/neun-von-zehn-deutschen-lehnen-kapitalismus-ab.html " target="_blank">Kapitalismus</a>“ (der ja eigentlich eine soziale Marktwirtschaft ist) als nicht mehr so innovativ und vor allem nicht als sozial gesehen wird, wie er einst im Wirtschaftswunderland begonnen hatte.</p>
<p>Demnächst sollten die Arbeitnehmer sich vor der Einkommenssteuer drücken und einfach nicht mehr zahlen. Oder nicht mehr arbeiten gehen, der <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article9116391/Haben-die-Deutschen-wirklich-zu-viel-Ferien.html" target="_blank">Urlaub wird ja sowieso gekürzt</a>.</p>
<p>Wieder einmal ein Schlag in die geschrumpfte Mittelschicht und die Naiven, die heutzutage noch arbeiten gehen und den „Karren stemmen“. Wollte man denen nicht einmal Steuererleichterungen schenken, wollte man sie nicht entlasten? Waren das nicht die großen Versprechungen der letzten Monate? Stattdessen läuft die Gier des Aufschwungs wieder, das vielbeschworene Schwungrad, nach dessen Lauf die Häschen zu springen haben. Denn die Maschinen und Geld bestimmen unser Leben, nicht die seelische Erkenntnis oder gar die Gesundheit.</p>
<p>Aber woher soll die Einsicht kommen, bei den <a href="http://www.sozialpolitik-aktuell.de/datensammlung/8/tab/tabVIII4.pdf " target="_blank">20 Millionen Rentnern</a> und den Hartz IV-Empfängern, die im Grunde pausenlos Urlaub machen können und die mangels Ausbildung, persönlichem Einsatz und Qualifikation am Kuchen der Erwerbstätigkeit nicht teilhaben können? Aber dazu können wir ja ausländische Fachkräfte ins Land holen.</p>
<p>Was ist eigentlich mit der Bildungsoffensive? Wurde die jetzt durch eine Chipkarte ersetzt? Ist ja auch viel einfacher! Und in Schwimmbädern und Zoos lernen die Kids soviel für ihr Leben!<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/08/wochenruckblick/#footnote_1_2524" id="identifier_1_2524" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" h&auml;lt einen Tag ">2</a></sup></p>
<p>Aber ich glaube, ich bringe alles durcheinander. Geht mich ja auch nichts an. Hauptsache das eigene Leben stimmt. Das andere ist egal. Können wir sowieso nichts machen.</p>
<p>Nach uns die <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/wie-die-sintflut/1901208.html " target="_blank">Sintflut</a>..</p>
<br>
<strong>Anmerkungen:</strong><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2524" class="footnote"> Sonst könnte ich auch nichts bloggen. </li><li id="footnote_1_2524" class="footnote"> hält einen Tag </li></ol><br>
<br>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gefühle in drei (vier) Akten</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/gefuhle-in-drei-akten/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 08:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Synergie]]></category>

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		<description><![CDATA[ Gefühle sind in unserer Gesellschaft eigentlich kein seltenes Gut und die Medien sind voll mit überzogenen, meist auf Hass und Gewalt basierenden, negativen Gefühlen. Positive, authentische Gefühle sind hingegen selten und arten schnell in Kitsch aus. Vor allem das Bekennen zu Gefühlen oder den eigenen persönlichen Belangen wird dem modernen Alltag und der Gesellschaftsstruktur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Gefühle sind in unserer Gesellschaft eigentlich kein seltenes Gut und die Medien sind voll mit überzogenen, meist auf Hass und Gewalt basierenden, negativen Gefühlen. Positive, authentische Gefühle sind hingegen selten und arten schnell in Kitsch aus. Vor allem das Bekennen zu Gefühlen oder den eigenen persönlichen Belangen wird dem modernen Alltag und der Gesellschaftsstruktur geopfert (es ist eben nicht schick oder der Karriere förderlich, sentimental zu sein). Wir müssen Gefühle je nach Situation unterdrücken oder lieber etwas indirekt ausdrücken, gerade wenn es um negative Gefühle geht.<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/08/gefuhle-in-drei-akten/#footnote_0_2500" id="identifier_0_2500" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Psychologe Peter Lauster nennt das ganz allgemein in seinen B&uuml;chern das &amp;#8220;vernachl&auml;ssigte psychische Weltbild&amp;#8221;">1</a></sup> </em></p>
<p><em>Direkt ausgedrückte Aggressionen gelten als unreif, Weinen in der Öffentlichkeit als peinlich und dass die ganzen Leute ihr Privatleben auf Facebook ausspucken, als &#8220;dumm&#8221;.</em></p>
<p><em>Um also gesund und ausgeglichen zu bleiben, finde ich es sehr wichtig, dass man sich täglich mit eigenen Gefühlen auseinandersetzt und auch in der Lage ist, hin und wieder abzuschalten und das Bewusstsein für die Körper-Wahrnehmung <em>hinter </em>dem Alltag zu öffnen. Dabei kann das Ausüben einer Kunst sehr helfen. </em></p>
<p><em>Je nach Tageszeit können unterschiedliche Gefühle angesprochen und wahrgenommen werden, traditionell fühlt man morgens und tagsüber eher progressive, nach außen gerichtete Gefühle und abends die ruhigeren. (Zumindest ist das bei mir so, aber ich denke es hängt auch mit der inneren Uhr und anderen Faktoren zusammen) </em></p>
