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	<title>Kommentare zu: Neuausrichtung des Blogs</title>
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		<title>Von: Fragezeichner</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9677</link>
		<dc:creator>Fragezeichner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 09:35:32 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, der Umgangston ist auch das, was mich am meisten abschreckt. Dass Gemeinschaftsblogs ein Trend werden, glaube ich nicht. Es gab ja ein paar Versuche (Menachem z.B. hatte ja in der Endlosrekursion geschrieben, hat das mittlerweile auch wieder aufgegeben und widmet sich nur noch seinem eigenen Blog). Probleme sind vielleicht andere, aber wohl auch nicht weniger...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9677','Fragezeichner');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9677','Fragezeichner');" /></div><span id="co_9677"><p>Ja, der Umgangston ist auch das, was mich am meisten abschreckt. Dass Gemeinschaftsblogs ein Trend werden, glaube ich nicht. Es gab ja ein paar Versuche (Menachem z.B. hatte ja in der Endlosrekursion geschrieben, hat das mittlerweile auch wieder aufgegeben und widmet sich nur noch seinem eigenen Blog). Probleme sind vielleicht andere, aber wohl auch nicht weniger&#8230;</p>
</span>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Violine</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9674</link>
		<dc:creator>Violine</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 05:52:13 +0000</pubDate>
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		<description>Wir haben beschlossen, das Heidelberger Blog leben zu lassen. Einmal ist es so einfach eine schöne Sache, das Layout ist gut, der Inhalt ist gut. Und selbst wenn wir gerade nichts schreiben, liegt es uns trotzdem am Herzen. Und es stecken Erinnerungen drin. Und von anderen wird es geschätzt. Wir bekommen manchmal von Firmen Pressematerial zugeschickt, sehr gutes. In den seltensten Fällen benutzen wir das, aber das zeigt unser Ansehen.
Das Foto von der Brückenbeleuchtung, das ist in einer Zeitschrift von Heidelberg von irgendeinem wichtigen Verein in Heidelberg abgebildet worden (natürlich auf Anfrage beim Autor).
Enttäuschen ist im Moment einfach nur unsere Blogfrequenz, aber das kann sich ja immer ändern. Robèrt hatte auch keine Zeit mehr für den Podcast, obwohl er den sehr gerne macht.
Na, ich denke, irgendwann wird es mal wieder klappen (vor ein paar Tagen habe ich ein nettes Foto eingestellt) und unsere Einstellung, dass es einfach ein nettes Hobby sein soll, hat sich einfach gelohnt. Auch ein nettes Hobby dümpelt mal vor sich hin, ohne dass man deswegen ein schlechtes Gewissen haben muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9674','Violine');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9674','Violine');" /></div><span id="co_9674"><p>Wir haben beschlossen, das Heidelberger Blog leben zu lassen. Einmal ist es so einfach eine schöne Sache, das Layout ist gut, der Inhalt ist gut. Und selbst wenn wir gerade nichts schreiben, liegt es uns trotzdem am Herzen. Und es stecken Erinnerungen drin. Und von anderen wird es geschätzt. Wir bekommen manchmal von Firmen Pressematerial zugeschickt, sehr gutes. In den seltensten Fällen benutzen wir das, aber das zeigt unser Ansehen.<br />
Das Foto von der Brückenbeleuchtung, das ist in einer Zeitschrift von Heidelberg von irgendeinem wichtigen Verein in Heidelberg abgebildet worden (natürlich auf Anfrage beim Autor).<br />
Enttäuschen ist im Moment einfach nur unsere Blogfrequenz, aber das kann sich ja immer ändern. Robèrt hatte auch keine Zeit mehr für den Podcast, obwohl er den sehr gerne macht.<br />
Na, ich denke, irgendwann wird es mal wieder klappen (vor ein paar Tagen habe ich ein nettes Foto eingestellt) und unsere Einstellung, dass es einfach ein nettes Hobby sein soll, hat sich einfach gelohnt. Auch ein nettes Hobby dümpelt mal vor sich hin, ohne dass man deswegen ein schlechtes Gewissen haben muss.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9670</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 21:55:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2393#comment-9670</guid>
		<description>@ Violine: hab beim Kommentieren/Schreiben auch ein wenig an dich gedacht und deine geschilderten Erfahrungen mit bestimmten Projekten..

