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	<title>Kommentare zu: Googlen hat die Welt verändert</title>
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	<description>Grübeln geht immer</description>
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		<title>Von: J. A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-454</link>
		<dc:creator>J. A.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 15:54:35 +0000</pubDate>
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		<description>... es geht doch nix über den &lt;a href=&quot;http://www.bundestrojaner.net/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bundestrojaner&lt;/a&gt;! Nun fächert die Diskussion aber wirklich auf. ;-) Ich glaub zu Google ist alles gesagt, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('454','J. A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('454','J. A.');" /></div><span id="co_454"><p>&#8230; es geht doch nix über den <a href="http://www.bundestrojaner.net/" target="_blank" rel="nofollow">Bundestrojaner</a>! Nun fächert die Diskussion aber wirklich auf. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich glaub zu Google ist alles gesagt, oder?</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-453</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 14:56:44 +0000</pubDate>
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		<description>Irgendwie findet man immer irgendetwas im Netz:
Wie wuerde Internetzensur aussehen? Vielleicht &lt;a href=&quot;http://bmi.pifo.biz/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;so&lt;/a&gt;? Ich hoffe, dass das vorerst Satire bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('453','Stephan');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('453','Stephan');" /></div><span id="co_453"><p>Irgendwie findet man immer irgendetwas im Netz:<br />
Wie wuerde Internetzensur aussehen? Vielleicht <a href="http://bmi.pifo.biz/" target="_blank" rel="nofollow">so</a>? Ich hoffe, dass das vorerst Satire bleibt.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-452</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 13:22:41 +0000</pubDate>
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		<description>Habe gerade einen Beitrag des CCC (Chaos Computer Club) gefunden, der meiner Meinung sehr gut zu der Diskussion hier passt: &lt;a href=&quot;http://www.ccc.de/press/releases/2009/20090212/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('452','Stephan');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('452','Stephan');" /></div><span id="co_452"><p>Habe gerade einen Beitrag des CCC (Chaos Computer Club) gefunden, der meiner Meinung sehr gut zu der Diskussion hier passt: <a href="http://www.ccc.de/press/releases/2009/20090212/" rel="nofollow">hier</a></p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-455</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 20:43:16 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;@ Stephan: China ist nochmal ein anderes Thema. Internet mit Zensur ist in meinen Augen kein echtes Internet. Es wird wohl noch ein wenig dauern, bis sich diesbezüglich was ändert.&lt;/blockquote&gt;
Ich bezog das eigentlich zunaechst einmal auf die vernetzten Daten. Aber Zensur spielt nateurlich auch noch eine Rolle. Die Frage ist, wie weit sind wir davon noch entfernt. Geht es um Kinderpornographie oder Terrornetzwerke, dann ist jeder gleich fuer strikte Kontrolle des gesamten Internets. Denn das Internet stellt auch einen Freiraum dar gerade fuer die, die diese Freiraeume und Freiheiten beschneiden wollen - oder schlichtweg aus kriminell sind. Die bestehende Freiheit wird fuer Freiheitsschaedigendes ausgenutzt. Das ist die Krux mit der Freiheit. Und ich weiss nicht, ob ich nicht Bestrebungen sehe, die Freiheit nach und nach abzubauen. Zunaechst um die Schaender und Terroristen zu stoppen. Doch ist erst einmal eine Einschraenkung angenommen oder zumindest akzeptiert worden von den Buergern, folgt garantiert die naechste. Und das gar nicht gegen den Willen der Buerger, sondern (zunaechst) mit deren Einverstaendnis. Wenn unsere Kinder surfen sollen, sollen sie aber ein kinderfreundliches Netz vorfinden, darueber sind sich die meisten einig. Aber die Kinderfreundlichkeit bedeutet schon eine gewisse Einschraenkung bei den Inhalten. Will ich als Erwachsener alles sehen (und damit meine ich nur das, was ich jetzt sehen kann), dann brauche ich eine Moeglichkeit, mich als Erwachsener auszuweisen. Und schon hat man wieder einen googelartigen Dienstleister, der bestimmte Daten von mir hat und Protokolle meiner Surfgewohnheiten erstellen &lt;b&gt;koennte&lt;/b&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('455','Stephan');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('455','Stephan');" /></div><span id="co_455"><blockquote><p>@ Stephan: China ist nochmal ein anderes Thema. Internet mit Zensur ist in meinen Augen kein echtes Internet. Es wird wohl noch ein wenig dauern, bis sich diesbezüglich was ändert.</p></blockquote>
<p>Ich bezog das eigentlich zunaechst einmal auf die vernetzten Daten. Aber Zensur spielt nateurlich auch noch eine Rolle. Die Frage ist, wie weit sind wir davon noch entfernt. Geht es um Kinderpornographie oder Terrornetzwerke, dann ist jeder gleich fuer strikte Kontrolle des gesamten Internets. Denn das Internet stellt auch einen Freiraum dar gerade fuer die, die diese Freiraeume und Freiheiten beschneiden wollen &#8211; oder schlichtweg aus kriminell sind. Die bestehende Freiheit wird fuer Freiheitsschaedigendes ausgenutzt. Das ist die Krux mit der Freiheit. Und ich weiss nicht, ob ich nicht Bestrebungen sehe, die Freiheit nach und nach abzubauen. Zunaechst um die Schaender und Terroristen zu stoppen. Doch ist erst einmal eine Einschraenkung angenommen oder zumindest akzeptiert worden von den Buergern, folgt garantiert die naechste. Und das gar nicht gegen den Willen der Buerger, sondern (zunaechst) mit deren Einverstaendnis. Wenn unsere Kinder surfen sollen, sollen sie aber ein kinderfreundliches Netz vorfinden, darueber sind sich die meisten einig. Aber die Kinderfreundlichkeit bedeutet schon eine gewisse Einschraenkung bei den Inhalten. Will ich als Erwachsener alles sehen (und damit meine ich nur das, was ich jetzt sehen kann), dann brauche ich eine Moeglichkeit, mich als Erwachsener auszuweisen. Und schon hat man wieder einen googelartigen Dienstleister, der bestimmte Daten von mir hat und Protokolle meiner Surfgewohnheiten erstellen <b>koennte</b>.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-456</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 13:15:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=543#comment-456</guid>
		<description>Hallo noch mal,