<p><em>Der folgende Text ist also nochmal ein Beispiel dafür, wie sich Musik beim Schreiben auf Gefühle und somit auch auf die Inhalte auswirkt. Ich hoffe, dass man den Effekt umgekehrt beim Lesen auch spüren kann. Der Text ist nichts besonderes- mehr ein &#8220;Anwendungsbeispiel&#8221;.</em> <em>Der moderne Computer macht es einem als Multimedia-Station recht einfach, beim Schreiben immer die passende Musik zu hören. Und ich kann es mir inzwischen fast gar nicht mehr anders vorstellen. Nur, wenn der Text sehr kompliziert ist und keinerlei Gefühle enthalten soll, lasse ich die Musik am besten ganz aus.</em></p>
<p><strong>&#8220;The Day Before The Day&#8221; &#8211; Dido</strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OJcrFfE5QMI" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=OJcrFfE5QMI</a><br />
(weiblich, traurig, melancholisch, sanft)</p>
<p>Sie hatte Tränen im Gesicht. Dicke, große salzige Tropfen, die sich langsam von ihrer kugeligen Gestalt in kleine Rinnsaale auflösten, um dann Minuten später langsam und melancholisch über ihr glattes Gesicht zu streichen. Sie weinte, wie schon lange nicht mehr und sie war traurig. Gedanken schossen ihr durch den Kopf, aufregende, wechselnde Bilder, die man kaum auf etwas bestimmtes festlegen konnte. Bruchstückartig und intensiv drangen sie aus ihrem Unbewussten und überlagerten ihr normales Alltagsbewusstsein. Bunt und laut waren sie, schimmernd und berührend. Sie konnte sich dann selbst mit diesen Bildern quälen, sie immer wieder wachrufen und mit ihren Gedanken verstärken und wenn sie das so machte, hörte das Weinen überhaupt nicht mehr auf, vor lauter Selbstmitleid.</p>
<p>Am meisten dachte sie an ihren Freund, den sie gerade verlassen hatte. Hatte noch das Gefühl der Holztür in der Hand, die sie mit großer Wucht in den Rahmen geschlagen und sich anschließend selbst über das Donnern und die Druckwelle in ihrem Bauch gewundert hatte. Aber so aufgeregt, wie sie nach dem Streit war, war sie immun gegen jegliche Gefühle und vor allem immun gegen Angst. Es war einfach ein intensiver, kaum beschreibbarer Strudel aus Gewalt, aus Wut und aus Schadenfreude. Sie wollte es ihm, dem blöden Idioten, endlich mal zeigen und sie lachte innerlich auf, als sie daran dachte und schnaubte anschließend gefühlte 250 Gramm Inneres in ihr bereitgelegtes Taschentuch. Es war schon die zweite Packung angebrochen und eine kritische Stimme in ihr fragte (die Sachliche, die Alleskönnerin und die, die immer die Führung übernahm), ob es jetzt nicht langsam mal reichte, mit dem weinen?</p>
<p><strong>&#8220;Brand New&#8221; von Jesus Christ</strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aa_1hVJHccU" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=aa_1hVJHccU</a><br />
(ausgeglichen, optimistisch, beschwingt, neutral)</p>
<p>Aus dem Radio auf ihrem Tisch klangen allerdings so traurige Klänge an ihr Ohr, dass sie überhaupt nicht mehr aufhören konnte. Sie entkrampften ihre anfänglichen, chaotischen Gefühle erst langsam in einen lauwarmen Strom aus Klarheit, der ihr nach ein paar Minuten half, wieder in eine normale Spur zu kommen. „Irgendwie muss es ja weitergehen“ dachte sie absichtlich logisch. „Eigentlich war es auch mein Fehler.. ich sollte nicht so eifersüchtig sein“. Dann zog sie die Nase hoch.</p>
<p>Er hatte sie betrogen,  vor ihren Augen mit einer anderen geküsst. Und dann hinterher, als sie ihn zur Rede stellte, noch ganz unschuldig und unwissend getan, das regte sie am meisten auf. „Männer, dachte sie sich. Männer sind alle gleich.“</p>
<p><strong>Markus Schulz &#8211; &#8220;First Time&#8221;</strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LyndQncxkLw" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=LyndQncxkLw</a> (analytisch, positiv, mystisch)</p>
<p>Sie schaltete auf einen Sender mit Techno um. Das war gleich viel besser. Die Gefühle wurden nun viel seichter. Die Tränen versiegten und ihr Kopf verlor die Schwere und die Dumpfheit. Positive Gefühle drangen an die Oberfläche und sie war kurz davor, ihre Sachen zu  nehmen und zum Einkaufen zu fahren, um sich ein wenig abzulenken.</p>
<p>Dennoch konnte sie diese innere Unsicherheit und ihr Gefühlschaos noch nicht wirklich abschalten. Es war, als ob ihr jemand den Boden unter den Füßen weggezogen hatte und sie war immer noch im freien Fall. Sie fühlte sich schwerelos an.</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br />
<strong>&#8220;Wait and Bleed&#8221; von Slipknot</strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=K2u0rDQBQ9w" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=K2u0rDQBQ9w</a><br />
(positiv, männlich, aggressiv, progressiv)</p>
<p>Er startete den Motor und dachte an nichts. Sein Gesicht war erstarrt und die Augen finster.</p>
<p>Konnte es kaum erwarten, endlich auf die Autobahn zu kommen. Vor ihm, eine Fußgängerin die auf die andere Seite wechseln wollte, er gab Gas. „Müssen die immer hier auf der Straße laufen, gibt es dafür nicht einen Bürgersteig?“ Er hatte Hass in sich, sehr negative Gefühle und er dachte ständig an seine blöde Freundin und ihre dämliche Eifersucht. Die Fußgängerin sprang zur Seite, im Rückspiegel konnte er noch sehen, wie sie ungläubig den Kopf schüttelte. Er grinste.</p>