Schreibst du eigentlich noch beim Heidelberger Blog? Oder ist das komplett eingestellt?

Ich hatte ja auch mal ein Team-Projekt, vor ein paar Monaten mit Hartmut.. hat eigentlich Spaß gemacht. Aber irgendwie muss man sich immer sehr überwinden (mehr kommunizieren, mehr Energie reinstecken) und das ist oft schwieriger, als wenn man &quot;nur&quot; für sich selbst bloggt. 

viele Grüße,
Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9670','Julia');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9670','Julia');" /></div><span id="co_9670"><p>@ Violine: hab beim Kommentieren/Schreiben auch ein wenig an dich gedacht und deine geschilderten Erfahrungen mit bestimmten Projekten..</p>
<p>Schreibst du eigentlich noch beim Heidelberger Blog? Oder ist das komplett eingestellt?</p>
<p>Ich hatte ja auch mal ein Team-Projekt, vor ein paar Monaten mit Hartmut.. hat eigentlich Spaß gemacht. Aber irgendwie muss man sich immer sehr überwinden (mehr kommunizieren, mehr Energie reinstecken) und das ist oft schwieriger, als wenn man &#8220;nur&#8221; für sich selbst bloggt. </p>
<p>viele Grüße,<br />
Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Violine</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9669</link>
		<dc:creator>Violine</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 21:44:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2393#comment-9669</guid>
		<description>Eure Kommentare habe ich vor ein paar Stunden gelesen, und kann Euch nur zustimmen.
Ich war jetzt bei mehrere Gemeinschaftsblogs dabei und meiner Erfahrung nach ist es Grundvoraussetzung, dass sich die Beteiligten gut verstehen. Dann zieht man an einem Strang - was dieser Strang auch immer ist - und dieses Gruppengefühl gibt dem Ganzen eine Einheit. Es wird dann auch untereinander kommentiert, und ich denke, da kommen dann in den Kommentaren die guten Diskussionen raus.
Letzteres konnten wir im Heidelberger Blog bis jetzt nicht so verwirklichen, weil wir bis jetzt nur zu zweit sind (gar nicht so einfach, weitere Autoren mit echt Qualität, die dazu passen, zu finden) und in der Vergangenheit von anderem aufgesogen waren.
Aber wenn man sich gut versteht, dann kann man sich mit dem Projekt auch identifizieren und trägt gerne etwas dazu bei.
Und dadurch ist es dann über die Jahre auch eine schöne Erinnerung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9669','Violine');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9669','Violine');" /></div><span id="co_9669"><p>Eure Kommentare habe ich vor ein paar Stunden gelesen, und kann Euch nur zustimmen.<br />
Ich war jetzt bei mehrere Gemeinschaftsblogs dabei und meiner Erfahrung nach ist es Grundvoraussetzung, dass sich die Beteiligten gut verstehen. Dann zieht man an einem Strang &#8211; was dieser Strang auch immer ist &#8211; und dieses Gruppengefühl gibt dem Ganzen eine Einheit. Es wird dann auch untereinander kommentiert, und ich denke, da kommen dann in den Kommentaren die guten Diskussionen raus.<br />
Letzteres konnten wir im Heidelberger Blog bis jetzt nicht so verwirklichen, weil wir bis jetzt nur zu zweit sind (gar nicht so einfach, weitere Autoren mit echt Qualität, die dazu passen, zu finden) und in der Vergangenheit von anderem aufgesogen waren.<br />
Aber wenn man sich gut versteht, dann kann man sich mit dem Projekt auch identifizieren und trägt gerne etwas dazu bei.<br />
Und dadurch ist es dann über die Jahre auch eine schöne Erinnerung.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9666</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 08:23:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2393#comment-9666</guid>
		<description>nochmal ganz explizit zu der Gemeinschaftsblog-Frage: An sich ja, es wäre ein gutes Experiment. Man müsste sich selbst überwinden und mal anders denken, mehr für die Gemeinschaft, weniger für den eigenen Erfolg. 

Aber wenn, nur mit Leuten, die ich auch mag. Freunde aus dem realen Umfeld vielleicht (die bloggen aber alle nicht..) oder Netzkontakte, die man schon lange kennt und mit denen man gut kann.

