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	<title>Kommentare zu: Jahresrückblick 2010</title>
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		<title>Von: Leif L. Eser</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12191</link>
		<dc:creator>Leif L. Eser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 19:37:22 +0000</pubDate>
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		<description>So, wie ich es verstanden habe, versucht(e) der Biologismus zum einen, alle Unterschiede &lt;em&gt;ausschließlich&lt;/em&gt; durch Biologie zu erklären (nature vs. nurture vs. nature &lt;em&gt;and&lt;/em&gt; nurture), und zum anderen ist er wohl nicht rein deskriptiv, sondern auch präskriptiv oder normativ eingesetzt worden, was dann so solchen Ansichten führt(e) wie &quot;Der physiologische Schwachsinn des Weibes führt dazu, daß es in keinem Fall an einer Hochschule studieren kann&quot; oder &quot;Die Mutter hat das Kind im Leib getragen und deshalb muß es bei einer Trennung auf jeden Fall bei ihr bleiben&quot;.
Das ist jedenfalls der Vorwurf, der gemacht wird, wenn heute jemand einen Gedanken oder ein Argument als biologistisch bezeichnet. Nicht gerade zur Versachlichung trägt auch bei, daß der Begriff in seiner negativen Konnotation auch von Gleichheits- und Genderfeminist(inn)en gern und großzügig verwendet wird; Deine Behauptung &lt;i&gt;&quot;geschlechtsabhängige Verhaltensunterschiede [...]  sind nicht alle über die “Erziehung” entstanden. Das ist nämlich genauso eine Lüge.&quot;&lt;/i&gt; würde zum Beispiel von vielen mit Sicherheit so bezeichnet. &lt;strike&gt;(Darf ich Dich bei Gelegenheit zitieren? Nein, schon gut. Will Dich ja nicht komplett unmöglich machen.)&lt;/strike&gt;

Meine persönliche Sicht ohne Anspruch auf Richtigkeit ist die: 
(&quot;Echte&quot;) Wissenschaften wie die Biologie untersuchen die Welt, um Erkenntnisse über diese zu erlangen, wie auch immer diese aussehen mögen (Sine ira et studio). Dabei unterwerfen sie sich wissenschaftlichen Prinzipien wie der Falsifizierbarkeit, Wiederholbarkeit und Logik.
-ismen dagegen sind im weitesten Sinne Ideologien und beruhen zentral auf einer Ansicht oder einem Ziel, das nicht beweisbar ist, sondern axiomatisch als gegeben, richtig oder erstrebenswert angenommen werden muß. (Das betrifft auch Feminismus und Maskulismus, die beide ursprünglich und im Kern -wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven- das Ziel vertreten, daß jeder Mensch unabhängig von seinem Geschlecht die gleichen Chancen im Leben haben sollte. Es gibt ja durchaus auch Menschen, die von einer &quot;natürlichen&quot; Hierarchie der Geschlechter (oder Rassen usw.) ausgehen, und für beide Positionen könnte man &quot;logische&quot; Argumenten bringen, je nachdem, auf welches Ziel man abstellt.) 
Was nicht bedeuten soll, daß alles -istische automatisch unseriös ist. Aber zumindest beinhaltet die Bezeichnung einer Forschung als (biolog- oder sonstwie) -istisch immer den Vorwurf, sie verletze wissenschaftliche Prinzipien (oder sei zumindest dazu bereit), um eine bestimmte Agenda zu unterstützen.

Aber wenn ich Dich richtig verstehe, siehst Du das ja genau so. Ich war nur überrascht, daß Du den einschlägigen aktuellen &lt;a href=&quot;http://antjeschrupp.com/2011/01/06/biologie-und-biologismus/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; von Antje Schrupp nicht gelesen hattest, wo Ihr doch offenbar beide Differenzfeministinnen seid. (Nicht, daß ich in vielen Punkten mit ihr einer Meinung wäre, natürlich.)

