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Bilder Juli / August 2017

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bevor die Handy-Bilder wieder auf der Festplatte verschwinden, hab ich mich entschlossen, schnell ein Album daraus zu basteln.
Nichts besonderes, mehr ein Querschnitt über die Dinge, die in der letzten Zeit so passiert sind.
Es sind ein paar viele Selfies dabei, ich hoffe es stört euch nicht. 😉 Aber ich kann die nicht alle auf Facebook posten.. 😉

Was haben wir so gemacht?

Den Ungsteiner Weinsommer, ein sehr schönes, neu ausgerufenes Fest in der ehemaligen Römerkelter.  Ich mag den Ort irgendwie. Dabei sind wir noch durch halb Ungstein spaziert, weil wir die Location verpeilt haben. 😉  Die Winzer in der Region sind immer sehr eifrig und denken sich ständig was neues aus. Der Tourismus hat hier sehr stark zugenommen.. gut für uns, wenn wir hier dauerhaft wohnen, wo andere Urlaub machen..

Der Neuleininger Burgsommer– ein Fest mit viel Musik und sehr gemütlich in der Burg Neuleiningen. Von da aus hat man einen tollen Blick auf die Rheinebene. Wir waren aber nicht bei den Showacts, sondern beim kleinen Fest, das am Ende noch statt fand. Das hat uns super gefallen, die Atmosphäre ist sehr gut.

Das Dorffest in Weisenheim am Berg und einmal beim Griechen Dionysos in Mannheim. Solltet ihr mal hingehen, lohnt sich!

Und ein paar Naturbilder vom herrlichen Spätsommer. Es ist hier leider sehr trocken und Neophyten machen sich mittlerweile breit. Dafür haben wir bestimmt schon gefühlte 2000 Sonnenstunden hinter uns und wir werden langsam zu unternehmungslustigen und ständig gut gelaunten Italienerinnen. 😉

 

Ich mag… – Teil 2

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passende Musik

Ich mag Deine Augen, die mich permanent mustern… die Tatsache, dass du dich überwunden hast und mich hier endlich im Café getroffen hast. Ich habe ewig darauf gewartet… hm, was ich noch an Dir mag? Es ist schwer zu sagen, ich rede da nicht so offen darüber wie du.

Ich mag, dass du die Rechnung bezahlst und einen dicken Geldbeutel hast. 😉 Ich schätze deine Hände, an denen soviel mehr Haare als an meinen wachsen. Deine Arme sehen kräftig und muskulös aus. Dein Humor ist ganz nett, er vermischt sich aber auch mit Unsicherheit und Angeberei. Ich würde Dir gerne helfen, den Humor noch mehr aus deinem Wesen zu pellen… ich mag, dass du mir die Tür aufhälst und mir in die Jacke hilfst. Dass du ständig um mich herum bist und dich sehr bemühst.

Ich mag, dass du dich anstrengst. Auch wenn du noch nicht komplett bist. Ich mag dein altes rostiges Auto und die Unvollkommenheit, die überall an Dir ist… ich mag Deine Ängste und Zweifel… ich würde Dir gerne helfen.
Manchmal tust du mir leid. Du hast schon soviel versucht, und so wenig erreicht.

Ich möchte dich gerne etwas bemuttern und bedauern. Ich habe Mitgefühl für Dich.
Ich glaube, du bist der Schwächere von uns beiden. Aber dann, urplötzlich zeigst du wieder Deine Stärke.
Das ist etwas verwirrend für mich.

Ich mag Dein Wissen und dass du über alles nachdenkst, so wie ich. Ich könnte stundenlang mit Dir reden und plaudern. Es ist immer spannend, immer aufregend und schön.

Ich mag Deine Abenteuerlust und dein offenes Wesen. Ich mag, wie du Kinder anschaust und dass du ein weiches Wesen hast. Ich mag es, wenn du mich überraschst oder mir eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lässt.

Die Idee, zusammen auf die Wiese zu fahren, fand ich sehr gut. Ich merke, wie du mich anschaust und berühren möchtest. Ich bin nicht sicher, ob ich das will… und überlasse Dir den ersten Schritt…

ich mag Dich, einfach so wie du bist.

Ich mag…

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Ich mag… deine langen, vollen und lockigen Haare, die du manchmal unbewusst um den Finger drehst… Ich mag wie du dich zwischendurch entschlossen aufrichtest und die Haare hinter dem Ohr festklemmst. Ich mag, wie du um Fassung und Autorität ringst… um sie kurz danach gleich wieder aufzugeben.

Ich mag wie du nach dem Kaffee greifst und ihn an deine Lippen führst…und mich dabei anschaust.

