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Was vom Tage übrig blieb

Viel zu früh aufgestanden, aber dann doch einiges weggeschafft. Neue Richtpfeiler in die Zukunft geschlagen und mit Herzblut übergossen. Viel im Kopf gewesen. Neue Menschen kennengelernt. Mich mit den alten ausgesöhnt. Gelitten. Geliebt. Gesehnt. Vermisst. Wieder aufgerappelt. Innere Arbeit geleistet. Weitergegangen. Heute beinahe an ihrer Wohnung vorbei gekommen. Schnell den Gedanken verdrängt. Ist nicht wirklich möglich. Ungesund gegessen und das Essen beinahe ausgespuckt vor Ekel. Müde am Abend. Schwindel. Arbeit. Anfragen. Aufträge. Die Zukunft arbeitet sich an mir ab.

Diät – Hungergefühl

Dieser Artikel ist Teil einer Serie >  Überblick

Was ist das größte Problem bei der Diät? Der Hunger, ganz einfach. Wenn Du ständig Hunger verspürst, ist die Diät nicht das richtige für Dich.
Hunger ist einer der unangenehmsten Gefühle, die wir als Menschen spüren können. Ich nehme an, es wurde von der Evolution so eingerichtet. Laut der Wikipedia gibt es verschiedene Stellen im Körper, die Hunger auslösen könnnen: Entweder durch den Blutzuckerspiegel, durch mechanische Rezeptoren im Magen (Füllstand) und durch chemische Rezeptoren im Darm. Hunger erzeugt Stress und innere Unruhe, kann aber über den steigenden Serotonin-Spiegel auch stimmungsaufhellend wirken.

Im Körper ist es so eingerichtet, dass wir es nicht übersehen können, wenn uns wichtige Nährstoffe fehlen. Alles ist dann eingeschränkt: Die Lust am Bewegen nimmt ab, wir lachen weniger, die sexuelle Lust kann durch Nährstoffmangel verringert werden und letztendlich können wir uns auch nicht so gut konzentrieren. Von meinem Opa mütterlicherseits ist der Spruch überliefert „Mit hungrigen Magen kann man noch nicht einmal beten.“. Und das trifft es genau.

Der Hunger ist außerdem ein Gefühl, der uns in der westlichen Zivilisation völlig unbekannt ist. Wir leben in einer reichen, übersättigten Gesellschaft, in der die Lebensmittel (noch) im großen Überfluss vorhanden sind. Wir können dank der modernen Logistik alles und wirklich jedes (!) Lebensmittel zu jeder Jahreszeit und zu jeder Uhrzeit kaufen und konsumieren. Und die Werbung will auch, dass wir es tun. Da sind mächtige Kräfte am Werk, die ein Leben im Hunger, in der Askese sehr schwierig aussehen lassen. Warum sollte ich hungern, wenn alle anderen sich die Bäuche vollstopfen? Es ist erstmal überhaupt nicht einzusehen.

Diesen Effekt habe ich bei der Diät oft. Ich bin auf „Entzug“, aber mein Umfeld ist fleißig am Spachteln. Das ist gemein! Der Speichel kann fließen, nur wenn man den Anblick und vor allem den Geruch von Essen vor sich hat. Ein Gang durch den Supermarkt mit seinen vollgefüllten Regalen kann dann schon sehr schwierig werden.

Es gibt Monate, da läuft die Diät leichter, weil andere Leute sich auch dafür entscheiden. Das neue Jahr ist so ein klassischer Starttermin, aber auch die Zeit nach Fasching („Fastenzeit“ bis Ostern). Im letzten Monat Dezember habe ich meine Diät bewusst unterbrochen, weil ich genau wusste, dass es nichts wird, wenn sich alle auf die großen Schlemmereien an Weihnachten vorbereiten. Und ich hatte auch Lust, Plätzchen zu backen und an Neujahr Berliner zu backen. Also warum nicht? Das ist das, was man verstehen möchte. Man muss die Diät immer im Einklang mit sich selbst und seinen Wünschen machen. Dann fällt es viel leichter. Und man muss begreifen, dass man als soziales Wesen sehr stark von anderen Menschen und deren Verhalten abhängig ist.

Ich entschärfe das Problem zum Beispiel, indem ich mein direktes Umfeld darauf aufmerksam mache: „Ich werde jetzt eine Diät machen, bitte haltet euch auch mit dem Konsum von ungesunden Lebensmitteln in meiner Nähe zurück.“ Und da ich die „Chefeinkäuferin“ zu Hause bin, entscheide ich meistens auch, was genau gekauft wird. Ich schicke meinen Mann auf Schokoladen- und Chips-Entzug. Da muss er jetzt durch. Die süßen Leckereien werden vorzugsweise durch Obst (im Moment Clementinen) ersetzt. Den Heißhunger auf Chips und Salzstangen bekommt man mit einer Schale Nusskerne in den Griff. (Tipp: Im Aldi bekommt man eine Nuss-Mischung in sehr gute Qualität zum kleinem Preis).

