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	<title>Kommentare zu: Diese Regierung&#8230;</title>
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		<title>Von: J.A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/06/diese-regierung/comment-page-1/#comment-9405</link>
		<dc:creator>J.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 20:28:18 +0000</pubDate>
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		<description>@ Claudia: nun klappt es auch mit dem Kommentar :) Du warst wohl versehentlich in den Akisimet-Filter gerutscht, sorry dafür.

Ich hab am Ende des Artikels etwas viel zusammengefasst, ist leider eine Schwäche von mir. Der Punkt &quot;soziale Gerechtigkeit&quot; und &quot;Steuerentlastung&quot; ist, zumindest nach dem derzeitigen Stand der öffentlichen Meinung wirklich ein Widerspruch. Das liegt aber meistens an der eher oberflächlichen Auslegung, was die Debatte angeht, finde ich.

Vielleicht muss ich im Einzelnen nochmal erklären, warum ich denke, dass man durchaus beides vereinen kann (Steuersenkung &amp; soziale Gerechtigkeit). Es kommt vor allem auf die Frage an: Welche Steuer genau?

Inhaltlich denke ich z.B. an die hohen Abgaben, die heuzutage jeder Bürger bei den täglichen Kosten, wie Energie, vor allem Strom, Mehrwertsteuer usw. zahlen muss. Allein auf Strom gibt es derweil 41 Prozent an Steuern und Abgaben, aber diese Kosten treffen jeden, vom Superreichen, bis über den Arzt, Angestellten und den Hartz IV -Empfängern. Prozentual wird der Geldbeutel von kleinen Einkommen viel höher belastet, d.h. hohe Steuern bei den alltäglichen Kosten sind immer &quot;ungerecht&quot;. Genauso die Gesundheitsprämie oder die Praxisgebühr.

Der Großteil der Menschen gehört zur Mittelschicht, mit kleinen und mittleren Einkommen. Hier lebt die Masse des Volkes, die beiden Extreme oben und unten sind Extreme, aber je stärker sie von der Politik geschürt werden, desto mehr spaltet sich die Gesellschaft. Wenn man die Mitte wieder stark macht, werden es auch sozial schwache Schichten leichter haben, &#039;nach oben&#039; aufzusteigen. Eine gute Möglichkeit wäre auch die Einführung eines Mindestlohns. Nur wenn das Geld bei den Menschen ankommt und nicht ständig vom Staat abgeführt wird, kann es zu Wohlstand kommen. Ich sehe hier den Staat eindeutig auch als &quot;Räuber&quot; des Geldes seiner Bürger an, und nicht nur als wohlmeinende Instanz, die stets gutes für den Bürger will.

Generell ist eine mangelnde Transparenz u. Aufstiegsmöglichkeit zwischen den Beruf- und Einkommensgruppen das größte Problem, das ich zur Zeit sehe. Bezieher von kleinen und mittleren Einkommen werden über Gebühr belastet und können sich in der täglichen Lebensplanung kaum noch bewegen, bei hohen Einkommen fallen dagegen ein oder zwei Prozentpunkte an Steuererhöhung nicht so ins Gewicht, es ist immer noch genügend finanzieller Puffer vorhanden.

 Also mein Vorschlag wäre: Spitzensteuersatz, Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer usw. rauf und alle Steuern des täglichen Bedarfs runter. Die Entwicklung mit Schwarz-Gelb steuert leider das genaue Gegenteil an.

Das Ganze muss ich nochmal etwas ausführlicher und mit Quellen, etc. zusammenfassen. Vielleicht in einem gesonderten Artikel. 