<p>Auf der Beschleunigungsspur angekommen, gab er richtig Gas. Der Motor heulte auf und das Drehmoment des Acht-Zylinders presste ihn in den Sitz. Endlich bekam er wieder gute Laune. Mit knapp 160 km/h fädelte er sich auf die dreispurige Autobahn ein. Jetzt gab er nochmal richtig Gas, wechselte auf die Mitte und dann gleich weiter nach links.</p>
<p>Er drückte die kleine Metallplatte immer weiter, bis er den Anschlag unter seinem rechten Fuß spüren konnte. Die Landschaft zog an ihm vorbei und die Tachonadel kletterte immer weiter, bis sie 220 km/h anzeigte. Das Fahrwerk war gut und schluckte jede Bodenwelle.  Adrenalin wurde in seinem Körper ausgestoßen. Er versuchte zu vergessen. Seine Hände fingen an zu schwitzen, sein Mund wurde trocken. Hin und wieder schaute er in die Rückspiegel, aber da war niemand, der es mit ihm aufnehmen wollte. „Gut so“ dachte er sich und nichts weiter.</p>
<p>Er fuhr. Er war. Im Jetzt.</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.familie.de/kind/artikel/kinder-und-gefuehle/kinder-und-gefuehle/" target="_blank">Die Bedeutung der Gefühle für das Lebensglück</a> (speziell bei Kindern)</li>
<li><a href="http://www.selbsthilfe-beratung.de/gute-laune-vokabular.html" target="_blank">Der Einfluss von Worten auf Gefühle</a> (Dr. Doris Wolf)</li>
<li><a href="http://andrea2007.wordpress.com/2008/09/11/wie-geh-ich-mit-negativen-gefuhle-um/" target="_blank">Negative Gefühle ausdrücken</a> (Blog-Beitrag)</li>
</ul>
<br>
<strong>Anmerkungen:</strong><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2500" class="footnote">Der Psychologe Peter Lauster nennt das ganz allgemein in seinen Büchern das &#8220;vernachlässigte psychische Weltbild&#8221;</li></ol><br>
<br>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gender-Unterschiede in Blogs</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/gender-unterschiede-in-blogs/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschlechter]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern kam von verschiedenen Stellen ein Artikel auf mich zu, was wiederum zeigt, wie wichtig er bestimmten Personen war und wie gut die Quervernetzung im Netz funktioniert.
Es geht um das Thema „Blogs von Frauen“ und die Frage, warum Frauen nicht in der Zahl im Netz vertreten sind und gehört werden wie Männer.
Ich möchte einfach die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern kam von verschiedenen Stellen ein Artikel auf mich zu, was wiederum zeigt, wie wichtig er bestimmten Personen war und wie gut die Quervernetzung im Netz funktioniert.</p>
<p>Es geht um das Thema „<a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/wie-im-echten-leben/ " target="_blank">Blogs von Frauen</a>“ und die Frage, warum Frauen nicht in der Zahl im Netz vertreten sind und gehört werden wie Männer.</p>
<p>Ich möchte einfach die prägnanten Thesen herausgreifen und dann meine (persönliche) Meinung dazu formulieren.</p>
<p><em>Hinweis</em>: Da ich wieder vermute, dass es -wie bei allen Gender-Themen- viele Kommentare dazu geben wird, werde ich die Moderations-Funktion anschalten und nur solche Kommentare freischalten, die einer bestimmten Netetiquette genügen, freundlich und sachlich sind. Außerdem wünsche ich mir mehr Kommentare von anderen Frauen, da es schließlich auch um sie geht!<br />
Dafür wird der Artikel dann in jedem Fall im Netz stehenbleiben und nur bei groben grammatikalischen oder inhaltlichen Fehlern nachträglich korrigiert werden.</p>
<p><span id="more-2489"></span></p>
<p>…&#8230;&#8230;&#8230;<br />
<strong>Zum Artikel </strong></p>
<p>Im ersten Absatz wird eine Statistik herangezogen und die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die geschlechtliche Vertretung im Netz nicht ganz identisch ist (nämlich 79% der Männer und 65% der Frauen). Dieser Unterschied wäre noch zu vernachlässigen, auffälliger wird es in den „<a href="http://www.deutscheblogcharts.de/" target="_blank">Blogcharts</a>“ , eine viel zitierte Seite, die die Bedeutung und vor allem den Verlinkungsgrad und den Einfluss von Blogs misst.</p>
<p>Der erste, von einer weiblichen Person betriebene Blog landet auf Platz 46, davor sind es alles Männer.</p>
<p>Auffällig ist vor allem die inhaltliche Verteilung der Blogs, dass Frauen mehr Tagebuch-Einträge schreiben und Männer mehr „für die Öffentlichkeit relevante Themen“. Aber hier darf man schon die erste Frage stellen und Zweifel anbringen: Ist es denn so wichtig, unbedingt in diesen Charts vertreten zu sein? Und wer bestimmt eigentlich, was für die Öffentlichkeit relevant ist? Wir haben hier nicht nur ein Wahrnehmungs-, sondern auch ein Interpretationsproblem.</p>
