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Das Matriarchat in Dir

Jetzt bekommt mein „Internet-Tagebuch“ mal wieder Sinn, denn bei mir passiert im Moment recht viel. Wie bei empfindlichen Menschen so üblich, passiert das meiste „im Inneren“ und bedarf daher einer besonderen Aufmerksamkeit und Pflege der eigenen Gedanken. Wenn ich so recht überlege, hat mein Tagebuch (egal ob offline oder online) seit 2001 nie einen anderen Zweck gehabt. Ich versuche in dem Text einen Bogen zu spannen von den eher globalen, größeren Themen hin zu den kleinen Alltagsthemen..
Klar spielt bei mir die Transidentität im Moment eine große Rolle, es ist aber nicht alles was wichtig ist. Die TI ist mehr eine Verbindungsstelle zu den großen Lebensthemen, darüber hatte ich ja auch schon im Artikel „Der Lebensweg“ geschrieben.
Es ist nur natürlich, wenn man diese anstößt, dass gleichsam alle anderen Themen mit angestoßen werden und „ins Rollen kommen“.

Jeder Mensch hat ja diese sexuellen Themen, die meistens auf Grund von Angst oder Unsicherheit verdrängt werden. Aber die eigene Sexualität ist zu wichtig, als sie zu verdrängen oder zu glauben, dass sich die Probleme und Konflikte im Sexualleben „von selbst“ lösen.

Wenn ich mir die Gesellschaft und die Welt so ansehe, dann hab ich oft das Gefühl, dass sie voller Angst, Neid, Hass und schlechter Gefühle ist. Es wird zu wenig geliebt! Die Menschen kanalsieren ihre negative sexuelle Energie (denn nichts anderes ist Hass) und bekämpfen sich gegenseitig. Wieviel besser wäre es, wenn wir nicht durch die Lösungsmöglichkeiten der Schimpansen (Krieg, berechnete Auseinandersetzung, Konkurrenz) in unseren Genen wecken würden, sondern auch die eher friedliche Herangehensweise der Bonobos die Konflikte in den Gruppen meistens durch Sex und Zärtlichkeiten lösen.

Ich hab die Woche versucht, meine eigene Einstellung zu verändern. Es ist etwas leichter als sonst, weil ich mich durch den erhöhten Östrogen-Spiegel „weiblicher“ fühle, aber auch viel mehr bei mir selbst und glücklicher bin. Ich bin mehr an der entwickelten Persönlichkeit, die die Natur für mich geplant hat (mit Aussuchen ist da nicht viel).
Interessant fand ich mal wieder „Die Kunst des Liebens“ von Erich Fromm. Diese Buch ist mir ein guter Wegweiser, weil darin z.B. steht, dass Liebe immer ein aktiver Schritt ist. Um also „geliebt zu werden“, muss man stets selbst den ersten Schritt gehen und anderen Menschen Liebe und Aufmerksamkeit entgegen bringen. Wie gesagt, das ist viel leichter, wenn man sich selbst weiblich fühlt. Dann macht man von sich aus mehr für andere, ist hilfsbereiter, etwas sanfter und friedlicher eingestellt und die revolutionären Krawallgedanken verschwinden in den letzten Winkel des Gehirns. Es fühlt sich dann „natürlicher“ an. Ich hinterfrage die Dinge auch nicht mehr so stark, sondern fühle mich eher voller Liebe und bin auch von selbst ganz bereit, diese Liebe zu teilen und anderen zu geben. Die Hintergedanken (was kommt zurück? werde ich auch geliebt?) verschwinden fast völlig und spielen kaum noch eine Rolle. So lebt es sich eindeutig einfacher und ausgeglichener. Ich habe einen Frieden mit mir selbst geschlossen und bin jetzt einfach „ich“.