Wer eine Diät machen will, braucht also einen starken Willen. Man muss es zuerst einmal verstehen, warum es besser und sinnvoller ist, eine Zeit lang auf Nahrung zu verzichten, bzw. weniger zu essen. Man muss sich über die Hintergründe und die Vorteile informieren (dazu werde ich einen eigenen Artikel schreiben) . Und der Kopf, bzw. das „Verstehen“ muss stärker sein als das Gefühl und die unangenehmen Emotionen. Man muss gewissermaßen zu einem „Kopfmenschen“ werden, um einen Triumph über die eigene Körperlichkeit zu erzielen. Diäten findet man übrigens häufig bei jungen Frauen und Mädchen, die in einer gewissen Weise Kontrolle über ihren Körper erlangen wollen. Leider sind dann manchmal auch Extremformen wie Bulimie oder Magersucht damit verbunden. Also wie immer gilt es: Nicht übertreiben! Denn auch das Hungern und Diäten kann zu einer Sucht werden. Man muss sich ständig selbst kontrollieren und das eigene Verhalten hinterfragen, besonders dann, wenn man merkt, dass man in einem Bereich „zu extrem“ wird.

Man muss sich auch mental ablenken. Denn nichts ist schlimmer, wenn man abends im Leerlauf vor dem Fernseher hängt und ständig diesen Heißhunger bekommt. Da nehme ich glaube ich immer die meisten Kalorien auf. Und die Grundregeln sagt ja: Nach 18 Uhr soll man nicht mehr soviel essen, schon gar keine Kohlenhydrate! Also steige ich im Moment auf Spiele am Computer um. Die lenken mich so ab, dass ich den Hunger leicht verdrängen kann. Auch ein gutes Buch oder sogar selbst schreiben könnte eine Hilfe sein. Man muss den Kopf intensiv beschäftigen und ähnlich wie bei der Zigaretten-Entwöhnung auf Ablenkung setzen. Wenn der leere Magen ein Problem ist, kann man ein Glas Wasser trinken oder Gemüse knabbern. Bei mir helfen z.B. eine Gurke oder Karotten sehr gut, die füllen den Magen und auch der Kiefer hat was zu tun. Manchmal habe ich Probleme mit dem Einschlafen, weil der Körper unbedingt noch etwas essen will und eben „Hunger“ meldet. Auch dann muss man darauf hören und wenigstens eine Kleinigkeit essen. Immer daran denken: Euer Körper ist nicht euer Feind, sondern euer Freund. Ihr müsst es im Einklang mit ihm machen, sonst bringt die Diät am Ende nichts. Denn bei der nächst-besten Gelegenheit (z.B. wenn die Diät endet) kommen die unterdrückten Hunger-Gelüste wieder voll zurück und man futtert sich alles wieder an (Jojo-Effekt).

Der Grundumsatz macht den größten Anteil unseres täglichen Kalorien-Bedarfes aus, daher gibt es Grenzen, die eingehalten werden müssen. D.h. im Umkehrschluss aber auch, dass man gewisse Mahlzeiten vollständig essen kann und dabei sogar richtig satt werden kann. Das meine ich mit „Die Diät kann Spaß machen und auch gut schmecken.“ Ich habe mal nachgemessen: Wenn ich morgens und abends Almased trinke (je 230 kcal) oder nur eine Kleinigkeit wie eine Banane esse, habe ich ein richtig gutes, vollwertiges Mittagessen „frei Haus“. Meistens koche ich selber, das ist gesünder und schmeckt besser. Und egal, was ich mache. Bei einer normalen Portion sind es nie mehr als 500-700 Kalorien. Insgesamt sind das also ca. 900 bis 1000 Kalorien pro Tag. Und ohne Sport habe ich einen Normalbedarf von ca 2000 kcal. Ich sollte also eigentlich abnehmen. 😉

Der Hunger aber, der bleibt. Und der lässt sich mit keinem Trick auf dieser Welt ausschalten.

Schwieriger Start in das neue Jahr

Dieses Jahr komme ich nicht gut rein. „Guten Rutsch!“ wünscht man sich im Allgemeinen so. Ich bin nicht gut reingerutscht.
Irgendwo klemmt es, fragt mich nicht, wo. Die Energie fehlt, ich hab im Moment keine „Tatkraft“, was für mich eher ungewöhnlich ist.