Pinker hat mich immer etwas verwirrt, und eben habe ich endlich verstanden, warum: Susan Pinker ist klinische und Entwicklungspsychologin und Autorin des Buches &quot;Das Geschlechterparadox&quot;. Steven Pinker ist ihr Bruder, Evolutionspsychologe und hat &quot;Das unbeschriebene Blatt&quot; (The Blank Slate) geschrieben. Daß ich die beiden auch noch mit Anne Fausto-Sterling durcheinanderschmeiße, macht die Sache auch nicht besser.
Gelesen habe ich allerdings von keinem der drei etwas, ich lasse mir die interessanten Teile lieber &lt;a href=&quot;http://allesevolution.wordpress.com/2010/11/30/frauen-wettbewerb-und-adrenalin/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;vorkauen&lt;/a&gt;.

&lt;q&gt;An was schreibst du denn?&lt;/q&gt;
Es ist ziemlich persönlich, wohl deshalb komme ich auch so langsam voran. Ich denke, Du wirst es erkennen. ;-)

LG, LL</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12191','Leif L. Eser');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12191','Leif L. Eser');" /></div><span id="co_12191"><p>So, wie ich es verstanden habe, versucht(e) der Biologismus zum einen, alle Unterschiede <em>ausschließlich</em> durch Biologie zu erklären (nature vs. nurture vs. nature <em>and</em> nurture), und zum anderen ist er wohl nicht rein deskriptiv, sondern auch präskriptiv oder normativ eingesetzt worden, was dann so solchen Ansichten führt(e) wie &#8220;Der physiologische Schwachsinn des Weibes führt dazu, daß es in keinem Fall an einer Hochschule studieren kann&#8221; oder &#8220;Die Mutter hat das Kind im Leib getragen und deshalb muß es bei einer Trennung auf jeden Fall bei ihr bleiben&#8221;.<br />
Das ist jedenfalls der Vorwurf, der gemacht wird, wenn heute jemand einen Gedanken oder ein Argument als biologistisch bezeichnet. Nicht gerade zur Versachlichung trägt auch bei, daß der Begriff in seiner negativen Konnotation auch von Gleichheits- und Genderfeminist(inn)en gern und großzügig verwendet wird; Deine Behauptung <i>&#8220;geschlechtsabhängige Verhaltensunterschiede [...]  sind nicht alle über die “Erziehung” entstanden. Das ist nämlich genauso eine Lüge.&#8221;</i> würde zum Beispiel von vielen mit Sicherheit so bezeichnet. <strike>(Darf ich Dich bei Gelegenheit zitieren? Nein, schon gut. Will Dich ja nicht komplett unmöglich machen.)</strike></p>
<p>Meine persönliche Sicht ohne Anspruch auf Richtigkeit ist die:<br />
(&#8220;Echte&#8221;) Wissenschaften wie die Biologie untersuchen die Welt, um Erkenntnisse über diese zu erlangen, wie auch immer diese aussehen mögen (Sine ira et studio). Dabei unterwerfen sie sich wissenschaftlichen Prinzipien wie der Falsifizierbarkeit, Wiederholbarkeit und Logik.<br />
-ismen dagegen sind im weitesten Sinne Ideologien und beruhen zentral auf einer Ansicht oder einem Ziel, das nicht beweisbar ist, sondern axiomatisch als gegeben, richtig oder erstrebenswert angenommen werden muß. (Das betrifft auch Feminismus und Maskulismus, die beide ursprünglich und im Kern -wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven- das Ziel vertreten, daß jeder Mensch unabhängig von seinem Geschlecht die gleichen Chancen im Leben haben sollte. Es gibt ja durchaus auch Menschen, die von einer &#8220;natürlichen&#8221; Hierarchie der Geschlechter (oder Rassen usw.) ausgehen, und für beide Positionen könnte man &#8220;logische&#8221; Argumenten bringen, je nachdem, auf welches Ziel man abstellt.)<br />
Was nicht bedeuten soll, daß alles -istische automatisch unseriös ist. Aber zumindest beinhaltet die Bezeichnung einer Forschung als (biolog- oder sonstwie) -istisch immer den Vorwurf, sie verletze wissenschaftliche Prinzipien (oder sei zumindest dazu bereit), um eine bestimmte Agenda zu unterstützen.</p>
<p>Aber wenn ich Dich richtig verstehe, siehst Du das ja genau so. Ich war nur überrascht, daß Du den einschlägigen aktuellen <a href="http://antjeschrupp.com/2011/01/06/biologie-und-biologismus/" rel="nofollow">Artikel</a> von Antje Schrupp nicht gelesen hattest, wo Ihr doch offenbar beide Differenzfeministinnen seid. (Nicht, daß ich in vielen Punkten mit ihr einer Meinung wäre, natürlich.)</p>
<p>Pinker hat mich immer etwas verwirrt, und eben habe ich endlich verstanden, warum: Susan Pinker ist klinische und Entwicklungspsychologin und Autorin des Buches &#8220;Das Geschlechterparadox&#8221;. Steven Pinker ist ihr Bruder, Evolutionspsychologe und hat &#8220;Das unbeschriebene Blatt&#8221; (The Blank Slate) geschrieben. Daß ich die beiden auch noch mit Anne Fausto-Sterling durcheinanderschmeiße, macht die Sache auch nicht besser.<br />
Gelesen habe ich allerdings von keinem der drei etwas, ich lasse mir die interessanten Teile lieber <a href="http://allesevolution.wordpress.com/2010/11/30/frauen-wettbewerb-und-adrenalin/" rel="nofollow">vorkauen</a>.</p>
<p><q>An was schreibst du denn?</q><br />
Es ist ziemlich persönlich, wohl deshalb komme ich auch so langsam voran. Ich denke, Du wirst es erkennen. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>LG, LL</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12144</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 10:19:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2985#comment-12144</guid>
		<description>ps: Hier in Wikipedia steht hauptsächlich, dass der Begriff negativ besetzt ist, mir wird aber nicht genau klar, warum. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Biologismus&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Biologismus&lt;/a&gt;