Erich Fromm betont in seinem Buch, dass es einen starken Unterschied zwischen dem Partriachart  und dem Matriarchat gibt und dass die Systeme sich grundlegend unterscheiden. Ich will weder das eine oder das andere „schlecht“ oder „gut“ reden, aber es sind doch Unterschiede zu erkennen. Das Matriarchat beruht mehr auf Gegenseitigkeit, auf Gleichwertigkeit der Individuen, auf Anerkennung untereinander. Die Mutter liebt alle, bedingungslos, ohne zu fragen, die Liebe ist einfach da… beim Partriachart ist es eher so, dass man sich die Anerkennung „verdienen“ muss, dass das Vorankommen hier mehr auf Arbeit, auf Anerkennung durch Leistung, aber auch auf Ehre und Stolz basiert. Wahrscheinlich haben wir auf Grund unserer Eltern beide Elemente in unserem Verhalten und in den Genen. Aber wie ist die Gesellschaft beschaffen? Wenn ich mir so meine Facebook-Kontakte, aber auch die Leute in echt so anschaue… was fehlt? Es ist die Liebe und Anerkennung zwischen den Menschen. Vor allem die, die frei und ohne Hintergedanken ist. Die wirkliche, menschliche Wärme, das Mitgefühl und das „Zuhören können“ ist immer eine kostbare Ressource (Und, obwohl das so ist, wird sie im kapitalistischen System schlecht bezahlt). Jeder ist mit sich beschäftigt. Wenn ich in einen Chat mit jemand gehe, bombardiert der mich erstmal mit seinen Problemen, seinen Bildern und seinen Konflikten und erwartet wie von selbst, dass ich alles für ihn löse.
Ich bin freundlich und höre bereitwillig zu. Ich gehe auf seine Probleme ein und versuche wirklich eine Lösung zu finden. Es kostet mich Zeit und Nerven, die ich jemand anders gebe (ohne zu fragen, warum). Am Ende frage ich ihn noch, ob er vielleicht meine Freundschaftsanfrage beantworten möchte… es kommt keine Antwort darauf und die Anfrage bleibt leer im Raum stehen. Er hat ja das bekommen, was er will, warum noch etwas zurück geben?
Es besteht zu wenig Aufmerksamkeit für den anderen. Wir sind alles zu große Egoisten geworden. Das eigene Matriarchat in uns verkümmert…

Was die Gesellschaft also eindeutig benötigt, ist mehr Weiblichkeit. Die Weiblichkeit an sich muss wieder groß geschrieben werden. Das bedeutet jetzt nicht, dass alle Frauen wie Männer werden (was ja lange Zeit die eigentliche Verheißung des “Feminismus” und der “Emanzipation” war)…oder die Männer nur noch schwächlich und angepasst sein sollen- sondern dass man Weiblichkeit, Mütterlichkeit, Mitgefühl, Vertrauen und Wärme wieder als alleinstehende Werte erkennt und diese in der Gesellschaft integriert. Wie kann man das am besten machen und was ist die kleinste Keimzelle der Gesellschaft? Es sind die Individuen mit ihrem individuellen Verhalten, also jeder Mensch, ob Du oder ich… Menschen sollten wieder stolz sein, weiblich zu sein und sich weiblich zu verhalten. Es ist keine Schwäche, sondern eine große Stärke, die oft unter Hass, Neid, Gier, Kapitalismus und Konkurrenz vergraben wird. Diese negativen Eigenschaften der Gesellschaft sind für sich genommen nicht “männlich” oder “weiblich”, sondern meistens ein Zeichen, dass im Geschlechtergefüge etwas durcheinander geraten ist.

Und diese “Weiblichkeit” ist ein universeller Wert, den jeder erlernen kann. Egal ob Mann, Frau oder Transgender. Wer seine Weiblichkeit akzeptiert und erkennt, erkennt auch die eigene Männlichkeit.
Und wer beide Werte in sich entdeckt und akzeptieren kann, der findet am Ende zur Menschlichkeit.