Vielleicht, weil das letzte Jahr so überdimensional anders, anstrengend und aufregend war?
Die Statistiken von Google (Zeitachse, Bewegungsprofil) sind mir gerade ins Haus geflattert.

Da steht, das ich im Schnitt 1 km pro Tag gegangen bin und ca. 50 km pro Tag mit dem Auto oder der Bahn zurückgelegt habe. Das macht eine Gesamtstrecke von über 18.000 km! Ganz stolz sagt mir Google, dass das fast eine halbe Erdumrundung war.

(Aufs klimaschädliche Fliegen hab ich übrigens komplett verzichtet. )

50 km pro Tag! Ächz. Jetzt weiß ich, warum ich mich so platt fühle. Und was das alles gekostet haben muss! Der Transport, die Übernachtung, das ständige Essen gehen. 2019 war für mich sowas wie ein „Sabbatical“. Ich wollte nochmal alles sehen, alles ausprobieren und mich von völlig neuen Seiten kennenlernen. Und jetzt: Kommt der Absturz?

Ich sitze hier schon seit einer gefühlten Ewigkeit an einer Arbeit und komme einfach nicht weiter. Schaue stattdessen aus dem Fenster, träume mich in weite Welten, lasse mich am Computer ablenken. Mache alles, nur nicht meine Arbeit, die „mich voranbringen“ soll.
In der Ecke liegt die teure Kamera, auf die ich zur Zeit überhaupt keine Lust mehr habe. Dafür zocke ich mir die Nächte um die Ohren im neusten Strategiespiel. Das ist jetzt mein Leben. Fühlt sich an wie Hartz IV. Der größte Genuss ist das Abendessen, über das man den ganzen Tag nachdenkt. Wie ein Schwein im Stall. Oink oink! Mampf Mampf.

Aber nichts bringt mich weiter. Stattdessen surfe ich auf den Profilen von anderen tollen, erfolgreichen Menschen und überlege, wie sie es so weit bringen konnten. Wie gut sie aussehen! Was sie alles erreicht haben! Wie toll ihr Leben, ihre Fotos sind.

Dann muss ich gähnen. Meine Diät musste ich vorzeitig abbrechen, stattdessen hab ich mir eine Erkältung eingefangen.

Ich freu mich aufs Bettt. Einfach nichts tun. Einfach ausschlafen.

Nichts wollen. Nichts erstreben. Fühlt sich gut an!

Meine Diät-Erfahrung

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Bitte beachten: Alle Angaben zu Gesundheitsthemen in diesem Blog sind unverbindlich und ohne Gewähr auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. In diesem Artikel werden Produkte angesprochen, es ist aber unbezahlte Werbung, die auf meinen eigenen Erfahrungen basiert.

Neues Jahr, neues Glück!

Nachdem ich bereits letztes Jahr gute Erfahrungen mit Diäten sammeln konnte, wird es dieses Jahr ab Neujahr wieder fortgesetzt.

Ihr kennt das Problem: Man schaut an sich runter und sieht einen dicken Bauch. Fettpolster und Speckröllchen, wo sie eigentlich nicht hingehören. Ein Blick in den Spiegel und man ärgert sich über das Doppelkinn. Selfies sehen einfach nicht mehr so schön aus, wie früher. Die Spannkraft und die Elastizität der Haut und der Muskeln nehmen Jahr für Jahr ab und man ist jetzt in einem Alter, wo man dringend gegensteuern muss und nichts mehr „von selbst“ schön wird. Und die Waage, die lügt auch schon wieder nicht.

Ich bin beim Abnehmen über verschiedene Probleme, Erkenntnisse und Gesetzmäßigkeiten gestolpert, die ich hier mit Euch teilen möchte.

Also kurz gesagt, bedeutet Abnehmen ja etwas ganz einfaches: Nimm weniger Kalorien zu Dir, als Du verbrauchst. Bzw. verbrenne mehr Kalorien, als Du mit der Nahrung wieder aufnimmst. Und diese Grund-Konstellation ist schon extrem schwierig!

Denn unser Körper ist auf Überleben und Fetteinlagerung trainiert. Abbau von Fettpolstern fällt ihm viel schwerer, als der Aufbau. Und wir leben in einer Zeit des Nahrung-Überschusses und des Bewegungsmangels.

Wir können das alles nicht so leicht ändern, weil wir nicht den Überfluss, das breite Nahrungsangebot, den ungesunden modernen Lebensstil, noch unsere genetische Veranlagung, noch unser eigenes Altern verhindern können.

