Home sweet home
In meinem kleinen Weblog schreibe ich über Psychologie, Philosophie, Kunst und Politik.
Interessierte LeserInnen und freundliche Kommentare sind immer willkommen. Viel Spaß beim Lesen!
Posted by J.A. on Mai 25, 2015

Spielbrett

image_pdfimage_print

Manchmal fällt der Würfel auf die eine Seite, manchmal auf die andere.
Manchmal hat man Pech, dann fällt er immer auf die „Eins“.
Oder auf die „Zwei“.
Wenn denn das Unglück bedeutet.
Manchmal können auch der Überfluss, also die großen Zahlen, Pech bedeuten.
Es hängt immer von der Perspektive ab.
Direkt mit dem Auge auf der Tischplatte, von der Seite gesehen?
Oder 200 Meter weg, mit dem Fernglas?
Da erscheint alles klein.

Der Würfel ist unbestechlich.
Er wird geworfen. Manchmal nur geschoben. Manchmal nur gestrichen.
Manchmal einfach los gelassen.

Wie du auch willst. Du bist beim Spiel dabei. Gewürfelt werden muss immer.
Solange du noch würfeln kannst, lebst du noch.

Andere werfen auch ihre Würfel. Drehen sich im Kreis. Spielen immer das gleiche Spiel.
Das ihnen niemals langweilig wird. Das nur durch neue Spielfiguren aus dem gleichen Spielkasten neu aufgefüllt wird.
Man könnte ja auch mal das Spiel wechseln.

Aber das wäre zu anstrengend. Das kostet Kraft.
Keiner kennt die Regeln. Unbekanntes Terrain.
Lass uns lieber das spielen, was wir schon kennen.

Categories: Lyrik
Tags: , , ,
Posted by J.A. on Mai 11, 2015

Es schwirrt und summt – 2

image_pdfimage_print
Summen im Rosmarin

Summen im Rosmarin

Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, möchte ich doch den Abschluss zur vorherigen Geschichte und meinem Erlebnis mit den Bienen schreiben. Das liegt auch daran, weil man im Internet recht wenig dazu findet und mein Erlebnis vielleicht auch jemand nützlich sein kann:

Wenn man im Internet zu diesem Problem recherchiert, findet man sehr viele Meinungen und Stimmen dazu. Hauptsächlich, wie schützenswert Bienen doch sind und dass man „sich darüber freuen soll“, wenn sie im eigenen Haus sind, usw.
Eine ablehnende Haltung ist nicht erwünscht. Wenn jemand im Forum schreibt, dass er sich dadurch gestört fühlt, vielleicht kleine Kinder im Haus hat, die nicht gestochen werden sollen oder sich um die Bausubstanz fürchtet, dann wird das nur als nebensächlich abgetan. Dabei gehört auch die ablehnende Haltung zum Verständnis für „beide Seiten“ dazu und dient ja letztendlich auch der Harmonie zwischen Mensch und Natur.

Es gibt also kaum Hinweise dazu, wie man mit einfachen Hausmitteln die Insekten davon abhält, die eigenen Wände zu bewohnen. Ohne gleich zur Chemiekeule oder anderen rabiaten Mitteln zu greifen. Dabei gibt es durchaus sanfte Methoden, um ihnen auf eine einfache Art und Weise zu zeigen, dass dieses Haus besiedelt ist, und dass es besser wäre, wenn sie sich irgendwo anders niederlassen. Die Natur ist da etwas „dumm“, sie folgt einfach dem einfachsten Weg. Für die Bienen ist die Wand kein künstliches Produkt, kein Besitz von Menschen, die Wand hat im Bienengehirn noch nichtmal einen Namen. Für die Biene ist es vielleicht eine Felswand, die sehr schön warm in der Sonne liegt und dazu noch vom Wind geschützt ist, nach Süden oder Osten zeigt- perfekt! Wenn dann noch kleine Löcher drin sind, die man „beschnüffeln“ kann und dann entdeckt, dass dahinter eine große Höhle ist, in der man prima nisten kann, warum sollte man es dann also nicht tun?