Klang-Kompositionen und Soundcloud

Ich hab die letzten Tage ein paar meiner Songs auf „Soundcloud“ hochgeladen. Das ist eine Art Musik/Streaming-Seite, bei der man auch als einfacher Benutzer einiges an kostenlosem „Cloud-Space“ bekommt. Die Community dort scheint ganz gut zu sein, allerdings hab ich noch nicht viel über den Tellerrand geschaut und muss das in den nächsten Tagen noch nachholen. Mir ging es erstmal darum, dass die eigenen Songs nicht auf der Festplatte verschimmeln, sondern ein bisschen Luft und Sonne zum Atmen bekommen.

Ich will euch nicht mit langen Erklärungen zu den Songs nerven, daher nur ein paar Kleinigkeiten.
Die ganzen Mittelalter/ Medieval Songs kommen aus den Jahren 2011-2013 als ich ein Computerspiel im Mittelalter-Szenario mit der Spiel-Engine „Unity“ programmiert habe. Ich hatte verschiedene Ansätze (einmal ein Dungeon Crawler und dann ein Strategiespiel), allerdings ist das Projekt mangels Zeit nie fertig geworden. Vielleicht hole ich das eines Tages noch nach.. aber es ist wie gesagt sehr zeitaufwändig… allein das Komponieren der Musik hat mehrere Monate und immer wieder neue Ansätze gebraucht. Es war mein erster Versuch, die Musik in eine „Schiene“ zu bringen und quasi als eigene Auftragskomponistin zu arbeiten. By the way: Wie definiert man Mittealter? Was ist typisch für diese Zeit? Und wie mache ich das für die heutige Zeit hörbar?

Aus dieser Phase kommen:
https://soundcloud.com/julia-adriana-1/dungeonsong-3
https://soundcloud.com/julia-adriana-1/medieval-game-menu
https://soundcloud.com/julia-adriana-1/medieval-theme-var-2
https://soundcloud.com/julia-adriana-1/dungeonsong-1

Ursprünglich auch für ein Spiel geschrieben wurde „Der Arzt Song“, im Englischen „The Doctor´s song“:
https://soundcloud.com/julia-adriana-1/the-doctors-song

Allerdings hab ich in dem Lied auch andere Erfahrungen und Emotionen unterschiedlichster Art verarbeitet. Und wie ich heute finde, hat der Song etwas therapeutisches-beruhigendes, zumindest für mich. 😉

Dreaming of you“ ist ein Elektro-Spin-Off aus einer Zeit, in der meine Musik-Kompositionen schon etwas zurück gegangen sind und ich diese zeitaufwändig Hobby eigentlich schon längst an den Nagel hängen wollte. Aber – wie so vieles- kommen auch die Hobbys und Interessen immer wieder.

Zeitreisen gibt es mit dem Song „Julis Dream“ aus dem Jahr 2004:
https://soundcloud.com/julia-adriana-1/julis-dream

Das ist ein Live-Song, den ich mit dem Keyboard JX 305 live gespielt und dann gleich aufgenommen habe. Eine Sache, die recht schwierig ist… weil man keine Möglichkeiten zur Korrektur hat und jede Regler-Änderungen sofort in die Musik geht.

Noch älter ist „Der Aufbruch“… (Englisch „break-up“)

Ein Lied, das sehr viel von mir und meinem Leben beschreibt, weil es immer wieder um Aufbrüche oder Neuanfänge ging.

Dark 1d und Scratching the surface sind zwischendrin entstanden..

Ich mag die Lieder beide sehr, daher bekommen sie den Webspace auf Soundcloud… der jetzt recht schnell immer kleiner wird. 😉

Wie immer würde ich mich riesig über Likes oder Kommentare freuen!! Ich like auch zurück und vernetze mich gerne mit euch.

Dieselgate

Okay, wird mal wieder Zeit was über Politik & Nachrichten zu schreiben.

„Dieselgate“, der : Die Fähigkeit der Deutschen, ihre eigenen hocheffizienten Schlüsseltechnologien mit Hilfe der technik-fernen Medien und einnahme-süchtigen Politikern schlecht zu reden. Mit Mitleid der Nachbarstaaten oder wirtschaftlichen Konkurrenten ist nicht zu rechnen.

