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	<title>Kommentare zu: Kompliziert, einfach oder dazwischen?</title>
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		<item>
		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/10/kompliziert-einfach-oder-dazwischen/comment-page-1/#comment-10696</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 09:48:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2720#comment-10696</guid>
		<description>Okay Cathi,

erwischt: Die persönliche Offenbarung fehlt. Vielleicht habe ich es indirekt ausgedrückt: 

Ich offenbare meinen blinden Fleck nicht so ohne weiteres, denn dann wäre er nicht mehr „blind“. (Blinder Fleck = Psychologische Eigenschaften eines Menschen, die er sich nicht bewusst ist, die ihn aber dennoch definieren)

Alle Menschen können kompliziert sein, dass müssen nicht nur Frauen seien. Aber, umgekehrt, dass sie überproportional viel reden, daran glaube ich schon, zumindest gibt es darüber Untersuchungen und interessante Veröffentlichungen. (&quot;das weibliche Gehirn&quot;)

Und, ich selbst rede auch viel und gern und ich halte mich auch für kompliziert. Schwierig wird es- gute Unterscheidung!- wenn man etwas künstlich kompliziert macht. Manchmal liegt die Stärke eben auch in der Abstraktion und in der schnellen Herausfindung des „Pudels Kern“.

In allen wissenschaftlichen Disziplinen geht es um Schnelligkeit, um Abstraktion um das Herauslösen von Naturgesetzen, in der Betriebswirtschaft geht es um Rationalisierung und Kosteneinsparen, warum sollte aussgerechnet der Mensch und die Psychologie ganz frei davon sein? Und ich denke, es gibt tausende von bodenständigen Frauen, die sehr pragmatisch veranlagt sind und das Klischee nicht mal ansatzweise erfüllen. Aber auch Millionen von komplizierten, feinfühligen Männern, die sich selbst oft im Weg stehen. Daher kann das Ganze eigentlich nur ein Klischee sein.

 Ich habe absichtlich viele Fragen eingebaut und alles ein wenig offen gelassen, damit man sich selbst Gedanken dazu machen kann. Außerdem hatte ich große Freude am Schreiben und dem Ausformulieren, dass das eigentliche Thema vielleicht darüber verblasst ist. Im Idealfall deckt man beide Bereiche ab, also sorry dafür.

Ansonsten kann ich dir nur zustimmen und danke für deinen Kommentar,

Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('10696','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('10696','J.A.');" /></div><span id="co_10696"><p>Okay Cathi,</p>
<p>erwischt: Die persönliche Offenbarung fehlt. Vielleicht habe ich es indirekt ausgedrückt: </p>
<p>Ich offenbare meinen blinden Fleck nicht so ohne weiteres, denn dann wäre er nicht mehr „blind“. (Blinder Fleck = Psychologische Eigenschaften eines Menschen, die er sich nicht bewusst ist, die ihn aber dennoch definieren)</p>
<p>Alle Menschen können kompliziert sein, dass müssen nicht nur Frauen seien. Aber, umgekehrt, dass sie überproportional viel reden, daran glaube ich schon, zumindest gibt es darüber Untersuchungen und interessante Veröffentlichungen. (&#8220;das weibliche Gehirn&#8221;)</p>
<p>Und, ich selbst rede auch viel und gern und ich halte mich auch für kompliziert. Schwierig wird es- gute Unterscheidung!- wenn man etwas künstlich kompliziert macht. Manchmal liegt die Stärke eben auch in der Abstraktion und in der schnellen Herausfindung des „Pudels Kern“.</p>
<p>In allen wissenschaftlichen Disziplinen geht es um Schnelligkeit, um Abstraktion um das Herauslösen von Naturgesetzen, in der Betriebswirtschaft geht es um Rationalisierung und Kosteneinsparen, warum sollte aussgerechnet der Mensch und die Psychologie ganz frei davon sein? Und ich denke, es gibt tausende von bodenständigen Frauen, die sehr pragmatisch veranlagt sind und das Klischee nicht mal ansatzweise erfüllen. Aber auch Millionen von komplizierten, feinfühligen Männern, die sich selbst oft im Weg stehen. Daher kann das Ganze eigentlich nur ein Klischee sein.</p>
<p> Ich habe absichtlich viele Fragen eingebaut und alles ein wenig offen gelassen, damit man sich selbst Gedanken dazu machen kann. Außerdem hatte ich große Freude am Schreiben und dem Ausformulieren, dass das eigentliche Thema vielleicht darüber verblasst ist. Im Idealfall deckt man beide Bereiche ab, also sorry dafür.</p>
<p>Ansonsten kann ich dir nur zustimmen und danke für deinen Kommentar,</p>
<p>Julia</p>
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		<title>Von: Cathi</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/10/kompliziert-einfach-oder-dazwischen/comment-page-1/#comment-10669</link>
		<dc:creator>Cathi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 06:59:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2720#comment-10669</guid>
		<description>Hallo Julia,

lass mich ein paar spontane Gedanken (und komplizierte Kritik) dazu niederschreiben.

Du stellst am Anfang deines Artikels die ironisch gemeinte Frage, ob du „typisch Frau“ wärst. Dabei verabsäumst du es nicht, eine Beschreibung deines Selbstbildes zu geben.
Hier sehe ich nicht wirklich einen Zusammenhang zum folgenden Text. Aber egal.

