Posted by J.A. on Dezember 4, 2008

Neue Wege, aber welche?

Der Fragezeichner stellt diese Woche eine sehr interessante Frage, die ein bisschen meine derzeitigen Gedanken über meine zukünftigen Schreib- und Arbeitsprojekte berührt. Schreiben war schon immer mein Leben, ich mache es sehr gerne. Ich möchte es auf jeden Fall ausbauen und habe darin meine Leidenschaft gefunden.
In der letzten Zeit hat sich allerdings auch eine gewisse Unzufriedenheit angehäuft und ich habe den starken Drang, etwas neues zu schaffen und andere Wege einzuschlagen. So grübel ich schon seit ein paar Monaten und möchte den aktuellen Stand meiner Überlegungen „in die Runde werfen“ (auf dass die Hunde sich drauf werfen und mir die Stücke aus dem Geist reißen!).

Bloggen ist schön und gut, aber es bleibt „brotlose Kunst“. Wenn man nicht gerade Meisterin im SEO und solchen Dingen ist und tausende von Anzeigen geschaltet hat, wird man kein Geld damit verdienen. Also, hab ich gedacht, muss ein Buch her. Ein handfestes Produkt aus der guten alten Zeit. Ein Buch ist aber langwierige Arbeit. Außerdem, was soll ich schreiben: Einen Roman, ein langwieriges Ding? Ich selbst lese so gut wie keine Romane, es interessiert mich nicht so. Wenn ich Geschichten lese, dann Kurzgeschichten oder ich schaue Sachen im Fernsehen an.

Zudem interessiert mich die interaktive Sichtweise in Computerspielen viel mehr, ich finde sie moderner und reizvoller. Moderne Spiele können den Leser stundenlang vor den Monitor fesseln, sie sind interaktiv und regen das Gehirn auf ganz unterschiedliche Art und Weise an. Ein Buch erscheint mir da wie ein mickriger Schwarz-Weiß Fernseher im Vergleich zur modernen HD- Surround – Heimkinoanlage mit 20 Lautsprechern und 40 Milliarden Farben. Überhaupt- ein Buch heißt, einen Gang zurückschalten, etwas langsamer vorgehen und nicht gleich an die höher gehängten Würstchen zu kommen und das passt mir nicht! Es würde bedeuten, ich müsste mein Wesen ändern, um ein Werk zu erschaffen, aber im Grunde sollte es doch so sein, dass das Wesen ein Werk erschafft!

Also, so ein langweiliger Roman kommt für mich nicht in Frage. Vielleicht eher ein Sachbuch, eine Ansammlung von Überlegungen und Recherchen zu einem bestimmten Thema. Sachbücher lese ich selbst ständig und greife viel darauf zurück. Ich finde sie interessant und hilfreich.

Innerlich sehe ich mich dann zu den Bibliotheken in der Umgebung pilgern, angestrengt und vertieft hänge ich über den Büchern, verliere auch noch meine letzten Freunde, werde immer wunderlicher und habe in fünf Jahren ein Buch, das keiner lesen möchte?

Wie verlockend da das Blog erscheint, dieses dynamische Schreiben, die ständigen Rückmeldungen, die wie Honig über meine gestreßte Seele fließen, dieses lockere „einfach aus Spaß schreiben“, diese freiwillige und stets motivierende Art und Weise des Meinungsaustauschs. Wie nebenbei erschafft man Inhalte, wie nebenbei ergeben sich Verknüpfungen, Kontakte und Interaktion mit den schwierigsten Themen. Aber kein Geld.

Und das Blog hat noch weitere Nachteile: Man trennt nicht so. Privates rutscht gerne mal dazwischen. Die Fehlerquote ist höher. Inhaltlich wie technisch ist ein Blog ein „Bananenprodukt“ und reift erst beim Leser. Oder schlimmer noch: Es reift nie, es bleibt immer ein unfertig Ding!

Dann die Inhalte: Philosophie reizt mich zwar sehr, aber ich habe das Gefühl, dass ich mal neue Themen brauche.