Was ist die eigentliche Motivation (von Politikern) , den Diesel abzuschaffen?

Die Steuervorteile beim Diesel-Kraftstoff werden abgeschafft und der Diesel wieder auf die Stufe des Benzins gestellt (natürlich nur wegen der Umwelt, die kann man zumindest als Grund immer schön vorschieben).
Man hat mal wieder ein schönes „grünes Thema“, das im Wahlkampf gut ankommt und bei technisch nicht gebildeten Bürgern (die Masse) das Kreuzchen sichert. Durch die Hintertür werden Probleme gelöst, die man mangels Investitionsbereitschaft jahrelang verschlafen hat.

Wer hat die Schwierigkeiten ?
Der kleine Handwerker und Lieferant, der mit seiner alten Diesel-Schleuder täglich zum Arbeitsplatz in die Innenstadt muss.

Und für wen wird es teuer?
Die einkommensschwache Familie, die sich ein neues E-Auto für 40.000 Euro mal nicht eben so leisten kann. Alle Besitzer von älteren Autos, die mangels Geld ähnlich wenig „finanzielle Mobilität“ haben.
Für alle Leute (die dumme Masse) die beim Diesel geglaubt haben, der „Steuervorteil“ würde ewig gelten oder der Diesel ist eine überlegene Technologie, die wird schon nicht schlecht geredet….

Wer hat den Schlamassel verursacht?

Autokonzerne und Entscheider, die mangels Ideenreichtum und Investitionsbereitschaft es nicht geschafft haben, das Elektroauto in Deutschland zu kultivieren und jetzt alle anderen Nationen mal wieder stärker und schneller dabei sind (USA, China…) Und jetzt muss wieder die staatliche Brechstange her: Komm, wir verbieten irgendwas! Komm wir lassen uns vom Staat helfen und loben eine Elektroauto-Prämie aus… (die aber leider nichts mehr bringt, weil die Karre so tief im Matsch steckt).

Blaue Plakette, Software-Updates, Euro 6- Normen…. Stickoxide… merkt ihr nicht, wie lächerlich das alles klingt.. Und an die wahren Verursacher von Feinstaub… Kraftwerke, Industrie, Containerschiffe, Kreuzfahrt-Boom, etc… da denkt mal wieder keiner dran.

Hier gibt es einen schönen Link, in dem man nachlesen kann, wie die Feinstaubbelastung in Deutschland ist, wie sie sich verändert hat und was die primären Quellen sind: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/…/3565.pdf

Nimmt man nur mal die Grafiken auf Seite 8: Der Anteil des Feinstaubes lag 1990 bei ca. 1900 kt und ist bis 2003 auf ca. 390 kt gesunken! Der Anteil des Verkehrs ist nach der Grafik fast immer gleich geblieben, der Anteil der Energiewirtschaft (vermutlich Kohlekraftwerke) deutlich zurück gegangen. Das verarbeitende Gewerbe produziert so gut wie gar kein Feinstaub mehr! Nach dem Text ging die Belastung in Deutschland zwischen 1990 und 2003 um 86 Prozent zurück.

Jetzt noch den – sowieso geringen- Verkehrsanteil zu minimieren klingt nach deutscher Perfektion und Gründlichkeit: Kann man machen, muss aber nicht sein.

Ach und außerdem sind es die Reifen, nicht die Abgase.

Wir Deutschen sind in unserem kleinen Land und denken wir retten die Welt.

Dabei zerstören wir uns nur selbst und haben auch noch Spaß dabei.

Supermarkt und so

 

Mutti, gestern war ich einkaufen. Ganz normal, musste mal sein.
Die ganze Woche war elend heiß, Mann, hat mich voll abgenervt. Kopfkino, Gesangstraining, Barbie-Träume, mehr war nicht die Woche.

