Posted by J.A. on April 29, 2010

Erfolgreiche und erfolglose Menschen

  • Erfolglose Menschen warten auf die richtige Gelegenheit- erfolgreiche fangen einfach an
  • Erfolglose Menschen bedauern sich selbst- erfolgreiche sehen die Herausforderungen in ihrer Arbeit
  • Erfolglose Menschen warten auf die richtige Rückmeldung – erfolgreiche geben sich die Rückmeldung selbst
  • Erfolglose Menschen kritisieren den Erfolg – erfolgreiche geben nichts auf das Gerede der anderen
  • Erfolglose Menschen hinterfragen sich selbst und haben Zweifel- erfolgreiche Menschen haben klare Visionen und Ziele
  • Erfolglose Menschen schauen nach hinten – erfolgreiche nach vorne
  • Erfolglose Menschen reden und zerreden – erfolgreiche handeln
  • Erfolglose Menschen jammern – erfolgreiche schweigen
  • Erfolglose Menschen beneiden andere – erfolgreiche freuen sich über den Erfolg von anderen
  • Erfolglose Menschen arbeiten allein – erfolgreiche können auch das Team akzeptieren
  • Erfolglose Menschen vertragen keine Kritik – erfolgreiche lernen von anderen
  • Erfolglose Menschen denken nur an sich – erfolgreiche, wie andere auch erfolgreich sein können
  • Erfolglose Menschen sehen den Erfolg als das einzige Ziel – für erfolgreiche ist der Weg genug.
Categories: Gesellschaft
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Posted by J.A. on April 27, 2010

Geschichten aus dem Kindergarten

Zurück aus dem Urlaub, dem kleinen Städtetrip nach Hamburg, der eigentlich keine richtiger Urlaub war. Kaum zurück, finde ich mich kaum im eigenen Haushalt zurecht, so schnell stellt sich der Mensch um. Der Kaffee schmeckt viel zu süß, weil ich mir im biologisch sinnvollen und ernährungstechnisch optimierten Haushalt angewöhnt habe, weniger zu nehmen. Und Rohrzucker schmeckt bekanntlich „bääh!“. (Mir zumindest)

Das eigene Bett ist erstaunlich weich und bequem, fast ein bisschen zu komfortabel, wenn man das mit der 6 cm dicken Reise-Klapp-Matratze vergleicht, auf der ich die letzten Tage meine Nächte verbracht hatte. Und ja, das war ein Kampf, ein Kampf gegen die eigene Natur, gegen die Untiefen und raue Gegenwinde der Seele, gegen die eigene Schwere und die nässende Bequemlichkeit des „normalen“ Alltagslebens.

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Posted by J.A. on April 19, 2010

Zimmer 26

Passender Song zum Lesen: It´s no good von Depeche Mode

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Und, was ist jetzt mit dieser Verrückten auf Zimmer 26?“ wollte der Assistenzarzt wissen.

„Ach der geht es schon wieder ganz gut“, antwortete der Chefarzt der Neurologie, streifte sich die Einweghandschuhe von den braungebrannten und muskulösen Armen und schmiss sie mit einer geübten Handbewegung in den großen Mülleimer an der Wand, der mit einem Plastikbeutel ausgekleidet war.

„Sie simuliert mal wieder, wie üblich. Sie hat gemeint, dass sie mich lieben würde, aber ich glaube ihr kein Wort. Diese Tusse ist doch bis obenhin voll mit Medikamenten und Drogen, das wird Wochen brauchen, bis wir sie wieder clean haben. Und wer weiß, am Ende tut sie sich noch was an. Hast du die Kratzer und Narben an ihren Unterarmen gesehen? Das ist das was ich meine.“

„Achja..“ der Assistent nickte und dachte kurz nach, „das ist mir auch schon aufgefallen.“

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Posted by J.A. on April 14, 2010

Meine Lieblingspizza

Dies ist ein Gewinnspiel-Beitrag für die Pizzasteinverlosung bei Jan Theofel´s Blog .Ihr könnt auch gerne alle mitmachen, es gibt nämlich was zu gewinnen. ;-)

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Fertigpizza oder selber machen?

Zugegeben, Pizza habe ich früher ausschließlich als Fertigversion genossen, es gibt sie einfach in zu vielen und teils auch gar nicht so schlechten Varianten. Entweder die Salami-Variante mit dem besonders dünnen-knusprigen Teig oder die Pizza, die im Ofen „hochbackt“ oder auch die amerikanische Variante mit dem sehr luftig-leichten Teig, zu dem die Hawaii-Variante am besten passt. Bei den Belägen kann man nicht viel falsch machen, alles was man aufs Brot schmieren kann, passt letztendlich auch auf die Pizza- und so ist sie wohl ursprünglich auch entstanden.