Ist es denn wirklich schon schlimm wenn eine Diskussion mal ausartet? Und überhaupt. Was ist das denn in diesem Fall, dieses Ausarten?

Google und Co. sind tatsächlich sehr viel schlimmer als wir uns das eingestehen wollen. Nicht nur in Hinblick auf China ist bemerkenswert das diese Organisationen es geschafft haben diese Technologie zu ihrer zu machen. Was macht, wozu nutzt, der durchschnittliche Konsument derzeit das Internet, so man ihn spontan auf der Straße fragen würde? Da werden Begriffe gesucht, da werden Waren gefunden. Das eigene Ich als gewünschtes Ego dargestellt, dieses gehegt und gepflegt.

Wer fragt sich denn noch: &quot;Was könnten wir noch damit machen?&quot;

Wer fragt sich denn noch: &quot;Was hat sich in den letzten 100 Jahren geändert?&quot;

Gerade stelle ich mir eine moderne Schule vor, welche die IT zeitgemäß zur Bildungsförderung nutzt. Alle Schüler haben einen mobilen Rechner. Sie tauschen sich über ihre privaten Klassennetze aus. Der Lehrer ist mal krank? Nicht so wichtig. Die Liste der zu lernenden Inhalte ist ja bekannt. Vielleicht trifft man sich auch nur mehr zwei oder drei mal die Woche zum gemeinsamen (sozialen) lernen. Der Rest ist so gestaltet das der Nachwuchs ihn selbst in Farbe und Bunt recherchieren muss. Aufgabe der Klassenstufe 8: Gehe in einen Produktivbetrieb und beschreibe die dortigen Tätigkeiten und nenne die Berufsbilder auf die Du getroffen bist.

Das Leben. Wer kennt ein Netzwerk in dessen Rahmen ich mich als Konsument anmelden und ganz plastisch mit z.B. meinem Schwager in München kommunizieren kann? Also nicht via Schrift. Mein Schwager ist ein braver gescheiter Mensch, er leistet gerne seinen Beitrag. Aber mit Rechnertechnik hat er nicht viel am Hut. Sie ist ihm so fern wie harte körperliche Arbeit so manchem Netzbewohner. Und obwohl es schon lange möglich ist, kann meine Frau mit ihrem Bruder eben nicht &quot;mal eben so&quot; eine Videokonferenz abhalten. Dazu muss ich einen Server aufsetzen, den Rechner in München und hier einrichten und dann den Verkehr regeln. Moment! da kommt mir eine Geschäftsidee!