Wie erkläre ich jetzt der Biene, dass das nicht gut ist? Ein einfacher Tipp aus dem Internet, den ich etwas abgewandelt habe, besteht darin, sie mit Essiggeruch zu vertreiben. Denn nichts lieben Bienen mehr als natürliche Gerüche- Menschengerüche und alles künstliche ist ihnen zuwider. (Interessanterweise mögen sie aber Parfümdüfte von Deos, Parfüms, Hautcremes, usw. was manchmal auch ein Grund sein dürfte, warum Frauen im Freien öfters „belästigt“ werden) Eine „rohe Hauswand“ mag für sie etwas sehr natürliches und reizvolles sein. Wenn man aber nun alte Putzlappen nimmt, diese in kleine Quadrate zusammenschneidet, handlich mit Tesafilm zusammenklebt und anschließend in Essig oder Essigreiniger taucht, dann hat man eine prima „Duftmarke“ gegen die unerwünschte Fremdbesiedelung. Man nimmt diese kleinen Pakete mit getränktem Essig (am besten mit Handschuhen und bitte auf die Augen aufpassen) und stopft diese von außen in den kleinen Spalt zwischen Rolladen und Hauswand. Das geht von drinnen, man muss sich nur etwas aus dem Fenster lehnen (aber nicht zu weit!).
Am besten links und rechts in der Nähe der Rolladenkästen. Ich hab das überall gemacht und festgestellt, dass die Bienen-Kundschafter zwar noch weiterhin anfliegen, aber nach einer kurzen Inspektion wieder abziehen und woanders weitersuchen. Die Pakete klemmen etwas in diesem Spalt und fallen auch nicht herunter. Irgendwann verfliegt der Essiggeruch und das ganze muss frisch „aufgefüllt“ werden.

Erdbeeren, Minze und Frauenmantel

Erdbeeren, Minze und Frauenmantel

Das ganze Problem zeigt uns auch unser zweigespaltenes Verhältnis zur Natur: Auf der einen Seite verbauen wir die Landschaft, zersiedeln Flächen, drängen alle natürlichen Rückzugsräume für Pflanzen und Tiere zurück. Auf Feldern wird großflächig Pestizid und Roundup versprüht, damit nur die „gewünschten Pflanzen“ übrig bleiben. Der Mensch trifft hier aber eine künstliche Auslese über seinen Kopf (nur Raps ist wertvoll, nur Weizen macht satt, usw.), aber er reißt die Dinge aus dem Zusammenhang. Denn wenn bestimmte Stoffe in großen Mengen eingesetzt werden und somit auch die wichtigen Bestäuber wie die Bienen töten, dann hat niemand etwas davon.

Die Natur, so wie sie in ihrem komplizierten Wechselspiel und ihrer Vielseitigkeit eigentlich gedacht ist, kommt durcheinander.

Der Mensch findet es chic, wenn überall Ordnung herrscht. Alles muss sauber und aufgeräumt sein. Bäume an der Straße machen Dreck, also weg damit. Das Unkraut zerschandelt den Platz, also rausreißen! Nur wo Stahl, Plastik, Asphalt und gerade Linien vorherrschen, fühlt sich der Mensch wohl.

Und was macht die Natur? Sie muss sich immer weiter zurückziehen und auf „Notunterkünfte“ ausweichen. Für die Natur ist das Chaos das Schöne. Denn im Chaos findet sich wie von selbst eine Ordnung. Eine, die schon vor Millionen von Jahren ganz gut funktioniert hat.

Blühende Rapsfelder

Blühende Rapsfelder

Categories: Draußen
Tags: , ,
Posted by J.A. on Mai 7, 2015

Es schwirrt und summt…

image_pdfimage_print

die Luft ist voll von Teilen. Das Ganze ergibt ein Ganzes, es nennt sich „Natur“.