Wenn wir etwas ändern können, dann immer nur ganz kleine Schritte und in ganz engen, abgesteckten Bereichen. Das sollte uns immer bewusst sein, daher lautet die erste Grundregel beim Abnehmen: Überfordere Dich nicht! Bzw. Nicht übertreiben!

Was esse ich eigentlich?

Die erste Frage ist also: Was nehme ich überhaupt zu mir, wieviel Energie steckt in den Lebensmitteln, die ich so konsumiere? Wie sieht der Kohlenhydrate, der Eiweiss und der Fett-Gehalt aus?

Dieses „Kalorien-Zählen“ ist für mich die wichtigste Grundlage bei der Diät, weil wir hier in einen „messbaren“, bzw. wissenschaftlichen Bereich kommen und wirklich nachvollziehen können, ob die Diät anschlägt oder man sich bei der Nahrungsaufnahme eher selbst betrügt oder unter/ überschätzt. Zum Kalorienzählen benutze ich die „Yazio“-App.

Hier kann man für jede Mahlzeit seine gegessenen Lebensmittel auswählen. Die Entwickler haben eine große Datenbank, in der wirklich alle Lebensmittel enthalten sind. Mir ist es noch nie vorgekommen, dass die App irgendwas nicht kannte. Man kann sogar über einen Barcode ein gekauftes Produkt direkt einscannen. Sehr schön sind auch die  Einschätzung und die genaue Nährwert-Angabe über die verzehrten Lebensmittel. Die App weist dann z.B. darauf hin, wenn ein Produkt zuviel Zucker, zuviel Salz oder zuviel gesättigte Fettsäuren hat. Aber auch die Vitamine und Mineralstoffe werden getrackt. Bei den „Menüs“ werden dann die gegessenen Lebensmittel zusammen addiert und man sieht immer sofort seine Gesamtmenge und kann versuchen, unter einem gewissen Tageswert zu bleiben.

Ich bin dabei immer wieder erstaunt, wie schnell die Kalorien sich aufbauen! Selbst in Lebensmitteln, bei denen man es nicht vermutet, sind viele „versteckte Kalorien“ (vor allem Zucker) enthalten. Aber auch im harmlosen Glas Apfelschorle, das man zum Essen trinkt, steckt einiges an Zucker. Andere Lebensmittel sind dagegen viel gesünder, als man zuerst vermuten könnte. Z.B. Walnüsse, weil diese zwar sehr energiereich sind, aber auch ungesättigte Fettsäuren enthalten. Diese werden von unserem Körper besser verarbeitet als gesättigte Fettsäuren, wie sie z.B. in Butter vorkommen.

Als Ernährungsziel habe ich in meiner Yazio-App „Low Carb“ und „Abnehmen“ eingestellt. Ich habe bei mir selbst immer wieder festgestellt, dass ich sehr stark auf Kohlenhydrate reagiere und dies mein hauptsächlicher Grund für die Gewichtszunahme ist.

Denn auch hier gibt es bei den Menschen Unterschiede und manche reagieren auf Fett oder Eiweiß stärker.

Und auch beim „Tracken“ meiner Ernährung fallen mir zwei Dinge auf: Ich nehme tendenziell zuviel Kohlenhydrate zu mir und habe fast immer einen zu geringen Eiweiß-und Fett-Anteil in meiner Nahrung. Woran liegt das? Unsere Ernährung hat sehr viele Anteile aus Mehl, Reis, Weizen, Kartoffeln, Stärke, Brot, Zucker – alles Kohlenhydrate. „Gesunde Kohlenhydrate“ sind besser, als Faustregel kann man hier sagen, wenn sie „einen höheren Faseranteil“ haben, weil sie dann langsamer resorbiert werden (Glykämischer Index). Also Weißbrot weglassen und durch Schwarzbrot ersetzen! Keine Schokolade als Snack, sondern einen Apfel! Süße Getränke zu den Mahlzeiten durch ungesüßte Getränke (z.B. Wasser oder Tee) ersetzen! Zucker vermeiden, wo immer es geht. Und das alleine ist schon eine happige Umstellung, denn wir können nach Zucker regelrecht süchtig werden und die Industrie weiß das auch.

Eiweiß-Drinks
Zur Unterstützung meiner Diät trinke ich Eiweiß-Drinks. Aus der Werbung bekannt und von mir auch getestet und für gut befunden: Almased. Dies ist ein Pulver, das hauptsächlich aus Soja-Protein, Joghurt und Honig besteht und außerdem die wichtigsten Mineralien und Vitamine enthält, die man so braucht. Es ist zwar etwas teuer, aber es hat auch einen guten Effekt. Denn mit diesem Shake, der mit Wasser und Raps-Öl angerührt werden soll, kann man das Problem der zu starken Kohlenhydrate-Versorgung gut lösen. Der Shake füllt schnell die Eiweiß-Speicher wieder auf und enthält nicht zuviel Zucker (Kritiker sagen allerdings, dass er immer noch zu süß ist).

