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	<title>J.A. Blog &#187; Uncategorized</title>
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		<title>Test-Artikel &#8216;JMStV&#8217;</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/12/test-artikel-jmstv/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 10:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Sendezeit begrenzter Artikel!

Dies ist ein Test-Artikel für das neue Jugenschutz-Plugin.
Wenn alles klappt, sollte er nur von 23 bis 6 Uhr morgens zu sehen sein.

PS: Und jetzt kann ich endlich mal über das schreiben, was euch wirklich interessiert.  
PS 2: Ne, klappt noch nicht! Bin zu blöd dafür und/oder das Plugin ist noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Sendezeit begrenzter Artikel!</p>
<p><span id="more-2928"></span></p>
<p>Dies ist ein Test-Artikel für das neue Jugenschutz-Plugin.</p>
<p>Wenn alles klappt, sollte er nur von 23 bis 6 Uhr morgens zu sehen sein.</p>
<ul>
<li>PS: Und jetzt kann ich endlich mal über das schreiben, was euch <em>wirklich </em>interessiert. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>PS 2: Ne, klappt noch nicht! Bin zu blöd dafür und/oder das Plugin ist noch nicht ausgereift.</li>
<li>PS 3: Doch es klappt, aber man muss ein &#8220;weiterlesen&#8221; einbauen, sonst wird der Auszug auf dem Blog-Deckblatt angezeigt</li>
<li>PS 4: Über den RSS-Reader wird die Seite weiterhin angezeigt!</li>
<li>PS 5: FAIL, to be continued&#8230;</li>
</ul>
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		<title>An der Oberfläche kratzen</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/an-der-oberflache-kratzen/</link>
		<comments>http://www.ja-blog.de/2010/07/an-der-oberflache-kratzen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Chillout]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seit längerer Zeit mal wieder ein Song. Er heißt „Scratching the surface“. Erstellungsdauer: ca. 4 Stunden.
Chillout, Downtempo, am Ende etwas schneller.
Evt. muss ich ihn nochmal neu abmischen, derzeit ist es aber zu warm. Also schön Lautsprecher hochdrehen. 
Und bitte nicht über Laptop-Lautsprecher anhören, die haben einen miesen Klang&#8230;
Noch mehr selbstgemachte Musik:
Hier http://www.ja-blog.de/2009/04/explain-the-unexplained/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/regler2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2386" title="regler2" src="http://www.ja-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/regler2-300x186.jpg" alt="Cutoff/ Resonance Regler eines Keyboards mit scharfem Schatten" width="300" height="186" /></a></p>
<p>Seit längerer Zeit mal wieder ein Song. Er heißt „Scratching the surface“. Erstellungsdauer: ca. 4 Stunden.<br />
Chillout, Downtempo, am Ende etwas schneller.</p>
<p>Evt. muss ich ihn nochmal neu abmischen, derzeit ist es aber zu warm. Also schön Lautsprecher hochdrehen. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Und bitte nicht über Laptop-Lautsprecher anhören, die haben einen miesen Klang&#8230;</p>
<p>Noch mehr selbstgemachte Musik:<br />
Hier <a href="http://www.ja-blog.de/2009/04/explain-the-unexplained/">http://www.ja-blog.de/2009/04/explain-the-unexplained/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Präsi-Wahl</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/die-prasi-wahl/</link>
		<comments>http://www.ja-blog.de/2010/07/die-prasi-wahl/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag und so]]></category>
		<category><![CDATA[egal]]></category>
		<category><![CDATA[Keine Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay, die gute Nachricht zuerst: Es ist vorbei.
Die Schlechte: Wofür steht Christian Wulff? Und warum ist es so verdammt heiß hier?
Ja, es war recht spaßig, die Reaktionen der WM-geprüften Twitterer zu lesen und nach langer Zeit auch mal wieder senfabgebend tätig zu sein. Sehr spannend: Im einen Fenster den ARD-Livestream im Bundestag zu verfolgen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, die gute Nachricht zuerst: Es ist vorbei.</p>
<p>Die Schlechte: Wofür steht Christian Wulff? Und warum ist es so verdammt heiß hier?</p>
<p>Ja, es war recht spaßig, die Reaktionen der WM-geprüften Twitterer zu lesen und nach langer Zeit auch mal wieder senfabgebend tätig zu sein. Sehr spannend: Im einen Fenster den ARD-Livestream im Bundestag zu verfolgen und im anderen Fenster die Twitters mit ihren Meinungen dazu. Vielmehr „live“ geht eigentlich nicht. Theoretisch könnte man auch seine twitternden Wahlmänner oder – Frauen anschreiben und sie darauf drängen, so oder so zu wählen. Sogar den Wahlzettel konnte man als „Twitpic“ anschauen. Okay, grau so wie meiner auch. Zum Greifen nah! Toll!</p>