Und nix frisches im Haus.. nur so Sachen, auf die ich null Bock hatte. Brot z.B. Was will ich mit Brot, wenn ich keinen Belag habe?

Also rein in die Dusche, rein in die Klamotten (warum schlabbert die Hose so?)
und dann ins Auto gehüpft. Wetter war ok. Die Tussi von früher hat mir so eine geile Karre in den Hof gestellt ich war schon neugierig, wie der abgeht.

Also Zündschlüssel drehen.. auf Gaspedal drücken. Hui, das gibt ja ein Satz nach vorne. 😉

Ich weiß nur eins, 16-Jährige Mädchen im Körper einer 39-jährigen sollten keine Autos mit V6-Motor fahren dürfen. Die Automatik (4 Gänge) ist schlecht abgestuft, der Motor heult ständig auf, wenn man es übertreibt. 😉
Ansonsten macht es mega Spaß. Und mein Typ hat mir geholfen, den Luftdruck in allen vier Reifen genau gleich hoch einzufüllen, so dass die Straßenlage jetzt auch besser ist.

An der Ampel konnte ich es kaum erwarten, mal so richtig draufzudrücken.
Oh Mist hier ist ja 60… und ich bin schon drüber… auf der Landstraße dann so ein Depp mit großem SUV, der von hinten gedrängelt hat und gemeint hat, weil ich eine Frau bin, muss er mal zeigen, wer hier den größeren hat.

Hehe, den hatte ich dann. Weil ich so schnell um die Kurven gefahren bin, dass ich ihn abgehängt hab.
War aber auch gefährlich, auf der Landstraßen kommen einem tausend Autos entgegen (Freitag mittag)
und es ist nicht immer klar, dass die auch auf ihrer Spur bleiben und so.

Dann mit Vollgas über die breitere Umgehungsstraße und schwupps war ich schon im Supermarkt.

Mit dem breiten Grinsen durch die Gänge gelaufen. Warum grinsen mich alle Leute zurück an?

War recht voll. Ich bin als erstes zur Strumpfabteilung… weil die feinen Dinger oft nicht so halten.
Frauenproblem. Es gibt hier eine Packung, 10 Strumpfhosen für den Preis von 2 Euro!! Mann das ist ja geil. Leider war die Packungen verdrückt und tlw. geöffnet, dass ich die doch nicht genommen hab. ICH TRAU DENEN NICHT.

Bei der Auswahl der richtigen Strumpfhose bin ich dann durcheinander gekommen. Maaaan, nicht gut, wenn man ungeduldig ist, es eilig hat und ständig andere Leute von hinten den Wagen an einem vorbei fahren oder quengelnde Kinder irgendwas dazwischen schreien. Jetzt werd ich schon wieder voll aggro!! Mal gibt es ne Einheitsgröße und mal nicht. Und dann diese komischen Bezeichnungen für die Farben!! Ist das jetzt schwarz oder hautfarben?? mehr braucht man doch nicht.

Egal, ich also weiter, erstmal zum Beauty-Regal. Nagellackentferner brauch ich noch dringend, das letzte Mal ewig gesucht in den 100 Quadratmeter- Frauen-Schönheits-Regalen.. aber jetzt. AUF ANHIEB!

Noch einen Duft ausssuchen… mein Parfüm ist schon wieder alle, keinen Plan warum.
Mal testweise an einem Männer-Duft geschnuppert. Ist fein, macht mich sofort an, Kopfkino und so.

Aber für mich gibt es nur eines…. Christina Aguilera, I love it.
Gibt es jetzt auch als „Glam-Version“, leider ohne Produkt-Tester… daher konnte ich nicht sagen, ob das gut ist oder nich. Und wieviel wollen die im Supermarkt dafür haben? Waaat the fuck, 10 Euro für 15 Milliliter???
Mein neues Frauen-Leben ist teuer geworden, überall wird man abgezockt. Noch einen Concealer für die Augenringe rausgesucht… whaaaat ?? 6 Euro???? Für ein bisschen Chemie-Paste, die in der Herstellung 30 Cent kostet??
Egal muss sein.. Schönheit geht über alles.

