<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Von der Trauer&#8230;</title>
	<atom:link href="http://www.ja-blog.de/2011/03/von-der-trauer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.ja-blog.de/2011/03/von-der-trauer/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Apr 2012 06:46:18 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Violine</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/03/von-der-trauer/comment-page-1/#comment-14053</link>
		<dc:creator>Violine</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 09:12:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=3169#comment-14053</guid>
		<description>Dass Du noch Worte findest, Julia. Ich glaube, Dir geht es so wie mir oft: Entweder keine Worte oder viele.

Habe gerade eine Twitternachricht von evangelisch.de gelesen: &quot;Erste Reaktorhülle in Fukushima bricht - #Atomkrise in #Japan erreicht neue Dimension&quot;
&quot;Neue Dimension&quot;, ja, anders kann man das nicht ausdrücken. Zu unfassbar.

Eine Freundin von mir hat einen Sohn in Tokio. O je. Sie wird schwerst bewegt sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('14053','Violine');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('14053','Violine');" /></div><span id="co_14053"><p>Dass Du noch Worte findest, Julia. Ich glaube, Dir geht es so wie mir oft: Entweder keine Worte oder viele.</p>
<p>Habe gerade eine Twitternachricht von evangelisch.de gelesen: &#8220;Erste Reaktorhülle in Fukushima bricht &#8211; #Atomkrise in #Japan erreicht neue Dimension&#8221;<br />
&#8220;Neue Dimension&#8221;, ja, anders kann man das nicht ausdrücken. Zu unfassbar.</p>
<p>Eine Freundin von mir hat einen Sohn in Tokio. O je. Sie wird schwerst bewegt sein.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/03/von-der-trauer/comment-page-1/#comment-14052</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 09:11:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=3169#comment-14052</guid>
		<description>Hallo Cathi,

schön mal wieder von Dir zu lesen. ;-) 

Habe das mit Österreich auch mitbekommen, in Deutschland wird ja gerade heftig über Atomkraft diskutiert. Wir sitzen tatsächlich inmitten einem Meer von Atommeilern und es gibt nur ganz wenige Länder in der EU, die darauf verzichten. Wie sieht es aus, gibt es bei euch eigentlich Windanlagen? Oder Solarpanels auf dem Dach? Hier sind sie inzwischen schon ziemlich verbreitet, aber obwohl sie tlw. die Aussicht verdecken (und in einer großen Anlage nicht unbedingt hübsch sind) decken wir erst einen kleinen Teil des Gesamtstrombedarfs damit (weniger als 20 Prozent).

Trauer empfinde ich auch und Wut ebenfalls. Aber Trauer kann ich irgendwie leichter ausdrücken als Wut, und Ohnmacht empfinde ich als sehr belastend, so dass ich dagegen anschreiben muss.

 Mein Artikel ist auch eher holprig, aber ich wollte irgendwas dazu schreiben, einfach damit ich später nicht sagen kann, dass es mich nicht interessiert hätte und wir einfach so weitergemacht haben wie bisher. 

Am meisten regen mich die Leute auf, die es nicht beunruhigt oder die meinen, dass man daraus keine Konsequenzen ziehen müsste. Wie kann man nur so stur sein?
Hätte man aus Tschernobyl  mehr gelernt, wäre man jetzt weiter... aber lernen kann der Mensch nicht mehr so besonders gut.

Die Gier ist stärker als die Vernunft.

Ich hoffe dennoch, dass es dir gut geht und du bald wieder lächeln kannst. Lass Dich nicht von den Nachrichten runterziehen, manchmal muss man auch für ein paar Stunden abschalten. Danach hat man wieder Kraft. 
Es muss irgendwie weitergehen und solange die netten Stimmen des Planeten nicht verstimmen, sehe ich noch Hoffnung für ihn. ;-)

