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	<title>Kommentare zu: Rezension „Die Wolke“</title>
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		<title>Von: J.A. Blog &#187; Atomare Sicherheit</title>
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		<dc:creator>J.A. Blog &#187; Atomare Sicherheit</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 11:40:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] intensiv werde ich an das Buch „Die Wolke“ erinnert, über das ich vor ein paar Monaten noch rezensiert habe. Es kommt genau alles so, wie die Autorin beschrieben hat. Unvorstellbares Leid kommt auf die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] intensiv werde ich an das Buch „Die Wolke“ erinnert, über das ich vor ein paar Monaten noch rezensiert habe. Es kommt genau alles so, wie die Autorin beschrieben hat. Unvorstellbares Leid kommt auf die [...]</p>
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		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/rezension-%e2%80%9edie-wolke%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-9846</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 08:23:12 +0000</pubDate>
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		<description>@ Menachem: Ein Risiko besteht tatsächlich immer und überall. Wenn man über alles so genau nachdenken würde, dürfte man eigentlich gar nicht mehr auf die Straße gehen. ;-) 

Ich gebe zu, bei Atomkraftwerken bin ich meistens etwas lasch und vertraue, ohne zu fragen, auf die Betreiber. Aber langfristig führt an dem Atomausstieg nichts vorbei. Wenn irgendwo ein Windrad umfällt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass auch nur ein einziger Mensch ums Leben kommt. Da ist es mit der reinen Wahrscheinlichkeit der alternativen Energiegewinnung einfach besser. Ein Super-Gau würde- neben den menschlichen Opfern- ganze Landstriche verwüsten und dauerhaft die Natur schädigen (so wie in Tschernobyl). Ich finde, das ist keine gute Alternative, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit nur 0,00001 % beträgt. Das beste wäre – meiner Meinung nach- ein relativ schneller Ausstieg aus der Kernkraft.

@ Yva: Die Handlung ist wirklich etwas extrem und sie hinterlässt auf jeden Fall ein sehr bedrohliches Gefühl (auch für mich als Erwachsene noch). Vielleicht hat die Autorin damit übertrieben und ob es für Kinder wirklich die beste Kost ist, mag bezweifelt werden. Die 80er Jahre haben sich ja auch sehr durch ökologisch-politische Einflussnahme im Bildungssystem, etc. ausgezeichnet und das Buch ist ein Produkt aus dieser Denkweise.

Ja, ich bin froh, dass ich es damals nicht gelesen habe, aber auch umso mehr, es vor zwei Wochen nachgeholt zu haben. Und ich kann es auch wirklich jedem empfehlen!

Die Geschichte endet übrigens mit der Schilderung von Janna und der Erklärung ihren Großeltern gegenüber, dass viele Verwandte, u.a. deren Kinder und Enkel gestorben sind.  Der Rest bleibt offen.

Wahrscheinlich kehrt für das Mädchen nun endlich die Normalität ein, die sie die ganze Zeit nicht gehabt hat. Sie wird wahrscheinlich mit ihren Großeltern zusammen leben (die auch schon vor dem Unglück mit ihren Eltern in einem Haus gewohnt haben) und versuchen, das beste aus ihrem Leben zu machen. Vielleicht stirbt sie auch ein paar Jahre später an der Strahlenkrankheit. Aber wie gesagt, das ist alles nur meine Phantasie. 

