Posted by J.A. on April 14, 2012

Was ist es dir wert?

Passender Song: ‘The Power of Goodbye‘ von Madonna

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Die Erinnerungen … verstaubt in einer dunklen Ecke
lange nicht mehr gesehen, lange nicht benutzt

Was ist es Dir wert?
fragst du dich
als du den seltsamen Apparat endlich wieder in die Hände nimmst.
Erinnerungen, darin gespeichert für die Ewigkeit.

Licht und Farben, Umrisse und Konturen
gebrannt in digitale Daten und gespeicherte Töne.

Mit neuer Kraft und neuer Hoffnung
lässt du das Licht endlich in dein Herz
freust dich sehr auf das Kommende!

aber dann, im schönsten Augenblick
schiebt sich eine dunkle Gewitterwolke
vor des Speicherkarten Anlitz´

und verdreckt die Kontakte
ein Blitz- womöglich- löst einen Kurzschluss aus
„Daten können nicht gelesen werden“ ist die technokratische
und graue Antwort des Programmierers.

Mit einem Klick auf „alles sehen“
werden die kleinen Schätze einer nach dem anderen gelöscht!

Die Enttäuschung ist groß
ob der verlorenen Sammlung!

Was ist es Dir wert?

Zuhause lädst du dir dann ein paar Programme herunter
und die Tränen fließen in kleinen Bächen
als sich am Monitor die Vergangenheit neu zeigt
und der Schatz gerettet scheint.

aber -oh Graus!- Böse Menschen verlangen viel Geld
selbst nach dem dritten Programm
stehen dreißig Euro zwischen dir und der digitalen Erlösung

als du es auf der Suche
nach einer längst verschollenen
500 kb großen
Freeware

endlich gefunden hast!

und siehe da – der Frühling lebt!

( dank http://www.gif-bilder.de/artikel/datenrettung-freeware.html Programm: „Digital Image Recovery“ )

Categories: Bilder, Lyrik
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Posted by J.A. on August 26, 2011

Bilderbogen im August

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Habe in meinem Foto-Ordner gekramt und festgestellt, dass es da noch einige unveröffentlichte gibt. Nun, also .. nachholen.

Wir sehen, links von rechts:

  • Eine Himbeere, chronologisch versetzt aufgenommen (der schlaue und naturkundlich geschulte Beobachter weiß, dass die eigentlich schon früher reif sind)
  • Völklinger Hütte (Weltkulturerbe), Blick auf Hochofen
  • Hütte, Blick auf äh.. dafür hat die Zeit nicht gereicht (nachholen!)
  • Innenansicht, “used look”
  • Der Arbeiter, Foto vom berühmten Fotografen Dings äh.. (Google) Da sind übrigens sehr viele Kunstprojekte auf der Hütte, coole Sache! (wenn man nur mehr Zeit gehabt hätte)
  • ‘Rabenturm’, Blick nach oben
Categories: Bilder
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Posted by J.A. on Juni 14, 2009

Blick in die Geschichte

Irgendwann im 16. Jahrhundert. Wir suchen eine Stadt. Erkennst du sie? Dann schreib die Lösung in die Kommentare!

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Der Buchhalter hatte gut geschlafen. Nachdem er die Milch ausgetrunken und das restliche Frühstück zu sich genommen hatte, stand er auf und gab seiner Frau einen Kuss. Dann nahm er seinen Mantel und seine Tasche und machte sich auf den Weg. Heute war ein besonders schöner und sonniger Tag, er freute sich darauf. Er überlegte, über welche Route er zur Arbeit gehen sollte. “Soll ich mal wieder in der Siedlung vorbeischauen und einen guten Tag wünschen? Oder lieber erst die Treppen steigen und ein wenig Sport treiben?”

Er entschied sich für die Siedlung, die kleine Stadt in der Stadt. Schon als er durch das Tor spaziert war, konnte er sich einen guten Überblick über die Lage der Dinge machen. Die Sonne blinzelte gerade so über die gotischen Treppengiebel und blendete ihn ein wenig.