Viele liebe Grüße
Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('14052','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('14052','J.A.');" /></div><span id="co_14052"><p>Hallo Cathi,</p>
<p>schön mal wieder von Dir zu lesen. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Habe das mit Österreich auch mitbekommen, in Deutschland wird ja gerade heftig über Atomkraft diskutiert. Wir sitzen tatsächlich inmitten einem Meer von Atommeilern und es gibt nur ganz wenige Länder in der EU, die darauf verzichten. Wie sieht es aus, gibt es bei euch eigentlich Windanlagen? Oder Solarpanels auf dem Dach? Hier sind sie inzwischen schon ziemlich verbreitet, aber obwohl sie tlw. die Aussicht verdecken (und in einer großen Anlage nicht unbedingt hübsch sind) decken wir erst einen kleinen Teil des Gesamtstrombedarfs damit (weniger als 20 Prozent).</p>
<p>Trauer empfinde ich auch und Wut ebenfalls. Aber Trauer kann ich irgendwie leichter ausdrücken als Wut, und Ohnmacht empfinde ich als sehr belastend, so dass ich dagegen anschreiben muss.</p>
<p> Mein Artikel ist auch eher holprig, aber ich wollte irgendwas dazu schreiben, einfach damit ich später nicht sagen kann, dass es mich nicht interessiert hätte und wir einfach so weitergemacht haben wie bisher. </p>
<p>Am meisten regen mich die Leute auf, die es nicht beunruhigt oder die meinen, dass man daraus keine Konsequenzen ziehen müsste. Wie kann man nur so stur sein?<br />
Hätte man aus Tschernobyl  mehr gelernt, wäre man jetzt weiter&#8230; aber lernen kann der Mensch nicht mehr so besonders gut.</p>
<p>Die Gier ist stärker als die Vernunft.</p>
<p>Ich hoffe dennoch, dass es dir gut geht und du bald wieder lächeln kannst. Lass Dich nicht von den Nachrichten runterziehen, manchmal muss man auch für ein paar Stunden abschalten. Danach hat man wieder Kraft.<br />
Es muss irgendwie weitergehen und solange die netten Stimmen des Planeten nicht verstimmen, sehe ich noch Hoffnung für ihn. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viele liebe Grüße<br />
Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cathi</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/03/von-der-trauer/comment-page-1/#comment-14051</link>
		<dc:creator>Cathi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 07:08:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=3169#comment-14051</guid>
		<description>Hallo Julia,

danke für deine Artikel zum Thema Japan.
Auch ich habe ähnliche Emotionen beim Betrachten der Bilder und Sehen der Nachrichten.
Es mischen sich aber noch Gefühle der Ohnmacht und der Wut dazu.
Ohnmacht, weil ich persönlich  im Moment nichts für die Menschen in Japan tun kann; Wut über die Dummheit der Menschen im Allgemeinen. 
Wut über ihr Kurzzeitgedächtnis: Tschernobyl ist 25 Jahre her. 
Ich spielte Ende April 1986 gerade im Garten meiner Eltern als meine Mutter mich ins Haus rief und mir sagte was passiert sei. Ich war sehr verstört und habe es nicht verstanden damals, warum ich nicht mehr rausgehen durfte. Meine Heimatstadt wurde relativ stark verstrahlt durch einen warmen, angenehmen Frühlingsregen, der aus dem Osten Europas kam. 
Ich kann mich noch gut erinnern, in den ersten Jahren nach der Katastrophe war eine deutliche, starke Strömung gegen die Kernkraft zu spüren gewesen.
Auch wenn ich vieles an meinem Heimatland nicht schätze, so aber doch die Entscheidung der österreichischen Bevölkerung von 1979 gegen die Kernenergie. Österreich ist eine der letzten westlichen Industrienationen, die kein AKW besitzt.
Freilich, mein Land muss so einen Teil des Stroms aus ausländischen KWs einkaufen, um den Bedarf zu decken, das ist wiederum die Kehrseite der Medaille...
Mit der Zeit wurde die Anti- Atomenergie Bewegung immer schwächer, die Menschen haben Tschernobyl einfach nach und nach vergessen. 
Ich frage mich: Muss denn immer erst das Schlimmste passieren? Müssen immer erst Tausende sterben, damit sich etwas ändert in den Köpfen der Menschen?
Ist der Technikglaube wirklich die Staatsreligion Nummer 1 in der westlichen Welt?
Der Fortschrittswahn hat uns dazu gebracht, innerhalb weniger Jahrzehnte das Gros der Resourcen unseres Planeten aufzubrauchen. Ich frage mich: Was werden die nächsten Generationen dazu sagen? Wie werden sie damit umgehen? Und: Hat die Menschheit überhaupt noch eine Zukunft oder ist sie durch ihr zu groß (?) geratenes Denkvermögen nicht zum Aussterben verurteilt?
Ganz langsam und zaghaft kommen jetzt Ideen zum Schutz vor dem Klimawandel auf. Aber mehr als ein Phrasendreschen der Politiker, die den Klimaschutz als Ausrede für Steuererhöhungen hernehmen und als eine Image-Pflege so mancher Autobauer (Woher kommt denn der Strom für unsere tollen Elektroautos? Aus der Steckdose?) ist in Wahrheit nicht zu erkennen. 
6,93 Milliarden Menschen bevölkern die Erde. Und es werden bis 2050 neun Milliarden sein. Ich frage mich, wie soll das gehen? Wie soll der enorme Energieverbrauch zu decken sein? Unter anderem durch Atomkraft?
Ich habe auf all das keine Antworten, keine Lösungen. Ich kann nur erkennen.