Klar, kann man damit Schindluder betreiben, aber der ursprüngliche Gedanke des Biologismus ist doch eigentlich gut.

Grundsätzlich (denke ich) kann man schon einen Zusammenhang zwischen Biologie und Gesellschaft/ Psychologie und Politik ziehen. Oder sich zumindest mal erklären, warum es soviel geschlechtsabhängige Verhaltensunterschiede gibt. Die sind nicht alle über die &quot;Erziehung&quot; entstanden. Das ist nämlich genauso eine Lüge..

Es kommt halt sehr darauf an, wie: Ob man das ganze als wissenschaftlichen Erklärungsversuch macht oder dogmatisch (Beispiel : &quot;alle Frauen sind dumm und daher müssen sie an den Herd&quot;).

oder (&quot;weil es bei Frauen bestimmte Verhaltenspräferenzen gibt, führt das indirekt zu anderen Entscheidungen, was die Berufswahl oder Berufsart angeht&quot; (Teilzeit..flexible Arbeitszeiten &gt; weniger Einkommen, etc.)

Bei meinem erwähnten Buch geht die Autorin sehr genau auf die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern ein, hauptsächlich anhand von Fallstudien und Quellennachweisen anderer Autoren, daher finde ich es sehr gut und lesenswert. 

Ihre Deutungen und Schlussfolgerungen sind aber (was die politische Ebene betrifft) meist sehr wage. Sie stellt einfach nüchtern die Unterschiede fest. Von daher würde &quot;biologisch&quot; tatsächlich besser passen.