Beim Zählen der Kalorien schlägt er mit 230 kcal zu Buche und das reicht trotzdem, um „satt“ zu werden!

Man soll die Almased-Diät mit drei Shakes pro Tag starten, was dann gerade mal 690 Kalorien pro Tag wären. Das schaffe ich aber ehrlich gesagt nicht. Hier kommen wir nämlich zum Punkt vom Anfang: Nicht übertreiben! Der Körper muss erst langsam von der zu hohen und stark kalorienhaltigen Nahrung „entwöhnt“ werden.

Ich hatte es am Anfang des Jahres wieder, dass ich zu abrupt die Kalorien und die Kohlenhydrate reduziert habe und prompt eine ausgewachsene Migräne bekam (Migräne hat etwas mit dem Serotonin-Stoffwechsel zu tun und der hängt wiederum am Zucker).

Stoffwechsel-Probleme
Ein anderes großes Problem ist der Stoffwechsel. Mein Körper reagiert auf die entzogenen Kalorien sehr schnell mit Kälte und Frieren. Und das ist sehr unangenehm, gerade im Winter.

Durch die zuckerarme Diät sinkt der Blutzucker schnell ab und es wird stellenweise schwieriger, sich zu konzentrieren. Der Schwindel nimmt zu, im Gehirn gibt es regelrechte „Denkaussetzer“. Außerdem bemerke ich regelrecht, wie mir die Energie fehlt und meine Lust mich zu bewegen, drastisch abnimmt. Das ist aber genau das, was ich nicht will! Anders formuliert: Ich werde durch die Diät am Anfang viel träger und unbeweglicher. Meine Müdigkeit nimmt zu und ich würde gerne den ganzen Tag schlafen. Das ist ein großes Problem, denn ich bin sowieso schon zu träge und bewege mich zu wenig. Wenn man jetzt noch den „Treibstoff“ wegnimmt, geht erstmal gar nichts mehr!

Wie kann man dieses Problem lösen? Man darf die Kalorien nicht zu stark entziehen! Eine langsame Umstellung ist besser, als eine zu schnelle. Die Grundfunktionen des Körpers müssen erhalten bleiben und man sollte sich nicht überschätzen. In den warmen Monaten mit viel Sonne und Wärme ist es generell leichter, auf Nahrung zu verzichten. Man muss seinen Stoffwechsel ankurbeln, auch wenn es schwer fällt!

Wenn der Sport an der frischen Luft schwerfällt, dann vielleicht lieber ins Fitnessstudio gehen oder schwimmen!

Generell ist das Abnehmen ab einem gewissen Alter eine Lebensaufgabe. Geh es langsam an und freue dich über die kleinen Erfolge. Hauruck-Diäten bringen nichts. Der langsame Weg führt zum Ziel.

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2019 – Die Welt

Was ist mit der Welt passiert in 2019 ?
Auch wenn ich nicht viel gebloggt habe, so habe ich doch ständig die Nachrichten oder Twitter verfolgt und mir auch meine persönlichen Meinungen durch Reisen bilden können.

2019 – Das war für mich die Erkenntnis, dass „Deutschland fertig hat“, wie man so schön sagt.
Dass wir in ganz Europa auf einem absteigenden Ast sind. Unsere Sicherheit und unsere Grenzen verlieren. Dem gnadenlosen globalen Wettbewerb schutzlos ausgeliefert sind. Nicht durch Zufall, sondern weil es andere so wollten, die davon profitierten.

Dass wir in Zukunft mehr Armut, mehr Arbeitslosigkeit und einen zurückgehenden Wohlstand haben werden. Dass es für die jungen Menschen noch schwieriger wird, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und eine Familie zu gründen. Dass der Wettbewerb und der berufliche Druck immer größer und unmenschlicher wird. Die Eurokrise und die Zinskrise sind noch ungelöst. Schleichend werden wir enteignet. Probleme werden nicht angegangen. Die Infrastruktur zerbröselt und es wird nichts investiert. Ehemals stolze Industrien wie die Autoindustrie haben wichtige technologische Neuerungen verschlafen. Und im digitalen Sektor ist nichts nachgekommen. Der Sozialstaat kommt an seine Grenzen und die Menschen brauchen zwei bis drei Jobs, um zu überleben.