<p>Mit Twitter hat jeder „Prominente“ und nicht ganz so Prominente seine Telefonnummer im Internet stehen- wenn man darüber nachdenkt ein wirkliches Novum, was die Transparenz und Bürgernähe angeht. Nur schade, dass die leicht abgewandelte Fußball-Weisheit „&#8230;und am Ende gewinnt immer Schwarz-Gelb“ auch diesmal galt. Aber Twitter wird generell ein wenig überschätzt, kann man z.B. <a href="http://internet.magnus.de/netzleben/artikel/twitter-die-jugend-zwitschert-nicht.html " target="_blank">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Ein paar vereinzelte Fans der deutschen Polit-Mannschaft haben sich sogar vorm „deutschen Reichstag“<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/07/die-prasi-wahl/#footnote_0_2338" id="identifier_0_2338" class="footnote-link footnote-identifier-link" title=" hmm r&auml;usper, muss das nicht Bundestag hei&szlig;en? Stimme aus dem Off, off. ">1</a></sup> versammelt und warteten gespannt auf den „Sieger“</p>
<p>Bleibt die Frage: Haben wir überhaupt eine <em>Wahl</em>? Wir könnten, wenn wir wollten, selbst auch prominent, berühmt und theoretisch sehr einflussreich sein. Sind wir aber nicht. Wir hätten halt auch Jura und BWL studieren können. In der Schule mehr lernen. Ehrgeiziger und gerissener sein, wäre gut gewesen, <em>wenn</em>&#8230;.</p>
<p>Also bleibt uns nur die Beobachter-Rolle, die der Ereiferer, die der Kritisierer und die wichtige Meckerer-Rolle und natürlich die Klugscheiß-Rolle, die ist besonders schön.</p>
<p>Und von der Couch meckert es sich bekanntlich besonders gut, was ich noch vermisse, ist die Möglichkeit bei BWIN auf einen Bundespräsidenten Kandidaten wetten zu können, das wäre doppelt spannend gewesen. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gauck vor, noch ein Tor, Komm mach das Ding, nein ABSEITS, grobes Foul der Linken, Buh! Der Schiedsrichter ist eine Pfeife, aber lustig.</p>
<p>Dabei-Sein ist alles. Brauchen wir noch mehr Aussagen?</p>
<p>Vielleicht die der Nachdenkseiten: <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=6059" target="_blank"> http://www.nachdenkseiten.de/?p=6059</a></p>
<p>Dann war da noch der Titanic-“Gag“: Hauptsache auffallen und auch mal in den Medien sein, gell. Okay, ich <a href="http://www.titanic-magazin.de/news.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=3713&amp;tx_ttnews[backPid]=3&amp;cHash=0903d36e5db53e81c57ebe05370cdbfb" target="_blank">verlink euch</a>, ihr Spaßvögel&#8230;</p>
<p>Aber warum ausgerechnet Martina Gedeck? Weil die eigene Reputation und das Image nicht mehr ausreicht, um ernst genommen zu werden?</p>
<p>Traurig-garstige Schreiberlinge! Möget ihr mir ein Vorbild sein&#8230;</p>
<br>
<strong>Anmerkungen:</strong><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2338" class="footnote"> hmm räusper, muss das nicht Bundestag heißen? Stimme aus dem Off, off. </li></ol><br>
<br>]]></content:encoded>
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		<title>Privat-Liebe</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/02/privat-liebe/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wäre das heute ein guter Tag für einen Blog. Draußen regnet es in Strömen und wir haben uns heute nicht viel mehr vorgenommen, als den Geburtstag für und bei meiner Mutter zu feiern. Das ist für mich als Mama-Töchterchen traditionell der wichtigste Tag im Leben, gleich nach Weihnachten, Ostern und kurz hinter MEINEM Geburtstag. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wäre das heute ein guter Tag für einen Blog. Draußen regnet es in Strömen und wir haben uns heute nicht viel mehr vorgenommen, als den Geburtstag für und bei meiner Mutter zu feiern. Das ist für mich als Mama-Töchterchen traditionell der wichtigste Tag im Leben, gleich nach Weihnachten, Ostern und kurz hinter MEINEM Geburtstag. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>D.h. ich muss nachher noch ein paar Sachen zusammensuchen, die Geschenke aufsammeln, noch kurz in die Dusche hüpfen, das Sonntags-Grinsen und die Samstags-Höflichkeit aufsetzen und dann geht es schon los.</p>
<p>Auf der anderen Seite, wenn ich meine neue Tastatur so unter meinen Fingern spüre, wie sie sich anmutig und weich schmiegt, aber doch hart und fest im Anschlag ist, da kommen gleich ganz andere Gelüste auf. Wenn ich den Computer leise summen höre, den Kaffee neben mir langsam die Kehle herunterspüle und mich dabei in die warme Decke gewickelt habe, dann lehne ich mich langsam zurück und denke&#8230;</p>
<p>Wie gerne würde ich mal wieder was Schreiben, z.B. !</p>
<p><span id="more-1950"></span></p>
<p>Was hab ich nicht große Reden geschwungen in der letzten Zeit, ich bin sehr stolz auf mich. Dass man über die Arbeit schreiben soll, das Privatleben in allen Facetten, dass man sich „öffnen“ soll und den ganzen Kladderadatsch. Und nun ist mein Leben etwas stressiger als sonst, hab ich ein wenig mehr zu tun als sonst (die Renovierungen haben wieder begonnen!) und was mache ich? Schweige wie eine Auster, aber eine knacks-harte!</p>
<p>Da ich leider in meinem Leben noch keine Austern gegessen habe, kann ich auch den Vergleich nicht wirklich weiterführen, aaber was ich damit sagen will : Wie kann man etwas „lehren“, wenn man es selbst nicht anwendet, wie man etwas „ratschlagen“, wenn man doch lieber selbst mal einen Rat bräuchte, und … warum schreibe ich immer darüber?</p>
