Posted by J.A. on Januar 31, 2009

Rap, bis das Herz geschmolzen ist

Hip-Hop hab ich eigentlich nie viel gehört, ich komm mehr aus der Tekki-Ecke.
Aber wenn es einen Künstler gibt, der diesen Stil rüberbringen kann (und zudem noch für alte Europäer verständlich singt…), dann ist es Johnny Polygon.

Leute, klickt auf diese Seite und ladet euch alle Lieder, manche kann man auch direkt abspielen.

Mein absoluter Geheimtipp ist der Obama- Yes we can- Rap, das Statement der jungen Schwarzen zur erwarteten, verbesserten Bildungsituation und natürlich der GTA IV Kracher Price on your head. (durch den ich ihn überhaupt erst gefunden habe)

Nicht zu verachten und sehr romantisch ist der Song „Melt my heart“.

Da schmilzt das Herz dahin!

Leider verkauft er in Deutschland keine CDs, sonst hätte ich direkt zugeschlagen.

Categories: Musik
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Posted by J.A. on Januar 31, 2009

Karriere und Pläne

Wenn ich jetzt noch mal 15, 18 oder 20 wäre, was würde ich anders machen? Sieht man junge Leute, hat man oft ein positives Gefühl, sie sind oft so optimistisch und haben ihr Leben voll Plänen und Zielen. Je nach Biografie kommen die Probleme erst später dazu. Aber je jünger ein Mensch ist, desto optimistischer ist er meist und deswegen mag ich junge Menschen.

Ältere Menschen haben oft schmerzhafte Erfahrungen gemacht, sind irgendwie gezeichnet vom Leben. Bei nicht wenigen merkt man, dass sie das grundsätzliche Vertrauen in andere verloren haben. Sie sind nicht mehr mitteilungsfreudig und sie haben gelernt, die Welt in gut und böse aufzuteilen. Je nach Beruf, Partnerschaft, Privatleben haben sich unterschiedlichste Misserfolge, Enttäuschungen und Verluste angehäuft, so dass ein „reiferer“, aber auch ein desillusionierter Mensch übrig bleibt, der eigentlich Anlass zur Sorge und Anteilnahme geben sollte. Was aber passiert mit alten Menschen zumeist?

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Categories: Arbeit
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Posted by J.A. on Januar 30, 2009

Musik-Frage

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Via den scharf beobachtenden Fragezeichner wird die berechtigte Frage gestellt, wieviel Musik-Hits man aus bloß vier Akkorden basteln kann?

Eine Gruppe von Künstlern nahm anscheinend die immer gleiche Melodie (Akkord-Folge) und glich diese auf die verschiedensten, allseits bekannten Songs ab.

Mal ganz abgesehen davon, dass das Ergebnis eingängig zu hören ist, zaubert es ein Schmunzeln auf die Lippen, dass spätestens nach dem 100ten Lied zu einem lauten Lachen wird.

Bleibt am Ende die Frage: wie vielseitig ist Musik wirklich? Wieviel gibt das klassische Notensystem her?

Ich komponiere schon längst nicht mehr nach Noten, sondern meistens frei…nach Gehör (allerdings benutzen die Programme und Klaviaturen Notensysteme) Tja wenn Musik Emotionen weckt, dann werden diese Emotionen immer gleich bleiben, von Mensch zu Mensch, so dass sich hinterher feststellen lässt, die Kodierung der Gefühle verlief immer gleich! Verblüffend! (Aber auch ein Hinweis, dass sich der menschliche Geschmack durch kulturelle Prägung Lernen und Gewöhnung angleicht)

Aber, man muss auch sagen, ein wenig getrickst wurde bei dem Video auch, das Tempo hat sich z.B. angepasst und nicht immer wirkt es so haargenau identisch…

Eine weiterer satirischer Seitenhieb für die ewig gleiche Konserven-Musikindustrie ist es auf jeden Fall!

Categories: Musik
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Posted by J.A. on Januar 30, 2009

Neue Vorsätze, neue Pläne

(..und ein wenig Nonsens)

Yes we can“ sollte also auch für Deutschland gelten. Schauen wir uns die positiven Dinge, die aus Amerika und anderen Ländern kommen, doch einfach ab und machen es nach!

Optimismus ist ein ganz einfaches System, man muss nur daran glauben und es dann machen.