Merkel ist schon viel zu lange im Amt, eine Begrenzung der Kanzlerschaft ist dringend geboten.

Alles wird gelähmt. Es gibt große Probleme mit der Klimaerwärmung und Australien steht in Flammen. Dann gibt es auf der anderen Seite regelrechte „Umwelt-Ideologien“, die sich wie sektenhafte Religionen anfühlen. Wir haben unser Maß verloren. Unseren Verstand. Unsere Ruhe. Wir schreien uns ständig an und beleidigen uns in den sozialen Netzwerken. Wir wissen nicht mehr, wie das geht, das „Miteinander“. Wir haben alles verlernt. Wir sind menschlich gescheitert und wir werden wirtschaftlich scheitern. Nur, es hat uns noch keiner gesagt. Alle spüren es, alle fühlen es und so bahnen sich irrationale Ängste, Ideologien und Hass ihren Weg.

Parteien wie die AfD werden es in der Zukunft noch leichter haben und die Stimmen der Vernunft werden leiser.

Es wird schwierig werden für uns alle.

2019 – Das Jahr des Umbruchs

Es wird Zeit für meinen ganz persönlichen Jahresrückblick auf das Jahr 2019.

Das Jahr 2019 war das vielleicht schwierigste Jahr in meinem Leben. Es hat sich alles in allem sehr ungut angefühlt.
Hin und wieder gab es Lichtblicke, kleine Hoffnungsschimmer, dann aber wieder die große Depression, die alles verschlungen hat. Es war ein Jahr, in dem ich endlich aufgebrochen bin, um neue Menschen kennenzulernen- es war aber auch das Jahr, in dem ich die meisten Menschen in den sozialen Netzwerken blocken musste, als je zuvor.

Es war ein Jahr, in dem ich voller Hoffnung und freudiger Erwartung Menschen kennengelernt habe, die mich sehr positiv verändern konnten – nur, um dann ein paar Stunden später alles über ihre „Schattenseiten“ zu erfahren, die ich vorher noch ausgeblendet hatte.

Es war ein Jahr des beruflichen Widerstandes. Die Kunden haben nicht gut gekauft und alles lief sehr zäh. Wir wurden ausgenutzt, wir haben die falschen Dinge entwickelt und am Ende des Jahres wären wir fast pleite gewesen.

Dann wieder gab es ein paar unverhoffte „Glücksverkäufe“ und plötzlich ging wieder alles aufwärts.

Es war ein Jahr des ständigen Streits und der Auseinandersetzung mit meinem Partner. Wir „waren uns nicht grün“, wie man so schön sagt. Wir haben ständig unsere eigenen Fehler auf den anderen projiziert und konnten uns so nicht weiter entwickeln.

Es war ein Jahr, bei dem ich erkennen musste, dass es bei meinen anderen Verwandten (im gleichen Alter) allesamt besser läuft, dass ich diejenige bin, die die rote Laterne trägt und die größten Probleme und das geringste „Glück“ hat. Es war aber auch ein Jahr, in dem ich schmerzlich erkennen musste, dass niemand bereit ist, mir zu helfen. Dass es großen Egoismus gibt und jeder „für sich verantwortlich“ ist.

Es war ein Jahr der Reife! Auf der einen Seite konnte ich Berge versetzen und habe plötzlich Dinge gemacht, die mir jahrelang verschlossen waren, die ich nie für möglich gehalten hätte! Ich bin z.B. plötzlich mit dem Auto überall hingefahren, meine früher Fahr-Phobie ist völlig überwunden! Ich bin davon geheilt. Plötzlich kann ich auf andere Menschen zugehen, mich anfreunden – alles läuft gut. Und diese Fähigkeiten kommen in einer Zeit, in der sie am dringendsten brauche.

Es war ein Jahr, in dem ich erkennen musste, dass die Menschen älter werden, dass sie sterben. Dass ich nicht stehenbleiben darf, dass ich mich weiter entwickeln muss!

Es war ein Jahr der ständigen emotionalen Achterbahn. Stellenweise hat es sich wie Pubertät angefühlt. Ich war nie ausgeglichen. Ich hatte nie die gleiche Stimmung. Ständig pendelte alles hin und her. Eben noch lustig und gut drauf, dann wieder am Boden zerstört.

Es war ein Jahr, in dem man mir ständig „Egoismus“ vorgeworfen hat, obwohl die Belange der anderen Menschen für mich immer an erster Stelle stehen.

