Posted by J.A. on April 2, 2009
Eine Arbeit- ganz egal welche- ist fast immer mit dem Aufbau oder dem Erhalt von sozialen Kontakten verbunden. Für den Freiberufler ist das die Quintessenz aller Tätigkeiten und letztendlich das Produkt aller vorherigen Anstrengungen und Tätigkeiten. Je besser die Kontakte, desto besser muss der gesamte, vorherige „Workflow“ gewesen sein. Soziale Kontakte bestimmen auch indirekt die soziale Schicht, in der man sich bewegt. Kenne ich viele bedeutende Professoren und Manager mit Ruhm, Geld und Ehre? Oder krebse ich mehr auf der unteren Schiene der Schöngeister herum und lebe gerade mal so in den Tag hinein? Es liegt an einem selbst!
Egal was man macht, man wird immer auf Leute treffen, die ähnliche Ziele haben. Die Frage ist nun: Wie gehe ich mit diesen Kontakten um? Wie nutze ich sie zum Vorteil? Wie kann ich mit anderen Menschen produktiv zusammenarbeiten, aber Konflikte vermeiden?
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Posted by J.A. on April 2, 2009
Einfach mal weg klicken
Manchmal stürzt mich das Web in tiefste Verwirrung. Ob es nun die Frage ist, ob politisch korrekte Menschen sympathischer als unkorrekte sind (…), oder mein persönlicher Stalker, der sich auf sozialen Plattformen asozial verhält oder einfach die simple Frage, was die GEMA eigentlich auf Youtube verloren hat?
Wie immer entsteht meine Welt neu aus Fragen- und je mehr ich frage, desto weniger zufriedenstellende Antworten hab ich für all diese Dinge!
Bei der GEMA liegt es noch nah, da geht’s wahrscheinlich um Geld und dass man in der Musikindustrie gedanklich- ob der verschlafenen Entwicklungen- die Felle weg schwimmen sieht. Ein bisschen Muskeln spielen lassen und die Vormachtstellung so lang missbrauchen bis sie (hoffentlich!) von oberster Stelle geregelt und begrenzt wird. Eigentlich eine einfache Sache.
Man braucht sich nur genüsslich zurück lehnen und betrachten, wie sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen werden- und nebenbei dudelt der neuste Hit halt auf Last.Fm.
Ob mit solch unsinnigem Verhalten von der GEMA die Leidenschaft für traditionelle Tonträger stärker wird?
Ob der ungebrochene Ansturm auf Portale wie YouTube dadurch weniger wird?
Ob sich die Benutzer ändern und mehr Geld ausgeben werden?
Ob überhaupt irgendetwas damit erreicht wird?
Ich denke nicht.
Aber die Frage, wie man die Masse der kostenlosen Web-Inhalte sinnvoll re-finanzieren kann, die wird auch in Zukunft bleiben.
Noch schwieriger ist die Frage nach dem persönlichen Stalker. Es fing mit einer einfachen Freundschaftsanfrage an. Auf der nächsten Plattform folgte die nächste. Unbeantwortet. Wie soll ich Leute zu Freunden machen, mit denen ich noch nicht mal eine einzige Zeile gesprochen habe? Die Tatsache, dass sämtliche Mails unbeantwortet blieben und das Konterfei meines „Verehrers“ mir völlig fremd ist, trug nicht gerade zur Vertrauensbildung bei. Und so sehe ich Jahr für Jahr eine neue „Freundschaftanfrage“ auf Plattformen wie meinVz, StudiVz, werkenntwen und wie sie alle heißen und ich frage mich, ob ich durch diese Plattformen mehr und bessere Freunde als vorher habe- oder weniger?
Ich werde wahrscheinlich noch im Altersheim auf „Freundschaftsanfrage von Stalker XY ablehnen“ klicken und wenn sie nicht gestorben sind- dann klicken sie noch heute!
Posted by J.A. on April 2, 2009
Mit der Motivation (Teil 1) alleine verändert man die Welt allerdings nicht, egal wie hoch und stark sie ist. Was man zusätzlich braucht (und wo die meisten Menschen wahrscheinlich intuitiv ansetzen werden) sind die richtigen Ziele und vor allem die Strukturierung der Arbeit. Was will ich wann und wie erreichen? Welche Mittel brauche ich dazu? Was ist realistisch? Wo muss ich Erfahrungen sammeln und wo weiß ich bereits genug? Auf was kann ich aufbauen?
Indem man sich die richtigen Ziele setzt, schafft man sich einen Fahrplan durch den Dschungel der Aufgaben hindurch. Es kann die Motivation zusätzlich verstärken, wenn man sich z.B. einen Plan macht, auf diesem bestimmte Aufgaben einteilt und jeden Tag etwas davon abhakt. Größere Arbeiten sind in kleinere einzuteilen. Hin und wieder sollte man seinen Fortschritt begutachten und ggf. mit Fotos oder Texten festhalten, das verstärkt wiederum das Gefühl, etwas “gutes geleistet zu haben” und voran zu kommen. Die positiven Gefühle (“Erfolgserlebnisse”) verstärken dann die Lust auf Arbeit und es entsteht im Idealfall eine positive Aufwärtsspirale.
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Posted by J.A. on April 1, 2009
Quellen der Zufriedenheit
Ein Thema, das mich immer mal wieder beschäftigt ist die Frage nach der richtigen Arbeitsmotivation. Man könnte meinen, eine Motivation kommt immer von selbst oder ist nur von rein externen Quellen angeregt (Geld, Macht, Ruhm, Prestige, ..) aber je mehr die eigene Arbeit im Dienst einer Gemeinschaft sein soll, desto mehr verblasst die externe, abhängige Motivation. Wenn ich also meine Tätigkeiten einer Gemeinschaft – und nicht nur den eigenen egoistischen Zwecken anbieten will- verlagern sich die Prioritäten, aber auch die Ergebnisse.
Der externe Zweck ist der einfache, lapidare und nächstliegendste Grund, zu arbeiten. Man arbeitet, weil man Geld bekommen möchte, Anerkennung für eine Tätigkeit, weil man ein bestimmtes Ziel im Kopf hat und das durchsetzen will („mit 30 bauen“, mind. 4 Kinder bekommen; Geschäftsführer werden, usw.). Theoretisch verhalten sich Menschen dann wie Roboter oder Variablen in einem riesigen Geld-Erwirtschaftungs- und Fortpflanzungs-Getriebe: Eine Aufgabe wird entsprechend der Regeln und Qualifikationen erfüllt, man erhält Geld und Lob und tut seinen Dienst, Punkt aus. Nicht immer wird die Arbeit einfach sein, es wird Widerstände geben, unfreundliche Kollegen, Neider, miese Chefs. Die Bezahlung kann zu schlecht sein, die Arbeitsbedingungen schlecht, die Behandlung menschenunwürdig, die Aufstehzeiten gegen den eigenen Chronotyp. Es gibt viele Gründe, die einen von der externen Arbeit abhalten und Faulheit ist nur ein einziger, oberflächlich formulierter Aspekt, hinter dem sich meistens viel mehr verbirgt. Wie gerne drückt sich der Mensch vor unangenehmen und wie schwierig es ist, die Härten des Lebens mit Schwung zu überwinden!
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