<p>Eigentlich ist es so, dass ich in der letzten Zeit immer weniger über mein Leben geschrieben habe und das ist wohl auch gut so. Es braucht einfach eine bestimmte Vertrauensgrundlage, man muss seinem Gegenüber vertrauen können, um sich zu öffnen und warum in der Welt, sollte ich allen Menschen da draußen, allen gieirigen Suchmaschinen-Spidern der ganzen internationalen Welt, den Marketing-Experten und der versammelten Abmahn-Anwalts-Schar nebst Angehörigen auf einmal vertrauen?</p>
<p>Man schafft es sowieso nie so, sich selbst in dem Licht darzustellen, wie man möchte und man ist immer gezwungen, etwas verzerrt subjektiv zu schreiben und lässt manche Details weg. Da ist das Blog ein sehr verlockendes, aber auch trügerisches Medium. Es verleitet zur Selbstdarstellung zum Bühnen-Schreiben und zum punktierten rätselbeladenen Metapher-Denken. Was nicht heißt, dass ich nicht furchtbar auf sowas stehe. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber mal im Ernst, die Gefahr, beim Schreiben auch andere zu tangieren und deren Geheimnisse gleich mit an die weiße Wand zu publizieren, ist immer gegeben. Wer ist nur für sich selbst verantwortlich? Sind wir kraft unseres Mensch-Seins nicht auch immer an andere gekoppelt, mit deren Gefühlen verbandelt und in ihr Leben eingebunden, auch wenn es manchmal „nur“ mental ist?</p>
<p>Alles im allen kann ich sagen, dass ich auf das private Schreiben, also das klassische Tagebuch-Bloggen so gut wie gar keine Lust mehr habe&#8230; vor allem nicht auf die sehr privaten Gefühle wie Hoffnung, Depression, Angst, Streß, Enttäuschung, Liebe, Frust, Hass, Ärger, Liebe, die diese ganze fantastische Grundlage für großartige Texte ausmachen, diese fabelhaften Gefühle, diese authentischen Pfeiler des Lebens und ….</p>
<p>..was aber nicht heißt, dass nicht hier und da mal wieder ein Fünkchen Privat-Emotion oder Privat-Verzweiflung, vielleicht sogar ein Berg Privat-Hoffnung oder ein ganz wenig Privat-Liebe bei rumkommt.</p>
<p>Man kann ja nie wissen. Schließlich ist es DEIN Blog, DEIN Leben, DEINE Verantwortung, DEINE Entscheidung.</p>
<p>Und wer weiß, am Ende lenkt das ganze nicht private Schreiben- können nur von einem ab: dass es einfach nichts zu beschreiben gibt, weil es LANGWEILIG ist, so wie der langweilige Winter und die langweilige Arbeit und die langweiligen, uninspirierenden Blog-Schreiber, die mich alle so LANGWEILEN..mit ihren Handy-Berichten und lustigen Internet-Videos. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Vielleicht wäre ein bisschen private Emotion gar nicht schlecht, ein wenig Feuer, ein wenig Funken, ein bisschen in der Seele gegenseitig rumzündeln, na wäre das nichts?</p>
<p>Aber ich schweife ab. Ich wollte doch noch die Sachen packen und überhaupt&#8230;</p>
<p>bis zum nächste Mal</p>
<p>Hochachtungsvoll, ihre abschweifende Blog-Autorin</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Liebe &#8211; und was dazu gehört</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/01/liebe-und-was-dazu-gehort/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 22:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Kostbare, oh kostbare Zeit. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr nach langer Zeit der Abstinenz eines Menschen keine Gefühle mehr für diesen empfindet? Wenn er euch plötzlich gegenüber steht und ihr null spürt, kein leises Zucken, kein Aufflammen der Leidenschaft, nein noch nichtmal der Blutdruck oder der Herzschlag verändern sich. Man ist kalt geworden, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kostbare, oh kostbare Zeit. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr nach langer Zeit der Abstinenz eines Menschen keine Gefühle mehr für diesen empfindet? Wenn er euch plötzlich gegenüber steht und ihr null spürt, kein leises Zucken, kein Aufflammen der Leidenschaft, nein noch nichtmal der Blutdruck oder der Herzschlag verändern sich. Man ist kalt geworden, so kalt. Man geht an ihm vorüber, als sei er eine Wand oder sei die Wand zum Mensch geworden, man sieht in sein Gesicht und schaut nur in sein eigenes Spiegelbild und weiter rechts, in graue Betonflecken.</p>
<p>Ich hab das immer mal wieder mal und es erschreckt mich jedes Mal neu. Menschen, für die man einst fieberte, die man mit jeder Zelle des Körpers liebte und begehrte oder immer in ihrer Nähe sein wollte, verändern sich nach Wochen, Monaten oder Jahren- bis sie irgendwann zu Menschen werden, die man niemals kannte- und vielleicht auch niemals mehr kennen möchte. </p>
<p><span id="more-1888"></span></p>