Vielen Dank für deine Meinung
und 

Viele Grüße,
Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9405','J.A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9405','J.A.');" /></div><span id="co_9405"><p>@ Claudia: nun klappt es auch mit dem Kommentar <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Du warst wohl versehentlich in den Akisimet-Filter gerutscht, sorry dafür.</p>
<p>Ich hab am Ende des Artikels etwas viel zusammengefasst, ist leider eine Schwäche von mir. Der Punkt &#8220;soziale Gerechtigkeit&#8221; und &#8220;Steuerentlastung&#8221; ist, zumindest nach dem derzeitigen Stand der öffentlichen Meinung wirklich ein Widerspruch. Das liegt aber meistens an der eher oberflächlichen Auslegung, was die Debatte angeht, finde ich.</p>
<p>Vielleicht muss ich im Einzelnen nochmal erklären, warum ich denke, dass man durchaus beides vereinen kann (Steuersenkung &#038; soziale Gerechtigkeit). Es kommt vor allem auf die Frage an: Welche Steuer genau?</p>
<p>Inhaltlich denke ich z.B. an die hohen Abgaben, die heuzutage jeder Bürger bei den täglichen Kosten, wie Energie, vor allem Strom, Mehrwertsteuer usw. zahlen muss. Allein auf Strom gibt es derweil 41 Prozent an Steuern und Abgaben, aber diese Kosten treffen jeden, vom Superreichen, bis über den Arzt, Angestellten und den Hartz IV -Empfängern. Prozentual wird der Geldbeutel von kleinen Einkommen viel höher belastet, d.h. hohe Steuern bei den alltäglichen Kosten sind immer &#8220;ungerecht&#8221;. Genauso die Gesundheitsprämie oder die Praxisgebühr.</p>
<p>Der Großteil der Menschen gehört zur Mittelschicht, mit kleinen und mittleren Einkommen. Hier lebt die Masse des Volkes, die beiden Extreme oben und unten sind Extreme, aber je stärker sie von der Politik geschürt werden, desto mehr spaltet sich die Gesellschaft. Wenn man die Mitte wieder stark macht, werden es auch sozial schwache Schichten leichter haben, &#8216;nach oben&#8217; aufzusteigen. Eine gute Möglichkeit wäre auch die Einführung eines Mindestlohns. Nur wenn das Geld bei den Menschen ankommt und nicht ständig vom Staat abgeführt wird, kann es zu Wohlstand kommen. Ich sehe hier den Staat eindeutig auch als &#8220;Räuber&#8221; des Geldes seiner Bürger an, und nicht nur als wohlmeinende Instanz, die stets gutes für den Bürger will.</p>
<p>Generell ist eine mangelnde Transparenz u. Aufstiegsmöglichkeit zwischen den Beruf- und Einkommensgruppen das größte Problem, das ich zur Zeit sehe. Bezieher von kleinen und mittleren Einkommen werden über Gebühr belastet und können sich in der täglichen Lebensplanung kaum noch bewegen, bei hohen Einkommen fallen dagegen ein oder zwei Prozentpunkte an Steuererhöhung nicht so ins Gewicht, es ist immer noch genügend finanzieller Puffer vorhanden.</p>
<p> Also mein Vorschlag wäre: Spitzensteuersatz, Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer usw. rauf und alle Steuern des täglichen Bedarfs runter. Die Entwicklung mit Schwarz-Gelb steuert leider das genaue Gegenteil an.</p>
<p>Das Ganze muss ich nochmal etwas ausführlicher und mit Quellen, etc. zusammenfassen. Vielleicht in einem gesonderten Artikel. </p>
<p>Vielen Dank für deine Meinung<br />
und </p>
<p>Viele Grüße,<br />
Julia</p>
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		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2010/06/diese-regierung/comment-page-1/#comment-9389</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 07:32:31 +0000</pubDate>
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		<description>Schöner Rundumschlag! :-) Die Finanzkrise ist allerdings nicht vergessen: derzeit ist Spanien der nächste Kandidat für den &quot;Rettungsschirm&quot; - und Herr Soros (der berühmte Spekulant) sieht die Welt in Phase 2 der Krise eingetreten, an deren Ende das Ende des Finanzsystems &quot;wie wir es kennen&quot; stehen soll: http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=aSewDrZuj1Vg&amp;pos=3

Alte Männer neigen oft dazu, nochmal ziemlich radikal zu werden (siehe auch Geissler). Ob sie dann noch als Propheten taugen, ist fraglich!

&quot;Steuersenkung und Entlastung der Mittelschicht, mehr Rücksicht auf soziale Schwache&quot; - mir scheint, die beiden Wünsche widersprechen sich! Bei den Reichen kann nie soviel Geld eingesammelt werden wie bei der breiten Masse der Mittelschicht - und Geld braucht es nun mal, um soziale Umverteilungen zu organisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('9389','Claudia');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('9389','Claudia');" /></div><span id="co_9389"><p>Schöner Rundumschlag! <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Die Finanzkrise ist allerdings nicht vergessen: derzeit ist Spanien der nächste Kandidat für den &#8220;Rettungsschirm&#8221; &#8211; und Herr Soros (der berühmte Spekulant) sieht die Welt in Phase 2 der Krise eingetreten, an deren Ende das Ende des Finanzsystems &#8220;wie wir es kennen&#8221; stehen soll: <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=aSewDrZuj1Vg&amp;pos=3" rel="nofollow">http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;sid=aSewDrZuj1Vg&amp;pos=3</a></p>
<p>Alte Männer neigen oft dazu, nochmal ziemlich radikal zu werden (siehe auch Geissler). Ob sie dann noch als Propheten taugen, ist fraglich!</p>
<p>&#8220;Steuersenkung und Entlastung der Mittelschicht, mehr Rücksicht auf soziale Schwache&#8221; &#8211; mir scheint, die beiden Wünsche widersprechen sich! Bei den Reichen kann nie soviel Geld eingesammelt werden wie bei der breiten Masse der Mittelschicht &#8211; und Geld braucht es nun mal, um soziale Umverteilungen zu organisieren.</p>
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