Kategorie: Soziales
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Um Moral in einer besonderen Form ging es auch bei der gestrigen Reportage „Schwarz auf Weiß“ auf Arte.
Sie zeigte den als besonders wandlungsfähigen bekannten Schriftsteller Günter Wallraff in einer neuen Rolle und zwar geschminkt und „angemalt“ als dunkelhäutiger Mensch mit ausgedachter, somalischer Herkunft.
Zuerst kam mir der Film wie ein Witz vor und ich dachte, dass die Leute entweder die Maske sofort erkennen würden oder sich keine Diskriminierungen ergeben würden, da Deutschland ja als Land inzwischen so tolerant geworden ist, dass Rassismus wohl kein Problem mehr sein wird. Aber damit weit gefehlt! Allein schon die dialektische Ausgangslage zeigt, dass Wallraff ein wirklich gutes Gespür für authentische Dokumentationen und gewagte Fragestellungen mit sich bringt.
Mit diesem Film hat er mal wieder voll ins „Schwarze“ getroffen. Gezeigt wurden unterschiedliche Szenen und Begebenheiten in ganz Deutschland, die er nun mit seiner neuen Identität als Kwami Ogonno versucht zu meistern.
Diskussionskultur im Netz
Ich benutze das Internet schon recht lange und in verschiedenen Formen. Vor allem in Foren lese ich sehr gerne. Man bekommt dort vor allem zu den Themen Computer, Webdesign, Spiele, etc. sehr viele wertvolle Anregungen. Es ist witzig zu lesen, wie andere schreiben, was für Erfahrungen sie mit ihrem neusten Betriebssystem oder Grafikkarte gemacht haben. Gerade, wenn Jugendliche schreiben, merkt man ihre unterschiedliche Lebensanschauung.. bei Erwachsenen kommt dann oft dieses „knurrig-bissige“ durch, was alte Menschen in Deutschland anscheinend „auszeichnet“. Schön ist es dann, wenn die verschiedenen Generationen und Geschlechter aufeinander zugehen und sich austauschen, aber auf Grund der Thematiken bilden sich oft eigene, streng abgegrenzte „Peergroups“. Die einen wollen dann mit den anderen nichts zu tun haben, es ist nach Geschlechtern, Alter und Bildung scharf getrennt und das Internet überwindet hier nur langsam die hohen sozialen Mauern aus dem „reallife“.
Ohne Dich – Teil 2
Einsamkeitsgefühle als Chance
Im ersten Teil meiner „Geschichte“ habe ich Einsamkeit als Problem beschrieben, als Mangel, als allgemeines Unwohlsein, als Unvollkommenheit, durch dass sich früher oder später die Einsicht nach Veränderung breit macht. Egal, wohin wir schauen, Einsamkeit ist genauso wie Krankheit, Alter, Depression, Armut – ein unbeliebtes Zeichen von Mangel und Schwäche und etwas, dass nicht in unseren Zeitgeist mit den spezifischen Anforderungen nach polierter Oberfläche und Leistung passt. Im Allgemeinen sollen wir unsere Leistung präsentieren: Männer sollen viel verdienen und möglichst wenig Krankheitstage haben. Frauen sollen über ihre Doppelbelastung bitte nur lächeln und als perfekte, aufopferungsfähige Mütter leben. Jammern ist nicht erlaubt in dieser Gesellschaft. Wer jammert oder klagt, ist raus aus dem Spiel.
Daher wollen wir Einsamkeit um jeden Preis vermeiden, wir fühlen ja, dass es eine Schwäche ist, die man lieber verbirgt. Ohne je wirklich über die Bedeutung der Einsamkeit oder die Rolle der Entfremdung des modernen Menschen in einer (bisweilen kranken) Zivilisation nachzudenken, schämen wir uns vielleicht für die Einsamkeit und denken heimlich, dass es allein unsere Schuld ist.