<p>Wenn Frauen persönliche Einträge schreiben und sich mit ihren Blogs lieber um gute, soziale Kontakte kümmern oder mit Hilfe einer nach innen gerichteten Nabelschau ihre Gefühle verarbeiten, was ist daran auszusetzen? Die Frage muss dann nicht lauten: Warum gibt es so wenige weibliche Bloggerinnen in den Charts, sondern: Warum werden weibliche Themen soviel anders „bewertet“ ? Warum gibt es für weibliche Themen weniger Verlinkungen und weniger Machtgeplänkel um den Einfluss und die Bedeutung herum? Vielleicht weil das zwei verschiedene Paar Schuhe sind, die überhaupt nicht zueinander passen?</p>
<p>Wirklich diskriminierend finde ich daher nur die Art der Fragestellung, den rhetorischen Rahmen, der über die Realität und den Status Quo gespannt wird: Frauen sind nur gut und wertvoll, wenn sie mit den Männern gleichziehen können, wenn sie sich in Bereichen behaupten können, die klassisch männlich besetzt sind. (Gleichbedeutend damit: Frauen sind nur wertvoll, wenn sie eigenes Geld verdienen und sich von einem Mann loslösen können- überspitzt formuliert)</p>
<p>Der Reiz der Geschlechter und der sexuellen Anziehung liegt aber auch gerade an den Widersprüchen und der Unterschiedlichkeit. Schonmal überlegt, dass Frauen gar nicht gleich sein wollen? Oder dass sich Männer mit Beeindruckungs-und Machtposen vor den Frauen absichtlich stark positionieren wollen? Man sollte also auch fragen: Warum ist es dem männlichen Geschlecht so wichtig, nach Macht und Einfluss zu streben und warum werden Männer immer auf die Rolle des Machers, des gefühlskalten Analysten und des pausenlosen Arbeiters reduziert? Der zudem die Familie ernähren <em>muss</em>?</p>
<p>Und auf der anderen Seite: Macht man die Frauen nicht per se unglücklich, wenn man die Fragestellung so formuliert? Kann es nicht eine Minderwertigkeit und sogar eine Abwertung von Weiblichkeit sein? Warum kann man diese Weiblichkeit und dieser andere Art der Lebensbewältigung nicht einfach akzeptieren? Ich persönlich empfinde es (als Frau!) abwertend, wenn ich mich mit solchen, rein technischen Charts messen soll und mein Wert dann indirekt nur über die Verlinkung erkannt werden soll. Das ist der typische, feministische Bemessungsrahmen „von oben“ und er stinkt mir, auf deutsch gesagt. Ich möchte selbst entscheiden dürfen, was gut und wichtig ist. Oder was ich als &#8220;weiblich&#8221; und für mich wichtig empfinde.</p>
<p>Der Wert eines Blogs und vor allem einer Person liegt in vielen Dingen, aber er liegt ganz sicher nicht im Grad der Macht oder der Anzahl der Personen, die irgendwo ihren Senf ablassen. Wer das für sich erkennen kann, wird frei von diesen Belangen und ich schätze persönlich(!) solche Menschen höher ein, als diese, für die es extrem wichtig ist, immer und überall gehört werden zu müssen (das ist nämlich kein wirkliches Zeichen von Stärke, eher von Geltungssucht). Aber das ist wiederum auch mein persönliches Dilemma meiner persönlichen Einschätzung von Menschen und Situationen und damit ist es: weiblich! Ein „<em>Genderproblem</em>“. Aber mein eigenes, kein gesellschaftliches.</p>
<p>Etwas später wird in dem Artikel behauptet, dass die Sozialisation an allem Schuld sei, dass man mit der Ausbildung eines bestimmten Rollenbildes (z.B. über Spielzeug) Frauen in eine Rolle drängt und sie dann wie aus heiterem Himmel jegliches Interesse an Jungspielzeug und Jungsdingen verlieren. Dagegen sprechen aber aktuelle Hirnforschungen und andere Studien und die Frage nach der Rolle und der Prägung über die Gesellschaft ist höchst umstritten. Fakt ist z.B. dass es große Unterschiede in den Gehirnen, schon von Geburtsseite her gibt und dass die Geschlechter dadurch unterschiedliche Lebensthemen wählen und eben auch „von innen heraus“ andere Interessen haben (das festgelegte Geschlecht eines Menschen ist im wesentlichen eine Kopfsache, aber keine erlernbare, sondern eine unveränderliche).</p>
<p>Nicht umsonst wollen viele Frauen heutzutage immer noch Friseuse oder Model werden und die Männer KFZ-Mechaniker oder etwas mit Technik. Die Frage muss also lauten: Was war zuerst: das Identitäts-Geschlecht oder die Sozialisation? Und ich denke, dass dies die Kernfrage für den aktuellen Feminismus sein müsste.</p>
<p>In vielen Fällen kann man die Identität einer Person und die von ihr bevorzugten Lebensbereiche auch mit Gewalt, mit Zureden, mit Umerziehung, mit Quoten und allen anderen Dingen nicht ändern. Wichtig ist: Die Identität eines Menschen zu <em>akzeptieren </em>und sich nicht immer auf Vergleiche mit anderen einzulassen (in diesem Fall die von den Männern dominierte, kämpferische Außenwelt, die sich auf Macht und Status gründet).</p>
<p>Aber dennoch zeigt der Artikel, dass es eine Diskriminierung dahinter geben kann, die kaum sichtbar ist: Nehmen wir die Blogs. Ein Blog kostet Unmengen an Zeit und möchte man einen annehmbaren hohen Verlinkungsgrad und entsprechenden Einfluss erlangen, muss man extrem viel Zeit verbringen und : Man muss auch gut sein. Das ist die natürliche Auslese in einem marktwirtschaftlich-orientierten Gesellschaftssystem, zu dem leider auch die derzeitige Blogosphäre und deren geistige Inhalte gehören. Nur nett sein alleine reicht da nicht.</p>