<p>Ich finde das so traurig, es wirkt so herzlos, so kalt. Ich frage mich, wo dabei der Fehler liegt? Ist es die Liebe durch Bedingungen, mit „Anhaftung“ wie die Buddhisten sagen? Dass man nicht richtig liebte (was auch immer das heißt, „richtig lieben“), sondern nur eine Hülle, ein bestimmtes Schema, dass man von einem Menschen hatte und dass nun, nach Veränderung, nach Zeit, nach gekippten Konstanten einfach nicht mehr passt? Man liebte einen bequemen Menschen, man liebte<sup><a href="http://www.ja-blog.de/2010/01/liebe-und-was-dazu-gehort/#footnote_0_1888" id="identifier_0_1888" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Tippfehler &amp;#8220;liebte&amp;#8221;, nicht &amp;#8220;lebte&amp;#8221;, aber beides h&auml;ngt doch manchmal eng zusammen">1</a></sup> den fleischgewordenen Status, das Geld- aber nicht die Probleme, das Herz und seine Seele.</p>
<p>Wie wenig Begriffe überhaupt wir für die Liebe haben! Mir ist das letztens wieder aufgefallen. Ich liebe jemand oder ich finde etwas schön. So oft sagt man das. Man liebt den Elektronikmarkt seines Vertrauens, man liebt das Burger-Restaurant um die Ecke, man liebt sein Haustier, seinen Rasierapparat, man hat „Lieblings-Songs“, Lieblingsfarben, Lieblings-Fernsehsendungen. Die Mutter liebt ihr Kind, der Vater aber auch. Leute sagen, Mutterliebe wäre wichtiger und enteignen den Vater nach einer Trennung. Wie falsch sie damit oft liegen, weil sie die Liebe beider Eltern nicht verstehen. </p>
<p>Liebe ist Aufmerksamkeit, Erziehung, Liebe ist Teilhabe und Mitteilen. Liebe bedeutet, dass Mann und Frau sich verstehen, sich austauschen und durch einen Dialog Werte, Dinge und eben Liebe schaffen. Dieses positive Klima der Liebe begünstigt die Familien und schafft direkte und indirekten „Mehrwert“ für eine Gesellschaft. Und nur eine Gesellschaft mit ausreichender Liebe darf sich eine glückliche und gesunde nennen.</p>
<p>Liebe ist Arbeit, und Liebe ist Miteinander. </p>
<p>Wo es kein Miteinander gibt, kann es auch niemals Liebe geben. Liebe bedeutet, mit jemanden oder durch jemanden zu leben, es bedeutet aber nicht, „zu lasten jemandes zu leben“&#8230;  denn Liebe, vor allem einseitige, kann auch schnell zur schlimmen Belastung werden. Kälte schützt davor, geliebt und missbraucht zu werden. Emotionale Kälte ist ein Schutz gegen Liebesschmerz.</p>
<p>In der Ehe sollen wir uns lieben, da gibt es die ewige Liebe. Zumindest haben sich das Kirchen mal ausgedacht, damit die Beziehungen nicht so schnell zerbrechen. Ein paar Jahrhunderte später, als man die Kirchen dann abgeschafft hat, stellte man fest, dass die Leute sich wieder genauso egoistisch verhalten wie vorher- und dass die ewige Liebe eine Sache ist, die man nicht erzwingen kann. Nur, oh weh, jetzt gibt es auch kein übergelagertes Gedankengebäude mehr, an dass man sich noch klammern könnte. </p>
<p>Für diesen ganzen Komplex an Gefühlen und Erlebnissen haben wir nur die „Liebe“. Ein so einfaches und so überstrapaziertes Wort. Es ist, als ob man für einen komplizierten technischen Automotor nur „Motor“ oder nur „Getriebe“ hätte, aber wie sollten wir jemals die Einzelheiten beschreiben und erkennen, geschweige denn Probleme der Liebe lösen können?</p>
<p>Künstler lieben die Liebe. Jedes zweite Lied handelt davon und doch ist es immer wieder neu, da jeder seine persönliche Liebesgeschichte erzählen kann. Und egal in welcher Sprache- Musik und Liebe ist die Sprache, die jeder versteht.</p>
<p>Die Liebe bleibt am Ende immer unsere eigene Aufgabe. Die Liebe ist unser Leben und unser Leben ist am Ende nichts anderes als Liebe.</p>
<br>
<strong>Anmerkungen:</strong><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1888" class="footnote">Tippfehler &#8220;liebte&#8221;, nicht &#8220;lebte&#8221;, aber beides hängt doch manchmal eng zusammen</li></ol><br>
<br>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sag „Jein“</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/05/sag-%e2%80%9ejein%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.ja-blog.de/2009/05/sag-%e2%80%9ejein%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 21:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[dazwischen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verlorenheit der Worte und ein  Fünkchen Hoffnung
Und ich schaue in dein leeres Gesicht. In deine kalten, von Tränen durchtränkten Augen. Ich sehe Angst, soviel Angst. Wo ist dein Mut geblieben? Wo ist die strahlende Person, die ich einmal kennen gelernt hatte? Dein Lachen, ich vermisse es. Deine Nähe, sie fehlt mir. Deine Gedanken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Verlorenheit der Worte und ein  Fünkchen Hoffnung</em></p>
<p>Und ich schaue in dein leeres Gesicht. In deine kalten, von Tränen durchtränkten Augen. Ich sehe Angst, soviel Angst. Wo ist dein Mut geblieben? Wo ist die strahlende Person, die ich einmal kennen gelernt hatte? Dein Lachen, ich vermisse es. Deine Nähe, sie fehlt mir. Deine Gedanken, deine Worte, meine Welt ist nichts ohne sie. Wie du einst so fest im Leben standest, hat mir imponiert. Aber es soll es am Ende nur eine Folge von mir selbst gewesen sein? Wo ist die Person, die du damals warst? Die, die die Welt aus den Angeln gehoben hat? Die mutig, stark und selbstbewusst war? Hast du deswegen den Weg gemacht? Um jetzt ein einsames und dunkles Schicksal aus Angst zu leben?</p>