Solche Gedanken führen aber zwangsläufig in eine größere Depression, vor allem wenn man sie nicht aktiv verarbeitet, sondern ständig verdrängt. Ich denke, dass in der Einsamkeit auch eine Chance liegen kann und sie nicht per se nur als Mangel anzusehen ist. Wer diesen Schritt gedanklich durchlaufen kann, kommt einen großen Schritt im inneren Reifungsprozess vorwärts.1
Anmerkungen:
- im Idealfall kann man diese psychologische Entwicklung mit einer religiösen Weltanschauung kombinieren; das ist einerseits hilfreich um die Motivation der Übung aufrecht zu erhalten und gibt darüberhinaus ein gutes Verständnis für die Gesamtheit der Existenz [↩]
Ohne Dich
Besinnliche Gedanken in einer manchmal unbesinnlichen Zeit
Ich weiß nicht, ob ihr sie kennt, aber in diesen übervollen Geschenkeläden und kleinen Mitbringselstationen am Bahnhof findet man sie oft gedruckt auf aller Art: Süße Comics, in diesem Falle ein Schäfchen, das den Kunden traurig anblickt und verkündet „dass ohne dich alles doof ist“.
Als ich sie das erste Mal gesehen habe, war ich richtig angerührt. Ich unterbrach das hektische Suchen im Laden, schaute mir die Tasse an und dachte über den Comic nach: Genau das ist es! Super, genau auf den Punkt gebracht. Etwas kitischig, natürlich und für den Massengeschmack getrimmt, aber im Kern doch eine schöne und wichtige Aussage, die zudem sehr gut in die besinnliche und wettertechnisch graue, langweilige Vorweihnachtszeit passt.
Ohne den Mitmenschen ist alles fad. Das ist in erster Linie der Partner, der dem eigenen Leben einen Sinn verleiht. Aber auch- oder gerade- wenn man allein ist, kann diesen Sinn jeder Mensch erfüllen.
Das Leben ohne Mitmenschen oder ohne sich für die Mitmenschen zu interessieren, macht keinen Sinn. Es ist sicherlich nicht Zweck unserer Existenz, andauernd allein zu sein oder Selbstgespräche zu führen. Selbst, wenn man dabei sehr weise wird oder gar die Erleuchtung findet. Hey, aufgerafft, irgendwann musst du auch mal lernen, auf andere zuzugehen! Lernt man das nicht schon im Kindergarten oder der Grundschule? Vielleicht lernen es manche auch nie..
„Freunde“ stehen hoch im Kurs und in jedem drittklassigen, psychologischen Essay zu dem Thema findet man die Ratschläge zuhauf: „Öffnen sie sich, gehen sie auf andere zu, wagen sie den ersten Schritt! Ein soziales Netzwerk ist gut für die Gesundheit, schafft Sicherheit und Geborgenheit, erhöht die Potenz und die Lebenserwartung, und bringt dir augenblicklich den genetisch unbelasteten und atomwaffenfreien Weltfrieden. Sichern sie sich ihr sozial erfülltes Leben noch heute. Rufen sie an, unter der kostenpflichtigen Hotline…“
Soziale Netzwerke im Internet bringen dir Freunde in Massen und jede Woche schickt mir der Facebook-Konzern meines Vertrauens die dringliche Botschaft, dass die 534 Freunde (die ich hauptsächlich durch das Abo einer Browserspiel-Massenmail erhalten habe) auf mich warten und mich soo sehr vermissen. Auf Twitter kann man am Leben fremder Menschen ständig teilhaben, man bekommt mit, wann sie einkaufen, wann sie ihren Kaffee kochen, ob sie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder doch eher Menstruationsprobleme haben, ob derzeit die Kondome, das Katzenfutter, das Geld ausgegangen oder die Akkus leer gelaufen sind, wie sie sich über das Fernsehprogramm aufregen, mit ihrem Freund Schluss gemacht und stattdessen einen neuen Handyvertrag begonnen haben. Die GPS- Ortung im Handy macht den genauen Aufenhaltsort bekannt und in Verbindung mit der Adresse und Google Streetview haben auch geschickte Langfinger ein leichtes Spiel. Alles ist offen, alles ist transparent! Jeder Mann ist Teil der Horde, Teil der Masse, jeder macht das Gleiche und doch teilen sie alle das gleiche Problem, dass am Ende des Tages auf der Rechnung Einsamkeit steht. Und zeitgleich regen sich alle massenkonform über den mangelnden Datenschutz auf.