Ich mag Dein kindliches, unschuldiges Lachen und wie sich die Muskeln in deinem Gesicht leicht anspannen und dann wieder locker werden…
Ich mag Deine leuchtenden Augen und deinen klaren Blick, der alles durchdringt und überall Wahrheiten findet.. .ich mag deine grazilen Hände mit den langen Fingern, mit denen du schon soviel gutes getan hast… ich wäre so gerne dein Schreibblock oder deine Handy-Tastatur… ich mag deine Stimme, deine sanfte Strenge und die feminine Mütterlichkeit, die darin schwingt…
Ich mag deinen süßlichen Geruch, der nach Reinheit und Frische duftet…nach Sommerwind, Rosen und Blumenbeete… ich mag deine Beine, über die ich jetzt zart streichele, deine Gänsehaut, dein leichters Zittern und die Erregung, die du noch zu kontrollieren versuchst…

Ich mag Deinen Humor, dein Wesen, deine Ideen und dein Sein.

Wie ein Magnet sitzt du jetzt da… du brauchst gar nichts tun. Du kannst aber auch nichts tun, weil du dich selbst bewegungslos und magnetisierst fühlst. Die Bienen kommen von alleine angeflogen. Du lächelst sie nur an und wartest, bis sich eine auf deinen Bauch setzt…. während du auf dem Rücken liegst und in die Sonne blinzelt…wenn du die Wolken anschaust, werden sie von selbst zu kleinen Herzen… die langsam über den Himmel ziehen und nie zu vergehen scheinen.
ich mag die Strähne, die dir immer wieder ins Gesicht fällt…. und die Wärme, die von deinem Körper absorbiert und zurückgestrahlt wird.. Ich mag deine zarten Rundungen und die Ecken und Kanten… es sind soviele dabei, die ich noch nicht kenne.

ich mag deine Kühlheit und deine Kühnheit, mit der du durch das Leben gehst. Deinen Mut, deine Entschlossenheit und deine Unerschütterlichkeit.

Ich mag das Feste und die Weichheit gleichermaßen.

Ich mag deine Kindlichkeit und deine Angst. Deine vielen Fragen und die Ängste. Ich mag die Prinzessin in Dir, aber auch die Kämpferin.

Ich mag dich einfach so wie du bist. Du musst nichts dazu geben und nichts weg nehmen.

Ich mag dich.

Geschlechter – Harmonie

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Ein bisschen Brainstorming zum Thema „Geschlechterverhältnis“ und wie man Östrogen/ Testosteron in gesellschaftliche Begriffe „übersetzen“ kann. Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Kommentare sind gerne gesehen und die Liste kann jederzeit ergänzt/ korrigiert werden.

Übertriebene Männlichkeit (überschießendes Testosteron)

  • angeben, übertreiben
  • eindringen
  • jemand nerven
  • unkontrollierte Aggression
  • körperliche Gewalt
  • Hass
  • mit LKW durch Menschen fahren
  • Sadismus, andere quälen
  • Kriminalität
  • Sucht / Alkoholismus
  • Grenzen überschreiten
  • Hang zu Extremen
  • schlagen
  • demütigen, vergewaltigen
  • Männer herrschen über Frauen

Ausgeglichene Männlichkeit:

  • die Grenzen der Frau akzeptieren
  • vorsichtig vorgehen, aber nicht schwächlich sein
  • reife Persönlichkeit und Erfahrung
  • Humor
  • Frauen beschützen
  • sich für Schwächere einsetzen
  • das eigene Wissen weitergeben
  • stark sein, aber nicht damit angeben
  • mutig sein, aber nicht dumm
  • die eigene Kraft dosiert einsetzen

Übertriebene Weiblichkeit (überschießendes Östrogen)

  • den Halt verlieren
  • keinen Plan vom Leben haben
  • seelische Aggression, Mobbing
  • andere schlecht reden, lästern
  • alles zerreden, nörgeln
  • anderen alles vorschreiben und überall reinreden
  • ständig Bestätigung suchen bei anderen
  • Gefühlsduselei
  • Schwäche
  • Depression
  • Introvertiertheit
  • Bulimie/ Magersucht
  • sich selbst hassen
  • weinen
  • nur aufs Äußere fixiert sein
  • Nymphomanie
  • Frauen herrschen über Männer

Ausgeglichene Weiblichkeit:

  • Verantwortungsgefühl
  • andere Frauen tolerieren
  • sich für alle anderen einsetzen
  • nett sein, freundlich sein
  • Pflegen, beschützen, nähren
  • Bescheidenheit und Selbst-Akzeptanz