Wenn ich Philosophisches schreibe, gerät immer alles vom Hundersten ins Tausendste. Ich würde mir mal wünschen, bei einer Sache zu bleiben und die fertigzustellen. Ein Themenblog zum Thema Medien und Computer, z.B. das wäre mal was Neues. Auch hier gibt es Zweifel, denn Technik und Medienseiten gibt es eigentlich sehr viele. Aber warum nicht doch mein Pflänzchen in den Internet-Garten stellen? Vielleicht ein paar Kollegen/innen finden, die auch dazu schreiben wollen? Die ähnliche Interessen haben? Mal abseits vom ewig gleichen Humanisten-Gequatsche?? (Scherz)

Was Bodenständiges? Etwas, mit Werbung, etwas kommerzieller? Soll ich das in diesem Blog machen? Oder einen Strich ziehen und völlig neue Wege gehen?

Dass etwas Neues her muss, ist mir klar. Aber wie genau, dessen bin ich mir noch sehr, sehr unsicher!

Und daher: ein prädestinierter Beitrag für das nie fertige und stets vor sich hin tröpfelnde Blog.

Posted by J.A. on Dezember 2, 2008

Meinungsfreiheit

Einleitung
Wozu habe ich einen Blog? Die Frage muss ich mir immer wieder stellen. Manchen mag sie abgedroschen oder langweilig erscheinen, und wenn das eigene Projekt nicht oder nie hinterfragt wird, braucht man auch nicht darüber nachzudenken, dann macht man es einfach, weil es Spaß macht. Bloggen ist aber im Grunde geschriebene Sprache, etwas mündlicher als ein fertiges Buch oder eine Zeitung. Es ist ein typisches Zwischending, ein Produkt unserer schönen, neuen Internet-Welt. Und da es Sprache ist, und von einem menschlichen Wesen kommt, liegt es in der Natur der Sache, dass Aussagen und Wertungen abgegeben werden, diese Aussagen bestimmte Ziele und Absichten haben und – nicht immer ganz auszuschließen- dass es jemand verletzt oder sich jemand davon kritisiert fühlt. Wenn ich überlege, ist das sogar ein wichtiges Ziel, ich sage dazu „Teilhabe am Gesellschafts-Prozess“. Bloggen bedeutet Sprache, bedeutet Meinungsfreiheit, bedeutet letztendlich Meinungsbildung und Mensch-Sein. Bloggen kann für den modernen Menschen so was wie Luft, wie Atem und eine Sache des seelischen Überlebens werden. Wie oft gibt es im Alltag Situationen, die man einfach nur schluckt, über die man sich ärgert, aufregt, die man nicht begreift? Oder Dinge, über die man sich freut, die man mitteilen und „verteilen“ möchte? Es ist ein Menschheitsbedürfnis, ein Grundgefühl und ein Grundrecht, dass sich jeder für sich beanspruchen sollte. Wie alle Grundrechte im Leben gibt es aber Grenzen, so wie dem Verbrecher die Grenzen der Freiheit gezeigt werden, wenn er gegen die Regeln seiner Gesellschaft verstößt. Wo aber sind die Regeln, die moralischen und praktischen Grenzen beim Bloggen? Was ist guter Geschmack, was soll man schreiben, was nicht? Was ist legitimer: Der eigenen Unzufriedenheit Luft zu verschaffen und jemanden anzuklagen? Oder die Sache des Respekts wegen wieder herunterzuschlucken und darauf zu warten, dass es von selbst weggeht? Im Schreiben, im Denken und im Äußern aber entwickelt man doch erst seine Ethik, sein Gefühl, es ist der Spielgrund für die menschliche Psyche, für den ureigenen und menschlichen Wunsch, teilzuhaben, sich mitzuteilen, ganz unabhängig von den Rückmeldungen, einfach aus dem Bedürfnis des Atmens heraus.

