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	<title>Kommentare zu: Das ist nicht unsere Krise &#8211; II</title>
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		<title>Von: Cathi</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/07/das-ist-nicht-unsere-krise-ii/comment-page-1/#comment-17808</link>
		<dc:creator>Cathi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 05:55:49 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Julia,

starke Artikel (ich nehme auf beide Krisen- Artikel Bezug), die die Ratlosigkeit und die Wut vieler zum Ausdruck bringen.
Auch mir geht es bei Wirtschaftsthemen der Nachrichten seit geraumer Zeit ähnlich, auch ich suche nach Erklärungen, denn bis jetzt war von allem Möglichen die Rede nur nicht von den wahren Ursachen und Hintergründen.
Normalerweise werden ja die Wirtschaftskrisen eines Landes von einem anderen, mächtigeren gesteuert und gefördert; so eine Art Krieg ohne Waffen, auch Konkurrenz genannt. Und so habe ich mir all die Monate gedacht, hinter der europäischen Krise wird vielleicht die USA stehen, die ja den Europäern schon immer sehr starke Konkurrenz gemacht hatten.
Aber nun: Die USA stehen selbst gewaltig unter Druck!
Man spricht über dem großen Teich von sogenannten „Blasen“, zum Beispiel in der Immobilienbranche, das sind Kredite, die vergeben wurden, ohne dass jemals ein wahrer Wert als sichernde Grundlage zur Verfügung gestanden war – und diese Kredite werden weiterverkauft, es gibt da einen regen Handel mit Krediten, die zwischen den Börsianern und Firmen verschoben werden. Das Problem an der Sache ist aber nur: Wenn mal ein Kredit fällig wird, entdeckt man, dass er nicht gedeckt war, also keinen tatsächlichen Wert als Grundlage hatte. Und dann platzt die Blase und eine ganze Nation (die USA) kommt ins Wanken und reisst die halbe Welt mit in die Krise, da ja alle Länder stark von ihr abhängig sind.
So ungefähr habe ich die Erklärungen der letzten Zeit verstanden gehabt, warum es vor zwei Jahren zur weltweiten Wirtschaftskrise gekommen war.
Wir alle bekamen sie zu spüren, du beschreibst die Auswirkungen auf uns „kleine“ Bürger sehr gut.
Inflationsraten steigen, Steuern werden „angezogen“, die Arbeitslosenzahlen explodieren, etc.
Erstaunlich fand ich in diesem Zusammenhang auch unsere Politiker (ich komme aus Österreich): Seit ca. einem Jahr wird ständig von der vergangenen Krise gesprochen, so, als ob wir sie längst überstanden hätten. Da heißt es oft: Unser Land hat die Krise gut durchgetaucht. Dass alles eklatant teurer geworden ist, dass die Armut stark gestiegen ist, dass es ein Heer von Arbeitslosen gibt wird so schöngeredet.
Ich habe erst kürzlich eine Statistik gelesen (sorry, ich bin nicht so gut im Recherchieren wie du, kann sie also nicht verlinken), dass im Zuge der Krise die Armut in Österreich stark gestiegen ist – aber auch die Anzahl der Millionäre. Finde ich doch bemerkenswert, dass es Leute gibt, die auch noch aus dem Unglück aller anderen Profit für sich selbst schlagen können! 
Wie diese Menschen das machen – das sollte man mal hinterfragen, denn da kann es sich nur um Fehler im politischen und wirtschaftlichen System handeln.
Wie es mit der EU weitergehen wird ist wohl sehr ungewiss. Mein durch Lebenserfahrung erworbener Pessimismus sieht leider noch kein Licht am Ende des Krisentunnels.
Auf jeden Fall wird es für uns alle noch teurer werden, denn das eine war schon immer so: Die, die keine Lobby haben und die wahre Wertschöpfung eines Landes ausmachen, also wir alle, die jeden Tag in die Arbeit müssen, werden zur Kasse gebeten werden für die Verfehlungen der Politiker und Wirtschaftstreibenden. 
So gesehen ist es tatsächlich „unsere“ Krise.

Was können wir dagegen tun? 
Ich fürchte nicht viel. An den Wahlurnen die richtige Partei wählen (nur welche kann man schon guten Gewissens wählen?), die Stimme erheben, wie zum Beispeil hier in deinem schönen Blog und im Bekanntenkreis. Und brav Steuern zahlen...

