J.A. Blog

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Archiv: Juli 2008

Arbeitsalltags-ABC

Die Idee für dieses interessante Stöckchen kommt von Claudia.

Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit und der Hitze ist es mir recht schwer gefallen. Vielleicht sollte ich morgen noch eins machen.

  • Arbeitskleidung
  • Blumen
  • Computer
  • Dreck
  • Essen
  • Familie
  • Garten
  • Hammer
  • Internet
  • Jodsalz
  • Kaffee
  • Logik
  • Meißel
  • Nasszelle
  • Ohrstöpsel
  • Pizza
  • Qualität
  • Ruß
  • Schubkarre
  • T-Träger
  • Unterkonstruktion
  • Vegetarisch
  • Wein
  • X-Border-Marketing
  • Youtube
  • Zahnzwischenraum

Das war heute kein gewöhnlicher Tag, sondern eine Mischung aus privater Baustellenarbeit und Urlaub.

Blogferien

Zeit für die großen „Blogferien“. Ich bin die nächsten drei Wochen beschäftigt, bekomme zwei Wochen lang Besuch und werde mich mehr um praktische Angelegenheiten kümmern müssen.

Im Haus muss es weiter gehen, Urlaub hin oder her- viele Dinge auf der Baustelle sind noch liegen geblieben. Vor dem nächsten Winter hat vor allem die Isolierung und Abdichtung der Wände Vorrang. Im Außenbereich ist eine Menge zu streichen und wie der Garten momentan aussieht, schreibe ich lieber nicht. Unkraut kann so dermaßen schnell wachsen.

Natürlich musste mir gerade jetzt wieder eine Erkältung und eine Bronchitis derart quer schießen, dass ich meine Lebensführung grundsätzlich in Frage stellen müsste, hätte ich nur ein wenig mehr Zeit dafür. Also neben all den Dingen werde ich auch noch mal zum Arzt rennen müssen.

Nach der „Pause“ geht es dann höchstwahrscheinlich sinngemäß im Blog weiter. Die Identitäts- und Charakterthemen wurden gerade interessant, auch zum Thema Freunde müsste ich mal ein paar neue Gedanken entwickeln. Schließlich ist das ein großer sozialer Bereich, auf dem ich immer noch das Gefühl habe, irgendwie unterentwickelt zu sein. Ein großer Aspekt ist auf jeden Fall die Lebensweise und dass einfach wenig Zeit für Freunde bleibt, wenn man den Schwerpunkt auf Familienthemen liegen hat. Beides zusammen geht nur gut zusammen, wenn man Zeit und Ressourcen im Überfluss verwalten kann.

Vielleicht ergibt es sich auch, dass ich meine Foto-Phobie abbaue und neue Bilder einsammeln könnte. Wäre eine schöne Urlaubsbeschäftigung für nebenbei, genauso wie Wandern oder Bücher lesen.

Also, ich wünsche allen Lesern und Leserinnen schöne Ferien, vergnügliche Stunden zu zweit, alleine, am Pool, im Garten oder ganz weit weg.

Rollenmodelle- Selbsttest

NEU! Mit dem Original J.A. Blog – Stöckchen-Zertifikat NEU

Ich denke, es wäre sinnvoll, mal in die Realität zu schauen und zu überlegen, was man gerne macht und was nicht und was davon eher männlich oder weiblich ist. Es bringt ja nichts, immer alles nur zu verallgemeinern, man muss mal in das eigene Leben schauen und überlegen, was für Eigenschaften man hat oder wo man etwas vermisst. Dann kann man im Einzelfall genau feststellen, wo man einer Rollenerwartung aufgesessen ist, die sozial konditioniert ist und wo es etwas gibt, was man wirklich gerne macht und sich auch damit identifizieren kann. Oder auch, wo man eine natürliche Schwäche hat, die man ausbügeln muss.

Das Ziel einer solchen Selbstuntersuchung sollte nicht sein: Ich zweifel alles an und werde unglücklich, sondern eher: Ich erlange mehr Transparenz über mein eigenes Leben und finde neue Möglichkeiten, um Probleme zu lösen.

Also…Grundlage der „Untersuchung“ sind die klassischen Rollenmodelle der Populär-Literatur und die extreme Form davon, also

männlich= jagen, technisches und draußen,
weiblich= sozial, emotional und drinnen.

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Rollenmodelle

Kann man heutzutage überhaupt Meinungen über Geschlechter abgeben, ohne rot zu werden?

Die Welt ist derartig vielfältig und voller unterschiedlichster Ausprägungen, dass es bisweilen rückständig und vereinfachend wirkt, wenn man das sucht, was alle Frauen für sich oder alle Männer für sich gemein haben (könnten). Die extremsten, modernen Aussagen zur natürlichen Ungleichheit und Verschiedenheit der Geschlechter habe ich in Büchern gelesen, die sich vor allem auf biologische und jahrtausend lang gewachsene „wissenschaftliche“ Tatsachen berufen. Hier lautet aber die einfache Frage: Wenn die Rollen jahrtausendelang von Männern bestimmt wurden und den Frauen es einfach nicht ermöglicht oder gestattet wurde, z.B. mit auf die Jagd zu gehen, wie sollten sich dann entsprechende Fähigkeiten ausbilden?

Natürlich hat die Frau die Fähigkeit zum Gebären, aber im Grunde ist das der biologisch deutlichste Unterschied. Alles andere ist eine Folge der Kultur und der Rollenbilder, in der sie sich bewegte. Indem man Frauen z.B. zwang, zu Hause zu bleiben und sich um die Familie zu kümmern oder auch, indem man Männer dazu zwang, nach draußen zu gehen und sich dort in ihrer Männlichkeit zu beweisen.

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Verwandtschaft und ihr Bezug zum Leben

Was soll ich schon ausrichten? Jeder ist seines Glückes Schmied! Die Probleme der anderen berühren mich nicht. Soll doch jeder schauen, wie er glücklich wird.

Diese und andere Sprüche hört man oft, wenn es darum geht, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und sich um andere zu kümmern. Gerade im Verwandtschaftsbereich kommt es schnell zu Situationen, in denen die Emotionen hochkochen, die seelischen Blockaden zunehmen und die Gespräche erschwert werden. Doch es ist gerade der enge Verwandschaftsbereich, der die größte Tragweite für menschliche Bindungen überhaupt birgt.

Die Familie ist die Kernzelle der Gesellschaft. Aus ihrer Struktur leiten sich die engen, vertrauensvollen und wichtigen Bindungen ab, die die Großstruktur der Gesellschaft von unten her aufbauen. Wenn die Menschen sich in der Familie verstehen, halten sie mehr zusammen, bilden größere Einheiten, in denen sich alle vertrauen und gegenseitig helfen können. Gute soziale Bindungen, vor allem in den Familien, schützen ihre Mitglieder und stärken sie gegen feindliche Einflüsse von außen. Man kann generell sagen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und in der Gemeinschaft mehr Chancen und Möglichkeiten, aber auch mehr Sicherheiten hat.

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