Da mein Blog ein Lebensbegleiter ist und die Dinge hierin auch immer Resonanz im echten Leben und umgekehrt haben, halte ich es für wichtig, auch für das Jahr 2009 einen persönlichen Slogan oder eine Richtung zu entwerfen, die dann quasi als guter Vorsatz für alles (alle Elemente aus der Menge Leben) gelten soll.

Letztes Jahr hatte ich für meinen Blog einen Slogan ausgerufen, der hieß sinngemäß „Verbesserung der sozialen Kontakte“. Hierbei hatte sich allerdings herausgestellt, dass es etwas schwierig war und in der Ausführung dann eher gescheitert ist.

Vielleicht habe ich mir zuviel vorgenommen?

Die sozialen Kontakte bezogen sich mehr aufs echte Leben (wo es durchaus Verbesserungen gab), aber bei der Verlinkung und den Kommentaren habe ich gemerkt, dass mir zuviel Rummel gar nicht so lieb ist und die einfache Quantitäts-Steigerung von Links, usw. nicht ausreicht, mich glücklich zu machen. Ich bin dann doch wieder in die Tiefe gegangen, was unter anderem dazu geführt hat, dass ich nicht wirklich „gewachsen“ bin. (ohje ich bin ein kleiner Internet-Zwerg!)

Immerhin habe ich ein paar neue Leute kennengelernt und mit „Medioman“ ein Blog gefunden, dass ich als echte Perle im Internet und in vielen Dingen als Vorbild bezeichnen möchte. Soviel Authenzität, Weisheit, Emotionalität und Wahrheit bekommt man selten im Netz zu lesen. Allein die Tatsache, dass es als Partnerblog gedacht ist, ist schon etwas besonderes, denn die meisten Leute schreiben alleine.

Medioman bleibt also mein 2008er Lese-Favorit, aber auch bei den anderen Blogs habe ich mich immer wieder getummelt und mit frischen „News“ versorgt. Claudia, Violine, Stephan, Menachem, und viele mehr!

Schlussendlich bin ich allen Autoren und Autorinnen dankbar, die ich bis jetzt kennenlernen durfte, und auch allen Leuten, die hier geschrieben und gelesen haben. Diese menschliche Rückmeldung und Inspiration ist die eigentliche Motivation, sie hält mich wach und macht das Leben gut.

Nun denn, meine neuen Vorsätze und der Blog-Slogan fürs Jahr 2009 sehen so aus: Ich mache zwei Hauptrichtungen, starte die quasi wie den Stamm einer Mindmap, als Ausgangspunkt und schaue dann, was passiert.

Hauptrichtung oder Leitsatz für das J.A. Blog 2009

(I) Die erste Hauprichtung soll „Positives Denken“ und „Mitgefühl“ heißen. Wann immer, möchte ich versuchen, positives Denken in mein Leben zu lassen und die Inhalte und Menschen motiviert durch Mitgefühl zu betrachten.
Ich möchte nicht nachtragend sein, sondern positiv denken. Ich will keine Feinde und wenn ich merke, dass mir jemand feindlich gesinnt ist, will ich das verzeihen und nicht in Streit geraten.

Dazu gehört auch, die Dinge mit etwas Ruhe und Gelassenheit anzugehen, was mir in letzter Zeit manchmal schwierig gefallen ist. Wenn man die Dinge ruhen lässt und nicht so persönlich nimmt, lebt es sich doch gleich einfacher!

Die schwarzen Gedanken will ich überwinden und mich von Miesmachern nicht runterziehen lassen. Oder mit den (sinngemäßen) Worten eines berühmten Blog-Autors: “Mach einfach Dein Ding und stell Dir vor, es ist bald der neue Trend, auf den alle scharf sind!

(II) Der zweite Punkt, der im Mittelpunkt stehen soll, ist ganz einfach: Fortschritt.
Ich will progressive Elemente wieder stärker in mein Blog nehmen und auch Themen wie Wirtschaft, Wissenschaft und Zukunftsgedanken in mein Denken lassen.

Ich habe zwar oft gedacht, dass mein natürlicher Schwerpunkt die sozialen Themen und die Psychologie sind, aber das heißt nicht, dass man die anderen Sachen völlig ausklammern muss. Da ich auch von der Leistung der Wirtschaft lebe und davon abhängig bin, möchte ich auch versuchen, etwas zurückzugeben und nicht nur alles schlecht zu reden.