Diese Art in der Masse zu schwimmen, ist attraktiv und berauschend. Es gleicht dem Gang durch eine überfüllte Shoppingmall an einem Adventssamstag. Jeder ist in Bewegung, man sieht tausende unterschiedliche Gesichter und die Luft ist erfüllt von Millionen unterschiedlichster Duftmoleküle. Auf den Weihnachtsmarkt vermischen sich die Glühweinschwaden mit gebratenem, gesottenem oder knackig süßem. Der Mitmensch reibt seinen Hintern an mir ich schiebe zum Dank meinen Ellenbogen in seine pelzig-bewehrte Rippe; man geht nicht durch die Masse, sondern man wird mehr geschoben, man taucht ein in das Bad der Menge und hat ein sehr gutes Gefühl dabei- von der unterschwelligen Angst vor Terroranschlägen vielleicht abgesehen.
Das alles ist sehr berauschend und in diesem Fall ist man nichts „ohne dich“. Sobald man ins Auto gestiegen, das Parkhaus verlassen und nach stressigem Verkehr auf der überfüllten Straße endlich wieder in die gemütlichen vier Wände einkehrt, umgibt einem wieder diese Stille, diese Leere. Es ist wie ein Heroin-Süchtiger auf Entzug: Vom farbenprächtigsten und schönsten Rausch der Erde kehrt man wieder in seinen grauen Betonbunker zurück.
In viel größeren Dimensionen erlebt der Mensch das Wechselbad der Nähe und Einsamkeit in den Phasen seines Lebens und in den größeren zeitlichen Phasen der Schicksalschläge, des Alterns und in den verschiedenen Lebensabschnitten.
Als junger Mensch ist man gewöhnt, viele Freunde und viel Freizeit zu haben. „Ausgehen“ ist das Wort, das eine große Bedeutung hat und auch unweigerlich mit Leben gefüllt werden muss. Nach der kurzen, unsicheren Phase der Pubertät macht sich schon bald ein neues Selbstbewusstsein und eine neue Lebensanschauung breit, die für neue Erfahrungen sorgt und den Menschen verändert. Er hat diese Reifung auch bitter nötig, denn nur zu schnell drängen die Anforderungen der Gesellschaft, der Arbeit und der Familie an ihn: Es muss eine Ausbildung oder ein Studium begonnen werden. Irgendwann ist man dann im Idealfalle im Berufsleben angekommen. Die Zeit für die Freunde wird weniger. Selbst gute Freunde aus der alten Zeit werden „vergessen“.
Schon im Studium musste man umziehen und hat sich umorientiert. Der kleine, begrenzte Freundeskreis aus der Schule wurde komplett ausgetauscht und mit einem neuen ersetzt. Zeitweilig ist man vielleicht einsam. Im Beruf dann hat man keine Zeit für Einsamkeit, da die Arbeit und die acht Stunden pro Tag die wichtigste Lebenserfahrung sind. Am Ende steht Geld auf dem Konto und der Mensch funktioniert.
Er hat vielleicht eine Ehe und Kinder.. aber doch meistens keine Zeit oder umgekehrt. Als Frau gibt man den Beruf auf und ist nur noch für die Kinder und den Mann da. Die schönsten und wichtigsten Kontakte sind dann die Mütter aus dem Kindergarten. Und das Highlight des Abends ist, wenn der eigene Mann an der Tür klingelt. Neben dem (relativ schlechten) Fernsehprogramm.
