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Posted by J.A. on März 21, 2014

Das Gesichter-Buch

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Wow, was für ein gut geschriebener Artikel über Facebook.

Ich geb zu, ich hab bis jetzt nur die ersten zwei Drittel gelesen, aber das was ich las, hat mir gut gefallen. Daumen hoch!

Wie ist meine persönliche Meinung zu Facebook? Der Gedanke drängt sich beim Lesen automatisch auf..

Ich hab es eigentlich nie besonders gemocht, fand es immer zu kompliziert und neuerdings die Werbung, die nervt mich auch.
Zudem misstraue ich dem ganzen, nicht erst seit der NSA-Affäre. Letztens gab´s im Fernsehen eine Reportage über einen Facebook-Server, da wurde mir erst bewusst, in welchen Dimensionen, die sich eigentlich bewegen. (so etwas ähnliches wie das hier ). Es ist eine riesige Maschine, die Daten aus uns heraus saugt und am Ende damit Geschäfte macht und an die Börse geht. Und wir sind die kleinen Computersklaven, die freiwillig mitarbeiten und den Profit erst ermöglichen. Die „Bezahlung“ ist, dass wir uns sozial geborgen und anerkannt fühlen, weil andere auf uns reagieren oder „gefällt mir“ klicken. Aus dem ur-eigenen und wichtigen Bedürfnis des Menschen nach Anerkennung haben schlaue Leute ein Milliarden-Geschäft gemacht. Das ist erstmal das wirklich kritische, die „dunkle Seite“ an all den sozialen Netzwerken. Die Frage ist also: Überwiegen die positiven Dinge, die man aus den Netzwerken zieht über die Gefahren und das Ausspioniert-Werden?

Natürlich, letztendlich kann nix von dem was man sagt, wirklich privat oder „sicher“ sein. Das ist sehr schade. Dennoch halte ich auch einen völligen Boykott für falsch. Man muss halt nur wissen, wie weit man gehen kann. Welche Dinge kann man von sich preisgeben und welche nicht? Ich denke es ist wichtig, sich selbst starke Grenzen aufzusetzen und selbst zu kontrollieren. Allerdings ist dann auch die Gefahr groß, dass der „Spaß“ verloren geht. Dass man zu selbst kontrolliert wird und gar nichts mehr schreibt. Seine Gefühle kontrolliert, weil man denkt, „das kann ja alles gespeichert werden“. Ich denke, der richtige Weg liegt darin, das Potential zu nutzen, sich mit anderen zu vernetzen und versuchen sein soziales Netz zu verbessern. Online wie offline. Dabei aber auch nicht vergessen, wie gläsern man dabei wird. Daher sind auch die klassischen Wege wichtig und wertvoll: Einen gut gepflegten Facebook-Kontakt mal im „echten Leben“ treffen. Generell kann man diese beiden Welten nicht wirklich voneinander trennen, sie werden immer stärker vermischt. Die Technik ist quasi schneller und stärker als unser freier Wille.
Wer das eine boykottiert, boykottiert und untergräbt damit auch das andere. Wer sich nicht traut, im Internet offen und ehrlich und unbeschwert zu sein, wird es im realen Kontakt auch nicht sein..

Denn wie hieß es da so schön in dem einen Artikel : „Gegenseitiges Vertrauen ist eine Sache der Intelligenz.“

Aber ein gesundes Misstrauen hat auch noch niemanden geschadet. ;-)

( Sowie die Blogs. Vergesst die Blogs nicht. Hier man das meiste selbst in der Hand. Dezentral, von Privatperson zu Privatperson. Mehr Vertrauen geht nicht. Kein Unternehmen, das mitlauscht. Keiner, der mitverdient. Keine Werbung. )

Posted by J.A. on März 20, 2014

Soziale Kompetenz

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Liebe(r),

ich, ich ich ich ich ich. ich ich ich ich ich ich ich ich? ich ich ich ich ich ich ich ich !
ich ich ich, ich ich ich, ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich
ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich
ich ich ich . ich ich ich . ich ich ich . ich ich ich . ich ich ich .
ich!

ich!

ich!
ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich
haha ha !
ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich, ich?

ich ich ich
ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich
ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich
ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich ich

Herzliche Grüße,
ich

ps:

Wir

Categories: Humor,Psychologie
Tags:
Posted by J.A. on März 17, 2014

Feel!