mfg, Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9846','Julia');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9846','Julia');" /></div><span id="co_9846"><p>@ Menachem: Ein Risiko besteht tatsächlich immer und überall. Wenn man über alles so genau nachdenken würde, dürfte man eigentlich gar nicht mehr auf die Straße gehen. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Ich gebe zu, bei Atomkraftwerken bin ich meistens etwas lasch und vertraue, ohne zu fragen, auf die Betreiber. Aber langfristig führt an dem Atomausstieg nichts vorbei. Wenn irgendwo ein Windrad umfällt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass auch nur ein einziger Mensch ums Leben kommt. Da ist es mit der reinen Wahrscheinlichkeit der alternativen Energiegewinnung einfach besser. Ein Super-Gau würde- neben den menschlichen Opfern- ganze Landstriche verwüsten und dauerhaft die Natur schädigen (so wie in Tschernobyl). Ich finde, das ist keine gute Alternative, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit nur 0,00001 % beträgt. Das beste wäre – meiner Meinung nach- ein relativ schneller Ausstieg aus der Kernkraft.</p>
<p>@ Yva: Die Handlung ist wirklich etwas extrem und sie hinterlässt auf jeden Fall ein sehr bedrohliches Gefühl (auch für mich als Erwachsene noch). Vielleicht hat die Autorin damit übertrieben und ob es für Kinder wirklich die beste Kost ist, mag bezweifelt werden. Die 80er Jahre haben sich ja auch sehr durch ökologisch-politische Einflussnahme im Bildungssystem, etc. ausgezeichnet und das Buch ist ein Produkt aus dieser Denkweise.</p>
<p>Ja, ich bin froh, dass ich es damals nicht gelesen habe, aber auch umso mehr, es vor zwei Wochen nachgeholt zu haben. Und ich kann es auch wirklich jedem empfehlen!</p>
<p>Die Geschichte endet übrigens mit der Schilderung von Janna und der Erklärung ihren Großeltern gegenüber, dass viele Verwandte, u.a. deren Kinder und Enkel gestorben sind.  Der Rest bleibt offen.</p>
<p>Wahrscheinlich kehrt für das Mädchen nun endlich die Normalität ein, die sie die ganze Zeit nicht gehabt hat. Sie wird wahrscheinlich mit ihren Großeltern zusammen leben (die auch schon vor dem Unglück mit ihren Eltern in einem Haus gewohnt haben) und versuchen, das beste aus ihrem Leben zu machen. Vielleicht stirbt sie auch ein paar Jahre später an der Strahlenkrankheit. Aber wie gesagt, das ist alles nur meine Phantasie. </p>
<p>mfg, Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
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		<title>Von: Yva</title>
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		<dc:creator>Yva</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 16:49:36 +0000</pubDate>
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		<description>Heftig! Zuerst würde ich demjenigen, der Dir das Buch zum 14.(!) Geburtstag geschenkt hat, einen Satz heiße Ohren verpassen. Die von Dir beschriebene Handlung hat das Potential, einen jungen Leser extrem zu traumatisieren. Ich denke, Du bist froh, daß Du es damals nicht gelesen hast.

Aber grundsätzlich ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema wichtig. Die wenigsten machen sich Gedanken darüber, was bei einer derartigen Katastrophe tatsächlich passieren kann. Daß die Fassade unserer Zivilisation dünn ist, muß man sicher nicht mit Beispielen belegen. Und was es für den einzelnen bedeuten würde, wenn er Tod und Leid seiner Mitmenschen und Familienmitglieder hautnah miterleben muß, sollte tatsächlich gelegentlich aufgeschrieben werden - auch um die schwer zu verstehende und oft zu sehr verharmloste Gefahr auf ein persönliches Schicksal zu fokussieren.
Warum das jedoch unbedingt am Beispiel eines 14jährigen Mädchens, dem die Bezugspersonen im Verlaufe der Handlung quasi unter den Fingern wegsterben, durchexerziert werden muß, erschließt sich mir nicht.

Hut ab, daß Du Dich da durchgearbeitet hast! Ich hätte vermutlich schon beim Tod des kleinen Bruders Ulli das Handtuch geschmissen. Wie grausam!