Bitte entschuldige den holprigen und unstrukturierten Schreibstil; ich bin emotional etwas angeschlagen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('14051','Cathi');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('14051','Cathi');" /></div><span id="co_14051"><p>Hallo Julia,</p>
<p>danke für deine Artikel zum Thema Japan.<br />
Auch ich habe ähnliche Emotionen beim Betrachten der Bilder und Sehen der Nachrichten.<br />
Es mischen sich aber noch Gefühle der Ohnmacht und der Wut dazu.<br />
Ohnmacht, weil ich persönlich  im Moment nichts für die Menschen in Japan tun kann; Wut über die Dummheit der Menschen im Allgemeinen.<br />
Wut über ihr Kurzzeitgedächtnis: Tschernobyl ist 25 Jahre her.<br />
Ich spielte Ende April 1986 gerade im Garten meiner Eltern als meine Mutter mich ins Haus rief und mir sagte was passiert sei. Ich war sehr verstört und habe es nicht verstanden damals, warum ich nicht mehr rausgehen durfte. Meine Heimatstadt wurde relativ stark verstrahlt durch einen warmen, angenehmen Frühlingsregen, der aus dem Osten Europas kam.<br />
Ich kann mich noch gut erinnern, in den ersten Jahren nach der Katastrophe war eine deutliche, starke Strömung gegen die Kernkraft zu spüren gewesen.<br />
Auch wenn ich vieles an meinem Heimatland nicht schätze, so aber doch die Entscheidung der österreichischen Bevölkerung von 1979 gegen die Kernenergie. Österreich ist eine der letzten westlichen Industrienationen, die kein AKW besitzt.<br />
Freilich, mein Land muss so einen Teil des Stroms aus ausländischen KWs einkaufen, um den Bedarf zu decken, das ist wiederum die Kehrseite der Medaille&#8230;<br />
Mit der Zeit wurde die Anti- Atomenergie Bewegung immer schwächer, die Menschen haben Tschernobyl einfach nach und nach vergessen.<br />
Ich frage mich: Muss denn immer erst das Schlimmste passieren? Müssen immer erst Tausende sterben, damit sich etwas ändert in den Köpfen der Menschen?<br />
Ist der Technikglaube wirklich die Staatsreligion Nummer 1 in der westlichen Welt?<br />
Der Fortschrittswahn hat uns dazu gebracht, innerhalb weniger Jahrzehnte das Gros der Resourcen unseres Planeten aufzubrauchen. Ich frage mich: Was werden die nächsten Generationen dazu sagen? Wie werden sie damit umgehen? Und: Hat die Menschheit überhaupt noch eine Zukunft oder ist sie durch ihr zu groß (?) geratenes Denkvermögen nicht zum Aussterben verurteilt?<br />
Ganz langsam und zaghaft kommen jetzt Ideen zum Schutz vor dem Klimawandel auf. Aber mehr als ein Phrasendreschen der Politiker, die den Klimaschutz als Ausrede für Steuererhöhungen hernehmen und als eine Image-Pflege so mancher Autobauer (Woher kommt denn der Strom für unsere tollen Elektroautos? Aus der Steckdose?) ist in Wahrheit nicht zu erkennen.<br />
6,93 Milliarden Menschen bevölkern die Erde. Und es werden bis 2050 neun Milliarden sein. Ich frage mich, wie soll das gehen? Wie soll der enorme Energieverbrauch zu decken sein? Unter anderem durch Atomkraft?<br />
Ich habe auf all das keine Antworten, keine Lösungen. Ich kann nur erkennen.</p>
<p>Bitte entschuldige den holprigen und unstrukturierten Schreibstil; ich bin emotional etwas angeschlagen&#8230;</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

