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	<title>Kommentare zu: Freunde</title>
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		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-169</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 15:47:16 +0000</pubDate>
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		<description>Schön gesagt, Michael. Für Menschen wie mich, mit einer großen Neigung zur Perfektion, ist es Balsam für die Seele, Fehler machen zu dürfen. Danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('169','Menachem');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('169','Menachem');" /></div><span id="co_169"><p>Schön gesagt, Michael. Für Menschen wie mich, mit einer großen Neigung zur Perfektion, ist es Balsam für die Seele, Fehler machen zu dürfen. Danke.</p>
</span>]]></content:encoded>
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		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-168</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 15:20:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Menachem,

Du weisst doch wie das mit dem Prinzip ist. Es ist ein Modell, ein Vorgehen an dem wir uns orientieren. Zwar kann man auch hier manchmal straucheln, dies ist mE nach aber immer noch besser, als gänzlich ohne Rahmen herumzuirren ;-)

Einen Gruß auch nach L.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('168','Michael Kostic');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('168','Michael Kostic');" /></div><span id="co_168"><p>Hallo Menachem,</p>
<p>Du weisst doch wie das mit dem Prinzip ist. Es ist ein Modell, ein Vorgehen an dem wir uns orientieren. Zwar kann man auch hier manchmal straucheln, dies ist mE nach aber immer noch besser, als gänzlich ohne Rahmen herumzuirren <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einen Gruß auch nach L.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-167</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 14:58:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Michael, das schöne am weltweiten Netz ist, das es so klein ist. :razz:
Ich muss ganz offen zugeben, dass ich auch sehr oft große Worte in den Raum schmeiße - von denen ich selbst oft noch sehr weit fort bin.
Das sind Ziele und Visionen von mir, die ich gerne erreichen möchte. Das ist ein eigener, kleiner Trick, und nur für mich - denn ich enttäusche mich nicht gerne selber.
Gruß nach B.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('167','Menachem');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('167','Menachem');" /></div><span id="co_167"><p>Hallo Michael, das schöne am weltweiten Netz ist, das es so klein ist. <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':razz:' class='wp-smiley' /><br />
Ich muss ganz offen zugeben, dass ich auch sehr oft große Worte in den Raum schmeiße &#8211; von denen ich selbst oft noch sehr weit fort bin.<br />
Das sind Ziele und Visionen von mir, die ich gerne erreichen möchte. Das ist ein eigener, kleiner Trick, und nur für mich &#8211; denn ich enttäusche mich nicht gerne selber.<br />
Gruß nach B.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-166</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 11:15:52 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Menachem,

&quot;Für mich knüpft sich an eine Freundschaft heute keinerlei Bedingung mehr, und schon gar keine zeitliche.&quot;

Diese deine Ansicht schafft den Raum den Prinzipien zum Leben benötigen :-)

LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('166','Michael Kostic');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('166','Michael Kostic');" /></div><span id="co_166"><p>Hallo Menachem,</p>
<p>&#8220;Für mich knüpft sich an eine Freundschaft heute keinerlei Bedingung mehr, und schon gar keine zeitliche.&#8221;</p>
<p>Diese deine Ansicht schafft den Raum den Prinzipien zum Leben benötigen <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>LG</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-165</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 11:10:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=123#comment-165</guid>
		<description>Hallo Julia,

&quot;Wenn das alles nicht geht, und Bekehrungen oder Gespräche grundsätzlich im Sand verlaufen, sollte man vielleicht den Arbeitgeber wechseln.&quot;

Diese An- wie Einsicht ist der Kern der Sache, aber eben nur aus deinem aktuellen Blickwinkel. Wie wird er sich wohl verändern, wenn Du mit dem Umstand konfrontiert bist keinen Arbeitgeber zu finden, dem Du ihn klar machen kannst? Wenn Du im permanenten Wettbewerb mit, sagen wir einmal, 1000 Bewerbern pro Position stehst?

Mitunter macht es uns die Lebensgemeinschaft sehr schwer, solcherlei Prinzipien treu zu bleiben.

LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('165','Michael Kostic');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('165','Michael Kostic');" /></div><span id="co_165"><p>Hallo Julia,</p>
<p>&#8220;Wenn das alles nicht geht, und Bekehrungen oder Gespräche grundsätzlich im Sand verlaufen, sollte man vielleicht den Arbeitgeber wechseln.&#8221;</p>
<p>Diese An- wie Einsicht ist der Kern der Sache, aber eben nur aus deinem aktuellen Blickwinkel. Wie wird er sich wohl verändern, wenn Du mit dem Umstand konfrontiert bist keinen Arbeitgeber zu finden, dem Du ihn klar machen kannst? Wenn Du im permanenten Wettbewerb mit, sagen wir einmal, 1000 Bewerbern pro Position stehst?</p>
<p>Mitunter macht es uns die Lebensgemeinschaft sehr schwer, solcherlei Prinzipien treu zu bleiben.</p>
<p>LG</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J. A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-164</link>
		<dc:creator>J. A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 11:01:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=123#comment-164</guid>
		<description>Ich finde die Feststellung sehr schön, dass auch eine kurze Freundschaft eine Berechtigung hat und ja nicht alles gleich soviel Tiefe und Dauer haben muss. Das ist eine wichtige Erkenntnis!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('164','J. A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('164','J. A.');" /></div><span id="co_164"><p>Ich finde die Feststellung sehr schön, dass auch eine kurze Freundschaft eine Berechtigung hat und ja nicht alles gleich soviel Tiefe und Dauer haben muss. Das ist eine wichtige Erkenntnis!!</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Violine</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-163</link>
		<dc:creator>Violine</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 08:01:00 +0000</pubDate>
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		<description>Gute Worte, Menachem.   :smile:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('163','Violine');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('163','Violine');" /></div><span id="co_163"><p>Gute Worte, Menachem.   <img src='http://www.ja-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':smile:' class='wp-smiley' /> </p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-162</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 22:01:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=123#comment-162</guid>
		<description>Wo Fragezeichner und Michael ist, da bin ich auch meist im Schlepptau.
Hallo Julia,
enttäuschte Freundschaften, wer kennt das nicht. Ginge das ohne Wunde lecken los, hätten sie nie eine tiefere Bedeutung gehabt.
Die Enttäuschungen habe ich zum Anlaß genommen und gefragt: Was habe ich dir geben können, was hast du mir geben können? Was brauchte ich von dir, was brauchtest du von mir?
Dann habe ich mir das alles nochmal wie in einem Film angeschaut und musste feststellen, das mich mein Freund nicht enttäuscht hat. Er ist, wie er ist, und ich weiß und wusste, wie er ist, und genau so war das richtig für mich - und dann hat er gehandelt, wie er ist, und ich wusste, das er so handeln wird -
nur, ich hatte das alles ausgeblendet, weil ich nicht wollte, das er eines Tages so handeln wird, wie er ist
und weil er so ist, wie er ist, war er mein Freund, und wird es auch immer bleiben - auch wenn wir seit Jahren nicht mehr miteinander reden.
Für mich knüpft sich an eine Freundschaft heute keinerlei Bedingung mehr, und schon gar keine zeitliche.
Auch eine dreitägige Freundschaft darf die Chance erhalten, aus welchen Gründen und Umständen auch immer, mich sehr, sehr lange an diese schöne Zeit erinnern zu dürfen -
in dieser gefühlten und erlebten Erfahrung von mir liegt heute der Mut, gesellschaftlich, romantisierte Idealbilder abzuschütteln -
und da beginnt für mich auch die Freiheit. Frei sein, für eine neue Freundschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('162','Menachem');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('162','Menachem');" /></div><span id="co_162"><p>Wo Fragezeichner und Michael ist, da bin ich auch meist im Schlepptau.<br />
Hallo Julia,<br />
enttäuschte Freundschaften, wer kennt das nicht. Ginge das ohne Wunde lecken los, hätten sie nie eine tiefere Bedeutung gehabt.<br />
Die Enttäuschungen habe ich zum Anlaß genommen und gefragt: Was habe ich dir geben können, was hast du mir geben können? Was brauchte ich von dir, was brauchtest du von mir?<br />
Dann habe ich mir das alles nochmal wie in einem Film angeschaut und musste feststellen, das mich mein Freund nicht enttäuscht hat. Er ist, wie er ist, und ich weiß und wusste, wie er ist, und genau so war das richtig für mich &#8211; und dann hat er gehandelt, wie er ist, und ich wusste, das er so handeln wird -<br />
nur, ich hatte das alles ausgeblendet, weil ich nicht wollte, das er eines Tages so handeln wird, wie er ist<br />
und weil er so ist, wie er ist, war er mein Freund, und wird es auch immer bleiben &#8211; auch wenn wir seit Jahren nicht mehr miteinander reden.<br />
Für mich knüpft sich an eine Freundschaft heute keinerlei Bedingung mehr, und schon gar keine zeitliche.<br />
Auch eine dreitägige Freundschaft darf die Chance erhalten, aus welchen Gründen und Umständen auch immer, mich sehr, sehr lange an diese schöne Zeit erinnern zu dürfen -<br />
in dieser gefühlten und erlebten Erfahrung von mir liegt heute der Mut, gesellschaftlich, romantisierte Idealbilder abzuschütteln -<br />
und da beginnt für mich auch die Freiheit. Frei sein, für eine neue Freundschaft.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J. A.</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-161</link>
		<dc:creator>J. A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 19:44:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=123#comment-161</guid>
		<description>Hallo Michael, ich komme erst heute dazu Deinen Beitrag zu beantworten. Es ist nicht ganz einfach.
Ich denke, eine allgemeine Ethik bedarf immer der Frage &quot;warum&quot; oder &quot;wie&quot; jemand anderen verletzt hat.
 Soll man zu weich reagieren und Gefahr laufen, ausgenutzt zu werden? Wo zieht man rechtzeitig Grenzen?