Vielleicht hat das Bloggen aber insgesamt seinen Zenit überschritten. Vielleicht spüren andere Menschen diesen Ausverkauf auch.. vielleicht.. kommt schon bald der nächste Trend?

Der neue Trend: Gemeinschaftsblogs! Das wäre doch was. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9666','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9666','J.A.');" /></div><span id="co_9666"><p>nochmal ganz explizit zu der Gemeinschaftsblog-Frage: An sich ja, es wäre ein gutes Experiment. Man müsste sich selbst überwinden und mal anders denken, mehr für die Gemeinschaft, weniger für den eigenen Erfolg. </p>
<p>Aber wenn, nur mit Leuten, die ich auch mag. Freunde aus dem realen Umfeld vielleicht (die bloggen aber alle nicht..) oder Netzkontakte, die man schon lange kennt und mit denen man gut kann.</p>
<p>Vielleicht hat das Bloggen aber insgesamt seinen Zenit überschritten. Vielleicht spüren andere Menschen diesen Ausverkauf auch.. vielleicht.. kommt schon bald der nächste Trend?</p>
<p>Der neue Trend: Gemeinschaftsblogs! Das wäre doch was. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9665</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 08:06:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2393#comment-9665</guid>
		<description>@Fragezeichner: Du hast in allen Punkten völlig recht und schön, dass auch mal jemand die negativen Punkte am Bloggen anspricht: Dass zu wenig verlinkt wird, dass die Kommentare fehlen, usw. Es tut mir auch leid, dass du dein Blog nicht mehr so schreibst wie früher, habe es immer gerne gelesen. Vor allem deine Musik ist klasse.

Mehr Gemeinschaft wäre wirklich eine gute Lösung, aber dann eine Gemeinschaft, die nicht nur im Erreichen eines gemeinsamen Ziels arbeitet (ist mehr ein Zweckbündnis), sondern eine Gemeinschaft, die zusammenarbeitet, weil sie sich gut versteht. Die Mitglieder der Gemeinschaft sollten untereinander eine Zuneigung verspüren, sich gegenseitig verantwortlich fühlen und auch egoistische Belange hinten anstellen können. Ein gutes Vorbild wäre eine große, innerlich konsistente Familie, aber davon gibt es immer weniger. Also woher die Vorbilder fürs Bloggen u. Verlinken nehmen, wenn sie real immer weniger werden? Die Menschen und ihre soziale Handlungen sind ein direktes Spiegelbild ihrer Gesellschaft.

Da die meisten Leute im Leben (und somit auch die Blogger) inzwischen so sehr vom Konkurrenz- und Leistungsdenken dominiert werden, ist das alles sehr schwierig. Für die meisten wäre es wohl Zeitverschwendung, irgendein übergeordnetes Ziel braucht man immer, um sich gut zu fühlen und einen Sinn bei der Arbeit zu haben. Mitgefühl, Vertrauen, Altruismus und Mitteilungsfreudigkeit (Offenheit) wären eigentlich ein gutes Ziel.

Vielleicht braucht die Medien-Gesellschaft einfach noch ein wenig mehr von diesen Werten und Erkenntnissen, um die Blogs wirklich so einzusetzen, wie sie gedacht sind: Als offenes, transparentes Werkzeug des Miteinanders. Als Meinungsplatform, um sanfte Diskussionen anzustoßen, anstatt mit der Holzhammer-Methode jedwede Gegenwehr und andersartige Denkweisen in Sätzen und Kommentaren „niederzuknüppeln“. 

Die ganze Aggression, die Vorwürfe und der schlechte Umgangston, der überall herrscht, schreckt mich doch oft eher ab, als dass er mich lockt. Um da mitzuhalten, muss man sich zwangsläufig anpassen. Wie weit kann diese Anpassung gehen und wo sagt das Gewissen: Stop?