In den frühen Morgenstunden waren die Menschen schon wach, einige kehrten die enge Straße vor der Häuserreihe. Fast alle erkannten den wichtigen Mann und grüßten ihn freundlich. Er merkte, dass sie großen Respekt vor ihm hatten und er unterschied sich auch schon rein optisch sehr von ihnen. Er hatte die feinsten Tücher und die teuersten Schuhe der Stadt gekauft, auf ein bestimmtes, passendes Erscheinungsbild legte er großen Wert. Die armen Menschen hingegen aus der Siedlung hatten nur grobes Sackleinen und waren oft ungewaschen und ungepflegt. Ihn störte das aber nicht, er grüßte jeden und fragte manchmal auch kurz nach dem Befinden. Nachdem er die kleinen Straßen einmal im Rundgang abgelaufen war, hielt er noch einen kurzen Plausch mit dem Siedlungsvorsteher und erkundigte sich über die Lage. “Es ist wirklich dunkel des Nachts, die Menschen haben Probleme, ihre Wohnungen zu finden”, sagte dieser und fragte, ob man nicht doch eine Straßenbeleuchtung anbringen könnte. Der Buchhalter wollte darüber keine Entscheidung treffen, nicht bevor er mit seinem Chef, den Inhaber der Stiftung Jakob F., darüber beraten hätte. Er würde aber darüber nachdenken, versprach er und verabschiedete sich vorerst.

Er kehrte zurück in die viel befahrene Straße und drückte sich an den Häusern entlang, Richtung Rathausplatz. Durch die vielen Pferdefuhrwerke, die um die Zeit schon unterwegs waren, waren die Straßen eng und etwas ungemütlich. Boten auf Pferden schossen an ihm vorbei, ohne nach links und rechts zu schauen. Eine militärische Patrouille aus vier Reitern ritt majestätisch an ihm vorbei. Ihre Rüstungen klirrten im Rhythmus, hin und wieder schnaubten die großen, muskulösen Pferde.

Nach einem kleinen Fußmarsch war er vorm Turm angekommen, der zwischen den Häuserreihen die Stadt überragte und auch als optische Orientierung für Neuankömmlinge diente. Er sah den kleinen Eingang, die Ausläufer der schmalen Treppe und überlegte kurz. “Soll ich jetzt da rauf und ein wenig mein Herz und die Lunge trainieren oder lieber gleich in die Schreibstube?”

Er entschied sich für die Morgengymnastik. Der lange Mantel hinderte ihn nach wenigen Treppenstufen sehr an seinem Gang. Er knöpfte ihn von unten her auf. Auf dem zweiten Stockwerk konnte er schon etwas weiter sehen und bewunderte die malerische Kulisse seiner Heimatstadt. Endlich, nach unzähligen Stufen und vielen, vielen Absätzen war er endlich in der Spitze, ca. 80 Meter über der Stadt, angekommen. Ein hervorragender Ausblick über die ganze Stadt, weit über die Stadtmauern hinweg, bis ins ferne Land, rüber zu den Alpen. Es war ein tolles Wetter.

Der Buchhalter freute sich auf den Tag.

Posted by J.A. on Februar 27, 2009

Handyfotos 2007-2008

[Galerie nicht gefunden]

In den Jahren 2007 und 2008 hatte ich nie viel Zeit und Lust auf Fotos, so dass ich die meisten mit dem Handy mal so nebenbei gemacht habe. Hier seht ihr kleine Auswahl davon. Die Qualität ist nicht sehr gut, sie dokumentieren aber ein paar wichtige Ereignisse der letzten Zeit.

Meistens steht eine Beschreibung dabei, aber ich will noch was dazu schreiben:

Die Blumen vor dem Balkonfenster sind in der damaligen Mannheimer Wohnung entstanden. Das war kurz vor dem Auszug. Dann die Autobahnbilder, die von unseren Umzugsfahrten mit dem Anhänger stammen.

Die Fische hab ich bei einer Freundin vor ihrem Aquarium aufgenommen, als ich die füttern musste. Fische sind echt süß!

Naja dann noch Gewitterwolken und erste Impressionen von der Landluft, mit der ich umgeben bin.

Interessant finde ich noch die umgestürzten Bäume, die kommen von dem Sturm, den wir anfangs 2007 hatten. Erinnert sich noch jemand dran?