In Deinem letzt genannten Fall war es sehr gut, dass Du die Therapie empfohlen hast- indem du falsche Höflichkeit weggelassen hast, konntest Du jemand auf den richtigen Weg bringen.

Die anderen Fälle mit dem Arbeitgeber sind viel schwieriger. Das klingt einfach nach Egoismus und Vorteilsbeschaffung.

Es wäre vielleicht ratsam, mit der betroffenen Person mal zu reden und sie auf ihr augenscheinliches Fehlverhalten aufmerksam zu machen.

Wenn das alles nicht geht, und Bekehrungen oder Gespräche grundsätzlich im Sand verlaufen, sollte man vielleicht den Arbeitgeber wechseln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('161','J. A.');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('161','J. A.');" /></div><span id="co_161"><p>Hallo Michael, ich komme erst heute dazu Deinen Beitrag zu beantworten. Es ist nicht ganz einfach.<br />
Ich denke, eine allgemeine Ethik bedarf immer der Frage &#8220;warum&#8221; oder &#8220;wie&#8221; jemand anderen verletzt hat.<br />
 Soll man zu weich reagieren und Gefahr laufen, ausgenutzt zu werden? Wo zieht man rechtzeitig Grenzen?</p>
<p>In Deinem letzt genannten Fall war es sehr gut, dass Du die Therapie empfohlen hast- indem du falsche Höflichkeit weggelassen hast, konntest Du jemand auf den richtigen Weg bringen.</p>
<p>Die anderen Fälle mit dem Arbeitgeber sind viel schwieriger. Das klingt einfach nach Egoismus und Vorteilsbeschaffung.</p>
<p>Es wäre vielleicht ratsam, mit der betroffenen Person mal zu reden und sie auf ihr augenscheinliches Fehlverhalten aufmerksam zu machen.</p>
<p>Wenn das alles nicht geht, und Bekehrungen oder Gespräche grundsätzlich im Sand verlaufen, sollte man vielleicht den Arbeitgeber wechseln.</p>
</span>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.ja-blog.de/2008/08/freunde/comment-page-1/#comment-160</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 14:32:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-adriana.de/?p=123#comment-160</guid>
		<description>Hallo Julia,

nun so generell ist Schaden für mich Schaden. Geistig, körperlich, seelisch oder direkt materiell, wo ist da platz für Worte wie &quot;viel&quot;, &quot;mittel&quot; und/oder &quot;wenig&quot;?

Ein Arbeitgeber verweigert dir auf Nachfrage (trotz nachweisbar guter Leistung deinerseits) einen angemessenen Jahresbonus, nur um vor deinen Kollegen und dir im gleichen Atemzug seine neue Luxuskarosse anzupreisen. Da fällt die Wahl doch nicht schwer, oder? Mit so jemanden setze ich mich jedenfalls nicht an einen Tisch.

Ein Arbeitgeber verweigert dir auf Nachfrage (trotz nachweisbar guter Leistung deinerseits) einen angemessenen Jahresbonus, nur um vor deinen Kollegen und dir im gleichen Atemzug seinen schlechten (marktbedingten) Jahresabschluss zu präsentieren. Da fällt die Wahl doch nicht schwer, oder? Mit so jemanden setze ich mich jedenfalls an einen Tisch und suche nach Lösungen.