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http://www.youtube.com/watch?v=vkobBi9UvBA

Augen auf, Rollo hoch, plötzlich kommt Sonne rein.
Wärme auf der Haut. Liebe im Bauch.
Musik und Klänge von überall.
Ab und zu ein Streit.
Knallende Türen. Laute Stimmen.
Bass dröhnt durch die Wände.

Drinnen sitzt der Eremit und liest in seinen schlauen Büchern,
wie er einen besseren Zugang zu seinem Umfeld bekommt.
„Feeeel“ kreischt Robbie durch die Lautsprecher
sie krächzen etwas.

Der Eremit wird blässer und blässer.
Es gibt- in diesem Leben – keinen Ausweg mehr für ihn.
Wenn er doch einmal das Leben selbst berühren würde
anstatt Theorien darüber anzustellen
dann könnte ihm vielleicht geholfen werden.

So denke ich noch über vergangene Zeiten
als ich mich schon auf die kommenden freue.
Pflanze einen neuen Baum!
säe neue Samen!
die Zeit rennt wie ein Warp-Kern, im Rückblick gesehen

und dennoch lohnt sich jede Minute.

 

……………….

Auch sehr schön:

http://www.youtube.com/watch?v=Eg-O_TOgNJI
Aus Liebe

http://www.youtube.com/watch?v=9ULrNLWxzH4
Fütter Deine Angst

http://www.youtube.com/watch?v=6SLlLk1keoA
Ich bin verändert

 

Categories: Lyrik,Musik
Tags: ,
Posted by J.A. on März 12, 2014

Rechnen mit großen Zahlen

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Heute: Sachaufgaben

Zugegeben, ich war nie gut in Mathe. Wenn dieser Artikel Fehler enthalten sollte, bitte ich, darauf hinzuweisen, damit ich es korrigieren kann.

Große Zahlen üben dennoch einen Reiz auf mich aus, vor allem wenn es darum geht, sie zu veranschaulichen. Das ist wohl ein großes Problem, wenn man heutige Nachrichten liest, dass man sich nichts mehr darunter vorstellen kann.

„So und soviel Milliarden Euro Schulden“ heißt es dann, oder „so und soviel Millionen Menschen in Teilzeit“… aber was heißt das schon?

Ein erster Schritt ist einmal, sich eine Tabelle anzugucken, wo die großen Zahlen alle erklärt werden. Wie sie heißen und wieviele Nullen sie haben:

http://rechneronline.de/zahlnamen.shtml

So steht z.B. bei einer Million, dass sie sechs Nullen hat (1.000.000) das kann man sich gut merken. Man zählt die Stellen von rechts nach links und macht alle drei Nullen einen Punkt, um das zu verdeutlichen und besser lesbar zu machen. Mathematisch ausgedrückt könnte man auch 10 hoch sechs schreiben, das würde einfach bedeuten: 10 mal 10 mal 10 mal 10 mal 10 mal 10.

So eine Zahl passt gerade noch auf den Taschenrechner. Wenn man mit größeren Zahlen rechnen möchte, dann kann man auch in dem Rechner im Computer nehmen. (Windows-System: unten auf Start – Button klicken, und in die Suche oder Eingabeauffoderung calculator eingeben)

Es gibt aber auch im Internet gute Rechner, mit vielen weiteren Funktionen, wie z.B.
http://web2.0rechner.de/

Jetzt nehmen wir einfach mal eine Zahl, die wir verdeutlichen wollen, z.B.
die Steuerschuld von Uli Hoeneß:

27,2 Millionen Euro steht da.