Die Waldbilder sind alle aktuell und hier im schönen Pfälzer Wald entstanden. Am meisten mag ich den “Baum des Jahres” !

Posted by J.A. on Februar 9, 2009

Unendliche Weiten (updated)

Nach der hitzigen Geschlechtdebatte des vorherigen Beitrags gibt es heute wieder was Versöhnliches und Künstlerisches.

Unendliche_Weiten ]
(anklicken für größere Versionen)

Beschreibung des Bildinhaltes
Man sieht eine auf dem Computer erstellte Grafik. Der erste Eindruck ist wie eine Zeichnung, aber sie enthält auch typische Photoshop-Elemente (Verläufe, Text, Ebenen).
Der Hintergrund ist schwarz/ weiß gehalten und sieht aus wie ein Sternenhimmel oder eine Milchstraße. Im Vordergrund sind zwei Gesichter, deren Ränder mit dem Hintergrund verwischen. Auf der linken Seite ein weiblicher Kopf mit blauen, schulterlangen, durch dicke Bleistift- Striche angedeutete Haare. Der Blick der Frau ist leicht nach unten und nach rechts. Sie schaut verträumt. Eine Jacke oder einen Pulli sieht man bei ihr nicht, weil die Haare darüber sind.
Rechts von ihr, sehr dicht daneben, ist der Kopf eines Mannes. Er lächelt etwas, man sieht die Zähne. Er trägt einen Seitenscheitel, der auf der linken Kopfhälfte beginnt und nach rechts gekämmt ist. Die Augenbrauen des Mannes sind relativ dick. Die Gesichtskonturen sind nur angedeutet, aber markant. Er trägt eine dicke Jacke, von der man nur den breiten Kragen sieht. Der Blick des Mannes geht nach vorne, ist ähnlich wie bei der Frau verträumt bis verliebt. Es könnte sein, dass sich die beiden umarmen oder halten, aber das ist nicht zu sehen.

Unter den beiden ist ein Schriftzug auf dem steht: „Unendliche Weiten..“.

Interpretation/ Idee beim Zeichnen
Aus dieser Anordnung der Grafik entsteht das Gefühl, dass die beiden durch den Weltraum treiben.

Ich habe mit dem Bild versucht, die Verbundenheit der Geschlechter und die Bedeutung der Liebe auszudrücken. Darüberhinaus stecken in dem Bild auch meine persönlichen Gefühle und meine Gedanken, was Liebe und Partnerschaft betreffen. Die Farben sind absichtlich etwas „falsch“, um die Abgehobenheit, Fröhlichkeit und Besonderheit zu demonstrieren, die in der Liebe entstehen kann. Der Hintergrund dagegen ist schwarz, weiß langweilig und unendlich. Die Liebe aber ist der Mittelpunkt des Lebens und wurde daher in die Mitte des Bildes gesetzt. Sie überstrahlt alles andere und gibt dem Menschen Halt und Sinn.

Technik
Ich habe ein Foto (Entstehungsdatum ca. 2004) genommen und die groben Umrisse der Portraits mit einem Grafiktablett (Bamboo One von Wacom) nachgezeichnet. Danach wurde das Bild noch mit Photoshop Elements 2.0 nachbearbeitet, ein Schriftzug und ein Hintergrund durch verschiedene Ebenentechniken hinzugefügt.

UPDATE

Hier noch ein mit dem Bamboo One gemaltes Bild. Etwas kitschig, okay es kommt aber aus einem Mädchen-Zimmer, also was habt ihr gedacht??? :)

In Love

Beschreibung: Eine auf die Unterarme gestützte Frau mit langen blonden Haaren lächelt den Zuschauer an. Links davon vier Herzen in unterschiedlichen Farben. Darüber die Schrift “in love..” Der Hintergrund ist ein Verlauf zwischen hellem Rosa und Weiß. Das Ganze wirkt etwas überzeichnet, überdreht, kitschig.. der Blick der Frau ist hingegen ernst und nachdenklich, so dass es dennoch glaubwürdig wirkt (hoffe ich doch… :-) schwierig, sich selbst– äääh die eigene Kunst zu beschreiben! )

Categories: Bilder
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