<p>Da Frauen auf Grund der gesellschaftlichen erzwungenen Doppelbelastung durch Familie, Kinder, Haushalt und Beruf meistens alle Hände voll zu tun haben, ist es kein Wunder, dass sie insgesamt weniger Zeit in ihre Arbeit stecken können, wenn sie nicht die anderen Dinge vernachlässigen möchte.<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/08/gender-unterschiede-in-blogs/#footnote_0_2489" id="identifier_0_2489" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Politisch wird das christlich-konservative Hausfrauenmodell immer noch gef&ouml;rdert und dann ist da noch die stets offene Frage mit der Kleinkindbetreuung">1</a></sup> Und welche Frau möchte ihren Mann vernachlässigen oder sich nachsagen lassen, dass sie keine gute Mutter wäre, weil sie ständig am Computer sitzt? Hier greift dann die Ungerechtigkeit über die „Rollenbewertung“ und das ist dann eine <em>wirkliche </em>Diskriminierung. Denn eigentlich dürfte eine Frau genauso viele Freiheiten haben wie ein Mann, genauso viel arbeiten und sich genauso lautstark Gehör verschaffen. Eigentlich. Könnte, dürfte, wenn&#8230;.</p>
<p><em>Ungerecht </em>ist es, wenn Frauen nicht die gleiche Zeit mit Technik und Computer verbringen können und sie in einem traditionellen Partnerschaftsmodell nicht ausreichend entlastet werden. Hier greife sich jeder Mann und jedes zu lang daheim gebliebene Kind mal an die Nase und frage sich, ob für die Mutter &amp; Frau genug getan wird? Oder immer nur gefordert und erwartet?<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/08/gender-unterschiede-in-blogs/#footnote_1_2489" id="identifier_1_2489" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="dies ist die eigentliche Grauzone der Diskriminierung, die man mit politischen Mitteln nur schwer erreichen kann">2</a></sup></p>
<p>Meine Vermutung ist daher, dass eine Frau genau den gleichen Erfolg erreichen könnte, wenn sie nur genügend Zeit und Energie in bestimmte Projekte stecken würde und auch langfristig den entsprechenden Ehrgeiz hätte, so gut wie die Männer zu sein.</p>
<p>Die Frage hinter dem Artikel muss also auch lauten: Warum gibt es so wenige Frauen mit dem entsprechendem Ehrgeiz? Ich denke nicht, dass es an den Fertigkeiten oder „den Genen“ liegt. Ich denke, dass es für viele Frauen derzeit weder erstrebenswert noch möglich ist, ein zeitintensives und Macht/ Streit geprägtes Medium wie ein Blog zu führen und führen zu wollen. Das Problem ist eine Mischung aus gesellschaftlichen Rollenerwartungen/ Chancen, tatsächlicher Lebensrealität (Bloggen kostet Zeit und Geld) und eigene Geschlechtsrollen-Interpretation. (wie weiblich o. wie männlich will ich sein?)</p>
<p>Vergleichbar sind die Vertretungen in anderen Berufen, die viel Arbeit und Ellenbogen verlangen und eher als Männerdomänen gelten: Führungspositionen, Politische Ämter, Aufsichtsräte.</p>
<p>In einem Absatz des TAZ-Artikel steht weiter: „Frauen empfinden es eher als Missbrauch einer sozialen Beziehung, was für Männer normal ist: Netzwerken, um voran zu kommen.“ Dies ist ein Hinweis darauf, dass es auch eine Art der Eigen-Bewertung ist, die im Weg steht. Um wirklich voranzukommen, reicht es nicht, bestehende Rollenmodelle zu kopieren, sondern man muss auch bereit sein, neue Wege zu gehen und ich finde: Man sollte vor allem die ganzen Zweifel endlich beiseite legen.</p>
<p>Im besten Fall können solche Artikel dazu beitragen, dass der Ehrgeiz geweckt wird, im schlimmsten Fall: Können sie das eigene, passive weibliche Rollenbild nur zementieren und in die Resignation führen („ich bin eben Frau, ich kann nichts daran ändern“).</p>
<p>Denn das Modell der hemdsärmeligen „Powerfrau“ liegt nicht jeder.</p>
<p>Die, die es kann, sollte ihre Chance ergreifen. Und dann sollte man sie auch <em>lassen</em>.</p>
<br>
<strong>Anmerkungen:</strong><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2489" class="footnote">Politisch wird das christlich-konservative Hausfrauenmodell immer noch gefördert und dann ist da noch die stets offene Frage mit der Kleinkindbetreuung</li><li id="footnote_1_2489" class="footnote">dies ist die eigentliche Grauzone der Diskriminierung, die man mit politischen Mitteln nur schwer erreichen kann</li></ol><br>
<br>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenlose Weltenklangmusik vom Weltenherrscher</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 21:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgedachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[andereStars]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgemachtes]]></category>

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		<description><![CDATA[„648.234 nackte Chinesinnen suchten ganze 14 Wochen bei Google nach einem neuen Wort. Ihr glaubt ja gar nicht, was es alles schon für Wörter dort gibt. Whnsnn.“
Die Groupie hinter ihrem Blog denkt: Man mag über den Weltenherrscher  sein Blog denken, was man will&#8230; aber die Musik ist geil.  Hat mich zu ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„648.234 nackte Chinesinnen suchten ganze 14 Wochen bei Google nach einem neuen Wort. Ihr glaubt ja gar nicht, was es alles schon für Wörter dort gibt. Whnsnn.“</em></p>
