Posted by J.A. on Mai 14, 2010

Meine kleine Twitterwelt

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Am Rande des Universums und dann die nächste Kreuzung links

Unter meinen Twitter-Followern sind alle glücklich vereint: Atheisten und Gläubige, Links-Radikale und Rechts-Konservative, Banker und Freidenker, chaotische Künstler und wissenschaftliche Logiker, Feministinnen und Partriarchen, Männer, Frauen und alle, die sich dazwischen fühlen.

Unter diesen gegensätzlichen Followern führen sie zwar keine Feindschaften (das kommt vor, ist aber zum Glück selten), aber sie kommunzieren auch nicht untereinander oder miteinander. Jeder lebt so in seiner eigenen Gruppe, in seinem eigenen Erfahrungs- und Meinungshorizont. Von da aus wird dann die Welt missioniert und Millionen von Tweets lassen die Datenleitungen glühen und die Server hin und wieder zusammenbrechen.

Ich fühle mich dann manchmal als die einzige, die sieht, wie sie parallel existieren-
obwohl sie sich oft nicht mögen, leben sie alle auf der gleichen Welt.

In meiner kleinen Twitter-Welt!

:)

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4 Responses to “Meine kleine Twitterwelt”

  1. Herr John sagt:

    Ahh. Wir folgen uns auch auf twitter allerdings fühle ich mich dort oben ausgeschlossen, klar könnte ich mich zu den Männern und den Gläubigen zählen aber wir Juden brauchen immer unser eigenes Plätzchen ;-)

    lg Herr John

  2. J.A. sagt:

    Guten Tag Herr John, auch wenn wir uns noch nicht vorgestellt haben, so darf ich doch erwähnen, dass ich sie durch eine herzliche Empfehlung der Fräulein Violine gefunden habe und mir anschließend erlaubte, sie zu meinem Twitter-Profil zu fügen. ;-) Daher hier nochmal ein herzliches Hallo, denn das Schreiben von Direct Messages liegt mir nicht so, da mag ich lieber die Freiheit von Blog-Kommentaren. ;-) Christen, Juden, Moslems- es ist schön, wie vielfältig die Welt ist und wie friedlich sie alle in Twitter existieren.

    Herzliche Grüße
    J.A. (Julia)

  3. Violine sagt:

    Ihr seid süss, Ihr zwei!

    Aber ansonsten: Ist es nicht das, was wir Menschen oft tun, nämlich nebeneinander herleben? Wird das nicht schon längst über unsere Gesellschaft geklagt, der Individualismus, die Anonymität und so weiter?

  4. Julia sagt:

    ja, leider ja – aber es ist manchmal auch verdammt schwierig, es anders zu machen

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