Posted by J.A. on Dezember 2, 2010

Filmrezension: Berlin Calling

USK: ab 12

Was für ein Film! Und was für ein Zufall, dass er gerade gestern auf Arte gesendet wurde, zwei Tage, nachdem ich mir das Soundtrack-Mp3 Album auf Amazon zum halben Preis gekauft hatte…

Da ich die Musik von Paul Kalkbrenner sehr gut finde, war ich auf den Film mit ihm in der Hauptrolle natürlich sehr gespannt.

Um es vorweg zu nehmen: Er hat die großen Erwartungen nicht enttäuscht, sondern sogar übertroffen. Allerdings war ich über den traurigen Grund-Tenor doch sehr überrascht und hätte mir insgesamt mehr Musik gewünscht, denn darum geht es ja schließlich! Viele Tracks wurden nur kurz angespielt und ich hätte mir gewünscht, dass sie zu Ende gespielt worden wären oder einfach öfters vorgekommen wären. Der gesonderte Kauf der Soundtrack-CD kann also nicht schaden (zumindest nicht, wenn man Techno/ Trance Fan ist).

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Posted by J.A. on Dezember 1, 2010

Für die Kinder…

die sowieso immer weniger werden
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Achtung: In diesem Artikel kommen scharfkantige Worte und frei umherfliegende Satzzeichen vor.
Lesen gefährdet ihre Dummheit und eigenständiges Denken die Macht von Diktaturen.

Daher ist Denken und Lesen sehr gefährlich. Denken sie bitte nicht zuviel!

Nicht zu Hause nachdenken!

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Liebes Kind,

ich weiß, dass du jetzt wieder heimlich vor dem Computer sitzt. Deine Eltern haben es dir verboten ,weil du immer nur spielst und dir Pornos oder Gewaltvideos auf dein Handy ziehst. Oder du googlest nach deinen Hausaufgaben und holst dir gerade Inspiration für dein neues Referat? Wie, du machst sogar illegale Downloads? Pst, sag das lieber nicht weiter, sonst hagelt es noch eine Abmahnung…die dein Papa dann bezahlen muss.

Ich muss dir jetzt was erzählen. Über böse Menschen. Über „Politiker“. Die wissen alles besser. Die wissen, was für dich und für mich gut ist. Sie haben zwar keine Ahnung vom Leben oder vom Internet, aber von Gesetzen. Und weil sie ihr Geltungsbewusstsein befriedigen / und oder Inkompetenz überlagern wollen und/ oder keine Ahnung vom Netz haben und alles regulieren, wollen sie dir und mir nun sagen, was wir schauen dürfen und was nicht. Das kennst du vielleicht von den Computerspielen. Da reichen zwei rotgefärbte Pixel mit einer Winkelanordnung von 45 Grad und ein virtueller Schrei, der entfernt an einen Menschen erinnert, aber eigentlich eine Computerstimme und dass du gerade zufällig deine linke Maustaste gedrückt hast und dann kannst du das Spiel nicht mehr kaufen. Logisch, oder? Dann musst du das in den USA oder in Großbritannien kaufen. Kennst du vielleicht. Deine Freunde finden das Spiel cool, also musst du es auch haben. Kann ich verstehen. Während du das dann spielst, schauen sich deine Eltern um 20 Uhr nebenan einen Tatort an, wo man gerade die Leiche obduziert. Die Kehle ist aufgeschnitten, das Blut tropft über den Metalltisch und der Arzt hat gerade das Skalpell in der Hand und untersucht die Organe. Alles täuschend echt und sogar noch realistischer als mit dieser öden, kantigen Computergrafik. Alles ganz normal mit einem echten Menschen und total unindiziert! Um 20 Uhr! Du kannst sogar was über Anatomie lernen, aber du darfst das nicht am Computer, weil da sind das Pixel und ach.. oder ich erkläre dir das später, das ist nämlich seeehr kompliziert.

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Categories: familie
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Posted by J.A. on Dezember 1, 2010

Verrückter Trubel-Dienstag

Jugendfreigabe: Dieser Text ist ab Null Jahren freigegeben. Ein wenig mitdenken und ein Blick für die Gesamtheit kann helfen, diese Zeilen zu verstehen. Unter Umständen muss man sich dafür anstrengen. Kinder dürfen das aber ruhig lesen. Erwachsene auch.
(mehr Infos zum Thema
JMStV hier )

Passender Song „Gebrünn Gebrünn
by Paul Kalkbrenner

Sonne im Gegenlicht

Sonne im Gegenlicht

Wow was für ein Tag! Neben dem verrückten und sehr kalten Wetter haben sich die Ereignisse mal wieder überschlagen. Ich hatte heute einen Tag nach meinem Geschmack, einen Tag voller Kommunikation und externer Erlebnisse. Es sieht so aus, als ob es nun mit einem Mordstempo auf den Jahresendspurt zugeht. Alles ist in Wandel, alles ist in Veränderung. Diese Tage vergehen schneller als die anderen. Sie sind intensiver, erlebnisreicher, aufregender. Es ist kalt, doch ist das Herz voll Wärme.

Im Supermarkt haben die Leute eingekauft wie verrückt. Mütter mit Kindern, die hektisch durch das Gewühl gefahren sind und dabei ihren Einkaufswagen zu 150 % vollgeladen hatten. Über-Mensch-große Adventskalender, Schleckereien, Geschenke, Regale mit Süßigkeiten und Weihnachtsgebäck, soweit das Auge reicht. Eine eigene Weihnachts-Deko-Abteilung, Sonderangebote, Medien- der Supermarkt war mal wieder voll mit Attraktionen. Es fällt manchmal schwer, die Übersicht zu behalten. Aber muss man das immer? Kann man sich nicht auch einfach mal fallenlassen und das Leben einfach leben, so wie es kommt?

Ich habe sogar eine „Freundin“ getroffen, eine mir bekannte Frau, die ich mal auf einer Konfirmation eines Art „Patenkindes“ getroffen habe. Sie ist sehr nett und war auch mit ihrem Mann einkaufen. Ich habe mich gefreut. Spontan treffen, spontan quatschen und sich sympathisch finden, ich finde das eigentlich unersetzlich und es könnte mir ruhig öfters passieren. ;-)

Dann habe ich heute abend ein sehr gutes und langes Telefongespräch mit einer mir wichtigen Person gehabt, zwischendrin noch ein paar Mails geschrieben und alles in allem, was es sehr erfüllend. Abends gemütlich auf der Couch liegen und die neue „Kalkbrenner“ hören- es könnte immer so perfekt sein.