Harmonische Männlichkeit/ Weiblichkeit

  • produktives Zusammenarbeiten
  • konzentriert arbeiten
  • sich gegenseitig helfen, miteinander arbeiten
  • kommunizieren, austauschen, reden
  • Werte erzeugen
  • Vertrauen aufbauen
  • die Abhängigkeit erkennen und akzeptieren (Familie)
  • Frieden
  • Akzeptanz & Toleranz
  • Bedürfnisse erkennen und akzeptieren
  • Raum für Freiheiten schaffen
  • Frei sein
  • glücklich sein
  • angekommen sein
  • keiner herrscht über den anderen, alle sind gleichberechtigt

Schwäche

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Du wachst morgens im Bett auf. Eine seltsame Schwäche hat von Dir Besitz ergriffen. Es ist nur so ein Gefühl. Ein Gefühl, als ob jemand ein Ventil geöffnet hätte und dort deine ganze Kraft wie Luft aus einem Luftballon rausfließt. Du greifst mit der linken Hand an deinen rechten Arm und kontrollierst die Unterarm-Muskeln. Sie sind merkbar kleiner und schwächer geworden. Dafür ist die Haut zarter und das Bindegewebe weicher.

Die Schwäche merkst du auch, als Du Dich im Bett nochmal umdrehen möchtest und die Muskeln dafür nicht gleich anspringen. Die Muskeln am Rücken, in den Armen und in den Beinen funktionieren nicht mehr so wie gewollt. Du spannst Deine Hand zu einer Faust und hoffst, dass es bald besser wird, aber es ist unglaublich schwer, die Faust zu schließen. Die Hand fühlt sich saft- und kraftlos an.

In Deinem Kopf dreht sich die Welt wie ein Karussell und der Kreislauf springt nicht gleich an. Das hattest du seit Jahren nicht mehr. Du fühlst dich wie Blei, wie ein nasser Sandsack, der gerade so mit Mühe die Beine über den Bettrand schwingen kann. Der Blutdruck ist im Keller. Deine Laune auch.

Dann schüttelst Du Deinen Kopf heftig hin und her und hoffst, dass dieses Gefühl schnell vorüber geht. Mit Müh und Not suchst Du Dir irgendwelche Klamotten zusammen, die da gerade so rumliegen. Du schleppst dich in die Küche. Mit zitternden Händen und weichen Knien wird der erste Kaffee zubereitet.

Deine zarten Arme und dein chaotischer Kopf versuchen den Frühstückstisch zu decken. Da kommt schon die nächste Schwierigkeit: Ein geschlossenes Marmeladen-Glas. Du stöhnst innerlich auf und verfluchst Deine Entscheidungen. Wie sollst du das Ding nur aufbekommen? Du nimmst es zum Spaß in die Hand und drehst ein bisschen daran. Fühlt sich gut an, ohne Frage… aber der Deckel bewegt sich keinen Millimeter. Es muss irgendein Hilfsmittel her… du kramst in der Küchenschublade und findest ein altes Taschenmesser. Die Klingen und Hebel sind alle schon etwas fest gerostet und schwergängig. Lange Nägel hast du, das ist kein Problem. Nur jetzt musst du noch Kraft in die Hand, in den Finger, dann in den Nagel bringen und das Ding irgendwie herausbiegen, damit du den – wie gesagt verflucht schwer sitzenden Marmeladenglasdeckel- zum Knacken bekommst.

Am Vormittag geht es zum Einkaufen. Getränke-Kisten. Ein großer Spaß. Verflucht schwere 17 kg Kästen, die zusätzlich noch über die Kante am Kofferraum gehoben werden müssen. Das Leergut bekommst du gerade noch so gewuppt.
Du stehst im Laden vorm Regal mit den Kisten und überlegst, ob du gleich weinen oder um Hilfe bitten sollst. Du reißt dich zusammen, stabilisierst mit dem einen Fuß den Einkaufswagen und wuchtest die Getränkekiste auf das Stahlgestell. Du bist eine starke Frau und wirst es immer sein! Du brauchst keine Hilfe! Du bist unabhängig und frei.

Dann fängst du an zu schwitzen. Irgendjemand hat überlegt, dass du noch eine zweite Kiste brauchst und dann noch eine. Dein Partner grinst dich an und läuft tänzelnd durch den Gang. Er redet gerade irgendwas schlaues und sieht ganz munter aus. Du schiebst mit letzter Kraft den Wagen mit dem Zentner Gewicht um die Ecken (Kraft, Kraftwechsel, Bewegung, Beschleunigung, Abbremsen) und bezahlst…. dann hast du genug. Du ergibst dich deinem Schicksal und benutzt deinen hübschen Mund, aus dem in der letzten Zeit nur nette Sachen kommen…. „ähm Schatz, kannst du bitte den Wagen nehmen? Der ist mir etwas zu schwer…“ Er guckt dich kurz an, zuckt mit der Schulter und fährt das Ding nach Hause.

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