Dann leitest du den Artikel mit einem Zitat zu einer Klischee-Analyse über. 
Du schreibst, das Zitat wäre Frauen „machen alles“ kompliziert. 
Ist das genau zitiert? 
Es ist nämlich ein Unterschied, ob jemand alles kompliziert macht oder ob jemand kompliziert ist. Denn das eine bedingt nicht automatisch das andere. 
Wenn ich zum Beispiel grüblerisch bin und mir für Entscheidungen Zeit lasse, alles versuche abzuwägen, mir zusätzlich durch Lesen zwischen den Zeilen und das Einbinden der eigenen Emotionen alle wichtigen Informationen, die ich für eine Entscheidung brauche, zu holen versuche, dann denke ich vielleicht kompliziert, handle aber effizient und lösungsorientiert (Und schreibe komplizierte Sätze – aber oft geht’s nicht einfacher ;-).
Das Ergebnis des Denk- und Fühlvorgangs ist dann vielleicht besser als bei geradlinigeren Menschen. (Müssen das unbedingt Männer sein? ...Denkanstoß)
Denn, nur wenn jemand etwas geradlinig macht, heißt das noch lange nicht, dass er richtig handelt dabei – und, dass das Handeln selbst nicht kompliziert ist.
Bitte tu diesen Punkt nicht als kleinliche Spitzfinigkeit ab, sondern schau auf den großen Unterschied „Kompliziert machen – kompliziert denken“.

Dann gehst du richtig weiter: Du fragst: „Aber warum SIND Frauen von Natur aus komplizierter...?“ Usw.

Nur dein Verwenden des Begriffs „Klischee“ ist verwirrend; ein Klischee ist doch eine Eigenschaft, die einer Gruppe zugeschrieben wird, für den Einzelnen jedoch niemals richtig beschreibend ist.
Dennoch scheinst du Frauen zugeschriebene Eigenschaften als richtig einzustufen und bezeichnest sie trotzdem gleichzeitig als „Klischee“.
Also: Eigenschaft oder Klischee?

Du schreibst „Warum reden Frauen so viel?“. Das wiederum, meine Lieblingsbloggerin, ist meiner Meinung nach nun wirklich ein Klischee...
Wenn du das ironisch gemeint hast, geht das aus dem Textfluß nicht wirklich hervor.

Die letzten vier Absätze sind sehr gut, denen kann ich mich voll und ganz anschließen. 
Das ist jetzt zwar nur 1 Satz, soll aber vom Gewicht her soviel wiegen wie der ganze Text zuvor :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('10669','Cathi');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('10669','Cathi');" /></div><span id="co_10669"><p>Hallo Julia,</p>
<p>lass mich ein paar spontane Gedanken (und komplizierte Kritik) dazu niederschreiben.</p>
<p>Du stellst am Anfang deines Artikels die ironisch gemeinte Frage, ob du „typisch Frau“ wärst. Dabei verabsäumst du es nicht, eine Beschreibung deines Selbstbildes zu geben.<br />
Hier sehe ich nicht wirklich einen Zusammenhang zum folgenden Text. Aber egal.</p>
<p>Dann leitest du den Artikel mit einem Zitat zu einer Klischee-Analyse über.<br />
Du schreibst, das Zitat wäre Frauen „machen alles“ kompliziert.<br />
Ist das genau zitiert?<br />
Es ist nämlich ein Unterschied, ob jemand alles kompliziert macht oder ob jemand kompliziert ist. Denn das eine bedingt nicht automatisch das andere.<br />
Wenn ich zum Beispiel grüblerisch bin und mir für Entscheidungen Zeit lasse, alles versuche abzuwägen, mir zusätzlich durch Lesen zwischen den Zeilen und das Einbinden der eigenen Emotionen alle wichtigen Informationen, die ich für eine Entscheidung brauche, zu holen versuche, dann denke ich vielleicht kompliziert, handle aber effizient und lösungsorientiert (Und schreibe komplizierte Sätze – aber oft geht’s nicht einfacher <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Das Ergebnis des Denk- und Fühlvorgangs ist dann vielleicht besser als bei geradlinigeren Menschen. (Müssen das unbedingt Männer sein? &#8230;Denkanstoß)<br />
Denn, nur wenn jemand etwas geradlinig macht, heißt das noch lange nicht, dass er richtig handelt dabei – und, dass das Handeln selbst nicht kompliziert ist.<br />
Bitte tu diesen Punkt nicht als kleinliche Spitzfinigkeit ab, sondern schau auf den großen Unterschied „Kompliziert machen – kompliziert denken“.</p>
<p>Dann gehst du richtig weiter: Du fragst: „Aber warum SIND Frauen von Natur aus komplizierter&#8230;?“ Usw.</p>
<p>Nur dein Verwenden des Begriffs „Klischee“ ist verwirrend; ein Klischee ist doch eine Eigenschaft, die einer Gruppe zugeschrieben wird, für den Einzelnen jedoch niemals richtig beschreibend ist.<br />
Dennoch scheinst du Frauen zugeschriebene Eigenschaften als richtig einzustufen und bezeichnest sie trotzdem gleichzeitig als „Klischee“.<br />
Also: Eigenschaft oder Klischee?</p>
<p>Du schreibst „Warum reden Frauen so viel?“. Das wiederum, meine Lieblingsbloggerin, ist meiner Meinung nach nun wirklich ein Klischee&#8230;<br />
Wenn du das ironisch gemeint hast, geht das aus dem Textfluß nicht wirklich hervor.</p>
<p>Die letzten vier Absätze sind sehr gut, denen kann ich mich voll und ganz anschließen.<br />
Das ist jetzt zwar nur 1 Satz, soll aber vom Gewicht her soviel wiegen wie der ganze Text zuvor <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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