Viele Grüße und danke für dein Kommentar,
Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9665','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9665','J.A.');" /></div><span id="co_9665"><p>@Fragezeichner: Du hast in allen Punkten völlig recht und schön, dass auch mal jemand die negativen Punkte am Bloggen anspricht: Dass zu wenig verlinkt wird, dass die Kommentare fehlen, usw. Es tut mir auch leid, dass du dein Blog nicht mehr so schreibst wie früher, habe es immer gerne gelesen. Vor allem deine Musik ist klasse.</p>
<p>Mehr Gemeinschaft wäre wirklich eine gute Lösung, aber dann eine Gemeinschaft, die nicht nur im Erreichen eines gemeinsamen Ziels arbeitet (ist mehr ein Zweckbündnis), sondern eine Gemeinschaft, die zusammenarbeitet, weil sie sich gut versteht. Die Mitglieder der Gemeinschaft sollten untereinander eine Zuneigung verspüren, sich gegenseitig verantwortlich fühlen und auch egoistische Belange hinten anstellen können. Ein gutes Vorbild wäre eine große, innerlich konsistente Familie, aber davon gibt es immer weniger. Also woher die Vorbilder fürs Bloggen u. Verlinken nehmen, wenn sie real immer weniger werden? Die Menschen und ihre soziale Handlungen sind ein direktes Spiegelbild ihrer Gesellschaft.</p>
<p>Da die meisten Leute im Leben (und somit auch die Blogger) inzwischen so sehr vom Konkurrenz- und Leistungsdenken dominiert werden, ist das alles sehr schwierig. Für die meisten wäre es wohl Zeitverschwendung, irgendein übergeordnetes Ziel braucht man immer, um sich gut zu fühlen und einen Sinn bei der Arbeit zu haben. Mitgefühl, Vertrauen, Altruismus und Mitteilungsfreudigkeit (Offenheit) wären eigentlich ein gutes Ziel.</p>
<p>Vielleicht braucht die Medien-Gesellschaft einfach noch ein wenig mehr von diesen Werten und Erkenntnissen, um die Blogs wirklich so einzusetzen, wie sie gedacht sind: Als offenes, transparentes Werkzeug des Miteinanders. Als Meinungsplatform, um sanfte Diskussionen anzustoßen, anstatt mit der Holzhammer-Methode jedwede Gegenwehr und andersartige Denkweisen in Sätzen und Kommentaren „niederzuknüppeln“. </p>
<p>Die ganze Aggression, die Vorwürfe und der schlechte Umgangston, der überall herrscht, schreckt mich doch oft eher ab, als dass er mich lockt. Um da mitzuhalten, muss man sich zwangsläufig anpassen. Wie weit kann diese Anpassung gehen und wo sagt das Gewissen: Stop?</p>
<p>Viele Grüße und danke für dein Kommentar,<br />
Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fragezeichner</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9664</link>
		<dc:creator>Fragezeichner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 23:59:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2393#comment-9664</guid>
		<description>Ähnliche Gedanken habe ich mir auch gemacht. Mir scheint, dass der Rückgang von Kommentaren und Verlinkungen ein generelles Problem der meisten Blogs ist. Möglicher Grund ist, dass die meisten Leser von Blogs auch selbst Blogger sind und Bloggen seinen Zenit überschritten hat. Weder die Träume vom Geldverdienen, noch die idealistischen Hoffnungen auf eine transparentere, ehrlichere und demokratischere Medienlandschaft haben sich erfüllt. Ich merke an mir selbst, dass mir zu viel Zeit im Netz beim Diskutieren mit fremden Menschen nicht wirklich guttut. Und so dämmert nicht nur mein eigenes Blog ein wenig vor sich hin, sondern hat sich auch mein &quot;Konsumieren&quot; anderer Blogs samt Kommentieren dramatisch verringert. Ich frage mich, ob ein Gemeinschaftsblog mit Gleichgesinnten eine Lösung sein könnte?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9664','Fragezeichner');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9664','Fragezeichner');" /></div><span id="co_9664"><p>Ähnliche Gedanken habe ich mir auch gemacht. Mir scheint, dass der Rückgang von Kommentaren und Verlinkungen ein generelles Problem der meisten Blogs ist. Möglicher Grund ist, dass die meisten Leser von Blogs auch selbst Blogger sind und Bloggen seinen Zenit überschritten hat. Weder die Träume vom Geldverdienen, noch die idealistischen Hoffnungen auf eine transparentere, ehrlichere und demokratischere Medienlandschaft haben sich erfüllt. Ich merke an mir selbst, dass mir zu viel Zeit im Netz beim Diskutieren mit fremden Menschen nicht wirklich guttut. Und so dämmert nicht nur mein eigenes Blog ein wenig vor sich hin, sondern hat sich auch mein &#8220;Konsumieren&#8221; anderer Blogs samt Kommentieren dramatisch verringert. Ich frage mich, ob ein Gemeinschaftsblog mit Gleichgesinnten eine Lösung sein könnte?</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9652</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:19:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2393#comment-9652</guid>
		<description>Hallo Yva, 