Wer macht mit? Wir machen in ganz Deutschland echte Internet-Cafés auf. Mit Videotelefonie an jedem Platz. Ich höre schon die Stimmen: &quot;Zwei Caffé-Latte bitte.&quot;, &quot;Mensch Erna, haben wir uns schon lange nicht mehr gesehen.&quot;, &quot;Toll diese Technik.&quot;, &quot;Was macht ihr denn so?&quot;, &quot;Wie gehts den Kindern, der Familie dort?&quot;.

Moment. Wer will dieses Produkt? Gehe ich wirklich in ein Café um mit meiner Familie 800 Km entfernt zu sprechen? Nun. Vor 100 Jahren taten dies die Menschen. Im Jahr 1909 hatte wenn denn überhaupt mal ein ganzes Haus einen eigenen Telefonanschluss. Selbst 1955 (so berichtete es mir meine Mutter) wurden sie noch &quot;im Haus&quot; angerufen. Da klingelte dann der Hausmeister: &quot;Telefon für Sie!&quot;.

Ja die Dinge wandeln sich. Doch wie wir sie nutzen liegt nun nicht mehr gänzlich in unserer Hand, wie sich immer öfter zeigt. Denn wo sind diese Cafés?

Wie werden wir wohl reagieren wenn wir eine Mail bekommen in der steht: &quot;Wenn Sie auf diesen Link klicken wird eine Videoverbindung zu ihrem Sohn/ihrer Tochter in Italien aufgebaut.&quot;?

Ist es da nicht relevant ob wir A) überhaupt mit unserem Nachwuchs so kommunizieren wollen, oder B) unser Rechner (unsere Verbindung) das auch hergibt?. Fehlermeldung!: &quot;Wir konnten den Kontakt nicht aufbauen, weil bei Ihnen ein Problem aufgetreten ist!&quot;. Bei mir? Was habe ich denn falsch gemacht?

Derweil. Ich kenne Menschen die gerne mit ihren Kindern wenigstens ein oder zweimal im Monat via Videokonferenz kommunizieren würden. Menschen die viel auf Reisen sind, deren Kinder auf Reisen sind, deren Kinder Austauschschüler sind usw. usf. etc. pp.. Schullandheime z.B.. Warum haben die keinen solchen Videokontakt?

Nur gibt es ja kaum mehr Hausmeister die einem zurufen könnten: &quot;Videoanruf für Sie!&quot;.