<p>Denkst du überhaupt noch? Lebst du noch? Oder folgst du nur einem dunklen Plan- so wie damals schon? Was willst du? Was möchtest du? Wer bist du?</p>
<p>So wie ich jetzt über deinem offenen Sarg stehe und die lebende Person in leichenblasser Starre betrachte, so erscheint mir dein Wesen: Du betest den Tod an. Du hast alles abgeschnitten, dich verkrochen. Du möchtest die Seite in dir, die dir einst Kraft und Mut gegeben hat, einfach vergessen. Du kannst sie nicht wegwerfen, es bist du! Wenn du diese Seite erhalten willst, nach der du dich sehnst, musst du einen Kompromiss gehen; Wenn du schwarz möchtest, musst du weiß zulassen, wenn du weiß möchtest, auch das schwarz akzeptieren. Der Mensch ist grau. Du aber bist schwarz. Das ist nicht gut.</p>
<p>Du verschlingst Energie wie ein Strudel. Du bist negativ. Deine Gedanken beschränken sich darauf, schlecht zu reden, zu negieren, zu zerspalten und zu töten. Du gibst kein Leben. Bist tote Materie, bist ein Ding geworden. Wolltest du das? War das dein Ziel?</p>
<p>Warum hast du die Mühen auf dich genommen- nur um so tot und unwichtig zu enden? Erregt es dich? Erregt dich die Unfähigkeit anderer, die Stummheit, die Tristesse mit denen du deine Welt durchziehst und ertränkst?</p>
<p>Nein, ich schweige nicht. Mich wirst du nie zum Schweigen bringen! Je mehr du schweigst, desto mehr werde ich reden. Und wenn ich dich zum reden bringen will, dann muss ich schweigen. Wenn wir aber beide schweigen- dann haben wir auch beide verloren!</p>
<p>Also komm raus! Raff dich zusammen! Überwinde deinen Stolz, deine Gier, deine Eifersucht. Erlöse dich selbst aus den Qualen, öffne deine Sinne, sei ehrlich zu dir selbst. Wage einen Schritt. Akzeptiere das Verrückte, das Ausgeflippte, deine dunkle Seite. Gib ihr Kraft, gib ihr Worte und lass sie endlich raus.</p>
<p>Sei ein Freak. Sei ein Zwischending. </p>
<p>Die Extremheit deiner Gedanken, die dich einst zerrissen hat. Lass sie wieder zu. Kitte die Wunde, leb die Wunde, dann wird sie verschwinden. </p>
<p>Sag nicht ja, und auch nicht nein. Sag jein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die schönsten Suchanfragen der Woche</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/04/die-schonsten-suchanfragen-der-woche/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 09:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[SuchanfragenderWocheusw]]></category>

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		<description><![CDATA[I) Welche Menschen neigen zu Sarkasmus?
Na klar.. das ist doch leicht&#8230;. Sarkasmus ist einfach eine überlegene Form, um klar zu machen, wer der Chef ist.
Wer Sarkasmus versteht, hat schon viel verstanden. Wer Humor hat, lebt leichter als der, der immer alles ernst nimmt&#8230; usw.
Es geht nicht darum, ab und zu mal sarkastisch zu sein.. nein&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I) <a href="http://www.google.de/search?q=Welche+Menschen+neigen+zu+Sarkasmus?&amp;btnG=Suche&amp;hl=de&amp;sa=2" target="_blank">Welche Menschen neigen zu Sarkasmus</a>?</p>
<p>Na klar.. das ist doch leicht&#8230;. Sarkasmus ist einfach eine überlegene Form, um klar zu machen, wer der Chef ist.</p>
<p>Wer Sarkasmus versteht, hat schon viel verstanden. Wer Humor hat, lebt leichter als der, der immer alles ernst nimmt&#8230; usw.</p>
<p>Es geht nicht darum, <em>ab und zu</em> mal sarkastisch zu sein.. nein&#8230; man muss der Sarkasmus in Person <em>sein</em>! Das ist ein Lebensstil, eine Einstellung, ein Motto für die Fahne, ein&#8230;</p>
<p>äh.. ein? ja was eigentlich?</p>
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</p>
</div>
<p>II) <a href="http://www.google.com/search?q=viel+geld+verdienen" target="_blank">Viel Geld verdienen</a></p>
<p>Tja, gute Frage! Die stell ich mir schon seit 30 Jahren und ich bin noch immer nicht auf die Spur gekommen! <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Also muss es ein Mysterium sein, eine uralte Menschheits-Frage, wenn man mal überlegt&#8230;</p>
<p>VIEL VIEL VIEL GELD !!! Hahaha!</p>
<p>mehr Suchanfragen gibt´s im Moment leider nicht, dazu ist mein Statistik-Tool zu begrenzt..</p>
<p>aber ich hab noch ein paar schöne:</p>
<p>Wie bekomme ich mehr Aufmerksamkeit? Wie finde ich heraus, was Humor ist? Wie werde ich wieder jünger? Wie&#8230;</p>
<p>aarrr..</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Web 2.0 Rätsel</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/04/die-web-20-ratsel/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 08:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[spam]]></category>
		<category><![CDATA[trash]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfach mal weg klicken
Manchmal stürzt mich das Web in tiefste Verwirrung. Ob es nun die Frage ist, ob politisch korrekte Menschen sympathischer als unkorrekte sind (&#8230;), oder mein persönlicher Stalker, der sich auf sozialen Plattformen asozial verhält oder einfach die simple Frage, was die GEMA eigentlich auf Youtube verloren hat?