Es kann konkret also sein, dass ich wieder Produktberichte, Einkauftipps oder solche Dinge ins Blog aufnehme. 2007 hatte ich sie ausgelagert, aber schon bald festgestellt, dass das keine so gute Idee war! (Von der erhöhten Anzahl der Rückmeldungen an den Fremdorten mal abgesehen).

Auch ein vermehrtes Mechandizing, wie es z.B. Jörg erfolgreich einsetzt, finde ich eine gute Idee.

Weitere Schwerpunkte und Arbeitsfelder für die Blogarbeit sind im Einzelnen:

  • Ausbau der Links und des Netzwerkes (Blogroll…)
  • Stärkere Einbindung von künstlerischen Ideen und Projekten
  • Weitere Pflege der Emails und Kommentare zu Partnerseiten (ja, damit seid jetzt ihr gemeint. ;-) )
  • Wiedereinstellung der Buchtipps-Seite, vielleicht mit Amazon-Werbung
  • Pflege der musikalischen Inhalte (ohje, Baustelle!)
  • Aufbau eines durchgängigen Styles, den ich dann für mind. ein Jahr behalte (damit ist das Layout gemeint, dass ich noch anpassen werden, u.a. wünsche ich mir wieder ein 3-spaltiges zurück, aber die Sonne gefällt mir auch zu gut! Ich muss meinen Gestaltungsdrang anderswo austoben und werde dann doch eher mal ein Style behalten und zum Spießer werden! Hihi.)
  • Wie immer: Updates und Technikpflege der Präsenz

Last but not least, steht die Frage, ob ich auch mal „fremdbloggen“ sollte, was sich im Jahreswechsel ja schon angekündigt hatte (Medien-Rezensionen)…

Ich lasse mich ungern auf eine Sache ein, wenn ich weiß, dass ich nicht 100% geben kann, es würde zumindest mal bedeuten, dass ich einen Teil der Medienkritik/ Rezensionen auf eine andere Domain auslagern könnte (und eine stärkere, kommerziellere Zusammenarbeit mit anderen Autoren und Lesern, außerhalb der privaten Präsenz).

Ganz wichtig ist auch: Viel schreiben, von nichts abschrecken lassen. Ich muss irgendwie die Lücken nutzen, die mir das restliche Leben so bietet.

Das heißt: Das Reallife, Firma, Partnerschaft, Privatleben nicht vergessen und hier irgendwie die Zeit und Energie aus-tarieren( das war letztes Jahr durch Renovierungen, Besuche und solche Dinge sehr auseinander geraten und nicht auszuschließen, dass es so weitergeht, wenn ich mich nicht am Riemen reiße!)

Ohne meinen Schatz wäre ich nichts, dem ich schlussendlich an dieser Stelle für all sein Verständnis und seine Liebe danken will …
:-) (Widmung!)

Also, 2009 , los kann es gehen!

…….

(..oh äh …Mist… 29 Tage zu spät!!… aber ich rechne natürlich mit dem chinesischen Kalender!!  )

Ohje, Erd-Rind? das ist ja doppelt trocken! Na, das kann was werden! (kleiner Astrologie-Insider…)

Ich bin übrigens Pferd! Wiiehaaa!

Categories: Arbeit, Privates
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Posted by J.A. on Januar 29, 2009

Sorgen und Sicherheitsbedürfnis

Zur Finanzkrise hab ich bisher nur wenig geschrieben. Meine Meinung ist eigentlich recht einfach, aber es ist nur eine Meinung, also nehmt es bitte nicht persönlich.

Ich denke, es wird alles maßlos übertrieben. Die Medien haben endlich wieder ein Top-Thema, die fleißigen Redakteure und privaten Stammtisch- Politiker haben wieder ihr Feindbild par excellence, den bösen, bösen Manager. Ach und ich hab´s fast vergessen, die bösen Konsum-Geister, die nur kaufen, aber keinen sonstigen Lebensinhalt haben.
Das ist das Blöde an der deutschen Gesinnung. Niemand gönnt dem anderen etwas, Erfolg wird bestraft, die Gesellschaft bremst sich durch rückständiges und spießiges Denken selbst aus. Sendungen wie „Deutschland adé“ (oder wie die heißen) haben Hoch-Konjunktur, Deutschland gilt bei vielen Menschen, vor allem den gebildeteten und reichen schon lange nicht mehr als Top-Lage.