Mein Ruf nach Abwechslung wurde heute erhört, so wie es aussieht, in Manifestation kleiner ploppender Geräusche am Zimmer/ – Bürofenster und schreckte mich unsanft aus meiner elektronischen Vertiefung… Aaah was ist das? Kriiise! Das logische Denken- träge wie es nunmal ist- braucht noch etwas, um die Bildinformationen mit den Klanginformationen in Einklang zu bringen, aber die Amygdala war schneller und schaltete schon mal vorsorglich auf Alarm. Bienen! Bei miiir! Im Rolladenkasten!
Oh nein wie schlimmmm! Kurz durchatmen, die Scheibe schützt mich (freilich „weiß“ das Angst-Zentrum das nicht) Erstmal Diagnose stellen, sind es wirklich Bienen? Und keine Wespen? Dachte immer über dieses Schwirr-Volk wüsste ich schon genug.

Grobe Einteilung:
1) hellgelbe Streifen, tut weh, ist aggressiv, frisst Zucker, Kuchen, Steaks, Soße, Cola = Wespe.
1b) noch größer als 1, aber zum Glück selten = Hornisse
2) Hellbraun bis dunkelbraun, etwas langsamer, mag Blumen, nur böse wenn man es reizt, gut für die Umwelt = Biene.
3) Noch etwas dicker, sehr gemütlich, kommt ab und zu auf einen Kaffee vorbei, sieht man relativ selten, brummt laut = Hummel.
3b) Sehr dick, noch langsamer = Sehr dicke Hummel.
4) Alleine unterwegs, friedlich, mag kreisrunde Brutstellen im Holz = Solitärbiene oder Wildbiene
5) Alles andere = Insekt1

Aber was machen Bienen dann im Rolladenkasten? Ein Nest bauen? Meine Befürchtung war groß. Denn sie haben es in Reih und Glied angeflogen und es waren bestimmt 20 oder mehr, die gleichzeitig immer an die gleiche Stelle fliegen. Daher auch die ploppenden Geräusche an der Scheibe. Nicht gut für Angst-Patienten und Allergiker. Solitärbienen können es eigentlich nicht sein. Denen hab ich etwas weiter unten im Hof ein Bienenhotel aufgehängt, dass sie auch rege nutzen und im April schon fast ausgebucht hatten. Danach kam nicht mehr viel. Freie Bienen, die sich verirrt haben und einem Imker gehören, schließe ich auch aus. (die folgen doch immer der Königin, aber so eine hab ich nirgendwo gesehen) Wespen waren es definitiv nicht, die Farbe passte nicht und sie waren auch nicht aggressiv. Für Hummeln nicht groß genug.

Sie ließen sich kaum vertreiben und als ich gerade das Gefühl hatte, sie an dem einen Rollo -durch hoch- und runterziehen- etwas abgeschreckt zu haben, sind sie einfach an das nächste Rollo geflogen. Irgendwas ist da im Kasten, das sie enorm reizt. Wenn es an einem Kasten nicht geht, wird einfach der nächste genutzt. Zellulose? Vielleicht das Papier vom Rigips oder der Rolladenverkleidung? Oder wollen sie dann wirklich ein Nest bauen?

Das Kuriose: mittags war die Anflugdichte sehr hoch, am abend, als die Sonne unterging waren sie plötzlich alle verschwunden. So als ob es nie gegeben hätte. Wo sind sie jetzt?
Also deutet das eher auf Nestbeschaffung hin. Denn bei einem Nest im Rolladenkasten müssten sie sich ja niederlassen und irgendwie durch kratzende Geräusche noch zu orten sein.

Beobachtungen von außen haben ergeben, dass sie immer wieder die gleiche Stelle am Rolladenkasten von außen anfliegen, ein paar Minuten verharren und dann wieder wegfliegen.

Das Internet hat leider nur wenig Infos ausgespuckt.

Vielleicht weiß ja ein Naturliebhaber mehr, ein Kommentator/ in oder ein/e Leser/in?

Denn ich tappe noch im Dunkeln. Dabei würde ich sie gerne verstehen. Was zu tun ist. Ob sie geschützt sind oder nicht. Was sie da eigentlich machen. Und wie ich die wegkriege! ;-)


Anmerkungen:
  1. Die Realität ist komplizierter, alleine bei den Wildbienen soll es über 30.000 Arten geben []


Categories: Draußen
Tags: , , ,
Posted by J.A. on Mai 6, 2015

Irgendwann

image_pdfimage_print

Alles läuft in normalen Parametern. Nicht viel neues gibt es zu berichten. Alltag, as usual.
Fast ein bisschen langweilig.