Oder die Ehe löst sich von heute auf morgen auf. „Es passt nicht mehr“ hat sie gesagt „ich habe einen anderen“. „Du bist nicht mehr attraktiv und das mit dem Sex hat doch eh nie geklappt zwischen uns. Machen wir uns nichts vor. Es ist vorbei.“
Das alte Leben löst sich auf. Eine Krankheit entsteht. Etwas unerwartetes, heimtückisches, das so nicht auf der Agenda deines durchgeplanten und von einem Versicherungskaufmann gegengerechneten Lebensprofiles stand. Vielleicht folgt dann die Arbeitslosigkeit. Die guten Freunde verabschieden sich plötzlich, durch den Jobverlust hat man auch keine Kontakte mehr. Alkohol kommt ins Spiel und dann ist sie wieder da, ganz plötzlich und unvermittelt steht sie vor deiner Tür: Die Einsamkeit.
„Hey, lange nicht gesehen, wie geht es dir?“ Schaust du sie fragend an.
Du hast ganz vergessen, wie sie aussieht. Früher war sie hübscher, aber sie ist älter geworden. Man sieht die Verhärtung um die Mundwinkel herum, der Blick ist fahl geworden, desillusioniert und leer.
Das Fernsehprogramm vorhin konnte dich ablenken, die gute Reise sowieso. Du konntest sie verdrängen, deine alte Freundin.
Aber jetzt nagt sie an dir, tief drinnen, ein Gefühl das einfach nicht weggeht. Du schaust aus dem Fenster und siehst niemanden. Wann hat dich das letzte Mal jemand gelobt, in den Arm genommen, dir Aufmerksamkeit und Liebe geschenkt?
Der Kloß der Traurigkeit und Enttäuschung klettert den Hals hoch.
Du schaust nach draußen. Es schneit. Die Sonne ist untergegangen, dabei ist es gerade mal fünf Uhr.
„Ohne dich“, denkst du.
Ohne dich ist alles doof.
Spendenaktionen im Fokus: Haiti
Haiti dürfte den meisten Menschen ein geläufiger Begriff sein, wenn man an arme Länder und Bedarf für Spenden und Hilfsbereitschaft denkt. Im Januar gab es das schlimmste Erdbeben in der Geschichte des amerikanischen Kontinents . Das löste eine wahre Welle der Hilfsbereitschaft in vielen Ländern aus.
Schon in der ersten Woche hatten die Bundesbürger mehr als 10 Millionen Euro gespendet1 und im März 2010 war das Spendenaufkommen auf 200 Millionen Euro gewachsen. Auch die Österreicher spendeten fleißig und hatten mit einem Aufkommen von 32 Millionen Euro eine Spendenleistung von 3,8 Euro pro Kopf erreicht, womit sie im internationalen Vergleich weit vorne liegen.
Mit dem Ausbruch der Cholera ist der Bedarf an Hilfe aber weiterhin groß und dieses Land sollte nicht so schnell in Vergessenheit geraten.
Hintergrund
Wie kam es eigentlich zu dem Leid und was ist Haiti für ein Land? Die Wikipedia gibt dazu viele Auskünfte.
So liegt das BIP (Bruttoinlandsprodukt) pro Kopf2 bei gerade mal 630 US Dollar pro Kopf, Deutschland hat im Vergleich 40.875 US Dollar pro Kopf. D.h. die allgemeine Wirtschaftskraft und der statistische Reichtum pro Kopf ist in Deutschland 65-mal größer als der von Haiti.
80 Prozent der Bevölkerung müssen von weniger als 2 Dollar pro Tag leben, das sind derzeit umgerechnet 1,50 Euro. In einem Monat sind das 45 Euro von der die Masse der Bevölkerung auskommen muss. Das schließt aber alles ein: Unterkunft, Ernährung, Gesundheit, Kindererziehung, Bildung..
Bei diesen augenscheinlich armen Verhältnissen wundern auch die anderen Zahlen nicht, die man zu diesem Land findet: Die Lebenserwartung liegt gerade mal bei 61 Jahren, eine deutsche Frau kann mit ca. 83 Jahren ganze 22 Jahre (!) länger auf der Welt bleiben.
