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	<title>Kommentare zu: Vier und eine Geschichte</title>
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		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/vier-und-eine-geschichte/comment-page-1/#comment-12142</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 10:08:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Yva: Gute Idee! Aber nach Deiner Meinung hätte ich dann &lt;em&gt;noch &lt;/em&gt;mehr zu tun. ;-) Die vier Geschichten sind mir schon leidlich schwer gefallen...und die fünfte kam mir stellenweise vor, wie eine Wiederholung des ständig gleichen.

Ohne das Blog würde ich aber meine Schreibmotivation gänzlich verlieren. Bei manchen Sachen bin ich doch neugierig, was andere denken. Bei anderen wiederum bereue ich es hinterher. ;)

Viele liebe Grüße
Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12142','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12142','J.A.');" /></div><span id="co_12142"><p>@Yva: Gute Idee! Aber nach Deiner Meinung hätte ich dann <em>noch </em>mehr zu tun. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Die vier Geschichten sind mir schon leidlich schwer gefallen&#8230;und die fünfte kam mir stellenweise vor, wie eine Wiederholung des ständig gleichen.</p>
<p>Ohne das Blog würde ich aber meine Schreibmotivation gänzlich verlieren. Bei manchen Sachen bin ich doch neugierig, was andere denken. Bei anderen wiederum bereue ich es hinterher. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viele liebe Grüße<br />
Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
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		<title>Von: Yva</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/vier-und-eine-geschichte/comment-page-1/#comment-12130</link>
		<dc:creator>Yva</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 19:00:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=3006#comment-12130</guid>
		<description>Ich glaube, daß professionelle Ghostwriter, die allwöchentlich ihren Beitrag für eine Heftromanserie abliefern müssen, mit der Zeit in einen Zustand geraten, in denen ihre Texte nichts mehr oder nur noch sehr wenig mit ihrer eigenen Person zu tun haben. Was für Folgen das für die Qualität hat, kann man für ein paar Euro fünfzig an jedem Kiosk selbst recherchieren.

Wenn Schreiben mehr sein soll als nüchterner Broterwerb, mit dem man einen Cent pro Wort oder zehn pro Absatz verdient, dann &lt;strong&gt;muß&lt;/strong&gt; einfach etwas aus der eigenen Persönlichkeit oder dem eigenen Erfahrungsschatz in einen Text oder eine Geschichte miteinfließen. Dies ist das zwischen den Zeilen versteckte Salz in der Suppe, der Punkt, an dem die eigenen Emotionen kochen und der letztendlich beim Leser etwas zum Schwingen bringt.

Ja, schreiben kann wichtig sein - vor allem dann, wenn man es so versteht, wie Du es in Deinem letzten Absatz schreibst: als einen Abdruck (eines Teils) seiner Seele und als Öffnung eines Kommunikationskanals (der kann aber auch einseitig sein). Hinzu kommt aber noch die Phantasie, das Spiel mit der Kombination der Dinge, mit ihrer Extrapolation und den möglichen Wegen, in die eine Geschichte oder ein Sachverhalt sich entwickeln könnte. Sie hält die Aspekte, die Dich ursprünglich zum Schreiben motiviert haben, zusammen; sie bildet den Rahmen und macht aus einer groben Idee oder einem Plot am Ende mehr als nur eine zweiseitige Essenz, die dann später nicht - wie Du es nennst - &quot;ungezwungen&quot; erweiterbar ist.

Und schließlich brauchst Du - meiner Meinung nach - auch die Leser. Schreib ruhig in erster Linie für Dich selbst, aber laß gelegentlich den einen oder anderen Menschen daran teilhaben (es muß ja nicht immer die ganze Welt bzw. das ganze Netz sein). Und wenn es nur wegen des Gedankens ist, einen kleinen Teil von sich selbst im Kopf eines anderen verankert zu haben.

Mein Vorschlag wäre also: Vier Geschichten für sich selbst und vier für ein (ausgewähltes) Publikum. :)

Yva</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12130','Yva');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12130','Yva');" /></div><span id="co_12130"><p>Ich glaube, daß professionelle Ghostwriter, die allwöchentlich ihren Beitrag für eine Heftromanserie abliefern müssen, mit der Zeit in einen Zustand geraten, in denen ihre Texte nichts mehr oder nur noch sehr wenig mit ihrer eigenen Person zu tun haben. Was für Folgen das für die Qualität hat, kann man für ein paar Euro fünfzig an jedem Kiosk selbst recherchieren.</p>
<p>Wenn Schreiben mehr sein soll als nüchterner Broterwerb, mit dem man einen Cent pro Wort oder zehn pro Absatz verdient, dann <strong>muß</strong> einfach etwas aus der eigenen Persönlichkeit oder dem eigenen Erfahrungsschatz in einen Text oder eine Geschichte miteinfließen. Dies ist das zwischen den Zeilen versteckte Salz in der Suppe, der Punkt, an dem die eigenen Emotionen kochen und der letztendlich beim Leser etwas zum Schwingen bringt.</p>
<p>Ja, schreiben kann wichtig sein &#8211; vor allem dann, wenn man es so versteht, wie Du es in Deinem letzten Absatz schreibst: als einen Abdruck (eines Teils) seiner Seele und als Öffnung eines Kommunikationskanals (der kann aber auch einseitig sein). Hinzu kommt aber noch die Phantasie, das Spiel mit der Kombination der Dinge, mit ihrer Extrapolation und den möglichen Wegen, in die eine Geschichte oder ein Sachverhalt sich entwickeln könnte. Sie hält die Aspekte, die Dich ursprünglich zum Schreiben motiviert haben, zusammen; sie bildet den Rahmen und macht aus einer groben Idee oder einem Plot am Ende mehr als nur eine zweiseitige Essenz, die dann später nicht &#8211; wie Du es nennst &#8211; &#8220;ungezwungen&#8221; erweiterbar ist.</p>
<p>Und schließlich brauchst Du &#8211; meiner Meinung nach &#8211; auch die Leser. Schreib ruhig in erster Linie für Dich selbst, aber laß gelegentlich den einen oder anderen Menschen daran teilhaben (es muß ja nicht immer die ganze Welt bzw. das ganze Netz sein). Und wenn es nur wegen des Gedankens ist, einen kleinen Teil von sich selbst im Kopf eines anderen verankert zu haben.</p>
<p>Mein Vorschlag wäre also: Vier Geschichten für sich selbst und vier für ein (ausgewähltes) Publikum. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Yva</p>
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