Trotzdem noch eine kleine Frage: Wie geht die Geschichte genau zu Ende? Bleibt Janna bei ihren Großeltern? Erreicht sie etwas mit ihrer Erzählung? Gibt es einen Ausblick auf ihr zukünftiges Leben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9842','Yva');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9842','Yva');" /></div><span id="co_9842"><p>Heftig! Zuerst würde ich demjenigen, der Dir das Buch zum 14.(!) Geburtstag geschenkt hat, einen Satz heiße Ohren verpassen. Die von Dir beschriebene Handlung hat das Potential, einen jungen Leser extrem zu traumatisieren. Ich denke, Du bist froh, daß Du es damals nicht gelesen hast.</p>
<p>Aber grundsätzlich ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema wichtig. Die wenigsten machen sich Gedanken darüber, was bei einer derartigen Katastrophe tatsächlich passieren kann. Daß die Fassade unserer Zivilisation dünn ist, muß man sicher nicht mit Beispielen belegen. Und was es für den einzelnen bedeuten würde, wenn er Tod und Leid seiner Mitmenschen und Familienmitglieder hautnah miterleben muß, sollte tatsächlich gelegentlich aufgeschrieben werden &#8211; auch um die schwer zu verstehende und oft zu sehr verharmloste Gefahr auf ein persönliches Schicksal zu fokussieren.<br />
Warum das jedoch unbedingt am Beispiel eines 14jährigen Mädchens, dem die Bezugspersonen im Verlaufe der Handlung quasi unter den Fingern wegsterben, durchexerziert werden muß, erschließt sich mir nicht.</p>
<p>Hut ab, daß Du Dich da durchgearbeitet hast! Ich hätte vermutlich schon beim Tod des kleinen Bruders Ulli das Handtuch geschmissen. Wie grausam!</p>
<p>Trotzdem noch eine kleine Frage: Wie geht die Geschichte genau zu Ende? Bleibt Janna bei ihren Großeltern? Erreicht sie etwas mit ihrer Erzählung? Gibt es einen Ausblick auf ihr zukünftiges Leben?</p>
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	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/08/rezension-%e2%80%9edie-wolke%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-9838</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 15:04:52 +0000</pubDate>
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		<description>Wäre dann, in diesem von dir beschriebenen Fall, meine Lebensversicherung nicht schadensersatzpflichtig? 
Schwarzer Humor beiseite, Julia, ich möchte damit nur andeuten, dass viele heutzutage geneigt sind, sich gegen alle Risiken und Unwägbarkeiten des täglichen Lebens abzusichern. Von der Computerausfallvers. bis zur Katzenhalterhaftpflicht. 
Ich weiß auch keine wirkliche Antwort, doch frage ich zwei Möglichkeiten ab, wobei, die Antwort in der Mitte liegen mag:
Sollen wir alle unsere menschlichen Energien in Sicherheit investieren, die auch niemals ein 100 %iger Garant sein kann
oder sollten wir nicht auch in die Einsicht investieren, das dem Leben immer Risiken gegenübersteh`n? 
Das ist, so wie ich es verstanden habe, auch ein Fazit aus der Loveparade, indem gesagt wird, selbst bei den besten und optimalen Vorbereitungen - ein unkalkulierbares Restrisiko bleit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9838','Menachem');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9838','Menachem');" /></div><span id="co_9838"><p>Wäre dann, in diesem von dir beschriebenen Fall, meine Lebensversicherung nicht schadensersatzpflichtig?<br />
Schwarzer Humor beiseite, Julia, ich möchte damit nur andeuten, dass viele heutzutage geneigt sind, sich gegen alle Risiken und Unwägbarkeiten des täglichen Lebens abzusichern. Von der Computerausfallvers. bis zur Katzenhalterhaftpflicht.<br />
Ich weiß auch keine wirkliche Antwort, doch frage ich zwei Möglichkeiten ab, wobei, die Antwort in der Mitte liegen mag:<br />
Sollen wir alle unsere menschlichen Energien in Sicherheit investieren, die auch niemals ein 100 %iger Garant sein kann<br />
oder sollten wir nicht auch in die Einsicht investieren, das dem Leben immer Risiken gegenübersteh`n?<br />
Das ist, so wie ich es verstanden habe, auch ein Fazit aus der Loveparade, indem gesagt wird, selbst bei den besten und optimalen Vorbereitungen &#8211; ein unkalkulierbares Restrisiko bleit.</p>
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