<p>Die <a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Groupie" target="_blank">Groupie</a> hinter ihrem Blog denkt: Man mag über den Weltenherrscher  <a href="http://www.dieweltistscheisse.de/" target="_blank">sein Blog</a> denken, was man will&#8230; aber die Musik ist geil.  Hat mich zu ein paar Gedichten inspired. Und ach übrigens, es gibt sogar ne gepresste CD.. <a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2010/08/12/die-cd-vom-weltherrscher/ " target="_blank">Groupie-Shopping-Tipp</a>!! <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p><strong>Limits</strong>. Inspired by  (<a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2009/04/18/vorher-nachher-musik/" target="_blank">Matsch</a>)</p>
<p>Limits, an die ich täglich kratze,<br />
Limits und ne hässliche Fratze.</p>
<p>Limits, bremsen mich und halten,<br />
Limits sind finstre Gestalten.</p>
<p>Mach dich endlich frei und lebe,<br />
nimm dir raus ein Ziel und strebe.</p>
<p>Peil es jeden Tag mit Kraft neu an,<br />
frag nicht lange, geh voran.</p>
<p>Limits sind doch nichts für Kinder,<br />
Limits machen dich gesünder.</p>
<p>Erkenne deinen Weg und schreite,<br />
hebe deinen Blick und weite!</p>
<p>Gedanken – deine!- zum höheren Erlebnis<br />
Gedanken, eingehüllt in kalter Erstrebnis.</p>
<p>Brauchst du eine Farbe?<br />
Hilft dir vielleicht die Narbe?<br />
Was ist mit deinem Gesicht?<br />
Was ist, erkennst du mich nicht?<br />
…&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p><strong>Spiegelbild </strong>Inspired by (<a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2009/04/18/vorher-nachher-musik/" target="_blank">Shred</a>)</p>
<p>Im Spiegelbild der Angst gefangen,<br />
im Spiegelbild der Seele gemustert.</p>
<p>In den See der Erkenntnis gegangen,<br />
mit Sprüchen vorher aufgeplustert.</p>
<p>Endlich da, knietief und voller Morast<br />
endlich da und nix verpasst.</p>
<p><strong>Hügel der Angst</strong> Inspired by  (<a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2009/04/18/vorher-nachher-musik/" target="_blank">Hills</a>)</p>
<p>Rauf und runter, immer wieder<br />
rauf und runter, mit Gefieder</p>
<p>rauf und runter, mir wird übel<br />
hier nimm schnell, ein Kübel</p>
<p>ah, nun ist es endlich gut<br />
danke danke, verleiht mir neuen Mut</p>
<p><em>(danach war mein Kopf leer und mein Geist glücklich. glaube ich zumindest. fühlte sich so an)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stadt-Ansichten: Düsseldorf</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/stadt-ansichten-dusseldorf/</link>
		<comments>http://www.ja-blog.de/2010/08/stadt-ansichten-dusseldorf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 09:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Stadttouren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2478</guid>
		<description><![CDATA[Passender Song: Good Life von Inner City 
Düsseldorf, das Dorf an der Düssel und gelegen am Rhein. Landeshauptstadt von NRW.
Hat sich uns am Wochenende von seiner schönsten Seite präsentiert. Strahlend blauer Himmel, eine kostenlose Stadt-Rundfahrt, die es mir ermöglichte, mit dem Handy (aus dem fahrenden Auto) ein paar Schnappsschüsse von der bewundernswerten und abwechslungsreichen Architektur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Passender Song:<a href="http://www.youtube.com/watch?v=998P6HEzCdI" target="_blank"> Good Life</a> von Inner City </em></p>

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<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCsseldorf" target="_blank">Düsseldorf</a>, das Dorf an der Düssel und gelegen am Rhein. Landeshauptstadt von NRW.</p>
<p>Hat sich uns am Wochenende von seiner schönsten Seite präsentiert. Strahlend blauer Himmel, eine kostenlose Stadt-Rundfahrt, die es mir ermöglichte, mit dem Handy (aus dem fahrenden Auto) ein paar Schnappsschüsse von der bewundernswerten und abwechslungsreichen Architektur zu schießen.</p>
<p>Ein Besuch auf der ca. 170 Meter hohen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinturm" target="_blank">Rheinturm</a>-Besucherplattform stand ebenfalls auf dem Programm und verwöhnte uns mit kostenlosen Schwindelgefühlen und einer beeindruckenden Fernsicht.</p>
<p>Düsseldorf, wo leckerer Braten und Senf, dunkles Altbier und rheinische Gemütlichkeit auf Manager, Werbung und Kommerz treffen. Düsseldorf, das Zentrum der Macht, das auf Grund der netten Einwohner dennoch sympathisch geblieben ist.</p>
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		<title>Körperwelten der Tiere: Biologiebuch in 3D</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/biologiebuch-in-3d/</link>
		<comments>http://www.ja-blog.de/2010/08/biologiebuch-in-3d/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Anatomie]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Körperwelten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Tiere auszustellen ist besser, als sie zu verspeisen&#8221;
Am Wochenende hatten wir endlich Zeit, uns die „Körperwelten der Tiere“- Ausstellung in Mannheim anzuschauen.
Nachdem sie für eine längere Zeit im Zoo Neunkirchen (Saarland) ausgestellt war, hat sie jetzt in der „Multihalle“ im Herzogenriedpark Platz genommen.