diese &quot;Geschichten aus dem Leben&quot; mag ich selbst auch am meisten, es ist unglaublich befreiend, sie aus dem Herzen zu schütten. Aber ich kann nur über etwas schreiben, wenn ich wirklich was fühle, ansonsten empfinde ich es als bloße Wiederholung der Nachrichten, wie es sie auf tausend anderen Blogs auch gibt. 

Die Kunst bedient eine ganz andere Schiene und bei der reinen Lyrik schreibe ich abstrakt und halte mich an keinerlei Vorgaben oder Richtlinien. Das mag sie etwas schwer verdaulich machen. 


Viele Grüße,
Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9652','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9652','J.A.');" /></div><span id="co_9652"><p>Hallo Yva, </p>
<p>diese &#8220;Geschichten aus dem Leben&#8221; mag ich selbst auch am meisten, es ist unglaublich befreiend, sie aus dem Herzen zu schütten. Aber ich kann nur über etwas schreiben, wenn ich wirklich was fühle, ansonsten empfinde ich es als bloße Wiederholung der Nachrichten, wie es sie auf tausend anderen Blogs auch gibt. </p>
<p>Die Kunst bedient eine ganz andere Schiene und bei der reinen Lyrik schreibe ich abstrakt und halte mich an keinerlei Vorgaben oder Richtlinien. Das mag sie etwas schwer verdaulich machen. </p>
<p>Viele Grüße,<br />
Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yva</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9637</link>
		<dc:creator>Yva</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 16:33:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2393#comment-9637</guid>
		<description>Meiner Meinung nach bist Du am besten, wenn Du Dir einen Aspekt aus der Realität herauspickst, ihn mit Deinen Worten beschreibst und Deine Gedanken und Gefühle hinzufügst. Ein schönes Beispiel aus jüngster Zeit hierzu ist der Eintrag &quot;Bahnfahren - gestern und heute&quot;. Deine Erinnerungen an die Zeit vor dem Großraumwagen waren unglaublich treffend, und die (versteckte) Botschaft, was uns verloren geht (generell gesehen, die Bahn ist hier nur ein anschauliches Beispiel), hat mich berührt und nachdenklich gemacht. Und meinen Blick dafür geschärft, wo man überall sonst noch ähnliche Entwicklungen beobachten kann.

Mit einigen Deiner (reinen) philosophischen Texte, mit Kurzgeschichten oder Gedichten kann ich allerdings in der Regel wenig anfangen. Das ist aber jetzt keine Kritik. Viele Deiner Leser werden das - mit Recht! - anders sehen. Da fehlen mir offenbar die nötigen Synapsen, oder schlicht die Geduld, tief genug in die Zeilen einzusteigen.

Eine unbestrittene Stärke von Dir ist es jedoch, eine gewisse Emotionalität zu transportieren. Sie ist dezent, meist sogar unterschwellig - aber sie erschlägt einen auch nicht. Vielmehr &quot;würzt&quot; sie Deine Texte und bringt beim Leser sanft etwas zum Mitschwingen.
Unter diesem Aspekt finde ich besonders Deine politischen Einträge sehr erfrischend. Sie unterscheiden sich deutlich vom Mainstream in den bekannten, großen Politblogs, in denen mit Superlativen und beißendem Spot um sich geworfen wird, um mühsam die eigene Wut und den Unwillen, über den Tellerrand zu schauen, zu unterdrücken. Wenn ich dort etwas lese, rufe ich entweder kräftig &quot;Jawoll!&quot; und klatsche beigestert in die Hände oder ich murmele &quot;Blödsinn!&quot; und breche den Text nach der Hälfte ab. Bei Dir lese ich immer bis zum Ende, gebe meistens nur ein nachdenkliches &quot;Hmmm...&quot; von mir und fange wieder von vorne an, um das Gefühl, das ich bei der Lektüre hatte, noch einmal spüren zu können.