Vielleicht sollte ich darüber noch mehr zitieren/ rezensieren, aber mir fehlt noch das letzte Drittel vom Buch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12144','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12144','J.A.');" /></div><span id="co_12144"><p>ps: Hier in Wikipedia steht hauptsächlich, dass der Begriff negativ besetzt ist, mir wird aber nicht genau klar, warum. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biologismus" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Biologismus</a></p>
<p>Klar, kann man damit Schindluder betreiben, aber der ursprüngliche Gedanke des Biologismus ist doch eigentlich gut.</p>
<p>Grundsätzlich (denke ich) kann man schon einen Zusammenhang zwischen Biologie und Gesellschaft/ Psychologie und Politik ziehen. Oder sich zumindest mal erklären, warum es soviel geschlechtsabhängige Verhaltensunterschiede gibt. Die sind nicht alle über die &#8220;Erziehung&#8221; entstanden. Das ist nämlich genauso eine Lüge..</p>
<p>Es kommt halt sehr darauf an, wie: Ob man das ganze als wissenschaftlichen Erklärungsversuch macht oder dogmatisch (Beispiel : &#8220;alle Frauen sind dumm und daher müssen sie an den Herd&#8221;).</p>
<p>oder (&#8220;weil es bei Frauen bestimmte Verhaltenspräferenzen gibt, führt das indirekt zu anderen Entscheidungen, was die Berufswahl oder Berufsart angeht&#8221; (Teilzeit..flexible Arbeitszeiten > weniger Einkommen, etc.)</p>
<p>Bei meinem erwähnten Buch geht die Autorin sehr genau auf die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern ein, hauptsächlich anhand von Fallstudien und Quellennachweisen anderer Autoren, daher finde ich es sehr gut und lesenswert. </p>
<p>Ihre Deutungen und Schlussfolgerungen sind aber (was die politische Ebene betrifft) meist sehr wage. Sie stellt einfach nüchtern die Unterschiede fest. Von daher würde &#8220;biologisch&#8221; tatsächlich besser passen.</p>
<p>Vielleicht sollte ich darüber noch mehr zitieren/ rezensieren, aber mir fehlt noch das letzte Drittel vom Buch.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12143</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 10:11:12 +0000</pubDate>
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		<description>@LL: Dir auch ein frohes Neues Jahr!

Ich weiß nicht, wie definiert man denn den Unterschied zwischen biologisch und biologistisch? Ich habe die Worte nicht nachgeschaut, sondern mehr das &quot;Gefühl&quot; gehabt, dass biologistisch besser passt. Kann mich aber auch geirrt haben!

An was schreibst du denn?

mit neugierigen Grüßen,
Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12143','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12143','J.A.');" /></div><span id="co_12143"><p>@LL: Dir auch ein frohes Neues Jahr!</p>
<p>Ich weiß nicht, wie definiert man denn den Unterschied zwischen biologisch und biologistisch? Ich habe die Worte nicht nachgeschaut, sondern mehr das &#8220;Gefühl&#8221; gehabt, dass biologistisch besser passt. Kann mich aber auch geirrt haben!</p>
<p>An was schreibst du denn?</p>
<p>mit neugierigen Grüßen,<br />
Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Leif L. Eser</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12128</link>
		<dc:creator>Leif L. Eser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 15:47:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2985#comment-12128</guid>
		<description>Ich möchte Dir Deinen persönlichen Jahresrückblick nicht übermäßig verschandeln, deshalb nur einen kleinen Hinweis: &lt;i&gt;biologisch&lt;/i&gt;, nicht &lt;i&gt;biologistisch&lt;/i&gt;, sonst haut Dich Antje Schrupp und Christian muß weinen.

Ansonsten schulde ich Dir noch eine Antwort im Werbungs-Thread. Ich habe es nicht vergessen, schreibe nur gerade an etwas.