Wobei. Wenn ich so darüber nachdenke. Vielleicht gibt es doch einen Markt für diese Leistung. Das Telefon klingelt und dein Verwandter sagt dir: &quot;Geh doch mal in dieses oder jenes Café, ich stehe da in der Warteschleife. Ich möchte dich auch mal wieder sehen.&quot;
(also wenn das jetzt Jemand umsetzt sei Ihr oder Ihm gesagt: Das ist meine Idee. Finger weg. Ach was. Ihr könnt eure IT&#039;ler ohnehin immer nur anschreien oder überbezahlen. Versucht es ruhig, ihr werdet schon daran Scheitern immer nur gierig zu sein und dafür keinen Finger krumm machen zu wollen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('456','Michael Kostic');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('456','Michael Kostic');" /></div><span id="co_456"><p>Hallo noch mal,</p>
<p>Ist es denn wirklich schon schlimm wenn eine Diskussion mal ausartet? Und überhaupt. Was ist das denn in diesem Fall, dieses Ausarten?</p>
<p>Google und Co. sind tatsächlich sehr viel schlimmer als wir uns das eingestehen wollen. Nicht nur in Hinblick auf China ist bemerkenswert das diese Organisationen es geschafft haben diese Technologie zu ihrer zu machen. Was macht, wozu nutzt, der durchschnittliche Konsument derzeit das Internet, so man ihn spontan auf der Straße fragen würde? Da werden Begriffe gesucht, da werden Waren gefunden. Das eigene Ich als gewünschtes Ego dargestellt, dieses gehegt und gepflegt.</p>
<p>Wer fragt sich denn noch: &#8220;Was könnten wir noch damit machen?&#8221;</p>
<p>Wer fragt sich denn noch: &#8220;Was hat sich in den letzten 100 Jahren geändert?&#8221;</p>
<p>Gerade stelle ich mir eine moderne Schule vor, welche die IT zeitgemäß zur Bildungsförderung nutzt. Alle Schüler haben einen mobilen Rechner. Sie tauschen sich über ihre privaten Klassennetze aus. Der Lehrer ist mal krank? Nicht so wichtig. Die Liste der zu lernenden Inhalte ist ja bekannt. Vielleicht trifft man sich auch nur mehr zwei oder drei mal die Woche zum gemeinsamen (sozialen) lernen. Der Rest ist so gestaltet das der Nachwuchs ihn selbst in Farbe und Bunt recherchieren muss. Aufgabe der Klassenstufe 8: Gehe in einen Produktivbetrieb und beschreibe die dortigen Tätigkeiten und nenne die Berufsbilder auf die Du getroffen bist.</p>
<p>Das Leben. Wer kennt ein Netzwerk in dessen Rahmen ich mich als Konsument anmelden und ganz plastisch mit z.B. meinem Schwager in München kommunizieren kann? Also nicht via Schrift. Mein Schwager ist ein braver gescheiter Mensch, er leistet gerne seinen Beitrag. Aber mit Rechnertechnik hat er nicht viel am Hut. Sie ist ihm so fern wie harte körperliche Arbeit so manchem Netzbewohner. Und obwohl es schon lange möglich ist, kann meine Frau mit ihrem Bruder eben nicht &#8220;mal eben so&#8221; eine Videokonferenz abhalten. Dazu muss ich einen Server aufsetzen, den Rechner in München und hier einrichten und dann den Verkehr regeln. Moment! da kommt mir eine Geschäftsidee!</p>
<p>Wer macht mit? Wir machen in ganz Deutschland echte Internet-Cafés auf. Mit Videotelefonie an jedem Platz. Ich höre schon die Stimmen: &#8220;Zwei Caffé-Latte bitte.&#8221;, &#8220;Mensch Erna, haben wir uns schon lange nicht mehr gesehen.&#8221;, &#8220;Toll diese Technik.&#8221;, &#8220;Was macht ihr denn so?&#8221;, &#8220;Wie gehts den Kindern, der Familie dort?&#8221;.</p>
<p>Moment. Wer will dieses Produkt? Gehe ich wirklich in ein Café um mit meiner Familie 800 Km entfernt zu sprechen? Nun. Vor 100 Jahren taten dies die Menschen. Im Jahr 1909 hatte wenn denn überhaupt mal ein ganzes Haus einen eigenen Telefonanschluss. Selbst 1955 (so berichtete es mir meine Mutter) wurden sie noch &#8220;im Haus&#8221; angerufen. Da klingelte dann der Hausmeister: &#8220;Telefon für Sie!&#8221;.</p>
<p>Ja die Dinge wandeln sich. Doch wie wir sie nutzen liegt nun nicht mehr gänzlich in unserer Hand, wie sich immer öfter zeigt. Denn wo sind diese Cafés?</p>
<p>Wie werden wir wohl reagieren wenn wir eine Mail bekommen in der steht: &#8220;Wenn Sie auf diesen Link klicken wird eine Videoverbindung zu ihrem Sohn/ihrer Tochter in Italien aufgebaut.&#8221;?</p>
<p>Ist es da nicht relevant ob wir A) überhaupt mit unserem Nachwuchs so kommunizieren wollen, oder B) unser Rechner (unsere Verbindung) das auch hergibt?. Fehlermeldung!: &#8220;Wir konnten den Kontakt nicht aufbauen, weil bei Ihnen ein Problem aufgetreten ist!&#8221;. Bei mir? Was habe ich denn falsch gemacht?</p>
<p>Derweil. Ich kenne Menschen die gerne mit ihren Kindern wenigstens ein oder zweimal im Monat via Videokonferenz kommunizieren würden. Menschen die viel auf Reisen sind, deren Kinder auf Reisen sind, deren Kinder Austauschschüler sind usw. usf. etc. pp.. Schullandheime z.B.. Warum haben die keinen solchen Videokontakt?</p>
<p>Nur gibt es ja kaum mehr Hausmeister die einem zurufen könnten: &#8220;Videoanruf für Sie!&#8221;.</p>
<p>Wobei. Wenn ich so darüber nachdenke. Vielleicht gibt es doch einen Markt für diese Leistung. Das Telefon klingelt und dein Verwandter sagt dir: &#8220;Geh doch mal in dieses oder jenes Café, ich stehe da in der Warteschleife. Ich möchte dich auch mal wieder sehen.&#8221;<br />
(also wenn das jetzt Jemand umsetzt sei Ihr oder Ihm gesagt: Das ist meine Idee. Finger weg. Ach was. Ihr könnt eure IT&#8217;ler ohnehin immer nur anschreien oder überbezahlen. Versucht es ruhig, ihr werdet schon daran Scheitern immer nur gierig zu sein und dafür keinen Finger krumm machen zu wollen.)</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J. A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-457</link>
		<dc:creator>J. A.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 08:53:00 +0000</pubDate>
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		<description>@ Hartmut: &quot;externalisiertes Gehirn&quot; interpretiere ich so wie eben das Cloud-Computing. Dass man etwas nach außen bringt, verlagert, nämlich in die Informations- und Datenwolke der vernetzten Computer. Im Grunde ist das &quot;Gehirn-Boosting&quot; ! Gar nicht so schlecht der Gedanke!