Es war ein Jahr der gesundheitlichen Probleme und der Depression. Des Übergewichtes und der kleinen, leisen Erfolge, die mir eine Diät gebracht hat. Es war ein Jahr der Ausflüge, der Fototouren und der mentalen Bereicherung. Es war ein sehr aufregendes, schwieriges Jahr voller Umbrüche.

Es war ein Jahr, in dem ich endlich erkennen musste, wer ich bin, wo ich stehe und wo ich eigentlich hin will.

Aus dem Jahrzehnt leise hinaus manövriert

Dieses Jahr, dieses Jahrzehnt, werde ich leise und für mich verabschieden.
Ich werde nicht feiern, ich werde keine „Gesellschaft genießen“.
Ich werde nicht trösten, nicht mitfühlen und mein Leben niemandem anvertrauen, außer mir selbst.

Ich werde mir selbst genug sein. Mich völlig wahrnehmen.
Die Böllerei ausblenden. Den Schmerz runterspülen. Die Gedanken für mich behalten.

Ich werde keine Fotos machen. Nichts betrachten, nichts verbiegen, und aus nichts ein Ereignis machen.

Ich will und möchte einfach nur sein.

Ich werde Musik hören und leise „in die Vergangenheit hinein hören“.
Ich werde versuchen, den Schmerz der anderen wahrzunehmen – im endlosen lauten Getöse der Welt.

Ich werde die vermissen, die von mir gegangen sind. Entweder, weil wir Streit hatten, uns entfremdet haben oder weil sie gestorben sind.

Ich bin jetzt in dem Alter, wo ich mehr Menschen verloren habe, als „neu dazu gekommen sind“.
Jeder Verlust schmerzt. Jeder Verlust ist ein Tropfen, der das eigene Leichentuch und die Todessehnsucht weiter tränkt.

Jedes Mal bekommt das Herz einen Knacks. Und eine weitere Träne kullert.

Ich hab es nicht für möglich gehalten. Ich – die ewige Optimistin, die immer etwas positives sehen konnte.
Auf die sich andere verlassen konnten. Die voran gegangen ist und Stärke ausgestrahlt hat, wo keine war.

Ich hab es nicht für möglich gehalten, dass mich die Dunkelheit noch einmal so überrollen wird.
Dass ich so leiden werde.

Dass ich so lieben – und so vermissen würde.

Augsburg

Das Grauen- mitten unter uns. Eben noch über den Weihnachtsmarkt geschlendert und dann in eine 7-köpfige Männergruppe geraten. Ein Wort reicht das nächste, die Tat dauerte „nur Sekunden“ wie es auf der Pressekonferenz der Polizei heute nüchtern lautete.

Auf den sozialen Medien kocht es wie üblich hoch. „Migrantengewalt“ sagen die einen- „bitte nichts instrumentalisieren“, die anderen. Auch die Polizei wird in den sozialen Medien unfreiwillig zum Opfer von verbalen Entgleisungen. Als ob die Gesellschaft nicht gerade eben genug über „Gewalt“ gelernt hätte.

Über die Opfer- fast nichts bekannt- außer, dass der eine bei der Feuerwehr war und knapp 50 Jahre alt. Mitten im Leben. Verheiratet. Integriert in die Gesellschaft, vermutlich mit vielen Freunden und Bekannten. Und auf der anderen Seite die jungen Konkurrenten. Minderjährig, pubertär, vermutlich aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Genau das Gegenteil. Wenig integriert, wenig in der Gesellschaft angekommen. Sowieso schon ganz unten in der Nahrungskette und sie wissen das genau. Wie aufsteigen, wie rauskommen? Und dann kommt da einer „von oben“ und staucht sie zusammen. Das war zuviel. Endlich mal die Gelegenheit zu zeigen, was sich alles im Inneren aufgestaut hat. Auf die Deutschen, auf die Besserverdienenden, auf die Gesellschaft, die sie nicht will.

Man solle doch gerade bei Minderjährigen darauf achten, dass das Jugendstrafrecht peinlich genau eingehalten wird, habe ich heute eine Meinung gelesen. Weil man in dem Alter eben noch nicht genau weiß, was man tut und was die eigenen Handlungen für Konsequenzen haben.

Also -wenn man jemand mit voller Wucht von der Seite gegen den Kopf schlägt, kann dieser Mensch sterben. Es ist anzunehmen, dass dieses Wissen bereits vorhanden war. Gewalt kann Menschen verletzen und ist daher sozial und juristisch geächtet. Davon kann man ausgehen. Und der Streit war nur kurz. Auf mühsame Worte hat sich also niemand eingelassen. Es wurde sofort zugeschlagen. Es hat ein kleiner Funken im Kopf genügt und die Gewaltspirale ist sofort explodiert. Da war kein zweiter Boden. Kein Netz, das ihn auffängt. Kein Schutzmechanismus. Keine gewachsene soziale und ethische Verantwortung.