Wenn wir das in eine Zahl für den Taschenrechner umwandeln wollen, geben wir einfach ein:
27,2 * 1.000.000 (aus der Tabelle) = 27 200 000 Euro
Die Einheit bleibt Euro, weil wir ja nur mit den Stellen herumspielen und diese verschieben.

Als nächstes nehmen wir eine Zahl, die wir uns gut vorstellen können, weil jeder sie kennt oder wir sie öfters in der Hand haben, z.B. ein Glas Würstchen.

Guckt man diesen Preis im Internet nach (z.B. auf dem Online-Supermarkt mytime, der übrigens gut ist und den ich empfehlen kann ) kommt man auf einen Preis von ca. 2,80 Euro.

Ab jetzt wird viel gerundet. Das macht man so: Wenn die letzte Ziffer größer oder gleich (>=) als fünf ist, rundet man auf: Aus 2,79 macht man z.B. 2,80.
Wenn man noch weiter aufrunden möchte, könnte man auch 3 Euro sagen.

Wenn die letzte Ziffer kleiner fünf ist, wird abgerundet: Aus 27,2 Millionen könnte man also auch 27 Millionen machen.

Um jetzt herauszufinden, wieviele Gläser Würstchen man sich für diesen großen Betrag kaufen kann, teilt man einfach die Gesamtsumme mit der Einzelsumme und rundet wieder dementsprechend, weil es ja keine halben Gläser geben kann, bzw. nur wenn diese zerbrochen sind. ;-)

27 200 000 durch 2,80 Euro = ca. 9 714 286 = 9,7 Millionen Gläser Würstchen

Aha! Jetzt haben wir schon eine wichtige Zahl! Fast 10 Millionen Gläser Würstchen könnte man sich also kaufen. Das würde ganz schön satt machen.. aber darum gehts ja eigentlich nicht. ;-)

Wenn man jetzt annimmt, dass diese Würstchen-Gläser eine Grundfläche von ca. 8 cm haben und wie eine eckige Kiste nebeneinander gestellt werden, rechnet man so:

9 714 286 Gläser mal 8 cm = 7 7714 286 cm

Also alle Gläser nebeneinander ergibt eine Strecke von 7 7714 286 cm.
1 Meter gleich 100 cm
Möchte man also diese Strecke in Metern haben, rechnet man

77714288 durch 100 cm = 777142,88 Meter

und in Kilometern (weil ein km tausend Meter sind)

 777142,88 durch 1000 = 777,14288 km

777 km , das ist ganz schön weit! Ein Mensch kann man am Tag vielleicht 20 km gehen (untrainiert)
das wären 39 Tage, die er da so laufen würde, über einen Monat! Und ich möchte nicht die Blasen-Pflaster ankleben müssen.

Wem das rechnen zu anstrengend ist oder wer das in Zukunft noch häufiger braucht, dem kann ich z.B. den Einheiten-Rechner empfehlen (oder diesen).

Geht man jetzt auf Google Maps und sucht sich eine Stadt, die von München aus ca. 777 km entfernt ist, findet man schon bald Hamburg.
Auf München gehen, dann auf Routenplaner und „Hamburg“ eintragen.
Das Ergebnis ist ca. 775 km. Dauer mit dem Auto wäre sieben Stunden, mit Stau vielleicht zehn Stunden.

Voilá! Schon können wir uns diese große Zahl veranschaulichen:
Jemand fährt von München nach Hamburg und stellt lauter Gläser mit Würstchen hintereinander.

Einer fährt, der andere beugt sich aus dem Beifahrersitz, man darf natürlich nicht so schnell fahren und schön eins hintereinander, fast ein bisschen wie im Domino. ;-)

Es gibt aber auch noch andere Beispiele, z.B.
418 462 Fußball-Trikots für Frauen könnte man sich leisten.
27 200 000 / 65 (Trikot Women) = 418 462 Trikots ;-)

Oder über 1,3 Millionen FC Bayern-Fußbälle!
27 200 000 / 20 (Ein Ball) = 1 360 000 Bälle

Wenn man überlegt, das über 1,9 Millionen Kinder in einer Hartz IV- Familie leben
dann könnte fast jedes Kind einen Ball bekommen, der Rest muss sich eben streiten!