@ Stephan: China ist nochmal ein anderes Thema. Internet mit Zensur ist in meinen Augen kein echtes Internet. Es wird wohl noch ein wenig dauern, bis sich diesbezüglich was ändert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('457','J. A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('457','J. A.');" /></div><span id="co_457"><p>@ Hartmut: &#8220;externalisiertes Gehirn&#8221; interpretiere ich so wie eben das Cloud-Computing. Dass man etwas nach außen bringt, verlagert, nämlich in die Informations- und Datenwolke der vernetzten Computer. Im Grunde ist das &#8220;Gehirn-Boosting&#8221; ! Gar nicht so schlecht der Gedanke!</p>
<p>@ Stephan: China ist nochmal ein anderes Thema. Internet mit Zensur ist in meinen Augen kein echtes Internet. Es wird wohl noch ein wenig dauern, bis sich diesbezüglich was ändert.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-458</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 01:20:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weiss nicht, ob die Diskussion ausartet, oder ob irgendwelche sinnlosen Aengste geweckt werden, wenn ich auf das Beispiel Internet in  C h i n a  verweise. Was ich mich frage ist, sehe ich dort die Zukunft oder nur eine Fehlentwicklung? Hier, in Deutschland, kann ich in ein Internetcafé gehen und mehr oder wenig annonym surfen - bzw. mit der IP-Adresse des Internetcafes. Dort hingegen werden in Internetcafes meine Personalien aufgenommen. Die IP-Adresse wird also mit meinen persoenlichen Daten (Name, Ausweisnummer) verbunden. Solche Entwicklungen machen mir Angst, weniger Google alleine.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('458','Stephan');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('458','Stephan');" /></div><span id="co_458"><p>Ich weiss nicht, ob die Diskussion ausartet, oder ob irgendwelche sinnlosen Aengste geweckt werden, wenn ich auf das Beispiel Internet in  C h i n a  verweise. Was ich mich frage ist, sehe ich dort die Zukunft oder nur eine Fehlentwicklung? Hier, in Deutschland, kann ich in ein Internetcafé gehen und mehr oder wenig annonym surfen &#8211; bzw. mit der IP-Adresse des Internetcafes. Dort hingegen werden in Internetcafes meine Personalien aufgenommen. Die IP-Adresse wird also mit meinen persoenlichen Daten (Name, Ausweisnummer) verbunden. Solche Entwicklungen machen mir Angst, weniger Google alleine.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hartmut</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-461</link>
		<dc:creator>Hartmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 14:13:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=543#comment-461</guid>
		<description>Ergänzend: Immer mein Reden - wegen der 13 Jahre (oh Unglück) - meldet Euch doch bitte nicht bei jedem Scheiß-Web2.x-Dienst an und versendet Eure Vita/Euren Lebenslauf! Wie dumm seid ihr, wenn ihr genau diese Daten, die ihr nie aus der Hand geben wolltet, später bereut und gar wieder und wieder vorgekaut bekommt?

Blog=Provider - Facebook,Google/Feedburner/Youtube/Twitter alles Fremdverwerter, ganz simpel!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('461','Hartmut');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('461','Hartmut');" /></div><span id="co_461"><p>Ergänzend: Immer mein Reden &#8211; wegen der 13 Jahre (oh Unglück) &#8211; meldet Euch doch bitte nicht bei jedem Scheiß-Web2.x-Dienst an und versendet Eure Vita/Euren Lebenslauf! Wie dumm seid ihr, wenn ihr genau diese Daten, die ihr nie aus der Hand geben wolltet, später bereut und gar wieder und wieder vorgekaut bekommt?</p>
<p>Blog=Provider &#8211; Facebook,Google/Feedburner/Youtube/Twitter alles Fremdverwerter, ganz simpel!</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hartmut</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-460</link>
		<dc:creator>Hartmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 14:00:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=543#comment-460</guid>
		<description>@Claudia: Gute Idee,guter Ansatz,daher nur ganz kurz: Was war zu erst da? Das Huhn oder das Ei?
In Deinem Falle: Die Frage oder Google/Wikipedia?
Kompliziert?/Verpeilt?
Wollten wir vor 20 Jahren tatsächlich eine Frage stellen, die wir im hauseigenen Duden/Brehms/Atlas nachschlagen wollten/mussten oder hat erst das Internet - speziell Google/Wikipedia uns zu Fragestellern werden lassen?