Meinungsfreiheit ist Arbeit
Wie viele Leute kenne ich, die dieses Recht auf freie Meinungsäußerung für sich beansprucht haben und dann an der Mauer der Abwehrhaltung, den Ressentiments ihr Leser gescheitert sind, und eines Tages ihr Blog, ihre Homepage geschlossen haben! Es ist nicht so, dass man die Freiheit geschenkt bekommt. Die individuelle Freiheit für den Menschen in der heutigen Zeit ist- aller Technik und Erleichterungen zum Trotz- immer kleiner geworden. Freiheit ist – wenn sie gut und echt sein soll- eine Sache, für die man kämpfen muss.

Gedankliche Freiheit mag im Internet eine leichte Sache sein, aber ist letztendlich auch nur eine technische Freiheit, eine pure Ansammlung von Wissen, frei von jeder Bewertung. Die individuelle menschliche Freiheit, das zu sagen, was einen bedrückt, es im Raum stehen zu lassen und zu behaupten „Ich mache das nicht mehr mit“ ist das Wichtigste überhaupt. Niemand sollte es einem streitig machen, dieses Recht in Anspruch nehmen zu dürfen. Weder im Arbeitsleben, noch im Internet.
 
Und es liegt an den Autoren- den Menschen- selbst, das in einer Schärfe und Deutlichkeit zu machen, dass es dem eigenen Wohl, und somit der Gesamtkritik einer Gesellschaft, dieser Ansammlung von Einzelpersonen zuträglich ist.
 
Sicher gibt es auch Dinge, die man nicht äußern sollte, Dinge die aus gutem Grund verborgen bleiben und nur für Vertraute zugänglich sind. Das im Einzelnen immer neu abzuwägen und die Wahl der Worte zu prüfen, bleibt die Aufgabe eines guten Bloggers- und ob er jetzt über sein Privatleben, die Weltpolitik, den Kaninchenzüchterverein von nebenan oder sein neues Auto schreibt.
 
Angst oder Mut?
In letzter Zeit gibt es so viele Stimmen in den Medien, die dem freien Menschen Angst einflößen sollen, die unsere Angst vor der freien Meinung schürt und uns wieder zu bequemen, angepassten Menschen zwingen will. Da ist z.B. der viel zitierte Arbeitgeber, diese unsichtbare, übermächtige Autoritätsperson aus dem Untergrund, die uns scheinbar auf Schritt und Tritt überwacht und beinahe wie manisch nach dem neuen Bewerber googelt. Dem unschuldigen Blogger, dem Schüler und allen- noch leicht zu manipulierenden Schäfchen- wird eingetrichtert, dass er nur hübsch artig zu sein braucht, seine Zivilisationsmaske aufziehen soll und dass es ein Unding wäre, mit einer Bierflasche am Bahnhof fotografiert zu werden und wenn es nur auf der Abschlussfete gewesen ist!
 
Und, viel schlimmer noch, die Bedrohungen unseres Staates, der ständigen Angst vor dem „gläsernen Bürger“, dass auf der einen Seite politisch hoch gebauscht wird, und auf der anderen Seite eine tatsächliche, gefährliche Entwicklung darstellt, mit der wir uns alle auseinandersetzen müssen. Menschen erschaffen Gedanken und Gedanken erschaffen letztendlich Gesetze.
 
Wollen wir den totalen Überwachungsstaat und die Reduzierung des menschlichen Individuums auf seine Daten? Wollen wir den Schülern beim Bloggen Angst einflößen und sie daran hindern, darüber zu schreiben, was sie wirklich denken? Wollen wir eine unfreie Jugend, eine Gesellschaft voller Angst und Zweifel?

Voraussetzungen für Meinungsfreiheit
Wie kann man der Gesellschaft helfen, noch mehr echte Meinungsfreiheit zu entwickeln? Sie zu ermutigen, die eigene Meinung zu äußern, und auch unbequeme Dinge auf den Tisch zu bringen?
Mir scheint, die technischen Möglichkeiten dazu haben wir schon längst, doch was hängt, das ist der Mut!