Habt ihr auch noch schöne Beispiele für große Zahlen? Ich würde mich freuen.

Kommentare sind anhängig und sie werden garantiert nicht gezählt. ;-)

Posted by J.A. on März 10, 2014

Tatort mit Til

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Ich lese gerade auf SPON, dass der gestrige Tatort mit Til Schweiger auf Twitter mal wieder hohe Wellen geschlagen hat. Dass es Resonanz gab und zwar tlw. auch negative. Insgesamt ist es wohl der zweite Tatort mit Til , ich hab davon beide gesehen und will mal ein vorläufiges Fazit dazu posten.

Wenn ich mich auf wenige Sätze beschränken müsste, dann vielleicht so etwas wie „Endlich mal wieder ein Tatort mit Action“.

Die Tatorts der letzten Jahre haben mich nämlich einfach nur noch enttäuscht. Vor ein paar Jahren (2000-2004) konnte man die Sendungen noch gut anschauen, es gab Spannung, es gab Biss, es gab gute Kommentare, der Zuschauer konnte mitfiebern. Es wurde dann aber immer schlimmer: Entweder hoffnungslos albern, ein Theater-Stückchen ohne jeglichen Krimi-Anspruch, das vermeintlich lustig sein sollte, mir aber nur ein Gähnen entlockt hat. Und dann immer diese vielen Nebengeschichten! Immer dieses deutsche, traurige, bedeutungsschwangere, problembehaftete. Immer Leute mit Problemen. Immer alles ganz tragisch. Nie lustig. Ständig wird gestritten! Nie hat jemand Zeit. Alle Figuren zum Ausstanzen und Austauschen. Und wenn sie mal wirklich neu und aufregend waren, dann wurden sie so schrill, dass sie einfach nicht mehr in die Reihe passten (z.B. Tatort aus Münster).

Die Deutschen können irgendwie nicht anders, als sich Sorgen machen oder über Probleme reden. Gerade diese privaten Erzählstränge wurden oft derart ausgeweitet, dass die eigentliche Krimi-Handlung auf der Strecke blieb. Auch wird – meiner Meinung nach- der Markenkern der Serie verwässert, indem man ständig andere Kommissare sieht und aus anderen Städten berichtet. Heute Münster, morgen Hamburg, dann Leipzig, Ludwigshafen (das aber selten in Ludwigshafen gedreht wird und das Pfälzisch klingt auch etwas aufgesetzt), dann wieder Köln, München, usw.

Was macht denn einen guten Tatort noch aus? Gute deutsche Krimiserien waren z.B. Schimanski, Peter Strohm oder „Die Kommissarin“. Einfach, weil es um einen guten Kommissar und eine knackige Handlung ging. Eine Stadt. Weil Action und Handlung enthalten waren und der Fall an sich mitgerissen hat.

Mit der Tatort-Serie will man viel, will alle glücklich machen und erreicht irgendwie doch keinen. Zuviel Mainstream, zuviel Masse, zu deutsch.

Die Tatorts mit Til haben einen guten Gegenimpuls gesetzt: Endlich wieder ein Chef-Ermittler, der Ecken und Kanten hat. Nicht unbedingt symphatisch, aber das muss er auch nicht. Aber er ist ein Charakter, ähnlich wie Schimanski. Er traut sich auch mal ein Schimpfwort zu sagen. Er packt zu. Er geht unorthodoxe Wege. Er benutzt seine Pistole (oh nein, aber was ist mit dem deutschen Waffenrecht? darf er das überhaupt? ). Tatort ist ja nicht Realität, Tatort ist Kunst. Ein Krimi. Etwas fiktives. Also darf man auch durchaus mal künstlerische Wege gehen.