Ich warte die ganze Zeit auf einen externen Impuls, denke mir, dass es jetzt bald wieder was zu bloggen geben müsste, aber da kommt nix.
Das ist so wie Wache schieben an der Grenze zur Wüste. Da kommt heute keiner mehr. Sand bis zum Horizont. Noch nicht mal ein Regentropfen.
Der politische Alltag? Langweilig. Keine Streits, keine Diskussionen, keine Aufreger. Die Talk-Shows immer mit den gleichen Gästen besetzt. Die ganzen Argumente kennt man schon auswändig. Resignation!
Es sieht so aus, als ob irgendjemand die Luft aus Deutschland gelassen hätte. Das letzte Jahr war soviel anders! Privat, wie auch „öffentlich“ ! Aber dieses Jahr? Stell Dir vor die Bahn streikt, aber keinen interessiert´s.

Dabei gäbe es eigentlich viel zu bereden! Das ganze könnte kochen, müsste brodeln, müsste dampfen. Aber was machen die Deutschen? Wählen CDU und sind froh, wenn sie ihre Ruhe haben. Nur die Berufs-Empörten und Gewissens-Schreiber melden sich hin und wieder mal (Bundespräsident, Papst, usw.)

Alles so langweilig.

Deutschland wird älter, vielleicht liegt es daran? Da war letztens so eine Studie, wie es hier aussieht, im Jahre 2060. Naja, alles bekannt! Und, ändert sich was? Krabbeln jetzt plötzlich mehr Babys unterm Tisch rum? Pustekuchen. Kinder sind anstrengend, benötigen Selbst-Aufopferung, bedeuten Verzicht und Einschränkungen. Arbeiten und unabhängig sein ist cooler. Ganz einfache Tatsache. Und auf dem Konto bleibt auch mehr. Trotz 200 Milliarden Gelder in der Familienpolitik.  Das sind alles Leckerlis, bringt alles nix. Kann man genauso gut weglassen.

Was Deutschland bräuchte und gut tun würde, wäre Streit! Eine Diskussion! Brennende Flammen, Hitze, Aufreger!
Aber nichts. Alltag. Pflichterfüllung. Immer das gleiche. Jeder für sich. Single-Haushalte boomen. Aber über Wohnungsnot jammern. Wie in einer Zeitblase gefangen. Eine Blase, die langsam auf den Abgrund zurollt. Aber wir, hier drinnen, wir fühlen uns wohl und geborgen. Uns kann schon nix passieren. Decke übern Kopf und konsumieren. Uns gehts ja noch gut! Also nur nicht das Unglück an die Wand malen.

Die Brücken halten noch ein bisschen. Bis auf die Schiersteiner Brücke, die musste letztens voll gesperrt werden.  Man kann ja Bahn fahren. Äh ne auch nicht. Auswandern? Rad fahren? Laufen? Ist ja auch viel gesünder! Wer braucht schon einen Flughafen? Nach Berlin will ich demnächst sowieso nicht fliegen. Oh die Banken haben entdeckt, dass man einen Dienst wie Paypal bräuchte. Tja, Pech gehabt, ca. 10 Jahre zu spät. Aber die Deutschen sind doch so innovativ! Und haben so tolle Autos ! Und so tolle Manager! Die sich nur ein ganz bisschen anzicken.
Da könnte man glatt zum Gewerkschafter werden. Wenn die nicht soviel Sächsisch reden würde. Jetze. Ist aber auch gut.

Die Rente ist sicher. Alles wird besser. Irgendwann.