Meinungsfreiheit bedarf zwei wichtiger Voraussetzungen:

1.)Man braucht eine Erziehung, die sich moralisch für Meinungsfreiheit einsetzt. Dazu gehört, dass man die Ungleichheit in den gesellschaftlichen Schichten – maßgeblich durch ihre Beurteilung von außen – abschaffen muss. Es kann nicht sein, dass der Doktor der Physik, der Anwalt oder der Arzt mehr Gehör bekommt, als der einfache Arbeiter. Beide zählen gleich viel! Beide haben das Recht, sich zu äußern, in Talkshows zu sitzen und ihren Wahlzettel abzugeben. Der Doktor, der Mittelständler, der Müllmann und die Putzfrau sind gleich! Durch die moralische Gleichmachung und der Abschaffung der Klassen-Unterschiede wird die Grundlage für Freiheit geschaffen. Ansonsten bleibt immer (!) das ungute Gefühl und letztendlich die bittere Realität, dass man einem einfachen Arbeiter nicht zuhört, nicht glaubt, noch ihn ernst nimmt. Schülern darf in der Hauptschule nicht mehr vermittelt werden, dass sie überflüssig sind und sowieso keine Perspektive mehr haben, nur weil sie vielleicht eine praktischere Lebensbegabung haben und nicht so gut im Lesen und Schreiben sind!
2.)Eng damit verbunden ist das Vermitteln von Bildung. Nur in der Bildung, in der Sprache selbst liegt die Kraft, sich überhaupt artikulieren und teilhaben zu können. Wer es nie gelernt hat, noch dazu ermutigt wurde, sich zu äußern, wird es sehr schwer haben, für seine Grundrechte einzustehen und sich innerlich über die Zustände zu stellen, die er vielleicht ändern will. Bildung bedeutet letztendlich, Komplexität zu ergreifen, die Zusammenhänge zu verstehen, die Regeln zu kennen. Bildung ist harte Arbeit, kostet Zeit und Eigeninitiative. Es ist das wichtigste und menschlichste Werkzeug, das wir überhaupt haben können. Man sollte jeden Tag in die eigene Bildung und letztendlich auch in die Bildung von anderen investieren.

Meinungsfreiheit in der Pädagogik
Eltern müssen sich die Frage stellen, ob sie die freie Meinung ihrer Kinder dulden wollen und können. Gerade in einem bestimmten Alter, z.B. der Pubertät, können Kinder sehr unbequem werden. So wie sie in jungen Jahren erst ihre Zunge entdecken, mit ihr Spielen und irgendwann Laute produzieren, entdecken sie in der Pubertät ihr Gewissen, ihre Fähigkeit alles und jeden zu hinterfragen. Damit bekommen sie die wunderbare Fähigkeit, ein glücklicher, kritischer und gesunder Mensch zu werden. Unterdrückt man in dieser Phase alles Kindliche, alles Revolutionäre an ihnen, darf man sich später nicht wundern, wenn ein Erwachsener dabei herauskommt, der keinen Mut oder Willen hat, sich zu äußern. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, ob Eltern es überhaupt wollen. Wenn sie selbst eine schwierige und unterdrückte Kindheit hatten, werden sie es sich schwer tun, ihre Kinder zu ermutigen, anders und freier zu leben. Hier ist der richtige Ansatz für Psychologie, für Schwierigkeiten, für Wachstum, Abgrenzung und Wandel. In der Auseinandersetzung mit den Fragen der Pubertät, werden die Eltern und Kinder gleichermaßen reifen und eine neue Lebensmitte finden können, die im Idealfall von Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit und Verantwortungsgefühl gezeichnet ist.

Fazit
Durch die richtige Kombination der Eigenschaften „Moral“ und „Bildung“ sollte es einer Gesellschaft möglich sein, Meinungsfreiheit für alle zu erwirtschaften und durchzusetzen.

Es ist ein hypothetisches Ziel, ein Ideal, dass im besten Falle über jeder politischen Anstrengung und jeder individuellen, menschlichen Handlung stehen sollte.