 Wie immer entsteht meine Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Einfach mal weg klicken</em></p>
<p>Manchmal stürzt mich das Web in tiefste Verwirrung. Ob es nun die Frage ist, ob politisch korrekte Menschen sympathischer als unkorrekte sind (<a href="http://twitter.com/fragezeichner" target="_blank">&#8230;</a>), oder mein persönlicher Stalker, der sich auf <a href="http://www.wer-kennt-wen.de/" target="_blank">sozialen Plattformen</a> asozial verhält oder einfach die simple Frage, was die GEMA eigentlich <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,616605,00.html" target="_blank">auf Youtube verloren hat</a>?</p>
<div style="display:block;float:left;margin: 0px 10px 0px 0px;">
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</div>
<p> Wie immer entsteht meine Welt neu aus Fragen- und je mehr ich frage, desto weniger zufriedenstellende Antworten hab ich für all diese Dinge!</p>
<p>Bei der GEMA liegt es noch nah, da geht’s wahrscheinlich um Geld und dass man in der Musikindustrie gedanklich- ob der verschlafenen Entwicklungen- die Felle weg schwimmen sieht. Ein bisschen Muskeln spielen lassen und die Vormachtstellung so lang missbrauchen bis sie (hoffentlich!) von oberster Stelle geregelt und begrenzt wird. Eigentlich eine einfache Sache.</p>
<p>Man braucht sich nur genüsslich zurück lehnen und betrachten, wie sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen werden- und nebenbei dudelt der neuste Hit halt auf <a href="http://www.lastfm.de/" target="_blank">Last.Fm</a>.</p>
<p>Ob mit solch unsinnigem Verhalten von der GEMA die Leidenschaft für traditionelle Tonträger stärker wird?<br />
Ob der ungebrochene Ansturm auf Portale wie YouTube dadurch weniger wird?<br />
Ob sich die Benutzer ändern und mehr Geld ausgeben werden?<br />
Ob überhaupt irgendetwas damit erreicht wird?</p>
<p>Ich denke nicht.</p>
<p>Aber die Frage, wie man die Masse der kostenlosen Web-Inhalte sinnvoll re-finanzieren kann, die wird auch in Zukunft bleiben.</p>
<p>Noch schwieriger ist die Frage nach dem persönlichen Stalker. Es fing mit einer einfachen Freundschaftsanfrage an. Auf der nächsten Plattform folgte die nächste. Unbeantwortet. Wie soll ich Leute zu Freunden machen, mit denen ich noch nicht mal eine einzige Zeile gesprochen habe? Die Tatsache, dass sämtliche Mails unbeantwortet blieben und das Konterfei meines „Verehrers“ mir völlig fremd ist, trug nicht gerade zur Vertrauensbildung bei. Und so sehe ich Jahr für Jahr eine neue „Freundschaftanfrage“ auf Plattformen wie meinVz, StudiVz, werkenntwen und wie sie alle heißen und ich frage mich, ob ich durch diese Plattformen mehr und bessere Freunde als vorher habe- oder weniger?</p>
<p>Ich werde wahrscheinlich noch im Altersheim auf „Freundschaftsanfrage von Stalker XY ablehnen“ klicken und wenn sie nicht gestorben sind- dann klicken sie noch heute!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kunst im Wechsel zwischen Privatem und Objektivem</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/kunst-im-wechsel-zwischen-privatem-und-objektivem/</link>
		<comments>http://www.ja-blog.de/2009/01/kunst-im-wechsel-zwischen-privatem-und-objektivem/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 23:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=436</guid>
		<description><![CDATA[Was aber ist die Aufgabe der Kunst? Warum schreibe ich so einen Text, wie den letzten, eine fiktive Geschichte?
Und was ist die Rolle des Privaten bei all dem?
Warum gehen die Leute ins Theater, warum schauen sie einen Film?
Der gute Künstler ist wie ein Medium, er formuliert und formt seine inneren Gedanken, Bilder, Skulputuren.. er schlüpft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was aber ist die Aufgabe der Kunst? Warum schreibe ich <a href="http://www.julia-adriana.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/">so einen Text,</a> wie den letzten, eine fiktive Geschichte?</p>
<p>Und was ist die Rolle des Privaten bei all dem?</p>
<p>Warum gehen die Leute ins Theater, warum schauen sie einen Film?</p>
<p>Der gute Künstler ist wie ein Medium, er formuliert und formt seine inneren Gedanken, Bilder, Skulputuren.. er schlüpft in Rollen, er spielt, er probiert aus, er ist frei. Die Kunst ist das Objekt und das Subjekt zugleich, sie ist der Rahmen, die Sprache, der Inhalt, um den es geht.</p>
<p>Genau genommen ist der Akt der Kunst wie ein Spiel und überschneidet sich damit in wesentlichen Eigenschaften: Es ist frei, dient nicht unbedingt einem Zweck (es sei denn, jemand der Teilnehmer sagt, es müsse nun Geld damit verdient werden, was dann nur eine Verlängerung oder Erweiterung des freien Spiels ist).</p>
<p>Der Kunstprozess ist immer persönlich und sehr abhängig vom Subjekt. Wenn das Subjekt sich beispielsweise entscheidet, sich selbst nicht zu zeigen und lieber objektiv sein will- okay dann soll es das tun. Vielleicht wird es irgendwann langweilig.. oder aber, es wird zum Lieblings-Stil?</p>
<p>Drückt man kleinen Kindern Stifte in die Hand, fangen sie an zu malen. Fragen sie, was sie damit machen müssen? Oder zeichnen sie einfach darauf los?</p>