LG, LL

PS: Frohes Neues!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12128','Leif L. Eser');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12128','Leif L. Eser');" /></div><span id="co_12128"><p>Ich möchte Dir Deinen persönlichen Jahresrückblick nicht übermäßig verschandeln, deshalb nur einen kleinen Hinweis: <i>biologisch</i>, nicht <i>biologistisch</i>, sonst haut Dich Antje Schrupp und Christian muß weinen.</p>
<p>Ansonsten schulde ich Dir noch eine Antwort im Werbungs-Thread. Ich habe es nicht vergessen, schreibe nur gerade an etwas.</p>
<p>LG, LL</p>
<p>PS: Frohes Neues!</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12052</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 10:59:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2985#comment-12052</guid>
		<description>Jetzt doch noch eine kleine, persönliche Anekdote, wie sich der Kreis schließt. In Koblenz habe ich von 74 - 78 auf der Karthause BWL an der FH absolviert.
Und unweit vom Faß kamen sie am Wochenende von der Sonnenberg und trafen sich dort in der Zwitscherstube. Ich weiß nicht, ob dir das noch ein Begriff ist. Im Keller der Gastwirtschaft haben wir im September immer LIVE gespielt, und wenn die geckigen Weiber der Kegelclubs dort ihre Jahresfahrten hin machten, wurde es fast schon immer wieder hell draußen, bis sich alle genügend ausgetobt hatten. 

Doch, wie du schon schreibst, ja, Mannheim hat was. Mein Enkel hat dort vor etwas über 2 Jahren das Licht der Welt erblickt. 
&quot;Heimat&quot; und &quot;zu Hause&quot; drückt vielleicht wirklich mehr &quot;wohlfühlen&quot; als &quot;örtlichkeit&quot; aus.

mfg, Menachem</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12052','Menachem');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12052','Menachem');" /></div><span id="co_12052"><p>Jetzt doch noch eine kleine, persönliche Anekdote, wie sich der Kreis schließt. In Koblenz habe ich von 74 &#8211; 78 auf der Karthause BWL an der FH absolviert.<br />
Und unweit vom Faß kamen sie am Wochenende von der Sonnenberg und trafen sich dort in der Zwitscherstube. Ich weiß nicht, ob dir das noch ein Begriff ist. Im Keller der Gastwirtschaft haben wir im September immer LIVE gespielt, und wenn die geckigen Weiber der Kegelclubs dort ihre Jahresfahrten hin machten, wurde es fast schon immer wieder hell draußen, bis sich alle genügend ausgetobt hatten. </p>
<p>Doch, wie du schon schreibst, ja, Mannheim hat was. Mein Enkel hat dort vor etwas über 2 Jahren das Licht der Welt erblickt.<br />
&#8220;Heimat&#8221; und &#8220;zu Hause&#8221; drückt vielleicht wirklich mehr &#8220;wohlfühlen&#8221; als &#8220;örtlichkeit&#8221; aus.</p>
<p>mfg, Menachem</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12051</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 10:28:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2985#comment-12051</guid>
		<description>danke Menachem, für deine Offenheit. es ist sehr interessant, darüber mehr zu erfahren. 

Ich bin mir auch sicher, dass sich gewisse Dinge vererben oder an die Kinder weitergegeben werden. 

&quot;Heimat&quot; ist ein sehr dehnbarer Begriff.. sie ist wohl überall da, wo man sich wohlfühlt und gerne bleibt. Ich vermisse Mannheim manchmal als Heimatstadt, obwohl ich nur fünf Jahre dort gelebt habe, aber der Abschied war sehr schmerzlich.