Wie kann man solche Menschen retten? Wie soll man damit umgehen?
Neben der Trauer um den gestorbenen Menschen sollte man sich jetzt auch diese Problem der gescheiterten Jugendlichkeit näher anschauen.

Wie man den jungen Menschen eine Perspektive bietet. Wie man verhindert, dass sie überhaupt erst soweit abrutschen und somit zu einer großen Gefahr für die Gesellschaft werden. Welche Themen gibt es in Bezug auf Migration und Integration zu lösen? Wie kann die Gesellschaft sozialer und friedlicher werden? Was muss getan werden? Das sind die Fragen, die man jetzt stellen sollte.

Sommerliebe – Das Buch

Passende Musik: Oaklahoma Town (Original Edit)

EIne Hummel sitzt auf einer großen rosa-blühenden Dahlienblüte
EIne Hummel sitzt auf einer großen rosa-blühenden Dahlienblüte

So Ihr Lieben, beinahe pünktlich zum Nikolaustag und zum Geburtstag meines Papas kann ich heute die frohe Botschaft verkünden, dass mein erstes Buch endlich fertig geworden ist! Es geht- wie sollte es anders sein- um Liebe. Ich habe es im Self-Publishing Verfahren angeboten und es hat sogar schon eine ISBN.

Über die Sommerliebe hab ich ja das ganze Jahr über schon gebloggt. Einiges wurde veröffentlicht, anderes habe ich noch für mich behalten.

In dem 76 seitigen DIN A5 – Büchlein bekommt ihr jetzt nochmal alle Gedanken zusammengefasst und mit schönen Bildern aus diesem Jahr versehen.

Wer weiß, vielleicht ist das eine Geschenkidee für Weihnachten?

https://www.epubli.de/shop/buch/Sommerliebe-Julia-Adriana-B%C3%B6ttcher-9783750260436/93196#beschreibung

Neben den Vorschau-Texten im Blog  könnt Ihr euch dort bei Epubli auch nochmal einen kleinen Einblick in die ersten 12 Seiten verschaffen.

Wenn ihr es kauft, bekomme ich dafür ca. einen Euro!! Haha! Aber darum geht es mir gar nicht. Es geht um die Gefühle, die ich darin beschrieben habe. Und- ungelogen- ich glaube etwas emotionaleres wie in diesem Jahr hab ich noch nie erlebt und auch noch nie aufgeschrieben. Ich möchte es unbedingt für die Nachwelt aufbewahren.

 

Dieser Abend

Dieser Abend mit Dir, er war so ganz besonders.
Die Luft vibrierte, alles leuchtete und die Energie zwischen uns war magisch.

Wir verstanden uns plötzlich ohne Worte. Ohne dass Du mich auch nur anschautest, wusste ich sofort, was Du denkst und was Du als nächstes sagen würdest. Es war mir so völlig klar, als ob wir schon seit 20 Jahren eine Beziehung gehabt hätten.

Du warst so voller Energie, das ganze Leben sprudelte nur so aus Dir heraus und ich fragte mich, wer oder was Dir eigentlich diese überschäumende Energie verlieh und ich wagte nicht daran zu denken, dass vielleicht ich der Auslöser sein könnte…

Und dann macht es – päng – und du gingst in die eine Richtung und ich in die andere. Aber jeder Abschied wurde jetzt schmerzvoller und schwieriger. Bei jedem Kuss in dein schönes Gesicht, mit jedem Schnuppern an deinem Haar und deiner reinen Haut war mir klar, dass ich es eines Tages nicht mehr schaffen würde, dich so einfach zu verabschieden, wie man eine entfernte Cousine zum Bahnhof bringt.

Überhaupt die Zeit! Wenn ich mit Dir zusammen war, hörte sie scheinbar auf zu existieren. Dein Wesen verschlang mich mit Haut und Haar, ich konnte nichts anderes tun, als Dir zu zuhören und in deine lebendigen Augen zu schauen. Ich nahm mich selbst überhaupt nicht mehr war. Ich war jetzt Du und Du warst ich. Die Zeit spielte keine Rolle. Wie ein riesiges Feuerwerk aus Farben und Formen waren unsere Begegnungen. Voller Licht, voller Liebe und dahinter öffnete sich so langsam ein kalter Spalt aus Dunkelheit.

Die Schmerzen in deinem Rücken, sie kamen immer dann, wenn sich eine Trennung anbahnte.

Und mit ihnen kamen meine Selbstzweifel, der Selbsthass und die Depression.