<p>Nur die Mutti, die Psychologen, die besorgten Ärzte, usw. fangen dann zu interpretieren und Fragen zu stellen, aber in der ersten Linie ist die Kunst des Kindes ein originäres Produkt, etwas einzigartiges und bedarf keiner Erklärung. Es ist der Spiegel der Seele, das direkte Abbild, so wie ein Fingerabdruck im Pass, nur noch etwas komplizierter und „vielschichtiger“. In der Kunst kodiert der Mensch sich selbst, schafft eine Sprache und – ganz wichtig- drückt seine Emotionen darin aus. Endweder er redet endlos oder er schreibt, er malt mit bunten Farben, er schneidet Papier&#8230; die Kunst ist der direkte Weg zur Seele, nein es ist die lachende Seele an sich.</p>
<p>Kunst kann umgekehrt auch traurig sein, aber letztendlich ist Kunst immer eine gute Verbindung aus emotionalem und lehrreichen&#8230; oder sie hat keinen Sinn, verdreht sich selbst? Die Kunst ist regellos.</p>
<p>Menschen, die sich darin vermehrt üben, gelten sodann schnell als chaotisch oder zügellos&#8230; die Spießer um sie herum schauen sie verwundert an, sie halten sich an bestimmte Regeln nicht, brechen aus, probieren neues. Wie ein Seemann brechen die Künstler zu neuen Ufern, wie Cyberpiloten steuern sie auf den nächsten Kurs und entdecken täglich neues Land.</p>
<p>Nicht auszuschließen, dass sie damit anecken und sich unbeliebt machen, dann aber ist es nur eine stille Bestätigung für ihre Arbeit, weil sie &#8220;getroffen&#8221; haben.</p>
<p>Die gute Kunst ist fortschrittsorientiert und gleicht damit der Wissenschaft und der erfolgreichen Wirtschaft. Umgekehrt würden viele Wissenschaftler auch von ihrem Fach behaupten, dass es ihre Leidenschaft, ihre Kunst ist.<br />
Die Wirtschaft wie ein Kunstwerk zu betrachten, kann helfen, die Vorgänge darin zu verstehen. Wirtschaft ist auch abstrakt, von Menschen geschaffen und dient einem Zweck. Im Grunde ist die ständige Trennung der beiden Sachen nur etwas künstliches.</p>
<p>Kunst als Ganzes ist ein künstlicher, ein abstrakter Begriff.</p>
<p>Die Kunst transzendiert das persönliche, emotionale in etwas Objektives und Greifbares- und umgekehrt.</p>
<p>Daher ist es auch völlig belanglos, ob man entscheidet im Blog nun privates zu schreiben oder nicht. Man wird es letztendlich immer tun. Nur wie, das ist wiederum die individuelle Stil- und Geschmackssache.</p>
<p>Eine gute (gesunde) Gesellschaft produziert eine gewisse Menge an Kunst (kulturellen Gütern), was wiederum voraussetzt, dass genügend Leute, Zeit und Geld vorhanden sind, sich diesen speziellen „Luxus“ zu leisten. Die Kunst hat eine große Bandbreite zwischen, profaner, einfacher, vermaktungsfähiger Kunst und einem hohen Anspruch auf der anderen Seite, der bis hin zur Absurdität und Sinnleere reichen kann.</p>
<p>Hier die richtige Mitte zu finden, kann für den Künstler und die Künstlerin eine Lebensaufgabe werden.</p>
<p><strong>Die Blogs als Unterform der Kunst</strong><br />
Warum aber sind die meisten Blogs beliebt? Wodurch zeichnen sie sich aus? Die Zuschauer, also die Leser und Betrachter des „feeds“ wollen unterhalten werden. Das kann nur geschehen, wenn man sich identifizieren kann, wenn Emotionen und Inhalte vermittelt werden können. Auch der Blog-Autor muss also überlegen, wieviel Trockenheit und Anspruch er in seine Präsentation stecken möchte und wo die Grenze des Zumutbaren und Verständlichen liegt. Man kann sich natürlich stur stellen und einfach die eigene Linie fahren, ohne zu überlegen, ob es ankommt und auf Resonanz trifft. Dann braucht man aber auf der anderen Seite auch kein Blog und könnte nur für sich selbst schreiben. Wer bloggt, will ein Ziel, will ein Publikum und muss daher auch achten, was geschrieben und gesagt wird.</p>
<p>Private Blogs sind deswegen so beliebt, weil Menschen gezeigt werden, weil man jemand über die Schulter schauen kann, usw. Nimmt man meine Argumentation eines <a href="http://www.julia-adriana.de/2009/01/sachebene-vertrauen-stil-und-perspektive/">vorherigen Artikels</a>-  wo ich noch strikt gegen das Private im Netz geredet habe- ist es ein Leichtes, das Ganze umzudrehen und festzustellen, dass das Private auch durchaus seinen Sinn hat!</p>
<p>Auch hier ist wieder die Frage: Wieviel? Wo macht es einen Sinn, wo schadet es vielleicht eher?</p>
<p>Der Blogger hat es nicht leicht und steht jeden Tag vor dieser Frage.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gute Freundschaften- Teil 2</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/11/gute-freundschaften-teil-2/</link>
		<comments>http://www.ja-blog.de/2008/11/gute-freundschaften-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 10:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Teil des Freundschafts-Specials konnte der Eindruck erweckt werden, dass es an den meisten Freundschaften nur Nachteile geben würde. Ich habe gestern den ganzen Tag darüber nachgedacht und gemerkt, dass die guten Aspekte fehlen. Im Sinne einer kritischen Analyse sind mir erstmal die schlechten Eigenschaften ausgefallen, um sie quasi wie bei einer Siebung  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.julia-adriana.de/2008/11/gute-freundschaften/">ersten Teil</a> des Freundschafts-Specials konnte der Eindruck erweckt werden, dass es an den meisten Freundschaften nur Nachteile geben würde. Ich habe gestern den ganzen Tag darüber nachgedacht und gemerkt, dass die guten Aspekte fehlen. Im Sinne einer kritischen Analyse sind mir erstmal die schlechten Eigenschaften ausgefallen, um sie quasi wie bei einer Siebung  zu betrachten und zu überlegen, wie man ihnen gute Eigenschaften entgegen setzen kann. Die Formulierung einer „Freundschafts-Landkarte“ mit den wichtigsten Punkten für gute Freunde wäre wichtig, wenn auch theoretisch und etwas von oben aufgesetzt. Ich denke, so ein imaginärer Zettel kann ein Leitfaden sein, es in der Zukunft besser zu machen und auf gewisse Eckpunkte zu achten, die dann in der Praxis ausgefeilt und umgesetzt werden.</p>
