Persönliches
Webseiten, die sich zum Ziel gemacht haben, Menschen zusammen zu bringen, finde ich interessant und gut. Die Seite http://www.wer-kennt-wen.de ist so eine und zeichnet sich durch hohe Benutzerzahl und eine einfache Navigation aus. Man kann nach speziellen Gruppen suchen, z.B. nach seiner alten Schule oder dem Ort, in dem man lebt. So findet man schnell Leute anhand der Namen, die die gleiche Lebens-Station geteilt haben oder noch teilen.
Das Vernetzen über diese Seite wird eine Vermischung als alten Kontakten und neuen Menschen. Längst vergessen geglaubte Gesichter tauchen wieder auf. Das Internet hat die Macht, alles zu speichern und jedes Detail preiszugeben, vorausgesetzt, man möchte das.
Wie immer ist hier der Datenschutz das kritische Element. Aber was ist schlimm daran, andere Menschen zu kennen oder gekannt zu haben?
Ich fühle mich ein wenig an ein Stammbuch erinnert, eine lebendige Möglichkeit, die Vergangenheit hervorzuholen und mit der Gegenwart zu vereinen.
Doch wehe, wer sieht, was aus den Menschen geworden ist. Wieviel Zeit vergangen ist, seitdem man sich das letzte Mal gesprochen hat. Hier schimmert eine traurige Facette durch und ermahnt einen sogleich, es doch alles besser zu machen und alle Kontakte – auch die alten- besser zu pflegen.
Anhand der schieren Größe dieses Netzwerks wird es wohl unmöglich sein… Von den persönlichen Hemmungen und der Schüchternheit mal abgesehen.