Dennoch, ein wehmütiges Gefühl blieb immer, als ich beim Italiener war und dort eine richtig frische, selbstgemachte Pizza genossen habe oder auch die Original-Pizza in einem Restaurant in der Toskana – das ist dann einfach kein Vergleich zur industriellen Pizza. Beim Italiener schmeckt der Teig einfach viel besser und auch die Beläge sind meistens viel feiner aufeinander abgestimmt.

Aber Pizza-Teig selbst machen? Welche Hausfrau hat schon immer jeden Tag Lust und Zeit einen Hefeteig anzurühren und die lange Wartezeit des Aufgehens über sich ergehen zu lassen? Außerdem braucht ein ganzes Backblech Pizza ein paar mehr Esser und für sich alleine lohnt der Aufwand eher nicht.

Wenn dann die Mehlsorte nicht so ganz stimmt, geht der Teig nicht richtig auf. Außerdem braucht man einen Umluft-Herd, weil der Boden meistens zu langsam backt oder man zu viel Belag draufgelegt hat.

In der Zwischenzeit habe ich also einen ganz guten Kompromiss zwischen komplett selbst gemachter und industrieller Fertigpizza gefunden und das ist nun auch meine derzeitige „Lieblingspizza“:

Lieblingspizza

Im Supermarkt gibt es einen fertigen Pizzateig aus der Dose (von Knack und Back ). Der hat den Vorteil, dass er schon fix und fertig ist, aber nicht tiefgefroren, d.h. frisch. Man muss nur die Dose aufknacken, den Teig rauspulen und auf die bemehlte Arbeitsfläche bzw. das Backblech ausbreiten.

Dabei kann ein wenig Mehl an den Händen und auf dem Blech helfen, denn der Teig ist am Anfang noch relativ feucht und klebt evt. etwas zusammen. Mitgeliefert wird ein kleines Glas Tomatensoße, die verteilt man nun schön gleichmäßig (mit einem Pfannenwender oder Teigschaber) auf dem Teig. In der Tomatensoße sind nur wenige oder gar keine Gewürze, d.h. nun kann man das Ganze ordentlich nachwürzen, am besten finde ich dazu Oregano oder Majoran, weg mag, auch ein wenig Pfeffer oder Salz.

Das gibt die Grundlage für den Belag und rundet die ganze Pizza ab, daher ist das ein wichtiger Schritt.

So nun der Belag. Am liebsten nehme ich italienische Salami, die ich etwas kleiner schneide (dann backt es besser und die Hitze verteilt sich gut) oder auch fein- würzigen Serrano-Schinken.

Dazu kommen jetzt frische Zutaten, da nehme ich meistens eine kleingehackte Knoblauch-Zehe, ganz dünn geschnittene Tomaten-Stückchen oder auch Zwiebelringe, je nachdem was man gerade im Haus hat. Da mein Mann keine Oliven mag, lasse ich die meistens weg, aber die würden auch gut dazu passen (z.B. schwarze Kalamata). Zur optischen und geschmacklichen Abrundung kann man noch ein paar Rucola-Blätter drauflegen, die muss man aber stets frisch kaufen, weil sie auch im Kühlschrank schnell verwelken.

Jetzt muss man nur noch das ganze mit Streukäse (Edamer z.B.) bedecken, am besten schön viel, damit nicht mehr allzu viel freie Stellen zu sehen sind und dann ab mit dem ganzen in den Backofen.

Hier nochmal die Zutatenliste:

  • Frischer Pizzateig aus der Dose
  • Gewürze: Majoran, Oregano, Pfeffer
  • Italienische Salami
  • Serranoschinken
  • Knoblauch o. Zwiebel
  • Cocktail-Tomaten
  • evt. Rucola-Blätter
  • evt. Kalamata-Oliven
  • Eine Packung Streukäse, z.B. Edamer

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Backzeit ca. 20 Minuten

PS: Wer mag, kann den Frischteig auch mit einem „richtigen“ Hefeteig ersetzen, wie Anfangs erwähnt. Dann dauert das Ganze aber mind. zwei Stunden länger und man braucht einen sehr leistungsfähigen und auch variabel einstellbaren Umluftofen- oder eben einen Pizzastein. ;-)

Posted by J.A. on April 13, 2010

Ein Song, zwei Versionen und drei Meinungen

Vor ein paar Tagen habe ich ein Liveauftritt-Video der genialen österreichen Sängerin Soap&Skin auf Youtube angesehen, dass mich auf Grund der traurig-dramatischen Interpretation sehr fasziniert hat. Und wer weiß, vielleicht lag es am Frühling, an ihrer Art zu spielen oder an was ganz anderem- ich hatte auf einmal Lust, auch mal wieder mein Keyboard hervorzuholen und mich ein wenig musikalisch zu betätigen.