Der Tatort mit Til verkörpert all das, was den anderen Tatorts irgendwie gefehlt hat. Die klassischen Muster sind ja so: Der Täter ist unbekannt, alle möglichen Leute werden befragt. Die haben meistens Ressentiments gegen die Ermittler und sind abweisend. Irgendeiner (meistens unsymphatischer Unternehmer oder Anwalt) zieht alle Verdächtigungen auf sich, die Ermittler sind kurz vorm Zugriff oder haben ihn schon in Untersuchungs-Haft. Kurz vor Schluss entdeckt man dann, dass es doch ein anderer war, es kommt zum Show-Down, ein kleines Scharmützel, oder – oh nein- er will vom Dach springen, und Abspann. Dann kommt eine Talk-Sendung und die Tagesthemen. Gähn. Langweilig, alles so vorhersehbar, wo bleibt die Freiheit, wo die Kreativität?

Der gestrige Tatort war auf jeden Fall unvorhersehbar. Die Handlung war zwar nicht berauschend und die deutschen Regisseure sollten sich mal amerikanische Serien anschauen und etwas über modernes Story-Writing lernen. Die meisten amerikanischen Serien beherrschen das nämlich mittlerweile alle viel besser (z.B. Lost, Breaking Bad).

Aber es war immerhin mal ein Anfang. Kritikpunkt: Die Gewalt und die Action wirkten etwas zu sehr aufgesetzt. Das ist jetzt fast wieder der umgekehrte Weg: Man will unbedingt ein „Action-Held“ Schweiger etablieren, komme was wolle. Er liegt verletzt im Krankenhaus und drei Leute vom LKA bewachen ihn? Komm dann schick doch die Mafia rein und lass alle abknallen! Und wenn die erste Welle überrumpelt worden ist (dann zupackender LKA-Beamtin! Yeah modernes Frauenbild. Sie beschützt ihn!) dann schick noch ne Welle rein, diesmal mit Schrotflinten und noch schlechter gepflegterem Gesichtshaar… dann merkt Schweiger plötzlich, dass er ja doch wieder laufen kann.. und humpelt schnell mal davon.

Dann hatten wir noch das typische Opfer. Die einsame, geprellte Frau, die auf ihren Liebhaber wartet und gerade am Wein rumspielt, als es klingelt. Herein kommt der Mafiosi und poliert ihr die Fresse.. das war´s dann erstmal mit dem schönen Abend . Weitere Auftritte der -an sich guten Schauspielerin- beschränkten sich dann auf weinerliches im Bett- rumliegen und das typische weibliche Gewalt- Opfer abgeben. Okay, ganz nett, aber wieder etwas zu übertrieben und klischeehaft. Sie hätte sich ja auch zu Wehr setzen können… und gerade als sie ihren Gegenüber am Wickel hat, kommt Til reinspaziert und lässt einen coolen Spruch los…

Der kleine Junge: Die bösen Gangster verführen ihn, drücken ihm eine Knarre in die Hand und wittern schon eine große Nachwuchschance. Und er, macht auch noch mit, ey! Aber Til wird das verhindern, ey.

Dann die Szene am Containerhafen in Hamburg: Ganz nett, aber irgendwie hab ich die Handlung nicht verstanden. Warum hängt der Container da in der Luft? Und warum ist da plötzlich eine Geisel in dem anderen Container??

Und warum klettert der eine drauf und dreht sich auf den Kopf und lässt den anderen quatschen und sich dann noch erschießen? Das war etwas wirr, hier hätte man die Story noch besser ausarbeiten können…

Aber insgesamt… eigentlich ein ganz guter Tatort und der richtige Weg. Etwas weniger Schimpfworte bitte das nächste Mal (es könnten ja auch Kinder mitschauen und durch Schimpfworte wird ein Held nicht cooler, er benutzt nur einfach mehr Schimpfworte, verflucht noch mal)… die Action noch besser in die Handlung integrieren… die Handlung generell noch verbessern und auch durch innere Dramatik mehr Nervenkitzel aufbauen..

Dann könnte das, ein richtig guter Tatort werden!

ps: Untertitel gibt´s auf Videotext Seite 150 ;-)

 

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