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	<title>Kommentare zu: Der Spießer, ein nachwachsender Rohstoff</title>
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	<description>Grübeln geht immer</description>
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		<title>Von: J. A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/comment-page-1/#comment-369</link>
		<dc:creator>J. A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 00:44:52 +0000</pubDate>
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		<description>@ Alice: das stimmt natürlich...gut erkannt! Muss ich nächstes Mal mit einbeziehen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alice: das stimmt natürlich&#8230;gut erkannt! Muss ich nächstes Mal mit einbeziehen!</p>
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		<title>Von: alice hive</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/comment-page-1/#comment-368</link>
		<dc:creator>alice hive</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 00:23:27 +0000</pubDate>
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		<description>Interessanter Text! Mir fehlt allerdings noch ein Aspekt: Die Angst. Die Angst ist doch, das, was den Spießer zur Anpassung treibt, das, was ihn beherrscht. Autoritäre Systeme sind deswegen so effektiv, weil der Spießer ein Feigling ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Text! Mir fehlt allerdings noch ein Aspekt: Die Angst. Die Angst ist doch, das, was den Spießer zur Anpassung treibt, das, was ihn beherrscht. Autoritäre Systeme sind deswegen so effektiv, weil der Spießer ein Feigling ist.</p>
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		<title>Von: J.A. Blog &#187; Blog Archive &#187; Kunst im Wechsel zwischen Privatem und Objektivem</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/comment-page-1/#comment-367</link>
		<dc:creator>J.A. Blog &#187; Blog Archive &#187; Kunst im Wechsel zwischen Privatem und Objektivem</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 23:13:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] aber ist die Aufgabe der Kunst? Warum schreibe ich so einen Text, wie den letzten, eine fiktive [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] aber ist die Aufgabe der Kunst? Warum schreibe ich so einen Text, wie den letzten, eine fiktive [...]</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/comment-page-1/#comment-366</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 23:06:06 +0000</pubDate>
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		<description>So soll es sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So soll es sein.</p>
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		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/comment-page-1/#comment-365</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 17:51:48 +0000</pubDate>
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		<description>tja irgendwie ist das dann einfach Geschmackssache...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>tja irgendwie ist das dann einfach Geschmackssache&#8230;</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/comment-page-1/#comment-364</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 17:02:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke es ist nicht das Problem, ob Du in fuenfzig Jahren noch hoerst, was Du mit dreissig gehoert hast. Was Dir zwischen zwanzig und dreissig gefallen hat, gefaellt Dir meistens auch spaeter noch. Grosse Aenderungen im Geschmack sind dann seltener. Entscheiden ist aber, ob Du das dann als Problem ansiehst. Alle anderen hoeren Paul Weller und nur ich Paul van Dyck. Ich muss das aendern und ab jetzt nur noch Paul Weller hoeren. Oder ob Du denkst: Was mir gefaellt, gefaellt mir halt. So hoere ich, was mir gefaellt. Und was den anderen gefaellt, muss mir nicht gefallen, sei es Paul van Dyck, sei es Paul Weller, sei es Patrick Lindner. Und das ist okay, sowohl fuer die, wie fuer mich. Mir doch egal, was die anderen von mir denken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke es ist nicht das Problem, ob Du in fuenfzig Jahren noch hoerst, was Du mit dreissig gehoert hast. Was Dir zwischen zwanzig und dreissig gefallen hat, gefaellt Dir meistens auch spaeter noch. Grosse Aenderungen im Geschmack sind dann seltener. Entscheiden ist aber, ob Du das dann als Problem ansiehst. Alle anderen hoeren Paul Weller und nur ich Paul van Dyck. Ich muss das aendern und ab jetzt nur noch Paul Weller hoeren. Oder ob Du denkst: Was mir gefaellt, gefaellt mir halt. So hoere ich, was mir gefaellt. Und was den anderen gefaellt, muss mir nicht gefallen, sei es Paul van Dyck, sei es Paul Weller, sei es Patrick Lindner. Und das ist okay, sowohl fuer die, wie fuer mich. Mir doch egal, was die anderen von mir denken.</p>
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		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/comment-page-1/#comment-363</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 15:16:37 +0000</pubDate>