Klares JA? Google hat mich/uns also schlauer gemacht, warum also &quot;verteufeln&quot;?

Apropos: Was ist ein externilierstes Hirn?&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('460','Hartmut');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('460','Hartmut');" /></div><span id="co_460"><p>@Claudia: Gute Idee,guter Ansatz,daher nur ganz kurz: Was war zu erst da? Das Huhn oder das Ei?<br />
In Deinem Falle: Die Frage oder Google/Wikipedia?<br />
Kompliziert?/Verpeilt?<br />
Wollten wir vor 20 Jahren tatsächlich eine Frage stellen, die wir im hauseigenen Duden/Brehms/Atlas nachschlagen wollten/mussten oder hat erst das Internet &#8211; speziell Google/Wikipedia uns zu Fragestellern werden lassen?</p>
<p>Klares JA? Google hat mich/uns also schlauer gemacht, warum also &#8220;verteufeln&#8221;?</p>
<p>Apropos: Was ist ein externilierstes Hirn?&#8221;</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/02/googlen-hat-die-welt-verandert/comment-page-1/#comment-484</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 12:14:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=543#comment-484</guid>
		<description>&quot;D.h. niemand anders außer mir kennt alle Puzzlestücke.&quot;

Eine Illusion, zu glauben, wir wüssten soviel über unser Surfverhalten wie Google! :-) Oder soviel über unseren Datendurchsatz wie die Telekom...
Es entsteht dort &quot;externalisiertes Gedächtnis&quot;, über das wir selber gar nicht verfügen - und das uns nur in kleinen Teilen zugänglich ist. Wenn ich meinen Namen google, finde ich Dinge, die ich lange vergessen habe, so 13 Jahre &quot;Netzleben&quot; hinterlässt ja einigen Stoff.
Ich merke auch, wie mein eigenes &quot;Daten merken&quot; abnimmt - warum auch das Hirn belasten, ich kann ja Google fragen.
Das Vorbeuten wegen möglicher totalitärer Entwicklungen ist nicht wirklich machbar, denn es hieße, auf vieles verzichten, weil man damit rechnet, dass etwas eintreten könnte, von dem man gleichzeitig hoffen muss, dass es nie wahr werde. Das ist etwa so, wie angesichts der Wirtschaftskrise Vorbereitungen für den Zusammenbruch des Geldsystems zu treffen, womöglich gar für Strom- und Netzlose Zeiten - wer macht das schon?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('484','Claudia');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('484','Claudia');" /></div><span id="co_484"><p>&#8220;D.h. niemand anders außer mir kennt alle Puzzlestücke.&#8221;</p>
<p>Eine Illusion, zu glauben, wir wüssten soviel über unser Surfverhalten wie Google! <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Oder soviel über unseren Datendurchsatz wie die Telekom&#8230;<br />
Es entsteht dort &#8220;externalisiertes Gedächtnis&#8221;, über das wir selber gar nicht verfügen &#8211; und das uns nur in kleinen Teilen zugänglich ist. Wenn ich meinen Namen google, finde ich Dinge, die ich lange vergessen habe, so 13 Jahre &#8220;Netzleben&#8221; hinterlässt ja einigen Stoff.<br />
Ich merke auch, wie mein eigenes &#8220;Daten merken&#8221; abnimmt &#8211; warum auch das Hirn belasten, ich kann ja Google fragen.<br />
Das Vorbeuten wegen möglicher totalitärer Entwicklungen ist nicht wirklich machbar, denn es hieße, auf vieles verzichten, weil man damit rechnet, dass etwas eintreten könnte, von dem man gleichzeitig hoffen muss, dass es nie wahr werde. Das ist etwa so, wie angesichts der Wirtschaftskrise Vorbereitungen für den Zusammenbruch des Geldsystems zu treffen, womöglich gar für Strom- und Netzlose Zeiten &#8211; wer macht das schon?</p>
</span>]]></content:encoded>
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