Aber oh weh, das letzte Mal ist schon einige Monate her, seit der Renovierungs-Geschichte und den anderen Verpflichtungen komme ich auch kaum noch zur „Song-Produktion“. Dazu kommt natürlich noch die Begrenztheit des eigenen Bedroom-Studios, als Mikro habe ich derzeit nur ein mageres Headset-Mikro, mit dem irgendwie jede(r) SängerIn nach gegrilltem Frosch klingt, egal ob männlich oder weiblich…

Mangelne musikalische Grundlagen und andere (im Grunde völlig überflüssigen) Hemmnisse der Art „das kann ich ja eh nicht“, „das will keiner hören“, usw. halten einem dann gerne von diesem schönen Hobby ab.

Dabei geht es ja gar nicht darum, den perfekten Song zu komponieren oder irgendwann ins Fernsehen zu kommen. Diese Schiene decken doch Tausende von jungen Mädels und Jungs ab, eine ganze Generation ist im „Star-Fieber“. Dagegen ist prinzipiell auch nichts einzuwenden, aber primär macht man Musik immer noch für sich selbst, ist sie ein Kunstwerk und auch ein verlässlicher Wegweiser in das eigene Selbst.

Wer sich darüber hinaus etwas ernsthafter mit dem Thema Musik beschäftigen will- gerade auch in Richtung „Professionalisierung“ für den ist es ganz gut und interessant, sich mal ein wenig mit dem musik-theoretischen Background zu beschäftigen. Denn ein guter Popsong muss kein Zauberwerk sein, das Handwerk kann man erlernen und den letzten Rest immer noch mit Kreativität auffüllen.

Gestern machte mich also auf die Suche nach guten Tutorials zu den Themen Songwriting oder Piano Lessons/ Melodie. Und siehe an, das Internet ist eine wahre Goldgrube und an jeder Ecke stehen pädagoisch geschulte und nette Menschen, die ihre Fähigkeiten völlig gratis einem großen Publikum zur Verfügung stellen. (Natürlich gibt es auch welche, die hinterher für ihre Fernstudiums-Angebote Geld verlangen oder Werbevideos verbreiten, aber selbst von denen kann man noch lernen)

Wahrscheinlich werde ich die ganze Thematik nach Bedarf über mehrere Artikel als „Special“ verteilen, aber für den Einstieg habe ich folgenden Schwerpunkt gewählt:

Den bekannten Final-Song Satellite (aus „Unser Star für Oslo“) der Sängerin Lena Meyer-Landrut gab es in zwei Versionen: Einmal in der langsameren Ballade-Version gesungen von Jennifer Braun  und in der schnellen Up Tempo- Version von Lena selbst, die damit bekanntlich gewonnen hat und Deutschland nun beim Eurovision Song Contest vertreten wird.

Hört euch am besten beide Videos mal an und sammelt die ersten persönlichen Eindrücke darüber. Kommt erst dann wieder zurück. ;-)

Natürlich muss man darüber hinwegsehen, dass Lena´s Song inzwischen aufpoliert wurde und ein richtiges Musikvideo ist und Jennifers Song nur eine Ansammlung von weniger bewegenden Standbildern ist.. Aber es geht hier primär um Musik, nicht allein um weibliche oder tänzerische Reize. (Sicher?)

Der junge Komponist Klaus Kauker hat sich nun beide Versionen auf den Tisch gelegt und nach allen Regeln der Musik-Theorie seziert. Das ist recht lehrreich für alle, die ihr Wissen über Musik auffrischen wollen, aber auch gut für diejenigen, die das Dahinter bei Pop-Songs besser verstehen wollen:

Beide Songs im musiktheoretischen Vergleich

Und, welcher Song gefällt euch besser? Welcher ist musikalisch überzeugender? Und welcher “optisch” eindrucksvoller?

Categories: Musik
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