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		<description>bzw. wenn ich dann in fünzig Jahren immer noch Techno und Trance höre, wird mich die Jugend als alte Oma verspotten (Weil man inzwischen was ganz anderes hört)! Ob ich mir das so vorstellen kann? Ich will gar nicht daran denken!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>bzw. wenn ich dann in fünzig Jahren immer noch Techno und Trance höre, wird mich die Jugend als alte Oma verspotten (Weil man inzwischen was ganz anderes hört)! Ob ich mir das so vorstellen kann? Ich will gar nicht daran denken!</p>
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		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/comment-page-1/#comment-362</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 15:14:58 +0000</pubDate>
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		<description>@ Stephan: Schöne Ansicht, gefällt mir auch! Ich finde, gerade dieses ständige Reflektieren über sich selbst und die Normen, die man annimmt, ist das Anstregende dabei. und so hab ich mich schon mehr als einmal dabei erwischt, &quot;normalität&quot; bzw. &quot;spießigkeit&quot; anzunehmen. ein schreckliches Gefühl!  :grin: Aber so ganz ohne Normalität geht´s hingegen auch nicht und eines Tages hab ich ne Dauerwelle und höre Volksmusik!  :mrgreen: ohje!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stephan: Schöne Ansicht, gefällt mir auch! Ich finde, gerade dieses ständige Reflektieren über sich selbst und die Normen, die man annimmt, ist das Anstregende dabei. und so hab ich mich schon mehr als einmal dabei erwischt, &#8220;normalität&#8221; bzw. &#8220;spießigkeit&#8221; anzunehmen. ein schreckliches Gefühl!  <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':grin:' class='wp-smiley' />  Aber so ganz ohne Normalität geht´s hingegen auch nicht und eines Tages hab ich ne Dauerwelle und höre Volksmusik!  <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />  ohje!!</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2009/01/der-spieser-ein-nachwachsender-rohstoff/comment-page-1/#comment-361</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 17:53:45 +0000</pubDate>
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		<description>In vielen Punkten bin ich Deiner Meinung.

Nur glaube ich nicht, dass viele Spiesser einer Gesellschaft schaden. Ganz im Gegenteil. Sie bilden die Gesellschaft, waehrend die Querdenker die Gesellschaft zwar weiterbringen, aber gleichzeitig das Leben in der Gesellschaft riskanter machen. Ohne Risiko kein Fortschritt, aber Risiko bedeutet auch, dass ich scheitern kann. Der Spiesser geht das Risiko nicht ein, bzw. er minnimiert es weitesgehend. Nicht umsonst ist es so, dass in Zeiten der Kriese die Spiesser an Land gewinnen - siehe Deine aktuellen Beobachtungen. Somit kann Verspiesserung ein Zeichen fuer eine (gesellschaftliche) Kriese sein. Aber es ist ein Indiz, nicht die Krankheit an sich. Spiessigkeit ist, meiner Meinung nach nicht mit einer Krankheit gleichzusetzen. Sie stellt den beschraenkten Normalzustand dar. Im Gegensatz zu diesem Normalzustand muss der Individualist sich anstrengen, indem er sich Gedanken ueber sein Leben und sein Tun macht und Konventionen hinterfragt. Hinterfrage ich das spiessiges Tun meines Gegenuebers und stelle ihn zur Rede, so kann es mir gelingen, mein Gegenueber von meiner Sicht der Dinge zu ueberzeugen, denn meinen Gedanken stehen meistens keine Gedanken entgegen. Meist orientiert sich der Spiesser unreflektiert am Tun der Anderen. Von daher gibt es im Einzelfall Hoffnung auf Besserung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Punkten bin ich Deiner Meinung.</p>
<p>Nur glaube ich nicht, dass viele Spiesser einer Gesellschaft schaden. Ganz im Gegenteil. Sie bilden die Gesellschaft, waehrend die Querdenker die Gesellschaft zwar weiterbringen, aber gleichzeitig das Leben in der Gesellschaft riskanter machen. Ohne Risiko kein Fortschritt, aber Risiko bedeutet auch, dass ich scheitern kann. Der Spiesser geht das Risiko nicht ein, bzw. er minnimiert es weitesgehend. Nicht umsonst ist es so, dass in Zeiten der Kriese die Spiesser an Land gewinnen &#8211; siehe Deine aktuellen Beobachtungen. Somit kann Verspiesserung ein Zeichen fuer eine (gesellschaftliche) Kriese sein. Aber es ist ein Indiz, nicht die Krankheit an sich. Spiessigkeit ist, meiner Meinung nach nicht mit einer Krankheit gleichzusetzen. Sie stellt den beschraenkten Normalzustand dar. Im Gegensatz zu diesem Normalzustand muss der Individualist sich anstrengen, indem er sich Gedanken ueber sein Leben und sein Tun macht und Konventionen hinterfragt. Hinterfrage ich das spiessiges Tun meines Gegenuebers und stelle ihn zur Rede, so kann es mir gelingen, mein Gegenueber von meiner Sicht der Dinge zu ueberzeugen, denn meinen Gedanken stehen meistens keine Gedanken entgegen. Meist orientiert sich der Spiesser unreflektiert am Tun der Anderen. Von daher gibt es im Einzelfall Hoffnung auf Besserung.</p>
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