<p>Überhaupt stolpere ich anfangs ständig über den unzulänglichen Begriff der „Freunde“. Ich finde, er ist sehr allgemein und zu ungenau. Ein Freund kann ein Bekannter, ein Kollege, ein Partner oder ein langjähriger Vertrauter sein. Wenn man aber keine genaue Definition im Kopf hat, kann man auch nur schwer daran arbeiten, die Qualität einer „Freundschaft“ zu verbessern. Man weiß dann gar nicht, in welche Richtung man eigentlich gehen soll!</p>
<p>Unter der Synonym-Suche „ein anderes Wort“ finden sich unterschiedliche Begriffe: <a href="http://ein.anderes-wort.de/?q=Freund">http://ein.anderes-wort.de/?q=Freund </a></p>
<p>Am besten passt meiner Meinung nach „Gefährte“, alle anderen Begriffe sind zu schwammig und ungenau (Mensch, Subjekt, Typ passt eigentlich nicht!). Bei Freundschaft finden wir gar nur <a href="http://ein.anderes-wort.de/?q=Freundschaft">einen Begriff</a>, nämlich Kameradschaft.</p>
<p>Vielleicht wäre es ein guter Einstieg zu überlegen, welche Begriffe man noch für Freund oder Freundschaft verwenden kann und zu überlegen, warum sie passen oder nicht.</p>
<p>Ich schlage vor:<br />
<br />
<strong>Für Freund</strong></p>
<ul>
<li> Partner</li>
<li> Vertrauter</li>
<li> Bezugsperson</li>
<li> Therapeut</li>
<li> Kamerad</li>
<li> Verbündeter</li>
<li> Bekannter</li>
<li> Kontakt</li>
</ul>
<p><strong>Für Freundschaft</strong></p>
<ul>
<li> Bekanntenkreis</li>
<li> Gemeinschafts-Gruppe</li>
<li> Soziales Netzwerk, peergroup</li>
<li> Sozialer Bezugs-Rahmen</li>
<li> Interessensgemeinschaft</li>
<li> Verein, Club, Clique</li>
<li> Seelen-Verwandschaft</li>
</ul>
<p><strong>Formulierung der Vorteile</strong><br />
Freundschaft kann in einer sexuellen Partnerschaft dazu führen, dass man eine gemeinsame Basis bekommt, die über die reine körperliche Anziehungskraft hinausgeht.</p>
<p>Wenn ein menschliches Grundvertrauen und eine bestimmte Einigkeit über ähnliche Werte geschlossen wurde, können die äußeren Umstände noch so wild sein, man findet immer wieder einen gemeinsamen Nenner, auf den man zurückkommen kann.<br />
<br />
<em>Beispiel:</em><br />
a.) Eine Partnerschaft besteht auf dem Wunsch, für einen Leben lang zusammen zu sein und immer jemand zu haben, den man sich anvertrauen kann. Man möchte sich fallenlassen können, sich öffnen und eine Beziehung voller Respekt und Zuneigung haben, auf dessen Grundlage man vielleicht eine Familie gründet und materielle Werte aufbaut.</p>
<p>b.) Eine gewöhnliche Freundschaft basiert vielleicht auf dem Wunsch, gemeinsam Fußball zu spielen.<br />
Im Fall (a) kann man sich bei einem Streit immer auf die gemeinsamen Werte berufen und dahin zurückkommen. Das Ziel war, ein Leben lang treu zu bleiben. Wenn das gemeinsame Ziel nur Geld gewesen wäre, könnte die Beziehung daran zerbrechen, wenn das Geld abhanden kommt. (bei Schulden beispielsweise) Wenn man die Kinder nur in die Welt setzt, um sich persönlich daran zu bereichern, kann es auch daran scheitern (weil dann jeder die Kinder für sich haben will). Wenn der gemeinsame Wert aber war „Eine gemeinsame Familie gründen“, geht es ohne den Partner nicht! Man sieht, der anfängliche Wert, die anfängliche Zielsetzung ist ganz entscheidend und es ist tatsächlich etwas Imaginiäres, was eher dem Gewissen und dem Gehirn entspringt, aber sehr real und endgültig werden kann. Deswegen halte ich es so wichtig, soviel darüber nachzudenken und die eigenen Ziele und Motivationen ständig zu hinterfragen und zu überprüfen.<br />
Im Fall (b) kann die Freundschaft vorbei sein, wenn das gemeinsame Interesse- das Fußballspielen- vorbei ist. Diese Art von gewöhnlichen Bekanntschaften wird die häufigste sein. Wenn man sie nicht mit anderen Werten verknüpft, kann sie sehr kurzlebig sein.<br />
<br />
<strong>Voraussetzungen und Werkzeuge</strong></p>
<p>Was braucht eine gute Freundschaft eigentlich?</p>
<ul>
<li>Kommunikationsbereitschaft (eine gemeinsame Sprache finden)</li>
<li> Konfliktfähigkeit (Probleme ansprechen und lösen)</li>
<li> Langfristiges Verhalten auf beiden Seiten</li>
<li> Offenheit, Vertrauen</li>
<li> Toleranz, Ehrlichkeit</li>
<li> Verhalten bei Krisen, Landkarte aus dem Streit (was muss ich tun, um mich bei Streit richtig zu verhalten und wieder – nach einiger Zeit- zueinander zu finden?)</li>
</ul>
<p>Im Grunde sind gute Freundschaften hochgradig empfindliche, aber auch komplexe Wechselspiele zwischen Menschen. Man muss in der Lage sein, sich auf unterschiedlichste Menschen einzustellen, man braucht psychologisches Geschick, muss sich verbal gut ausdrücken können und immer das eigene Gewissen im Hinterkopf haben.<br />
<br />
Vielleicht ist das der Grund, warum die wirklich guten Freundschaften so selten sind?<br />
<br />
Doch wie sieht sie jetzt aus, die fertige, gute, über Jahre gewachsene Freundschaft?<br />
<br />
Das mag uns erst der nächste Teil beantworten!</p>
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