95 Prozent der Bevölkerung sind Schwarze, 50 Prozent sind arbeitslos, 50 Prozent sind unterernährt, davon 1,9 Millionen chronisch. Gute Bildung ist leider Mangelware, so kommt das Land auf 55 Prozent Analphabeten.3
Man sieht, es mangelt überall. Wie ist es aber dazu gekommen? Ein kurzer Blick in die Geschichte gibt Aufschluss:
Das Land war eine ehemalige französische Kolonie und galt lange Zeit als die reichste Kolonie Lateinamerikas. Zu diesem “Zweck” wurde die indigene Bevölkerung vollständig ausgerottet und das Land mit Sklaven bevölkert. So kam es zwar zu einem zeitweiligen großen Reichtum, aber es führte zwangsläufig auch zu späteren Sklavenaufständen und Abschaffung der Sklaverei. Haiti wurde die erste unabhängige Republik von Schwarzen und half auch anderen Ländern bei der Befreiung aus der Sklaverei. Die Folge war, dass das Land im Zuge der Befreiung hohe Entschädigungszahlungen an Frankreich zahlen musste, was die eigene Wirtschaftsleistung bei weitem überstieg (ca. 90 Millionen Franc).
Die Agrarreform und Umverteilung des Landbesitzes in kleine Parzellen führte zur einer Übernutzung der Böden und zur fast vollständigen Abholzung des Regenwaldes. Da immer weniger Böden fruchtbar wurden, machte sich schon bald der Hunger und die Unterernährung breit.
Eine richtige Industrie (wie in Deutschland) kennt Haiti nicht, die Haupteinnahmequellen waren stets die Landwirtschaft und die Dienstleistungen. Exporte von Kaffee oder Mango führen aber weiterhin dazu, dass für die Einheimischen keine Lebensmittel angebaut werden, sondern alles verkauft wird (ein globales Ernährungs-/Geld-Problem in vielen Ländern).
Größte Tourismus-Quelle ist ein Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der aber – wen wundert´s – gegen den Rest der Insel abgeschottet wurde. Urlaub machen ja, aber bitte keine Probleme sehen.
Die weitere Geschichte Haitis liest sich wie das traurige „Who is Who“ der Grausamkeit und Entbehrungen. So gab es lange Militärdiktaturen und selbst von den „guten“ USA war das Land schon mal besetzt (zwischen 1915 bis 1934). 2004 gab es nach einem Bürgerkrieg eine UN-Intervention, der ehemalige Präsident Aristide floh ins Exil, seitdem sind Blauhelm-Soldaten vor Ort stationiert.
Ein weiteres großes Problem ist die Korruption und natürlich die ungünstige Lage in einem Erdbebengebiet. Auch tropische Wirbelstürme erreichen das Land regelmäßig.
Nachdem 2008 die Inflation schon weit angestiegen und die Preise für Grundnahrungsmittel explodiert waren, kam 2010 das schwerste Erdbeben in der Geschichte des Landes und einer der schwersten Erdbeben weltweit.
Kein Wunder, dass sich das Land mit einer derart traurigen und schwierigen Vorgeschichte bis jetzt noch nicht erholen konnte. Nun kommt auch noch die Cholera hinzu.
Spenden – aber richtig
Spenden sind sicherlich weiterhin willkommen. Was muss der Spender und die Spenderin dabei beachten?
Hier gibt es eine gute Zusammenfassung der Spendenkonten großer Hilfsorganisationen, man sollte darauf achten, nur an seriöse Organisationen zu spenden und aufpassen, nicht in eine geschäftliche Masche verwickelt zu werden.
Generell gilt: Auch bei großer Hilfsbereitschaft von freiwilligen Helfern oder Sachspenden, sind direkte Geldspenden immer noch das beste Mittel. Es kann ohne großen bürokratischen Aufwand schnell eingesetzt werden. Damit ist sichergestellt, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie benötigt wird.
Haiti- ein Land das unsere Hilfe weiterhin dringend nötig hat.
Anmerkungen:
- noch eine Quelle http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/hilfe-fuer-haiti-die-wucht-der-guten-tat/1667040.html [↩]
- nominal [↩]
- zum Vergleich: Deutschland hat zwischen 6,5 und 11 Prozent Analphabeten, eine erstaunlich hohe Zahl für ein Industrieland, aber immer noch wesentlich geringer als in Haiti [↩]


