J.A. Blog

Grübeln geht immer

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Archiv: Juli 2009

Sommerferien

Macht´s gut liebe Besucher, das J.A. Blog verabschiedet sich ab heute in den wohlverdienten Sommerurlaub.

Es war schön mit euch und vielleicht schicke ich zwischendurch ein paar Bilder in die Heimat….. oder vielleicht ‘ne Karte?

Zwei bis drei Wochen wird der dann dauern und dann geht´s blogtechnisch mit Hochdruck auf die Bundestagswahl zu.

Die Schwerpunkte sind mir schon jetzt klar, ich kann es kaum erwarten!

Ich hätte mit gewünscht, die Wahlen noch ein wenig besser vorbereiten zu können, aber diese gähnende Politmüdigkeit in DE ist irgendwie ansteckend. Eigentlich ist mir sowieso schon klar, wie es kommen wird: Die CDU und FDP gewinnen, die SPD erlebt drastische Einbrüche, die Grünen bleiben stabil. So wie immer halt. Die Linke wird nur für “Spinner” gehalten und kann sich nicht verbessern, Deutschland rückt also nach rechts.

Die erboste Mittelschicht wird die Steuern senken, die Hartz IV Beträge werden verringert und es muss endlich “ein Ruck durchs Land” gehen. Von allen Seiten ruckt´s und die Bürger mittendrin- sie zucken nur zusammen.

Achja und die jungen, männlichen Piraten erkämpfen ein paar Rechte für uns und halten sich für die Besten. Die hab ich fast ganz vergessen! Als BloggER muss man die natürlich wählen!

Was für Fragen bleiben sonst noch?

Allerorten wundert man sich darüber, dass die Frauen so wenig Kinder bekommen, doch im sozialen Bereich geht´s nur in Millimeter-Schritten voran.

Und daran werden auch junge, hübsche und dynamische Frauen im Ministerrat nichts ändern können.

Vielleicht gibt´s noch einen Terror-Anschlag in DE (wie bereits gewarnt wurde) und die Bundeswehr verschwindet endlich aus Afghanistan. Wollen wir nicht hoffen. Wollen wir hoffen, dass die Vernunft siegt und die Soldaten vorher abgezogen werden. Aber ich denke, das wird nicht passieren. Es muss immer erst zum Äußersten kommen. Warum soll man den deutschen Nationalstolz gerade auf dem Rücken afghanischer Drogenbarone und Armut aufbauen?

Wollte man nicht eigentlich Brunnen bauen und den armen Menschen helfen?

Kann man nicht was Vernünftiges im Land machen? Braucht man dazu Medaillen und Krieg?

Ich denke, nein.

……………
So, bevor ich wieder schlechte Laune bekomme, wünsche ich euch schöne Ferien und hoffe, dass man sich dann Ende August wiedersieht, bzw. “liest”!

Macht’s gut, erholt euch schön und bis bald!

Seelen-Implosion

aus der Reihe “Lyrics meets Music”….1


Die Seele implodierte, als die Farbe ihren Lauf nahm und alles von innen mit Buntheit übertünchte.

Der Feierabend löste den Streß des Tages in lange Wellen auf, die den Körper von innen heraus mit Kraft durchströmten.

Anschließend sah man eine helle, gleißende Aura, die die jungen Menschen umstrahlte und ihnen ein Lächeln auf´s Gesicht zauberte.

Der Synthesizer versorgte sie mit Kraft, das Schlagzeug ordnete den Rhythmus unter. Heraus kam gebackene Musik, gepfiffen im All.

Kreischen im Nirvana, singen im Galopp. Der Plan des Tages, unwichtig und klein kam er mir nun vor.

Schneller schlug das Herz, der Blutdruck hob sich. Endorphine schossen durchs Blut.

Wie ein süchtiger drehte ich die Musik an den Kopfhörern lauter und wollte noch ein Lied, noch ein Lied!

Gib mir Musik, gib mir Kraft!

“Breathe the pressure”, sagte er und ich atmete.

Dann fielen wir zurück in unsere bunte Welt und ließen es geschehen.

…………………………………….
I got the poison, I got the remedy

Positive Energie durch den Körper schoss
Das Blut imaginär in Bahnen floss

Das Gesicht im Licht hell zuckte
der Feind sich vor Angst nur duckte

Das Böse in die Hose machte
Tiefer Bass im Ohre krachte

Die Seele nicht nach Sinn mehr fragte
mich2 es nur allzu gut behagte

Ich hör das Lied nun rauf und ab
kann´s kaum stoppen, nur zu satt.


Anmerkungen:
  1. Diese Reihe zeichnet sich durch spontane, nicht unbedingt grammatikalisch oder orthografisch richtige Formulierungen und Gedanken aus.. es wird empfohlen, sich beim Lesen der Zeilen die verlinkten Musikstücke gleichermaßen anzuhören, um das “Geschmackserlebnis” vollständig zu entschlüsseln! []
  2. bzw. “mir” []


Kritik und Gesellschaft

Am Anfang des Jahres und auch zwischendurch habe ich immer mal wieder überlegt, welche neue Hauptrichtung mein Blog braucht und wo es sich lohnt, weiterzumachen und weiterzuschreiben. Das ist das Schöne am Bloggen, dieses dynamische Entstehen und dass man zwischendurch immer mal wieder den Kurs wechseln kann und sich neu festlegt.

Also ich weiß, dass ich zwei Dinge eher wenig machen will und kann: Privates Bloggen und kommerzielles Schreiben.

Beides sind für mich Extreme: Das Private kreist nur um sich selbst und ist zu sehr selbstbezogen und belanglos. Außerdem brauche ich keine 20 Kommentierer, die mir Honig um den nicht vorhandenen Bart schmieren und mir als Königin huldigen. Ähnlich mit den kommerziellen Interessen, die man am besten anderweitig auslebt und oder ein rein kommerzielles Blog betreibt.

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