Wenn Du es bisher so gehalten hast, daß Du für einen neuen Blogeintrag genau das Thema auswählst, was Dich aktuell am meisten bewegt, dann solltest Du das so beibehalten. Je näher ein Thema an Deinem Herzen ist, um so authentischer, mitreißender und ehrlicher wirst Du es angehen können.
Sich für ein Thema ausschließlich aufgrund der Wünsche der Leser zu entscheiden, mag gelegentlich ein nettes Experiment sein; auf die Dauer wird dabei aber diese persönliche und emotionale Note in Deinem Blog - die ich so schätze - zu kurz kommen.

Liebe Grüße,

Yva</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9637','Yva');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9637','Yva');" /></div><span id="co_9637"><p>Meiner Meinung nach bist Du am besten, wenn Du Dir einen Aspekt aus der Realität herauspickst, ihn mit Deinen Worten beschreibst und Deine Gedanken und Gefühle hinzufügst. Ein schönes Beispiel aus jüngster Zeit hierzu ist der Eintrag &#8220;Bahnfahren &#8211; gestern und heute&#8221;. Deine Erinnerungen an die Zeit vor dem Großraumwagen waren unglaublich treffend, und die (versteckte) Botschaft, was uns verloren geht (generell gesehen, die Bahn ist hier nur ein anschauliches Beispiel), hat mich berührt und nachdenklich gemacht. Und meinen Blick dafür geschärft, wo man überall sonst noch ähnliche Entwicklungen beobachten kann.</p>
<p>Mit einigen Deiner (reinen) philosophischen Texte, mit Kurzgeschichten oder Gedichten kann ich allerdings in der Regel wenig anfangen. Das ist aber jetzt keine Kritik. Viele Deiner Leser werden das &#8211; mit Recht! &#8211; anders sehen. Da fehlen mir offenbar die nötigen Synapsen, oder schlicht die Geduld, tief genug in die Zeilen einzusteigen.</p>
<p>Eine unbestrittene Stärke von Dir ist es jedoch, eine gewisse Emotionalität zu transportieren. Sie ist dezent, meist sogar unterschwellig &#8211; aber sie erschlägt einen auch nicht. Vielmehr &#8220;würzt&#8221; sie Deine Texte und bringt beim Leser sanft etwas zum Mitschwingen.<br />
Unter diesem Aspekt finde ich besonders Deine politischen Einträge sehr erfrischend. Sie unterscheiden sich deutlich vom Mainstream in den bekannten, großen Politblogs, in denen mit Superlativen und beißendem Spot um sich geworfen wird, um mühsam die eigene Wut und den Unwillen, über den Tellerrand zu schauen, zu unterdrücken. Wenn ich dort etwas lese, rufe ich entweder kräftig &#8220;Jawoll!&#8221; und klatsche beigestert in die Hände oder ich murmele &#8220;Blödsinn!&#8221; und breche den Text nach der Hälfte ab. Bei Dir lese ich immer bis zum Ende, gebe meistens nur ein nachdenkliches &#8220;Hmmm&#8230;&#8221; von mir und fange wieder von vorne an, um das Gefühl, das ich bei der Lektüre hatte, noch einmal spüren zu können.</p>
<p>Wenn Du es bisher so gehalten hast, daß Du für einen neuen Blogeintrag genau das Thema auswählst, was Dich aktuell am meisten bewegt, dann solltest Du das so beibehalten. Je näher ein Thema an Deinem Herzen ist, um so authentischer, mitreißender und ehrlicher wirst Du es angehen können.<br />
Sich für ein Thema ausschließlich aufgrund der Wünsche der Leser zu entscheiden, mag gelegentlich ein nettes Experiment sein; auf die Dauer wird dabei aber diese persönliche und emotionale Note in Deinem Blog &#8211; die ich so schätze &#8211; zu kurz kommen.</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Yva</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/07/neuausrichtung-des-blogs/comment-page-1/#comment-9636</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 09:15:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ja-blog.de/?p=2393#comment-9636</guid>
		<description>Hallo Yva,

vielen Dank für deine lange und ausführliche Meinunge zu meinem Blog und deinen Lesegewohnheiten. Also, ich würde sagen, du bist die perfekte Leserin. ;-) Und immerhin, du hast schon zweimal kommentiert, das ist mehr als die meisten.