&quot;inwieweit sollte man dem gegenüber eine Toleranz entwickeln...&quot;

Hier orientiere ich mich persönlich an dem Effekt der &quot;Wiederholungstat&quot;. Ich kann ja auch von mir nicht erwarten, dass ich immer alles richtig mache. Aber aus meinen Fehlern lernen sollte ich schon, so sie mir verständig aufgezeigt werden. Wer dann immer noch die Schwelle übertritt, kann oder will es so. &quot;Will&quot; unterstelle ich zwar nicht, aber dadurch wird das &quot;kann&quot; nicht akzeptabler. Ein Mensch der einen Anderen schlägt und dann behauptet aufgrund von z.B. eines geistigen und/oder biologischen Defektes nicht anders handeln zu können. Der möchte sich bitte in Behandlung begeben und dann sehen wir weiter. Doch vorher verweigere ich die Kooperation und danach bin ich sehr aufmerksam ihm gegenüber.

Ein Bekannter aus Jugendtagen wurde zum Alkoholiker. Er richtete in seiner eigenen Familie und natürlich seiner Karriere viel Schaden an. Als er dann mit mir darüber sprach verweigerte ich ihm meine Unterstützung und empfahl im eine Therapie. Vor der Therapie war nicht nur er, sondern auch seine ganze Familie sehr böse auf mich. Heute, nach der Therapie haben sie wenigstens eingestanden, dass ich der einzige war der sich nicht durch seine Zuneigung zu diesem Menschen hat blenden lassen. Das macht mich ein wenig stolz, denn der Impuls ihm direkt zu helfen war natürlich sehr intensiv.

Liebe Grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="comment-toolbar" style="text-align: right"><input type="button" value="Reply" onclick="CF_Reply('160','Michael Kostic');" /><input type="button" value="Quote" onclick="CF_Quote('160','Michael Kostic');" /></div><span id="co_160"><p>Hallo Julia,</p>
<p>nun so generell ist Schaden für mich Schaden. Geistig, körperlich, seelisch oder direkt materiell, wo ist da platz für Worte wie &#8220;viel&#8221;, &#8220;mittel&#8221; und/oder &#8220;wenig&#8221;?</p>
<p>Ein Arbeitgeber verweigert dir auf Nachfrage (trotz nachweisbar guter Leistung deinerseits) einen angemessenen Jahresbonus, nur um vor deinen Kollegen und dir im gleichen Atemzug seine neue Luxuskarosse anzupreisen. Da fällt die Wahl doch nicht schwer, oder? Mit so jemanden setze ich mich jedenfalls nicht an einen Tisch.</p>
<p>Ein Arbeitgeber verweigert dir auf Nachfrage (trotz nachweisbar guter Leistung deinerseits) einen angemessenen Jahresbonus, nur um vor deinen Kollegen und dir im gleichen Atemzug seinen schlechten (marktbedingten) Jahresabschluss zu präsentieren. Da fällt die Wahl doch nicht schwer, oder? Mit so jemanden setze ich mich jedenfalls an einen Tisch und suche nach Lösungen.</p>
<p>&#8220;inwieweit sollte man dem gegenüber eine Toleranz entwickeln&#8230;&#8221;</p>
<p>Hier orientiere ich mich persönlich an dem Effekt der &#8220;Wiederholungstat&#8221;. Ich kann ja auch von mir nicht erwarten, dass ich immer alles richtig mache. Aber aus meinen Fehlern lernen sollte ich schon, so sie mir verständig aufgezeigt werden. Wer dann immer noch die Schwelle übertritt, kann oder will es so. &#8220;Will&#8221; unterstelle ich zwar nicht, aber dadurch wird das &#8220;kann&#8221; nicht akzeptabler. Ein Mensch der einen Anderen schlägt und dann behauptet aufgrund von z.B. eines geistigen und/oder biologischen Defektes nicht anders handeln zu können. Der möchte sich bitte in Behandlung begeben und dann sehen wir weiter. Doch vorher verweigere ich die Kooperation und danach bin ich sehr aufmerksam ihm gegenüber.</p>
<p>Ein Bekannter aus Jugendtagen wurde zum Alkoholiker. Er richtete in seiner eigenen Familie und natürlich seiner Karriere viel Schaden an. Als er dann mit mir darüber sprach verweigerte ich ihm meine Unterstützung und empfahl im eine Therapie. Vor der Therapie war nicht nur er, sondern auch seine ganze Familie sehr böse auf mich. Heute, nach der Therapie haben sie wenigstens eingestanden, dass ich der einzige war der sich nicht durch seine Zuneigung zu diesem Menschen hat blenden lassen. Das macht mich ein wenig stolz, denn der Impuls ihm direkt zu helfen war natürlich sehr intensiv.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
</span>]]></content:encoded>
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