So ein unsinniges Denken führt zu Selbstzerstörung und es ist eine traurige, negative Eigenschaft, die man als „Krankheit“ bezeichnen darf.

Jeder Mensch will Sicherheit, aber die Deutschen haben anscheinend ein „angeborenes“, besonderes Sicherheitsbedürfnis. Sicherheit kann im Extremen aber schaden und das Wachstum (siehe vorheriger Artike) ausbremsen.

Was den Deutschen im Moment am meisten fehlt, das ist positives Denken und die Fähigkeit, sich über Kritik und Zweifel hinwegzusetzen. Glaubt mir, dass ist eine sehr persönliche Sache, aber jeder kann das im Grunde „üben“. Was bringt es denn, immer alles so negativ zu sehen? Im Grunde wird man nur von der negativen „Strahlung“ anderer angesteckt, übernimmt irgendwann diese Meinung und passt sich wohl oder übel an. Was soll das bringen?

Was Deutschland braucht, sind positiv denkende Menschen wie Barack Obama, Menschen mit einer Vision und einem klaren Ziel.

Leider ermöglicht unsere Parteien- und Politikstruktur auf Grund der Nazi-Vergangenheit es nicht, dass einzelne Menschen soviel Macht wie in einer Präsidialdemokratie erlangen. Das ist unsere Bürde, mit der wir wohl leben müssen. Hierzulande wird immer alles ausdiskutiert und föderal entschieden. Es gibt sehr viele Parteien, nicht nur zwei und so ist es kein Wunder, dass ständiger Zwist und Uneinigkeit herrschen. Kommen dazu noch menschliche Dünkel (wie z.B. in Hessen) und rückständiges Denken dazu, ist es für Deutschland sehr leicht, in jetziger Lage den Anschluss zu verlieren.

Die soziale Gerechtigkeit-Debatte schwebt noch über allen, viele haben die Entwicklungen der letzten Jahre, die Hartz-Gesetze und diese Dinge nicht vergessen. Der Kapitalismus muss sich neu erfinden und ich denke, nicht wenige Menschen wären auch bereit, neue Strömungen in ihre Vorstellungen zu lassen. Aber ich bezweifle, ob es nur mit der reinen Umverteilung von Kapital reicht, ob das wirkliche Gerechtigkeit ist?

Überlegt mal, wenn ich jemand etwas durch Steuern wegnehme, was der sich wiederum durch Arbeit und Fleiß erarbeitet hat, ist das auch nicht gerecht, aber darüber redet nur keiner. Wir nehmen immer die einfachsten Leute als Maßstab, als seien sie alleine der Pegel, an dem sich die ganze Gesellschaft zu messen hat. Umgekehrt sollte es sein, wir sollten stolz auf Eliten und Leistungsträger sein, diese gezielt fördern und Anreize für Leistung und Arbeit schaffen. Es ist nicht so, dass sich die Arbeit von alleine macht. Das ist für mich die große Ungerechtigkeit, dass nur einseitig Mitgefühl und Sorge verteilt wird.

Der Erfolg einer Gesellschaft wird nicht durch die Arbeitslosen, Ausländer und auch nicht die Superreichen alleine besitmmt, sondern durch die richtige Mischung von allen. Durch die ausreichende Herstellung einer sozialen Homogenität, bei dem gleichzeitigen Bieten von echten Chancen auf Aufstieg. Nur wo echte Chancen auf Aufstieg bestehen (und das Erhöhen von Arbeitslosengeld und ähnlichem ist kein Aufstieg, im Gegenteil) und Gerechtigkeit durch Bildung und ähnliche Förderungen bestehen, kann ein Land gerecht bleiben.

Das Denken von Einzelpersonen und Massen ist entscheidend. Deutschland wird auch am Stammtisch, dem Zeitungs-Computer, in den Blogs und in den Foren regiert. Hier bildet sich die Meinung. Und die Meinung führt zu Entscheidungen.

Psychologisch würde ich sagen: Die meisten Menschen haben ein ernstes Problem, es ist ihr Denken. Es wird Zeit, genau an diesem Denken anzusetzen.