Dann noch zum Brotregal. Eine ältere Dame war verunsichert, suchte etwas („diese kleinen Vollkorn-Scheiben“), aber ich als Freundin und Helferin wusste sofort wo die stehen und hab ihr geholfen. Side-Effect! Ist cool, wenn man nett sein darf. 😉

Also bin ich weiter nett und voll grinsend durch den Supermarkt gehüpft und hab alles in Prinzessin-Rosa Farben gesehen. War cool. Irgendwas eingekauft, etwas planloser als sonst.
Tausend Sachen vergessen, egal.

Draußen dann noch ein Kiwi-Verkaufsstand, grüne und gelbe Kiwi mit Spießchen zum Probieren. Ich natürlich probiert. Weil Frühstück war mal wieder nich. Zwei sehr nette Leute, die das promoted haben. Sehr nett, ich mich gleich auf ein Schwätzchen eingelassen (mach ich sonst nicht, alles ist anders) und 8 Kiwis gekauft. Vier gelbe und vier grüne. Dazu gab es zwei Speziallöffel zum Kiwi-Auslöffeln. Super, Vitamin C- Bombe genau das worauf ich im Moment stehe.

Tja dann den ganzen Kram in den Kofferraum gekippt.. Noch schnell zur Apotheke gehastet und dann endlich daheim und die 200 kg Einkäufe erstmal verstaut. Ach ne beim Aldi war ich ja noch. Und hab eine Ladung H-Milch gekauft (voll schwer, hab ausgerechnet, müssen 12 kg sein). Zu Hause dann festgestellt, dass ich noch ganz viel Milch hab (im Vorratslager) aber mir die Dosenmilch fehlt! Aaargh! Ansonsten war es cool. Bis denni.

Beeindruckt

30 Grad im Schatten… Sommerferien und zuviel freie Zeit…

Aaalso eigentlich wollte ich heute ganz diszipliniert arbeiten und endlich das liegen gebliebende Zeug aufarbeiten.

Aber das geht nicht. Im Moment bin ich einfach nur geflasht… überwältigt… schockiert vom Leben.
Die Eindrücke prasseln auf mich ein. Ich bin voller Energie, elektrisiert in jeder Nervenzelle.
Und diese bunte fröhliche Energie aus der ich im Moment bestehe, versuche ich irgendwie zu erden, die Gefühle zu irgendwas zu formen, ein Sinn und eine Arbeit daraus zu machen.

Ich weiß ich hätte nicht dieser Transgender-Gruppe auf Facebook beitreten sollen.
Ich „hab das doch schon lange hinter mir“ und „das geht mich nichts mehr an“.
„Wir sind jetzt alle erwachsen und verhalten uns wahnsinnig dizipliniert“.

Aber Leute, schaut doch mal mit dem Herzen und mit den Gefühlen! Versetzt euch in das Leben der Menschen.
In diese tausende Schicksale. In die Transitionen in alle möglichen Richtungen.

Das schockt selbst eine alte TS-Tante wie mich.

Und wie jung die mittlerweile alle sind! Wie selbstbewusst! Wie normal alles geworden ist.

Und wer denkt, er ist alleine oder isoliert… der muss sich nur einer Gruppe anschließen.
Einer Gruppe von Menschen, egal welchen Alters oder Geschlechts.

Wir wollen alle glücklich sein, wir wollen alle leben und uns selbst verwirklichen.

Es gibt streng genommen keine Unterschiede beim „Ich“. Selbst die Geschlechter verschwimmen. Die Zwischenräume sind künstlich, variabel und von Chemie und Ideen geformt. Wir gehören alle dazu, sind mit jedem verbunden.
Dank Internet und Facebook noch stärker und realistischer als je zuvor.

Zuviele Eindrücke, zuviele Emotionen!

Ich muss erstmal eine Pause machen.

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