Ich habe mal in Koblenz gewohnt (nur ein paar Jahre) und kenne Neuwied noch ein bisschen. Das ist eine schöne Gegend. Ansonsten bin ich eher regional verbunden. In Bad Dürkheim geboren, dann ein paar Umzüge, schließlich wieder fast zu Hause gelandet. 

mfg, Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12051','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12051','J.A.');" /></div><span id="co_12051"><p>danke Menachem, für deine Offenheit. es ist sehr interessant, darüber mehr zu erfahren. </p>
<p>Ich bin mir auch sicher, dass sich gewisse Dinge vererben oder an die Kinder weitergegeben werden. </p>
<p>&#8220;Heimat&#8221; ist ein sehr dehnbarer Begriff.. sie ist wohl überall da, wo man sich wohlfühlt und gerne bleibt. Ich vermisse Mannheim manchmal als Heimatstadt, obwohl ich nur fünf Jahre dort gelebt habe, aber der Abschied war sehr schmerzlich.</p>
<p>Ich habe mal in Koblenz gewohnt (nur ein paar Jahre) und kenne Neuwied noch ein bisschen. Das ist eine schöne Gegend. Ansonsten bin ich eher regional verbunden. In Bad Dürkheim geboren, dann ein paar Umzüge, schließlich wieder fast zu Hause gelandet. </p>
<p>mfg, Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12050</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 10:09:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2985#comment-12050</guid>
		<description>Ich musste gerade über dein &quot;sorry, neugier&quot; nachdenken, Julia, und habe mich gefragt, ob sich in Neugier nicht das Interesse für einen Menschen ausdrückt? Ich finde &quot;ja&quot;, und so empfinde ich deine Neugier als etwas sehr schönes.

Wenn du nach Heimat fragst, öffnest du aber eine noch bisher verschlossene bottle in mir. Nein, ich vermisse weder Kaiserslautern, noch die Stadt meiner Jugend, Neuwied, noch das meiner Geburt, Israel. Ich freue mich aber immer sehr, wenn ich in diesen Städten Freunde aus dem jeweiligen Lebensabschnitt wiedersehe. Manchmal gehe ich die Frage an, wo eigentlich meine Heimat ist, aber da ich bisher auch nicht in die Nähe einer Antwort gekommen bin, und es mir auch nicht so emens wichtig erscheint, lege ich sie immer wieder &quot;bis zum nächsten mal&quot; ab.

Interessanter weise beobachte ich dabei, dass meine Tochter auch eine Weltenbummlerin ist. Ich glaube, eine Antwort werde ich in den Fragen finden, was sich in Kindern wiederholt und ich beobachte dabei, dass es manchmal mehr ist, als mir lieb ist, auch für meine eigene Tochter. 
Aber so sind sie vielleicht, die ungeschriebenen Gesetze des Weltenlaufs. 

Danke, für deine Anregung zu einem kleinen eigenen Exkurs :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12050','Menachem');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12050','Menachem');" /></div><span id="co_12050"><p>Ich musste gerade über dein &#8220;sorry, neugier&#8221; nachdenken, Julia, und habe mich gefragt, ob sich in Neugier nicht das Interesse für einen Menschen ausdrückt? Ich finde &#8220;ja&#8221;, und so empfinde ich deine Neugier als etwas sehr schönes.</p>
<p>Wenn du nach Heimat fragst, öffnest du aber eine noch bisher verschlossene bottle in mir. Nein, ich vermisse weder Kaiserslautern, noch die Stadt meiner Jugend, Neuwied, noch das meiner Geburt, Israel. Ich freue mich aber immer sehr, wenn ich in diesen Städten Freunde aus dem jeweiligen Lebensabschnitt wiedersehe. Manchmal gehe ich die Frage an, wo eigentlich meine Heimat ist, aber da ich bisher auch nicht in die Nähe einer Antwort gekommen bin, und es mir auch nicht so emens wichtig erscheint, lege ich sie immer wieder &#8220;bis zum nächsten mal&#8221; ab.</p>
<p>Interessanter weise beobachte ich dabei, dass meine Tochter auch eine Weltenbummlerin ist. Ich glaube, eine Antwort werde ich in den Fragen finden, was sich in Kindern wiederholt und ich beobachte dabei, dass es manchmal mehr ist, als mir lieb ist, auch für meine eigene Tochter.<br />
Aber so sind sie vielleicht, die ungeschriebenen Gesetze des Weltenlaufs. </p>
<p>Danke, für deine Anregung zu einem kleinen eigenen Exkurs <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12049</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 09:31:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2985#comment-12049</guid>
		<description>hoffentlich früher als später (dass der Winter vorbei ist)... 