Ich erwarte auch nicht unbedingt, dass zu meinen Texten etwas zurückkommt, ich werfe sie ja in die Welt und wenn ich diskutieren wollte, dann würde ich vielleicht lieber ein Forum aufmachen. Und nur, um meinen Stolz zu befriedigen, und ständig Lob für alles zu erhalten, wäre ein Blog zu schade. Ich mag auch lieber kritische Leser, die nur bei wirklich guten Texten kommentieren oder wenn sie der Meinung sind, dass ihr Beitrag etwas hilfreiches anhängen kann.

So wie es momentan ist, ist es wohl gut. Und ich bin auch beruhigt, dass du es mit den Besucherzahlen und den anderen Kennzahlen ähnlich wie ich siehst. Sie sind nicht das Maß aller Dinge, aber ganz vergessen kann man sie auch nicht.

Vielleicht frage ich nochmal nach, welche Themen dir am besten gefallen und welche weniger? Dann könnte ich immerhin eine kleine Vorauswahl treffen. Ich habe zumeist sehr viele Ideen und weiß oft nicht, worüber ich zuerst schreiben sollte. Ein Feedback hilft da ganz gut.

Ob ich die anderen Projekte hier verlinken werde, weiß ich noch nicht, da sie noch in den Kinderschuhen stecken und auch von den Inhalten so gar nicht zum alten Blog passen. Wenn es sich gut entwickelt und ich mir sicher bin, dass es in der Richtung weitergehen möchte, werde ich sie natürlich verlinken und/ oder einen kleinen Artikel darüber schreiben. Stichwort „Quervernetzung“. ;-)

Viele Grüße und nochmal Dankeschön für deine Meinung,
Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9636','Julia');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9636','Julia');" /></div><span id="co_9636"><p>Hallo Yva,</p>
<p>vielen Dank für deine lange und ausführliche Meinunge zu meinem Blog und deinen Lesegewohnheiten. Also, ich würde sagen, du bist die perfekte Leserin. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Und immerhin, du hast schon zweimal kommentiert, das ist mehr als die meisten.</p>
<p>Ich erwarte auch nicht unbedingt, dass zu meinen Texten etwas zurückkommt, ich werfe sie ja in die Welt und wenn ich diskutieren wollte, dann würde ich vielleicht lieber ein Forum aufmachen. Und nur, um meinen Stolz zu befriedigen, und ständig Lob für alles zu erhalten, wäre ein Blog zu schade. Ich mag auch lieber kritische Leser, die nur bei wirklich guten Texten kommentieren oder wenn sie der Meinung sind, dass ihr Beitrag etwas hilfreiches anhängen kann.</p>
<p>So wie es momentan ist, ist es wohl gut. Und ich bin auch beruhigt, dass du es mit den Besucherzahlen und den anderen Kennzahlen ähnlich wie ich siehst. Sie sind nicht das Maß aller Dinge, aber ganz vergessen kann man sie auch nicht.</p>
<p>Vielleicht frage ich nochmal nach, welche Themen dir am besten gefallen und welche weniger? Dann könnte ich immerhin eine kleine Vorauswahl treffen. Ich habe zumeist sehr viele Ideen und weiß oft nicht, worüber ich zuerst schreiben sollte. Ein Feedback hilft da ganz gut.</p>
<p>Ob ich die anderen Projekte hier verlinken werde, weiß ich noch nicht, da sie noch in den Kinderschuhen stecken und auch von den Inhalten so gar nicht zum alten Blog passen. Wenn es sich gut entwickelt und ich mir sicher bin, dass es in der Richtung weitergehen möchte, werde ich sie natürlich verlinken und/ oder einen kleinen Artikel darüber schreiben. Stichwort „Quervernetzung“. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viele Grüße und nochmal Dankeschön für deine Meinung,<br />
Julia</p>
</span>]]></content:encoded>
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