Posted by J.A. on April 5, 2015

Das goldene Osterei

image_pdfimage_print

Passend dazu : Flash mich

Ganz gut geschlafen bis 9:30 Uhr, die Sonne blinzelt schwach durch die staubigen Scheiben, die Heizung gluckert vor sich hin, es duftet nach Kaffee. Der Hals kratzt, der verschlafene Blick auf das Außenthermometer zeigt 4 Grad plus (minus? kommt mir so vor), es muss Ostern in Deutschland sein!

[Rückblick]

Ende Januar wurden im Supermarkt die ersten Osterhasen-Paletten eingefahren. Die Vorräte stapelten sich bis zur Decke. Leider hatte ich da noch keinen Appetit auf Schokolade in Hasenform. Anfang März hab ich mich dann getraut und das erste gekauft. Die Paletten wogen zusammen immer noch 1270 kg und waren nur mit Hubwagen zu bewegen. Manchmal sah man gestresste Verkäufer wie sie verschwitzt die riesigen Warenmengen hin- und herbewegten.

[Zeitsprung]

Gestern wollten wir auf den letzten Drücker, also genau einen Tag vor Ostern, Oster-Geschenke kaufen. Schlechte Idee! Die Vorräte waren krass reduziert. Aus den zwölf Paletten Osterhasen und Eier sind nun drei geworden. Künstliche Verknappung! Die Leute haben sich fast um das Zeug geschlagen! Überhaupt, die Leute! Ein Ameisenhaufen ist eine Yoga-Veranstaltung dagegen. In der Hektik übersah man auch die Preisschilder. Einbilden konnte ich mir nur den Geschäftsmann des Süßwaren-Konzerns wie er sich heimlich in seiner Fabrik die Hände rieb. Und die Chefs der Handelskette in ihreen verspiegelten Büros, wie sie die Massen konttrollierten und individuellen Einkaufs-Profile mit Hilfe der Überwachungskamera und den Kassenbons erstellten.

Aus der großen kapitalistischen Waren-Freiheit wollten wir anschließend noch eine dämpfende Kuppel-Lampe für den Küchentisch kaufen. Leider war hier der politische Druck und die Lobbyarbeit aus der EU mal wieder stärker als der freie Wille. 60 Watt-Birnen mit herkömmlichen Glühdraht gibt es nicht, 75 Watt- Birnen schon lange nicht mehr. Ein paar funzlige 40 Watt-Birnen sind noch zu haben. Aber auch die sind gefährlich. Mit denen kann man das Klima erschlagen. Also müssen sie verboten werden. Kohle- und Gaskraftwerke sind allerdings noch weiterhin erlaubt.

Ganz unten, am Rand des Regals fanden wir eine Kuppellampe. Eine in 40 Watt und eine in 60 Watt. In 60 Watt! Ich konnte es kaum glauben, dass das noch erlaubt ist. Die Verpackung war indes leicht verstaubt. Man musste sich bücken, die Knie knackten und der Gürtel spannt ein wenig. Zur Auswahl, in der Premium-Etage, standen jede Menge sündhafte teure LED-Lampen ab 14 Euro aufwärts. Aber nicht verspiegelt, nicht gedämpft. Einfach eine Lampe halt. „Warm-White“. (Und was ist mit den Leuten, die kein Englisch können?) Im riesigen Lieblings-Baumarkt mit den 12.000 Quadratmeter Produktfläche. Ich schnappte mir zwei Ostereier-Glühbirnen und trug sie wie einen zarten Schatz durch den ganzen Baumarkt vor mir her. Jetzt soll mich bloss keiner anrempeln! Ich hab hier etwas sehr wertvolles vor meiner Brust.

[Epilog]
Bildete ich mir das ein, oder grinste die Verkäuferin, als sie uns sah? Ein Schmunzeln konnte sie wohl nicht verkneifen.

Aber ich hatte meinen Schatz. Und ganz vorsichtig navigierte ich mich durch das Labyrinth der Massen. Geschafft! Draussen an der frischen Luft wehte mir der kalte, eisige, Nord-Ost Sibirien Wind um die Nase. Es regnete.

Zu Hause schraubte ich das goldene Osterei rasch ein. Zu dunkel, dachte ich mir spontan.

Frohe Ostern euch alle!

Categories: Humor
Tags: , ,