Insgesamt sind vielleicht 20-30 Exponate ausgestellt, davon ein paar richtig große: Ein Elefant, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Tiere auszustellen ist besser, als sie zu verspeisen&#8221;</em></p>
<p><strong>A</strong>m Wochenende hatten wir endlich Zeit, uns die „<a href="http://www.koerperweltendertiere.de/de.html" target="_blank">Körperwelten der Tiere</a>“- Ausstellung in Mannheim anzuschauen.</p>
<p>Nachdem sie für eine längere Zeit im Zoo Neunkirchen (Saarland) ausgestellt war, hat sie jetzt in der „Multihalle“ im Herzogenriedpark Platz genommen.</p>
<p>Insgesamt sind vielleicht 20-30 Exponate ausgestellt, davon ein paar richtig große: Ein Elefant, eine Giraffe, ein Bär und ein Gorilla. Dann gibt es ein paar Ziegen und Haustiere, Rentiere, Fische in allen Formen und viele Infotafeln zum Staunen und Lesen. Mit der speziellen, von Gunther von Hagens entwickelten „<a href="http://www.koerperweltendertiere.de/de/plastination.html" target="_blank">Plastination</a>“-Technologie  ist es möglich, tote Körper so zu konservieren, dass sie absolut geruchsneutral, wirklichkeitsnah und dauerhaft (für Ausstellungen) aufbereitet werden können.</p>
<p>Die „Körperwelten“ bieten Anatomie zum Anfassen und sie wecken das wissenschaftliche und betrachtende Denken der Betrachter. Es ist interessant, sich ein Tier aus nächster Nähe in allein Einzelteilen und in seinem kostbaren, einzigartigen Aufbau zu bewundern. Man fängt an, nachzudenken und sich zu überlegen, wie man wohl selbst aussehen könnte. Jede Muskelpartie ist sichtbar, Nervenenden sind zu erkennen. Natürlich hat jedes Tier auch Knochen und ein Skelett. Manche Tiere sind geöffnet, so dass man dahinter liegende Regionen besser erkennen kann. Bei der Giraffe wurde der Kopf in vier Teile aufgeteilt und so in den Raum gehängt, dass man ihn von allen Seiten und auch von innen anschauen kann.</p>
<p><span id="more-2468"></span></p>
<p>An einem anderen Ort hat man einen Querschnitt der Plastination auf Scheiben gezogen und sie im Abstand von ca. 10 cm aufgehängt. Das ermöglicht dem Besucher, sich von der Seite und oben die Querschnitte der Giraffenbeine näher anzuschauen und der Verlauf der Arterien und Knochen genauer anzuschauen.</p>
<p>Viele Einblicke sind einzigartig, so z.B. die mit einem roten Kunststoff ausgegossenen Blutgefäße von Kleintieren, bei denen dann anschließend die Arterien und Venen entfernt wurden: Zurück bleibt ein wirklichkeitsgetreuer Nachdruck der Blutgefäße in 3D, wie ihn selbst aufwändigste Computerprogramme nur schwer darstellen können.</p>
<p>Abgerundet wird die Ausstellung von vielen Vitrinen, die kleinere Tiere und spezielle Objekte enthalten. So kann man sich z.B. das heraus gelöste Nervensystem einer Katze anschauen oder gar die Blutgefäß-Nachbildung eines Tier-Penisses (welcher gerade bei weiblichen Besuchern für ein verstecktes Kichern sorgte).</p>
<p>Die Tafeln mit Kurzinfos über biologische Themen und die vielen überlebensgroßen Fotos runden den künstlerischen und lehrreichen Eindruck der Körperwelten ab. Habt ihr z.B. gewusst, dass jedes Lebewesen im Schnitt nur eine Milliarde Herzschläge verbrauchen kann und danach eigentlich „Schicht im Schacht“ ist? Und dass wir Menschen dieses körperliche Alter schon mit ca. 30 erreicht haben? Dank guter Lebensbedingungen- Stichwort Hygiene, Gesundheit und Nahrung- können wir dieser Zeit aber deutlich verlängern.</p>
<p><strong>Ekelfaktor: Zero<br />
</strong></p>
<p>Zugegeben, da ich bis jetzt keine Körperwelten-Ausstellung kannte, war ich schon etwas skeptisch, ob ich mich vor den ausgestellten, toten Tieren nicht doch ein wenig ekeln würde. Diese Bedenken sind aber haltlos. Die Ausstellung schafft es, mit fast künstlerischen und sehr lebensechten Posen den Bezug zu den lebenden Tieren herzustellen. Dadurch kann auch die Wertschätzung für das Tier aufrecht erhalten werden. Es ist keine &#8220;Leichenfledderei&#8221; und auf eine Übertreibung oder Sensationsgier wurde verzichtet. Brutale Kinofilme mit hohem Gewaltanteil und Tötungsszenen, sowie andere Erlebnisse, die die Sinne der Zuschauer heillos überfordern, sind wesentlich kritischer einzustufen, als diese harmlose Ausstellung.</p>
<p>Man kann bis auf wenige Zentimeter an die Körper heran und empfindet dennoch keinen Ekel. Es ist eben &#8220;Natur&#8221; und es ist interessant, mit dieser Natur konfrontiert zu werden. Ekeln würde man sich nur, wenn man an einer sehr unwissenschaftlichen Denkweise festhalten möchte und<em> gar nicht </em>bereit ist, hinter das Leben zu schauen. Das ist aber eine Einstellungs- und Glaubenssache, die man am besten schon vorher mit sich abklären sollte.</p>
<p><strong>Preise &amp; Kritik der Besucher</strong></p>
<p>Ein Kombi-Ticket kostet für Erwachsene 10 €, damit kann man sich auch den ganzen Park anschauen und darin spazieren gehen. Der eigentliche Park-Eintritt liegt bei 2 €, so dass für die Ausstellung 8€ gezahlt werden. (Nur die Ausstellung alleine anzuschauen ist allerdings nicht möglich, man muss in jedem Fall ein Kombiticket kaufen)</p>