Am Anfang war das Wort. Wenig später kam Wordpress zwei Punkt sieben !

Categories: Gesellschaft
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Posted by J.A. on Dezember 1, 2008

Begegnungen

Das Wochenende war brutal. Die ganze letzte Woche war ich aufgeregt, weil ich erfahren hatte, dass meine beste Freundin aus Kindertagen am Sonntag zu mir kommen würde. Das ist die erste Freundin, die ich überhaupt hatte, unsere Mütter hatten das damals für uns „organisiert“. Sie war eine Nachbarin und alle verstanden sich gut. Sie hat auch eine Schwester, die älter als sie ist, so wie ich und sie selbst ist zwei Jahre jünger, also 28.

Auf jeden Fall war der Kontakt zu ihr schon lange abgerissen, ich denke in der Schulzeit fing es an, dass wir uns immer seltener sahen, weil sie in einer anderen Klasse war und schnell andere Freunde hatte. Ich hing damals auch mit anderen Leuten ab und wie es so ist im Leben- verliert man die Menschen aus dem Horizont. Ich erfuhr immer mal wieder über ihre Mutter, die regelmäßig zu Besuch war, wie es ihr geht und -naja- die Leute erzählen halt so ihr Ding.

Mit 21 Jahren, also vor ca. 9 Jahren habe ich sie dann endgültig aus den Augen verloren. Da sie inzwischen wieder in die Nähe gezogen ist und ein Computerproblem hatte, haben meine Eltern sie an mich weitervermittelt, weil ich mich gut mit PC´s auskenne und diese Dinge auch gerne anderen beibringe.

Da stand ich jetzt die ganze Woche, war am Putzen und am Aufräumen und überlegte, welcher Teil meiner Persönlichkeit jetzt wieder auf mich zukommen würde? Ich konnte mir aus allem keinen Reim machen, aber ich war furchtbar angespannt und nervös. Dazu kam, dass sie eine Powerpoint Erklärung haben wollte und irgendwas mit Photoshop machen wollte (Bilder einbinden, usw.). Powerpoint benutze ich aber kaum, also musste ich mir blitzschnell Testversionen installieren, ausprobieren und mir alles noch schnell beibringen und auffrischen. Mit der CS3-Testinstallation von Adobe gab es dann sehr viele Probleme, ich denke ich hab vielleicht 10 Stunden damit verbracht, mich mit der fehlerhaften Installationsroutine zu ärgern (das würde einen eigenen Blog-Artikel füllen, aber dazu später mehr).

Letztendlich war ich emotional furchtbar geschlaucht.

Am Sonntag war es dann endlich soweit!

Um 11 Uhr stand meine Freundin vor der Tür, die mit der ich auf dem Wickeltisch gelegen hatte, und meine ersten selbstgemalten Bilder zum Besten gegeben hatte. (und wer weiß, ein paar blöde Sprüche bestimmt auch!!) .. es war so, als sei nichts geschehen. Sie war immer noch wie früher, charakterlich unverändert. Natürlich haben wir uns beide äußerlich etwas gewandelt, aber es war schön zu sehen, dass die Persönlichkeiten noch immer gleich waren.

Es hat mich so gefreut. Sie machte Witze wie früher, lachte ständig und war überhaupt gut drauf. Sie kommt sehr nach ihrer Mutter, ist großzügig, hatte ein Geschenk mitgebracht und erzählte sehr viele interessante Dinge. Sie wäre beinahe Juristin, also Anwältin oder so was geworden. Ich habe nicht schlecht gestaunt. Inzwischen studiert sie Kunstgeschichte und mit einem fachmännischen Blick beurteilte sie unser altes Sandstein-Bauernhaus.

Das Computerproblem war letztendlich schnell gelöst. Nach ca. drei Stunden ging sie wieder, lachend, als sei nie etwas anderes gewesen.

Und auch meine schwarze Woche war endlich abgehakt, fröhlich und guter Dinge schaue ich nach vorne!