Viele Grüße,

Cathi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('17808','Cathi');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('17808','Cathi');" /></div><span id="co_17808"><p>Hallo Julia,</p>
<p>starke Artikel (ich nehme auf beide Krisen- Artikel Bezug), die die Ratlosigkeit und die Wut vieler zum Ausdruck bringen.<br />
Auch mir geht es bei Wirtschaftsthemen der Nachrichten seit geraumer Zeit ähnlich, auch ich suche nach Erklärungen, denn bis jetzt war von allem Möglichen die Rede nur nicht von den wahren Ursachen und Hintergründen.<br />
Normalerweise werden ja die Wirtschaftskrisen eines Landes von einem anderen, mächtigeren gesteuert und gefördert; so eine Art Krieg ohne Waffen, auch Konkurrenz genannt. Und so habe ich mir all die Monate gedacht, hinter der europäischen Krise wird vielleicht die USA stehen, die ja den Europäern schon immer sehr starke Konkurrenz gemacht hatten.<br />
Aber nun: Die USA stehen selbst gewaltig unter Druck!<br />
Man spricht über dem großen Teich von sogenannten „Blasen“, zum Beispiel in der Immobilienbranche, das sind Kredite, die vergeben wurden, ohne dass jemals ein wahrer Wert als sichernde Grundlage zur Verfügung gestanden war – und diese Kredite werden weiterverkauft, es gibt da einen regen Handel mit Krediten, die zwischen den Börsianern und Firmen verschoben werden. Das Problem an der Sache ist aber nur: Wenn mal ein Kredit fällig wird, entdeckt man, dass er nicht gedeckt war, also keinen tatsächlichen Wert als Grundlage hatte. Und dann platzt die Blase und eine ganze Nation (die USA) kommt ins Wanken und reisst die halbe Welt mit in die Krise, da ja alle Länder stark von ihr abhängig sind.<br />
So ungefähr habe ich die Erklärungen der letzten Zeit verstanden gehabt, warum es vor zwei Jahren zur weltweiten Wirtschaftskrise gekommen war.<br />
Wir alle bekamen sie zu spüren, du beschreibst die Auswirkungen auf uns „kleine“ Bürger sehr gut.<br />
Inflationsraten steigen, Steuern werden „angezogen“, die Arbeitslosenzahlen explodieren, etc.<br />
Erstaunlich fand ich in diesem Zusammenhang auch unsere Politiker (ich komme aus Österreich): Seit ca. einem Jahr wird ständig von der vergangenen Krise gesprochen, so, als ob wir sie längst überstanden hätten. Da heißt es oft: Unser Land hat die Krise gut durchgetaucht. Dass alles eklatant teurer geworden ist, dass die Armut stark gestiegen ist, dass es ein Heer von Arbeitslosen gibt wird so schöngeredet.<br />
Ich habe erst kürzlich eine Statistik gelesen (sorry, ich bin nicht so gut im Recherchieren wie du, kann sie also nicht verlinken), dass im Zuge der Krise die Armut in Österreich stark gestiegen ist – aber auch die Anzahl der Millionäre. Finde ich doch bemerkenswert, dass es Leute gibt, die auch noch aus dem Unglück aller anderen Profit für sich selbst schlagen können!<br />
Wie diese Menschen das machen – das sollte man mal hinterfragen, denn da kann es sich nur um Fehler im politischen und wirtschaftlichen System handeln.<br />
Wie es mit der EU weitergehen wird ist wohl sehr ungewiss. Mein durch Lebenserfahrung erworbener Pessimismus sieht leider noch kein Licht am Ende des Krisentunnels.<br />
Auf jeden Fall wird es für uns alle noch teurer werden, denn das eine war schon immer so: Die, die keine Lobby haben und die wahre Wertschöpfung eines Landes ausmachen, also wir alle, die jeden Tag in die Arbeit müssen, werden zur Kasse gebeten werden für die Verfehlungen der Politiker und Wirtschaftstreibenden.<br />
So gesehen ist es tatsächlich „unsere“ Krise.</p>
<p>Was können wir dagegen tun?<br />
Ich fürchte nicht viel. An den Wahlurnen die richtige Partei wählen (nur welche kann man schon guten Gewissens wählen?), die Stimme erheben, wie zum Beispeil hier in deinem schönen Blog und im Bekanntenkreis. Und brav Steuern zahlen&#8230;</p>
<p>Viele Grüße,</p>
<p>Cathi</p>
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