<p>Die Ausstellung ist insgesamt etwas kurz und in den ausgelegten Gästebüchern haben sich manche Besucher darüber beschwert, dass man zu viel Geld für die wenigen Exponate zahlt. Dazu kommt, dass die Körperwelten insgesamt sehr umstritten sind und in dem kleinlichen Deutschland zumeist an die Wand geredet werden. Wie ich finde, zu unrecht.</p>
<p>Auffällig war auf jeden Fall, dass man nach ca. 100 Meter Laufweg schon das Ende der Ausstellung erreicht hatte, was mich auch etwas negativ überraschte. Auf der anderen Seite muss man aber auch überlegen, wie viel Arbeit in den einzelnen Exponaten steckt und wie teuer sie damit indirekt werden. Auf einer Infotafel war zu lesen, dass alleine in einem einfachen Körper schon 1.500 Arbeitsstunden stecken und der große Elefant soll sogar 40.000 Arbeitsstunden „verschlungen“ haben. Rechnet man einen Stundenlohn für ausgebildete Fachkräfte von ca. 50 bis 100 €  , hätten wir allein für den Elefant schon 2 bis 4 Millionen Euro nur an Lohnkosten (brutto) auszugeben.<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/08/biologiebuch-in-3d/#footnote_0_2468" id="identifier_0_2468" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" diese Zahl ist insgesamt schwer abzusch&auml;tzen, weil z.B. Hilfskr&auml;fte  viel weniger verdienen, als ein Professor und man auch wissen m&uuml;sste,  wer genau mit welcher Qualikfikation besch&auml;ftigt wurde; der  Eintrittspreis ist aber auch der Repr&auml;sentant f&uuml;r den Wert, den der  Kunde bereit ist zu zahlen (&amp;#8220;was ihm die Ausstellung wert ist&amp;#8221;) ; ich  finde daher, dass 10 &euro; f&uuml;r dieses Erlebnis insgesamt nicht zuviel sind;  wenn man sich in der Ausstellung langweilt und keine Interesse daran  hat, sind 1 &euro; schon zuviel ">1</a></sup></p>
<p>Da ich nicht weiß, ob es einen Trägerverein gibt und ich mir auch kaum vorstellen kann, ob das ganze von offizieller, staatlicher Seite irgendwie gefördert wird, müssen die Kosten ja auch wieder reinkommen. Die Ausstellung trägt auf jeden Fall einen Beitrag zur öffentlichen Bildung bei und sie füllt ein Loch, dass von den Schulen und einem immer schlechter werdenden Bildungssystem nur kaum gefüllt werden kann.</p>
<p>Also ist die Ausstellung auch für Schulklassen und jüngere Menschen ein echtes Ereignis.</p>
<p><strong>Herzogenriedpark</strong><br />
Da wir ja auch den Preis für den Park gezahlt haben, konnten wir anschließend noch die sehr weitläufige Anlage erkunden. In seiner Größe und Vielfalt steht er dem bekannten Luisenpark kaum nach. Für jeden ist etwas geboten: So gibt es ausgedehnte Spielanlagen, Klettergerüste und Schaukeln für Familien mit Kindern, wer Grillen möchte, kann das genauso gut tun, wie Minigolf spielen. Eine Musikbühne bietet dem älteren Publikum Sitzgelegenheit und kulturelle Angebote.</p>
<p>In dem Park gibt es einen kleinen Streichelzoo und viele seltene Blumen und Pflanzen. Der Park ist sehr gepflegt und eine Runde darin spazieren zu gehen, ist wohltuend für Körper und Seele. Gerade in einer von Industrie und Handel geprägten Stadt mit viel Autos und Abgasen wirkt so ein Park wie eine kostbare Oase inmitten der Hektik und des Alltagsgraus.</p>
<p><strong>Persönliches Fazit</strong><br />
Die Körperwelten der Tiere- Ausstellung ist eine sehr sehenswerte und interessante Ausstellung, die ich jedem Besucher empfehlen kann, der sich nur annähernd für Biologie, Tiere oder Wissenschaft interessiert.</p>
<p>Nicht entgehen lassen, in Mannheim läuft sie noch bis zum 1. November!</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<p>Eher kritischer &#8220;Körperwelten&#8221; Artikel auf evangelisch.de <a href="http://www.evangelisch.de/themen/kultur/plastinator-zeigt-erstmals-koerperwelten-der-tiere14483" target="_blank">http://www.evangelisch.de/themen/kultur/plastinator-zeigt-erstmals-koerperwelten-der-tiere14483</a></p>
<p>Dass die Kirche das Plastinieren von Leichen nicht so toll findet, wundert eigentlich nicht. Kirche und Wissenschaft haben sich nie besonders gut vertragen. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier geht übrigens hervor, dass der Elefant 64.000 Arbeitsstunden gebraucht und ca. 3,5 Millionen Euro gekostet hat.</p>
<br>
<strong>Anmerkungen:</strong><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2468" class="footnote"> diese Zahl ist insgesamt schwer abzuschätzen, weil z.B. Hilfskräfte  viel weniger verdienen, als ein Professor und man auch wissen müsste,  wer genau mit welcher Qualikfikation beschäftigt wurde; der  Eintrittspreis ist aber auch der Repräsentant für den Wert, den der  Kunde bereit ist zu zahlen (&#8220;was ihm die Ausstellung wert ist&#8221;) ; ich  finde daher, dass 10 € für dieses Erlebnis insgesamt nicht zuviel sind;  wenn man sich in der Ausstellung langweilt und keine Interesse daran  hat, sind 1 € schon zuviel </li></ol><br>
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