1978-2000: Aber dann hast du ja richtig lange in KL gewohnt! 

Und, vermisst du sie manchmal, die alte Heimat? Ist es überhaupt Deine Heimat? Sorry, dass ich so neugierig bin, aber Pfälzer sind sehr offen und direkt, wie du vielleicht noch in Erinnerung hast. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12049','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12049','J.A.');" /></div><span id="co_12049"><p>hoffentlich früher als später (dass der Winter vorbei ist)&#8230; </p>
<p>1978-2000: Aber dann hast du ja richtig lange in KL gewohnt! </p>
<p>Und, vermisst du sie manchmal, die alte Heimat? Ist es überhaupt Deine Heimat? Sorry, dass ich so neugierig bin, aber Pfälzer sind sehr offen und direkt, wie du vielleicht noch in Erinnerung hast. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12038</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 23:16:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2985#comment-12038</guid>
		<description>Früher war dieses Areal mal amerikanisches Militär und aus diesem Möbelhaus habe ich heute noch 2 schöne Ohrenbackensessel. Von 1978 bis 2000 habe ich ganz in der Nähe gewohnt, doch Mannheim bleibt für den Einkaufsbummel das Highlight im weiten Umkreis. 
Bald soll es ja aber wieder wärmer werden, und dann gehören so greuliche Schneefahrten nur noch den Erinnerungen :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12038','Menachem');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12038','Menachem');" /></div><span id="co_12038"><p>Früher war dieses Areal mal amerikanisches Militär und aus diesem Möbelhaus habe ich heute noch 2 schöne Ohrenbackensessel. Von 1978 bis 2000 habe ich ganz in der Nähe gewohnt, doch Mannheim bleibt für den Einkaufsbummel das Highlight im weiten Umkreis.<br />
Bald soll es ja aber wieder wärmer werden, und dann gehören so greuliche Schneefahrten nur noch den Erinnerungen <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
</span>]]></content:encoded>
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		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2011/01/jahresruckblick-2010/comment-page-1/#comment-12033</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 19:28:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2985#comment-12033</guid>
		<description>ach Menachem, jetzt sag nicht, du hast mal in Kaiserslautern gewohnt? So klein ist die Welt.. ;-) Wie lange denn?

Wir fahren nicht so oft dahin (sind noch eher an Mannheim gewöhnt), es sind zudem ca. 30 Minuten Fahrt.., aber wenn.. dann kann ich das große Möbelgeschäft direkt an der Autobahn sehr empfehlen. Da kann man den ganzen Tag verbringen und von Sofa zu Sofa hüpfen, in der Kantine essen, etc. macht sehr viel Spaß und ist ein echter Wintertipp. In der Innenstadt von KL sind wir allerdings seltener. 

viele Grüße und auch ein schönes neues Jahr,
wünscht 
Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('12033','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('12033','J.A.');" /></div><span id="co_12033"><p>ach Menachem, jetzt sag nicht, du hast mal in Kaiserslautern gewohnt? So klein ist die Welt.. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wie lange denn?</p>
<p>Wir fahren nicht so oft dahin (sind noch eher an Mannheim gewöhnt), es sind zudem ca. 30 Minuten Fahrt.., aber wenn.. dann kann ich das große Möbelgeschäft direkt an der Autobahn sehr empfehlen. Da kann man den ganzen Tag verbringen und von Sofa zu Sofa hüpfen, in der Kantine essen, etc. macht sehr viel Spaß und ist ein echter Wintertipp. In der Innenstadt von KL sind wir allerdings seltener. </p>
<p>viele Grüße und auch ein schönes neues Jahr,<br />
wünscht<br />
Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
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